Mit Transport Fever 3 haben wir heute kurz vor dem Release am 29. September den neuesten Teil der Spielreihe vom Schweizer Entwickler Urban Games im Game-Check.

Welchen Eindruck die PC-Version des für PC (Windows/Linux/Mac), XBOX Series X|S und PlayStation 5 erhältlichen Transport Fever 3 bei uns hinterlassen hat, lest ihr in diesem Game-Check.
Einstieg und Grundlagen



Natürlich besteht im Hauptmenü auch die Möglichkeit, ein neues Spiel zu starten. Startet man ein freies Spiel, kann man eine Klimazone auswählen und anschließend die Gameplay-Einstellungen für die Karte vornehmen sowie die Mods auswählen, die man auf der Karte benutzen möchte.


Gameplay und Neuerungen

- Komplexeres Emissionssystem: Emissionen sind nun in Lärm und Verschmutzung aufgeteilt. Jedes Fahrzeug emittiert diese Werte unterschiedlich stark. Beim Passagiertransport muss stets die beste Balance zwischen geringen Emissionen und dem Komfort der Fahrgäste gefunden werden. Insbesondere stark befahrene Strecken sowie Flugzeuge sorgen für viel Lärm. Sie sollten deshalb nicht in der Nähe von Wohngebieten sein. Zum Glück gibt es zur Beeinflussung von (Flug-) Routen Wegpunkte.
- Wartungsdepots: Fahrzeuge verschleißen und benötigen jetzt zwingend Wartungsdepots, um instand gehalten zu werden. Diese Depots haben einen begrenzten Arbeitsbereich sowie eine maximale Kapazität, was die Linienplanung deutlich anspruchsvoller macht.

- Dynamisches Rufsystem: Die Karte ist in feste Stadtgebiete aufgeteilt. Wer für seine Schienennetze massives Terraforming betreibt oder großflächig Bäume entfernt, riskiert einen sinkenden Ruf bei der Stadt. Dieser erholt sich im Laufe der Zeit und je nach positiver Aktivität im Stadtgebiet mehr oder weniger schnell.

- Hubschrauber: Erstmals im Basis-Spiel enthalten sind Helikopter inklusive der passenden Helipads und Hubschrauberlandeplätze für schnelle, direktere Verbindungen.

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Zwischenlager für Güter: Die wohl gravierendste Änderung für Logistiker. Güter werden an Stationen nicht mehr magisch zwischen verschiedenen Linien umgelagert. Sie benötigen inzwischen explizit Depots als Zwischenlager, um Waren umzuschlagen. Lediglich die direkte Industrie funktioniert weiterhin unverändert als reiner Ab- und Aufladepunkt.

- Modularer Firmensitz: Mit steigendem Rang könnt ihr euren Firmensitz ausbauen. Für jede Beförderungen erhält man neue Module, die dann wie bei den modularen Stationen platziert werden können.

Grafik & Sound
In grafischer Hinsicht vollzieht die Spielreihe einen bemerkenswerten Sprung nach vorn. Die offene Welt präsentiert sich detailreicher denn je: Weitläufige Landschaften laden mit ihrer enormen optischen Tiefe zum Erkunden ein, während dynamische Wetter- und Partikeleffekte für eine dichte, durchgehend lebendige Atmosphäre sorgen. Auch der Fuhrpark lässt keine Wünsche offen – egal ob auf der Straße, in der Luft oder auf dem Wasser, sämtliche Fahrzeugmodelle bestechen durch ihre herausragende und filigrane Ausarbeitung.

Fazit
Transport Fever 3 ist als Standard Edition für 49,99 € sowie als Deluxe Edition für 64,99 verfügbar. Außerdem ist erstmal in der Geschichte der Spielreihe eine physische Collector’s Edition für 119,99 € 🛒 erhältlich.

Transport Fever 3
Pro
- Gute Simulatione des Waren- und Personentransports
- Sinnvolle Ergänzungen der Gameplay-Mechaniken
- Große Fahrzeugauswahl
- Klimazonen mit unterschiedlichen Herausforderungen
- Karteneditor
- Hohe Langzeitmotivation
- Mod-Unterstützung
Contra
- Auf Dauer langweilige Musik
- Eintönige Motorensound bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Elektro-Trams

















































