Acer erweitert sein Portfolio an Gaming-Handhelds zur IFA 2026 um den neuen Predator Atlas 7. Der kompakte Windows-Handheld soll die Leistungsklasse des größeren Predator Atlas 8 in ein handlicheres 7-Zoll-Format übertragen und richtet sich an PC-Spieler, die auch unterwegs auf hohe Performance nicht verzichten möchten.
Im Inneren arbeitet je nach Konfiguration ein Intel Arc G3 Extreme Prozessor, kombiniert mit bis zu Intel Arc B390 Grafik. Unterstützt werden bis zu 24 GB Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB SSD-Speicher. Als Betriebssystem kommt Windows 11 Home zum Einsatz, wodurch neben klassischen PC-Spielen auch die gewohnten Windows-Anwendungen zur Verfügung stehen.

7 Zoll, Full HD und 120 Hz
Für die Darstellung setzt der Predator Atlas 7 auf ein 7 Zoll großes Full-HD-Touchdisplay im 16:9-Format. Die Bildwiederholrate von 120 Hz soll für eine flüssige Darstellung bei schnellen Spielen sorgen. Variable Refresh Rate (VRR) passt die Bildwiederholrate dynamisch an und kann dadurch störendes Tearing reduzieren. Das Display erreicht eine Helligkeit von bis zu 500 Nits und wird durch Corning Gorilla Glass Victus mit DXC-Oberflächenbehandlung geschützt.
Auch bei der Bedienung legt Acer Wert auf Gaming-Komfort. Die ergonomisch geformten Griffe, eine größere Auflagefläche für die Handflächen sowie eine rutschhemmende Oberfläche sollen auch bei längeren Spielsessions für einen sicheren Halt sorgen. Je nach Ausstattung stehen TMR-Joysticks zur Verfügung, die eine präzise Steuerung und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stick-Drift versprechen. Hinzu kommen Hall-Effekt-Trigger sowie zusätzliche Makrotasten auf der Rückseite.

Aufwendige Kühlung für hohe Leistung
Die kompakte Bauform stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an die Kühlung. Acer stattet den Predator Atlas 7 deshalb mit einem Dual-Fan-System aus. Ein besonders dünner Predator-AeroBlade-Metalllüfter mit 89 Lüfterblättern arbeitet dabei mit einem zweiten Lüfter zusammen. Über das sogenannte Vortex-Flow-System wird die warme Luft gezielt aus dem Gehäuse geführt.
Für längere Gaming-Sessions unterwegs steht ein Akku mit bis zu 80 Wh zur Verfügung. Eine kleinere 60-Wh-Variante soll zudem ein geringeres Gewicht ermöglichen.
Thunderbolt 4 und Wi-Fi 7
Bei der Ausstattung für Peripherie und Konnektivität zeigt sich der Atlas 7 ebenfalls vielseitig. Zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse ermöglichen schnelle Datenübertragungen, externe Displays und Docking-Lösungen. Über einen UHS-II-microSD-Kartenleser lässt sich der Speicher unkompliziert erweitern.
Für die drahtlose Verbindung sind Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 an Bord. Ein Fingerabdrucksensor im Einschaltknopf ermöglicht die Anmeldung über Windows Hello. Damit soll der Handheld nicht nur zum Spielen, sondern auch als vollwertiger Windows-PC für unterwegs geeignet sein.
Der Predator Atlas 7 soll in Europa ab November 2026 erhältlich sein. Für Nordamerika ist die Markteinführung für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Preise und konkrete Ausstattungsvarianten können je nach Region variieren.
Ebenfalls auf der IFA: Project DualPlay Mini
Neben dem Predator Atlas 7 zeigt Acer mit dem Project DualPlay Mini außerdem ein Konzept, das Gaming und mobile Produktivität miteinander verbinden soll. Der 8-Zoll-Handheld lässt sich über eine spezielle Flip-and-Swivel-Konstruktion in eine kompakte Arbeitsstation mit integrierter Mini-Tastatur verwandeln.
Das Konzept bleibt zunächst ein Technologieträger und ist nicht als reguläres Serienprodukt angekündigt.
