Die DoKomi, Deutschlands größte Anime-, Manga- und Japan-Messe, fand an diesem Wochenende bei hochsommerlichem Wetter in Düsseldorf statt. Drei Tage lang wurde Düsseldorf zum Treffpunkt für Fans von Anime, Manga, Gaming und japanischer Popkultur. Mit rund 230.000 Besuchern stellte die DoKomi auch dieses Jahr einen erneuten Besucherrekord auf.

Im Mittelpunkt des Messegeschehens stehen traditionell die Cosplayer, die mit ihren aufwendig gestalteten Kostümen die Helden aus bekannten Animes und Mangas detailgetreu in die Realität umsetzen. Das Cosplay beschränkt sich jedoch längst nicht mehr nur auf die japanische Popkultur. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für Darsteller aus den verschiedensten Genres – von der Gaming-Branche über Comic-Universen bis hin zu bekannten Film- und Serien-Franchises.
Um diesem kreativen Feuerwerk den passenden Rahmen zu bieten, sind mehrere Hallen mit Event-Bühnen bespielt. Hier erwartet die Besucher ein dynamisches und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das von packenden Cosplay-Wettbewerben bis hin zu mitreißenden Videospielturnieren reicht und die gesamten Messetage über für beste Unterhaltung sorgt.

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Shopping-Lust vorprogrammiert
Dass die DoKomi weit mehr als nur ein Treffpunkt für Cosplayer ist, bewies einmal mehr das gigantische Angebot an Fan-Merch. Für viele Besucher gehört die Jagd nach exklusiven Sammlerstücken fest zum Pflichtprogramm.
Die Auswahl vor Ort war riesig und bot eine gelungene Brücke zwischen den Genres. Während die großen Publisher der Branche mit exklusivem Merch zu den neuesten Gaming-Highlights lockten, verloren sich die Fans an den unzähligen Ständen in einem Meer aus Postern, Figuren und Goodies zu bekannten Anime- und Manga-Franchises. Ein Paradies für jeden, der mit vollen Taschen nach Hause gehen wollte.
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Neben dem Merch großer Marken lädt zudem die riesige Artist Alley dazu ein, handgemachte Unikate und individuelle Fankunst direkt von den Künstlern zu erwerben.
Zwischen Handwerk und Hightech
Cosplay erfordert heute weit mehr als nur Nähkunst. Moderne Fertigungstechniken wie der 3D-Druck sind aus der Community nicht mehr wegzudenken. Passend dazu zeigte sich auch das Angebot auf der Messe bestens aufgestellt: Von der Möglichkeit seine handwerklichen Fähigkeiten weiter zu entwickeln bis zu modernen 3D-Druckern war alles vertreten, was das Cosplayer-Herz im 21. Jahrhundert höherschlagen lässt.
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Vom großen Titeln zum Geheimtipp: Das Spiele-Line-up der DoKomi
Dass die DoKomi längst auch ein fester Termin im Kalender von Videospielfans ist, zeigte sich in der Gaming-Zone. Hier kamen Spielerinnen und Spieler voll auf ihre Kosten. Die Mischung machte dabei den besonderen Reiz aus: Auf der einen Seite konnten Besucher die neuesten Titel von Branchen-Giganten wie Nintendo anspielen.
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Auf der anderen Seite lud eine Vielzahl an kreativen Indie-Entwicklern dazu ein, in neue, liebevoll gestaltete Gaming-Welten einzutauchen und die Projekte von morgen zu entdecken.

