be quiet! – Light Loop IO LCD 240mm AiO-Wasserkühlung im Test

Mit der Light Loop IO LCD 240mm haben wir heute passend zum Release die kleinste Variante der neuen AiO-Wasserkühlung von be quiet! im Test, welche neben einer guten Kühlleistung auch mit einer intensiven Beleuchtung sowie einem integrierten Bildschirm überzeugen möchte.

Welche Leistung in der neuen Light Loop IO LCD 240mm steckt und wie sich die kleinste Variante der neuen AiO-Wasserkühlungsserie von be quiet! in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

 

Technische Details:

Radiatorgröße: 277 x 120 x 27 mm
Material: Kühlfinnen: Kupfer
Gehäuse: Aluminium
Lüfter: 2x Light Wings LX 120mm PWM high-speed-Lüfter
Anschluss: 4-Pin PWM
Drehzahl: max. 2100 RPM
Stromstärke: 0,45 A
Pumpe:  
Drehzahl: 1500 – 2900 U/min 
Anschluss: IO Connector
Lautstärke @ 50% / 75% / 100% rpm: 17,2 / 29,1 / 36,8 dB(A)
Schlauchlänge: 400 mm
Display: IPS LCD
Größe: 2,1 Zoll
Auflösung: 480 x 480 Pixel
Helligkeit: 500 Nits
Kompatibilität (Sockel): Intel: 1851 / 1700 / 1200 / 115X
AMD: AM5 / AM4
Gewicht: 1297 g
Beleuchtung:
16 ARGB-LEDs pro Lüfter / Pumpeneinheit

 

Lieferumfang:

  • Light Loop IO LCD 240mm
  • 2 x Light Wings LX 120mm PWM high-speed-Lüfter
  • Wärmeleitpaste
  • Montageset (AMD und Intel)
  • Montageanleitung
  • Kabelbinder
  • Montageschrauben
  • IO-Controller
  • FAN-Adapter
  • Fillport-Cover

 

Design und Verarbeitung:

Die Light Loop IO LCD 240mm AiO-Wasserkühlung wird von be quiet! in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist. Auf der Vorderseite wurde neben einem großen Produktbild auch die Modellbezeichnung abgedruckt. Eine Auflistung der technischen Details findet man auf der Verpackungsunterseite vor.

Auf der Verpackungsrückseite wurden drei Detailbilder sowie eine kurze Beschreibung der wichtigsten Features abgedruckt.

Entnimmt man die Light Loop IO LCD 240mm aus ihrer Verpackung, so hat man in unserem Fall eine fast vollständig weiße AiO-Wasserkühlung vor sich liegen, welche optisch an die schon länger erhältlichen Light Loop Modelle von be quiet! angelehnt ist.

Wie wir es schon aus unserem Test der Light Loop 360mm her kennen, ist auch bei der neuen Light Loop IO LCD 240mm die Pumpeneinheit das wichtigste Designmerkmal der AiO-Wasserkühlung. Entsprechend der gewissen Ähnlichkeiten zur vergangenen Light Loop Serie fällt auch die Pumpeneinheit der Light Loop IO LCD Modelle recht groß aus.

Wo be quiet! das eigentliche Gehäuse der Pumpeneinheit aus weißem Kunststoff gefertigt und schon mit den beiden zur Montage notwendigen Befestigungsschrauben ausgestattet hat, wurde auf die Oberseite der Pumpeneinheit eine leicht transluzentes Designelement verbaut, welches einen an den Aufbau eines passiven Kühlkörpers erinnert.
Anstelle des bei der Vorgängerserie in die Oberseite eingearbeiteten be quiet! Logos wurden die Modelle der neuen Light Loop IO LCD jedoch mit einem integrierten 2,1-Zoll-IPS-Display ausgestattet, welches eine Helligkeit von 500 Nits und eine Auflösung von 480 x 480 Pixel bietet. Rund um das Display herum wurden 16 ARGB-LEDs in den Gehäusedeckel eingearbeitet, welche eine synchrone Beleuchtung mit den beiden Lüftern ermöglichen.

