Begleitend zur Computex 2026 gewährt Durabook, Marke der Twinhead International Corporation, in seinem Showroom im Headquarter Einblicke in sein aktuelles Portfolio robuster Edge-Computing-Geräte. Der Hersteller zeigt außerdem, wie individuelle Kundenanforderungen zu serienfähigen Produkten werden. Vom ersten Kundengespräch bis zum serienfähigen Produkt sollen KI-Workloads dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden – ob beim Servicetechniker an einer Hochspannungsanlage, auf einer Offshore-Plattform oder in einer automatisierten Fertigungslinie. Den extremen Einsatzumgebungen, die weder eine Verbindung zur Cloud garantieren noch Ausfälle tolerieren, setzt Durabook Flexibilität in der Entwicklung entgegen.
Ausgangspunkt: Einsatzort
Der Entwicklungsprozess bei Durabook beginnt mit den Bedingungen, unter denen ein Gerät später arbeiten muss. Welche Temperaturbereiche sind gefragt? Welche elektromagnetischen Einflüsse wirken ein? Welche Rechenaufgaben müssen lokal, ohne Netzwerkanbindung, erledigt werden? Diese Fragen fließen direkt in Designstudien und Engineering-Entscheidungen ein.
Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung einer Drei-Display-Variante des Z14I-Laptops. Die Lösung wurde für Anwendungen konzipiert, bei denen Anwender auf engem Raum mehrere Informationsquellen gleichzeitig überwachen und steuern müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in der Energieversorgung, Leitstellen und Kontrollzentren, im Bahn- und Transportwesen, in der Verteidigung sowie bei öffentlichen Sicherheits- und Rettungsdiensten. Einzelne Kundenanforderungen zeigen häufig, wo ein größerer Bedarf besteht. Durabook nutzt diese Erkenntnisse als Grundlage für Designstudien, Kleinserien oder neue Standardprodukte.
„Der Unterschied zwischen einem rein robusten Gerät und der richtigen Lösung liegt im Verständnis des Einsatzorts. Das ist der Ausgangspunkt jedes Projekts bei Durabook. Kein Gerät entsteht bei uns ohne ein konkretes Einsatzszenario im Hintergrund. Was im Labor zertifiziert wird, muss im Feld beweisen, dass es funktioniert.“ – Fred Kao, CEO von Twinhead International Corporation
KI-Inferenz ohne Cloud-Abhängigkeit
Alle Durabook-Geräte sind für den Einsatz unter extremen Bedingungen entwickelt. Sie erfüllen Herausforderungen wie sie beispielsweise in der Energieversorgung, im Öl- und Gassektor sowie in der Logistik regelmäßig auftreten. So arbeiten die Systeme ausfallsicher in einem sehr hohen Temperaturbereich und können Vibrationen, Staub und Nässe trotzen. Die zuverlässige KI-Leistung fügt sich hier ein. Industrielle KI-Workloads stellen besondere Anforderungen an die Systeme. Die Rechenleistung muss am Laptop oder Tablet selbst verfügbar sein, weil Netzwerkverbindungen in Außenanlagen, auf Schiffen oder in Produktionshallen nicht garantiert sind. Zudem dürfen sensible Prozessdaten das Gerät in vielen Anwendungsfällen nicht verlassen.
Das aktuelle Durabook-Portfolio bringt hierfür die notwendigen technischen Voraussetzungen direkt am Gerät mit:
- Z14I-HG Workstation: Mit bis zu 682 TOPS KI-Rechenleistung und einer leistungsstarken NVIDIA® RTX™ GPU für professionelle Visualisierung, KI-Beschleunigung und datenintensive Anwendungen ist die mobile Workstation für Aufgaben ausgelegt, die eine lokale Verarbeitungskapazität auf Serverniveau erfordern, etwa Edge-Analytics, Drohnensteuerung oder Echtzeit-Diagnose im Feld. Intel® vPro™, Windows 11 Secured-Core PC und TPM 2.0 stellen sicher, dass sensible Prozessdaten sicher sind.
- R10 und R10 2-in-1: Das 10-Zoll-Rugged-Tablet auf Basis des Intel® Core Ultra 200V Prozessors erreicht bis zu 120 TOPS und gehört zu den ersten Copilot+ PC-Rugged-Tablets weltweit. Die abnehmbare Tastatur macht es zur flexiblen Lösung für Techniker, die zwischen Tablet- und Laptop-Nutzung wechseln.
- GC-R8 Controller: Für fest integrierte Steuerungsaufgaben konzipiert, unterstützt der Edge-Controller KI-gestützte Prozesssteuerung und Machine-Vision, zum Beispiel in der automatisierten Qualitätskontrolle oder der Logistiksteuerung.
- S15 mit dedizierter GPU: Die diskrete Grafikkarte erweitert die Rechenleistung gezielt für Anwendungen, bei denen integrierte Grafikeinheiten nicht ausreichen, etwa Simulation, Echtzeit-Rendering oder Bildverarbeitung im Außeneinsatz.
- Z14I mit Drei-Display-Konfiguration: Eine neu entwickelte Triple-Display-Ausführung des Z14I, die Anwendern eine effiziente Visualisierung mehrerer Datenströme auf einer einzigen mobilen Plattform ermöglicht – ganz ohne externe Displays.