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Nostalgie pur: Eine Zeitreise durch die Gaming-Geschichte
Neben den modernen Blockbustern kam auf der DoKomi auch die Videospiel-Historie nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight für viele Besucher war die große Bandbreite an Retro-Spielen und historischen Plattformen, die in diesem Jahr vertreten war. Von klassischen Arcade-Automaten bis hin zu den Kult-Konsolen vergangener Jahrzehnte bot die Convention eine liebevoll gestaltete Zeitreise, die ältere Generationen in Erinnerungen schwelgen ließ und der jüngeren Community die Wurzeln des Gamings näherbrachte.
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Allerdings waren nicht alle Retro-Titel für den jüngsten Gaming-Nachwuchs verfügbar. Auf Jugendschutz wurde natürlich geachtet und so waren einige Spiele nur in der Seijin Area (18+) zu sehen.
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Gaming ohne Controller: Wenn Körpereinsatz gefragt ist
Dass (moderner) Spielspaß weit über die klassischen Eingabegeräte hinausgeht, zeigte sich in den interaktiven Bereichen der DoKomi. Hier wurde längst nicht nur mit Maus, Tastatur und Controller gespielt. An einigen Stationen waren stattdessen echter Körpereinsatz und Rhythmusgefühl gefragt. Ob bei klassischen Tanzmatten oder einem Hindernisparcours – die Besucher mussten volles Geschick beweisen und machten die Gaming-Area zu einer dynamischen und sportlichen Erlebniswelt.
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Strategie auf dem Tisch: Die Welt der Trading Card Games
Auch die Freunde analoger Spiele-Klassiker kamen auf ihre Kosten, denn Trading Card Games (TCGs) waren auf der DoKomi selbstverständlich ebenfalls stark vertreten. Die entsprechenden Areale entwickelten sich schnell zum lebendigen Treffpunkt für die Community. Hier wurde nicht nur leidenschaftlich gesammelt und getauscht, sondern an zahlreichen Tischen auch in packenden Turnieren und Duellen strategisch um den Sieg gekämpft.

Itasha: Wenn das Auto zur Leinwand wird
Auf der DoKomi gab es auch für Autofans einiges zu entdecken. Besonders die ausgestellten Itasha-Fahrzeuge zogen die Blicke auf sich. Itasha ist ein Trend aus Japan, bei dem Autos mit Anime-, Manga- oder Videospiel-Motiven gestaltet werden. Die ausgestellten Fahrzeuge zeigten eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität und Liebe zum Detail die Besitzer ihre Leidenschaft für die japanische Popkultur auf vier Räder bringen.

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Fankultur hautnah: Die DoKomi als Treffpunkt der Community
Die DoKomi unterstrich mit ihrer Creator- und Meet & Greet Area einmal mehr ihren Status als interaktive Publikums- und Communitymesse. Das Programm reichte von unzähligen Autogrammstunden, bei denen Erinnerungen fürs Leben gesammelt wurden…

… bis hin zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen: An den Streaming-Kabinen der Creator Lounge konnten Fans ihren Lieblings-Streamern während der Messe live bei der Arbeit zusehen und die einzigartige Atmosphäre hautnah miterleben und mit den Streamern interagieren.
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Kulinarische Vielfalt: Street Food zwischen den Messehallen
Auch für das leibliche Wohl der Besucher war auf der DoKomi bestens gesorgt. Als kulinarischer Hotspot kristallisierte sich dabei vor allem das weitläufige Freigelände zwischen den Hallen heraus: Eine Vielzahl an Food Trucks bot hier eine beeindruckende kulinarische Bandbreite an. Das Angebot schlug gekonnt die Brücke zwischen den Kulturen und reichte von fernöstlichem Street Food – passend zum japanischen Schwerpunkt der Messe – bis hin zu altbewährten, klassischen Messe-Snacks.
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Während es auf der gamescom bisher ein alljährliches Dauerthema war, konnte die DoKomi im Bereich der Besucher-Infrastruktur ein dickes Plus verbuchen. Überall auf dem Gelände und in den Hallen standen ausreichend Sitzgelegenheiten für dringend nötige Pausen zur Verfügung.
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Als absolut essenziell – gerade angesichts der hochsommerlichen Temperaturen – erwies sich zudem die Möglichkeit, mitgebrachte Wasserflaschen an mehreren Stellen kostenfrei nachfüllen zu können. 
Save the date – DoKomi 2027




























