Wie man es von fast allen anderen AiO-Waküs her kennt, wurden auch die bei der Light Loop IO LCD eingesetzten Schläuche fest auf die drehbaren Anschlüsse gepresst. Um die Schläuche zusätzlich zu schützen und eine schickere Optik zu erzielen, hat be quiet! die 400 mm langen Schläuche mit einem hochwertigen Gewebesleeving ausgestattet.

Innerhalb dieser Sleevings verlaufen jedoch nicht nur die Schläuche zum Radiator, sondern in einem Sleeving wurde auch das Anschlusskabel für die beiden mitgelieferten Lüfter untergebracht. Anders, als wir es von anderen AiO-Wasserkühlungen, bei denen dieser Aufbau zum Einsatz kommt, her kennen, ist es be quiet! gelungen, das Anschlusskabel so im Sleeving zu verstauen, dass die Kabel nicht für unschönen Beulen im Sleeving sorgen.

Mit einem Blick auf die Unterseite des Pumpengehäuses findet man eine Bodenplatte vor, welche aus vernickeltem Kupfer gefertigt wurde und somit auch für den Einsatz von Flüssigmetallwärmeleitpaste geeignet ist. Die an den Ecken abgerundete Bodenplatte nimmt hierbei fast die gesamte Unterseite des Kühlergehäuses ein und bietet auch dann noch genügend Kontaktfläche, wenn man die AiO-Wasserkühlung auf einer großen CPU oder im Offset verbaut.

Wirft man einmal einen ersten Blick auf den aus Aluminium gefertigten Radiator, so ist schnell zu erkennen, dass die verwendeten Schläuche nicht nur fest mit dem Kühlergehäuse verbunden sind, sondern auch auf die feststehenden Anschlüsse des Radiators gepresst wurden. Das als Flachbandkabel ausgeführte Anschlusskabel für die mitgelieferten Lüfter wird dabei durch einen schmalen Spalt zwischen Radiator und Anschluss herausgeführt.

Neben diesen Anschlüssen wurde die Vorkammer auch noch mit einer Möglichkeit zur Entlüftung ausgestattet.

Auf der gegenüberliegenden Seite wurde eine Endkammer verbaut, welche im gleichen Design wie die Vorkammer gehalten ist. Auf der Stirnseite der Endkammer hat be quiet! einen kleinen Fillport eingearbeitet, über welchen man die AiO-Wasserkühlung bei Bedarf nachfüllen kann. Für den Fall, dass man die Versiegelung des Fillports einmal öffnen und die AiO-Wakü mittels optional erhältlicher Kühlflüssigkeit nachfüllen möchte, findet man im Lieferumfang auch gleich passende Aufkleber vor, um den Fillport wieder versiegeln zu können.

Betrachtet man die Kühlfinnen einmal etwas genauer, so ist zu erkennen, dass be quiet! zwischen der Vor- und Endkammer 12 Kanäle verbaut hat. Die einzelnen Kühlfinnen wurden sehr sauber zwischen den Kanälen verlötet und eine fehlerhafte Lackierung und verbogene Kühlfinnen sucht man an dieser Stelle vergebens.

Wie wir es von den vergangenen Light Loop Modellen her kennen, wurden die beiden Radiatoraußenseiten nicht mit der Modellbezeichnung bedruckt, sondern mit einem geriffelten Aufbau versehen.

Zur Lüfter- sowie auch der Radiatormontage selbst wurde der Radiator auf der Ober- und Unterseite mit M3-Montagegewinden ausgestattet. Einen Lamellenschutz, welcher die unter den Montagebohrungen befindlichen Kühlfinnen vor zu tief eingedrehte Schrauben schützt, sucht man an dieser Stelle jedoch leider vergebens.

Solange man auf die mitgelieferten Schrauben zurückgreift, fällt dies durch deren Aufbau nicht weiter ins Gewicht. Greift man jedoch auf optionale Schrauben zurück, so kann es eventuell vorkommen, dass diese zu lang sind und es somit zu Beschädigungen an den unterhalb der Montagebohrungen befindlichen Kühlfinnen kommen kann.

Als Lüfter kommen auf der Light Loop IO LCD 240mm zwei Light Wings LX 120mm PWM high-speed-Lüfter mit einer maximalen Drehzahl von 2.100 RPM zum Einsatz. Im Gegensatz zu den ersten Light Wings Lüftern, wurde die Beleuchtung bei den Light Wings LX Lüftern nicht in einen dedizierten Ring integriert, sondern in den Impeller selbst. Um dies zu bewerkstelligen, verfügen die Light Wings LX über einen zweifarbigen Aufbau.

Wo der quadratische Lüfterrahmen aus weißem Kunststoff gefertigt wurde, kommt beim Impeller ein leicht transluzenter Kunststoff zum Einsatz. In Kombination mit den 16 integrierten ARGB-LEDs erzielen die Light Wings LX Lüfter eine zur Pumpeneinheit passende Beleuchtung.

Youtube

Please accept YouTube cookies to play this video. By accepting you will be accessing content from YouTube, a service provided by an external third party.

YouTube privacy policy

If you accept this notice, your choice will be saved and the page will refresh.

Wie wir es schon von den Lüftermodellen der Pure Wings Serie her kennen, verzichtet be quiet! jedoch leider auch bei diesen Light Wings LX Lüfter auf entkoppelte Montagepunkte.

Der Impeller verfügt über neun langgezogene Lüfterblätter, welche an ihrer Ober- und Unterseite eine geriffelte Oberfläche aufweisen. Dieses luftstromoptimierte Lüfterblatt-Design reduziert geräuschverursachende Luftturbulenzen.

Befestigt ist der Impeller an vier Stegen, welche gegen die Rotationsrichtung gebogen sind.

Bei den Anschlusskabeln der beiden Lüfter geht be quiet! einen völlig neuen Weg, denn anders als bei vergangenen Modellen kommen hier keine zwei getrennte Anschlusskabel für den Lüfter und die integrierte Beleuchtung zum Einsatz, sondern be quiet! setzt auf einen mit sieben Pins belegten 8-PIN-Anschluss. 

Schaut man sich das aus den Lüftern herausgeführte Kabel einmal genauer an, so ist zu erkennen, dass be quiet! dieses neben einem Stecker auch mit einer Buchse ausgestattet hat, was es ermöglicht, mehrere Lüfter in Reihe schalten zu können. Dieser Aufbau sorgt zwar für eine Verringerung der Kabelüberlängen im Gehäuse, im direkten Vergleich zu vielen anderen Daisy-Chain-Lüftern, welche über ein integriertes Stecksystem verfügen, verzichtet be quiet! zur direkten Verbindung der Lüfter untereinander nicht vollständig auf Kabel.

Wo sich die beiden Lüfter mittels des mitgelieferten Adapters auch an einen normalen PWM- & RGB-Anschluss anschließen lassen, kommt bei der Pumpeneinheit selbst ein USB-C-Anschluss zum Einsatz. Damit dieser nicht versehentlich in eine USB-C-Buchse eingesteckt wird, hat be quiet! diesen mit einem speziellen Gehäuse ausgestattet. Bedingt durch diesen Anschluss muss die Pumpeneinheit an den mitgelieferten IO Controller angeschlossen werden.

Bei dem neuen IO Controller handelt es sich um die neue entwickelte Steuereinheit von be quiet!, welche über einen SATA-Stromanschluss mit Strom versorgt wird. Die Kommunikation zwischen dem System und dem IO Controller erfolgt über einen internen USB 2.0 Header, welcher trotz der einfachen Belegung jedoch leider mit einem zweireihigen Anschluss versehen wurde. Dies kann gerade dann, wenn man mehrere solcher internen Geräte einsetzt schnell dazu führen, dass man auf einen internen USB-Hub 🛒 zurückgreifen muss. Damit dies bei dem neu entwickelten IO Controller nicht passiert, lassen sich bis zu vier dieser Controller in Reihe zusammenstecken und mittels eines einzigen USB-Anschlusses steuern.

Neben einem PWM-Anschluss zur Übermittlung des Lüftersignals, wurde der IO Controller auch noch mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, über welchen nicht nur die Pumpeneinheit sowie die daran angeschlossenen Lüfter, sondern auch die darin verbaute Beleuchtung sowie das eingesetzte Display mit Strom versorgt wird, sondern auch die komplette Kommunikation stattfindet.

Eine Beschriftung der einzelnen Anschlüsse wurde in die Gehäuserückseite eingeprägt. Unter dem Kunststoffdeckel wurde der IO Controller zudem mit einem integrierten Magneten ausgestattet, welche eine einfache Montage ermöglichen soll.

Die Verarbeitung der Light Loop IO LCD 240mm wurde seitens be quiet! sauber ausgeführt. Wo wir zwar keine Verarbeitungsmängel feststellen konnten, hätten wir uns aufseiten der Ausstattung jedoch neben Entkopplern an den Lüftern auch über einen Lamellenschutz unter den Montagegewinden gewünscht.

 

Montage:

Soll die AiO-Wasserkühlung auf einer Intel-CPU eingesetzt werden, so muss man im ersten Schritt die mitgelieferte Backplate montieren. Diese wird hierzu mit Montagebolzen bestückt und von der Rückseite aus auf das Mainboard gesteckt. Anschließend kann man die zum Sockel passenden Montageschienen an der Backplate befestigen. Erfolgt die Montage auf einem AMD-Sockel, so können die Montageschienen an der vorinstallierten Backplate montiert werden.

Um auf einem AM5-System die bestmögliche Kühlleistung erzielen zu können, bietet be quiet! auch eine Offset-Montagemöglichkeit an.

Sobald diese Vorbereitung abgeschlossen ist, kann man den Wasserkühler auf die mit Wärmeleitpaste bestrichene CPU aufsetzen und mit den Montageschienen verschrauben.

Die mitgelieferten Lüfter werden jeweils mittels vier Schrauben an dem Radiator befestigt. Die Montage des Radiators selbst erfolgt mit acht kleinen M3-Schrauben. Einen zweiten Satz langer schrauben für einen Push-Pull-Betrieb liefert be quiet! nicht mit.

Da be quiet! die eingesetzten Schläuche 400 mm lang ausgeführt hat, kann man die Light Loop IO LCD 240mm nicht nur an der Gehäuseoberseite verbauen, sondern auch einer Montage an der Gehäusefront ist in den meisten Gehäusen problemlos möglich. Vereinfacht wird die Montage hierbei durch den recht flexiblen Aufbau der eingesetzten Schläuche.

 

Software:

Um die Pumpeneinstellungen einstellen und abrufen sowie das integrierte Display konfigurieren zu können, muss man die aktuellste Version der IO Center Software von be quiet! installieren, oder diese in seinem Browser aufrufen. 

Öffnet man die Software das erste Mal, so bekommt man das Angebot unterbreitet, die Software in einem Tutorial näher kennenzulernen. Auf Wunsch kann dieser Schritt mit einem Tastendruck auch übersprungen werden.

Sobald man richtig in der IO Center Software angekommen ist, hat man eine Software vor sich, welche in einem dunklen Design gehalten ist und neben einem linksseitig angeordneten Menü im rechten Bereich auch mit einer Übersicht über die wichtigsten Systemparameter aufwartet.

Zu den gewünschten Einstellungen gelangt man über das ausklappbare Menü auf der linken Softwareseite. Je nachdem, ob man nur eine Light Loop IO LCD AiO-Wasserkühlung, oder auch eine Tastatur bzw. Maus von be quiet! nutzt, findet man an dieser Stelle mehr oder weniger viele Menüpunkte vor.
In unserem Fall, wo nur die AiO-Wasserkühlung eingesetzt wird, war der Softwareabschnitt “Beleuchtung” der oberste Menüpunkt. Über diesen Menüpunkt lassen sich für die Pumpeneinheit sowie auch die Lüfter unterschiedliche Beleuchtungsfarben und Beleuchtungseffekte einstellen. Die Beleuchtung lässt sich an dieser Stelle zudem auch zur Anzeige auf dem integrierten Display synchronisieren.

Über den Menüpunkt “Bildschirmeinstellungen” kann man die Einstellungen des 2,1″ großen Displays vornehmen. Neben der Möglichkeit, sich unterschiedliche Betriebsparameter auf dem Display anzeigen zu lassen, kann man sich auf diesem auch vordefinierte Bilder und Animationen anzeigen lassen. Auch die Anzeige eigener Bilder und Videos ist auf Wunsch möglich.

Über den Softwareabschnitt “Kühlungseinstellungen” kann man in die Kühlkurve eingreifen und die Kühlleistung an die jeweiligen Gegebenheiten oder Vorlieben anpassen.

Über den Softwareabschnitt “Produkteinstellungen” lässt sich nicht nur die Firmware der Light Loop IO LCD aktualisieren, sondern man findet auch eine Einstellungsmöglichkeit vor, welche wir eher im Abschnitt zur Displayeinstellung erwartet hätten. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit die Ausrichtung der auf dem Display angezeigten Grafik an die Montagerichtung der Pumpeneinheit anpassen zu können.

Da wir die Light Loop IO LCD 240mm deutlich vor Release getestet haben, kann sich bis zum Release nicht nur die IO Center Software noch etwas verändert haben, sondern auch die Firmwareversion der Light Loop IO LCD AiO-Wasserkühlung selbst.

 

Testablauf:

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21 °C (zu Beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller Performance-Cores während eines 30-minütigen Prime95 Stresstests.

Kommen bei einem getesteten Kühler Lüfter zum Einsatz, bei denen es sich um PWM-Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, so wird die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC – MX-5 🛒 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Bei den ermittelten Temperaturen handelt es sich um Messwerte, welche unter Extrembedingungen ermittelt wurden und so auch während langen Gaming-Sessions kaum erreicht werden.

Zudem ist zu beachten, dass die erreichten Temperaturen abhängig von dem genutzten System sind und auch auf ähnlichen Systemen abweichen können. Da wir jedoch alle Kühler unter diesen Bedingungen testen, lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen.

Als Referenz dienen alle Kühler, welche wir bis jetzt auf diesen Systemen getestet haben. CPU-Wasserkühler werden in Kombination mit einem Alphacool NexXoS ST30 Full Copper 360mm Radiator 🛒 getestet.

 

 

Testsystem:

Um eine typische Wärmeentwicklung abbilden zu können, welche in etwa der Wärmeentwicklung der meisten Nutzer während des Spielens entspricht, setzen wir in unserem Test auf ein Mittelklasse-Gaming-System, welches aus folgenden Komponenten besteht:

Um auch Anwendern, welche auf der Suche nach einem Kühler für ein sehr leistungsstarkes System sind, einen Vergleich bieten zu können, wird jeder kompatible Kühler auch in einem Z890 System getestet, welches aus diesen Komponenten besteht:

Neben diesem auf einer Intel-Plattform basierenden Testsystem haben wir auch einen Test auf einem AM5 System durchgeführt. Dieses Testsystem besteht aus folgenden Komponenten:

Mit einem Blick auf die erreichten Testergebnisse ist zu erkennen, dass die Light Loop IO LCD 240mm AiO-Wasserkühlung in unserem Test durchweg ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnte. Mit der gebotenen Kühlleistung platzierte sich die neue AiO-Wasserkühlung von be quiet! durch weg auf den vorderen Plätzen der von uns getesteten 240 mm großen AiO-Wasserkühlungen. Die Light Loop IO LCD 240mm AiO-Waserkühlung ist mit der gebotenen Leistung bestens für die Kühlung eines potenten Mittelklasse-Gaming-Systems ausgelegt. Zwar lässt sich auch eine leistungsstarke CPU mit der AiO-Wasserkühlung gut kühlen, jedoch wird hierzu eine hohe Drehzahl benötigt, was zu einer erhöhten Geräuschkulisse führt.

 

Fazit:

Mit der Light Loop IO LCD 240mm hat be quiet! sein AiO-Wasserkühlung-Sortiment um eine Wasserkühlung erweitert, welche die aktuell erhältlichen Light Loop Modelle durch das integrierte Display optisch noch einmal aufwerten. Mit den gebotenen Eigenschaften richtet sich die neue Light Loop IO LCD 240mm vor allem an Gamer, welche ihr Gaming-System richtig in Szene setzen wollen. Um diese Eigenschaften erzielen zu können, setzt be quiet! nicht nur auf ein überarbeitetes Pumpengehäuse, welches mit gleich 16 ARGB-LEDs sowie einem integrierten 2,1″ Display ausgestattet wurde, sondern auch auf ARGB-Lüfter. Die überarbeiteten Light Wings LX Lüfter bauen technisch auf den Pure Wings 3 Lüftern auf, wurden jedoch im Gegensatz zu diesen mit einem leicht transluzenten Impeller sowie 16 ARGB-LEDs ausgestattet. Dank der optimierten Anschlusskabel, welche nun einen Daisy-Chain-Aufbau ermöglichen, spart man sich im Gegensatz zur ersten Version der Light Wings LX Lüfter etwas an Kabelüberlänge. Durch die gewählte Kombination aus einer leisen und zugleich leistungsstarken Pumpeneinheit sowie den eingesetzten Lüftern erreicht die Light Loop IO LCD 240mm eine durchweg sehr gute Kühlleistung. Wie wir es schon von anderen AiO-Waküs aus dem Hause be quiet! her kennen, wurde auch unser Testmuster der Light Loop IO LCD 240mm sauber und hochwertig verarbeitet. Gestört hat uns jedoch der fehlende Lamellenschutz unterhalb der Montagegewinde des Radiators sowie die fehlende Möglichkeit zur entkoppelten Lüftermontage. In der Vorabversion der bereitgestellten IO Center Software haben wir zudem die Möglichkeit zur Displayausrichtung nicht an der erwarteten Setelle vorgefunden. Preislich liegt die neue Light Loop IO LCD 240mm zum Marktstart bei knapp 210 € 🛒 und gehört somit zu den teureren Modellen ihrer Art. Neben der von uns in diesem Test herangezogenen Variante gibt es die neue Light Loop IO LCD auch mit einem 360 mm großen Radiator. Beide Größen sind zudem auch in einer schwarzen Farbgebung erhältlich.

Wir danken be quiet! für die Bereitstellung des Testmusters.

be quiet! – Light Loop IO LCD 240mm AiO-Wasserkühlung

9.1

Kühlleistung:

9.0/10

Verarbeitung:

9.5/10

Montage:

9.0/10

Kompatibilität:

9.5/10

Lautstärke:

9.0/10

Design / Modding:

9.5/10

Lieferumfang:

9.5/10

Preis:

7.5/10

Pro

  • Verarbeitung
  • Intensive Beleuchtung
  • Integriertes Display
  • Geräuschkulisse
  • Gute Kühlleistung
  • Nachfüllbar
  • Flexible Schläuche inkl. sehr gutem Sleeving

Contra

  • (Kein Lamellenschutz an den Montagegewinden)
  • Keine entkoppelte Lüftermontage
  • Hoher Verkaufspreis