Mit dem 711S haben wir heute ein auf der IFA 2026 vorgestelltes Konvektionsheizgerät von DREO im Test, welches nicht nur ein lautloses Beheizen größerer Räume ermöglichen soll, sondern auch durch seine Smart Home Anbindung überzeugen möchte.

Welche Features einem der Convection Heater 711S bietet und wie sich der Smart Home taugliche Heizgerät in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.
Technische Details:
| Abmessungen: | 78,4 x 49 x 11 cm (B x H x T) |
| Gewicht: | 3,02 kg |
| Heizleistung: | 900 – 2000 Watt |
| Heizmodi: | 3 Heizstufen ECO |
| Geräuschpegel: | 0 dB |
| Temperaturbereich: | 5 – 35°C |
| Spannung: | 220-240V, 50Hz |
| Fernbedienung: | Ja |
| Schutzfunktionen: |
Kindersicherung |
Lieferumfang:
- DREO Heizlüfter 711S
- Benutzerhandbuch
- Wichtige Sicherheitshinweise
- Wasserwaage
- 5 x Dübel
- 5 x Schrauben
- 2 x Stützfüße
- 8 x Schrauben für Stützfüße (Vorinstalliert)
- 2 x AAA-Batterien
- Fernbedienung

Design und Verarbeitung:
Das smarte Konvektionsheizgerät 711S wird von DREO in einer neutralen Verpackung geliefert, welche auf der Vorder- und Rückseite neben einer Skizze des Heizgerätes auch mit der Modellbezeichnung bedruckt wurde.

Um die Verpackung nicht unnötig in die Breite ziehen zu müssen, hat DREO das Konvektionsheizgerät 711S innerhalb der Verpackung ohne montierte Standfüße untergebracht, welche man für den Fall, dass man das Heizgerät nicht an einer Wand montieren, sondern frei im Raum aufstellen möchte, erst noch montieren muss.
Die beiden mitgelieferten Standfüße werden dabei jeweils mittels vier Schrauben, welche schon in die Gehäuseunterseite eingedreht sind, an der Unterseite des Heizgeräts montiert.

Hat man die beiden Standfüße am Konvektionsheizgerät 711S montiert, so hat man ein sehr modern designtes Konvektionsheizgerät vor sich stehen, welches nichts mehr mit einem Konvektor aus vergangenen Tagen zu tun hat.

Anders, als man es von vielen elektrischen Konvektoren her kennt, setzt DREO bei dem 711S nicht auf ein reines Metallgehäuse, sondern auf ein Metallgehäuse als Basis, welches auf der Front mit einer großen Glasplatte ausgestattet wurde.
Neben dem von uns in diesem Test herangezogenen 711S, welcher in einer schwarzen Farbgebung gehalten ist, hat DREO das Konvektionsheizgerät auch noch in einer weißen Version in seinem Sortiment.
Auf der Vorderseite wurde das von uns herangezogene Konvektionsheizgerät somit mit einer schwarz eingefärbten Glasscheibe ausgestattet, welche im oberen Drittel mit einem silberfarbenen Designelement versehen wurde. Wo dieser silberfarbene Streifen auf der linken Seite mit dem DREO Logo bedruckt wurde, wurde auf der rechten Seite das Bedienelement in den Zierstreifen integriert.

Oberhalb des mit fünf Touch-Bedienelementan ausgestatteten Bedienelements wurde das 711S Konvektionsheizgerät neben einem IR-Emfänger auch mit einem integrierten Display ausgestattet. Da dieses hinter der schwarz eingefärbten Glasscheibe verbaut wurde, ist das Display nur im eingeschalteten Zustand zu erkennen.
DREO hat das 711S jedoch nicht nur mit einem in die Gehäusevorderseite integrierten Display ausgestattet, sondern oberhalb des Designelementes wurde auch noch eine anpassbare RGB-Beleuchtung hinter der Glasscheibe verbaut.

Auf der Gehäuserückseite wurde das Konvektionsheizgerät mit einem mattschwarzen Metallgehäuse ausgestattet.

Mittig wurde die Gehäuserückseite mit einem H-förmigen Metallrahmen ausgestattet, welcher zur Wandmontage des Konvektionsheizgeräts dient. Diese Wandhalterung ist modular ausgelegt und kann zur einfacheren Montage, oder auch um das Konvektionsheizgerät platzsparender verstauen zu können, durch das Lösen von zwei Schrauben von der Gehäuserückseite abgenommen werden.

Oberhalb eines in die Gehäuserückseite eingeprägten DREO-Logos wurde das Heizgerät mit einem aus Kunststoff gefertigten Tragegriff ausgestattet.

Mit einem Blick auf die Gehäuseunterseite findet man einen direkt in das Gehäuse eingearbeiteten Lufteinlass vor.

Seitlich wird nicht nur das Anschlusskabel aus der Gehäuseunterseite herausgeführt, sondern direkt neben dem fest mit dem Heizgerät verbundenen Anschlusskabel wurde auch ein Temperaturfühler zur Ermittlung der Raumtemperatur in einem aufgesetzten Kunststoffgehäuse untergebracht.

Mit einem genaueren Blick auf das Anschlusskabel ist zu erkennen, dass dieses im Bereich der Gehäusedurchführung eine kleine Quetschung aufweist, welche daher rührt, dass das Kabel innerhalb der Verpackung zwischen dem Heizgerät und der Verpackung eingeklemmt wurde. Um eine solche, in diesem Fall noch leichte und unbedenkliche “Beschädigung” vermeiden zu können, hätte es uns gefreut, wenn DREO an dieser Stelle eine gummierte Zugentlastung anstelle einer einfachen Kunststoffdurchführung eingesetzt hätte.
Im Inneren des 711S Konvektionsheizgerät kommt nicht nur ein Heizelement zum Einsatz, welches sich über die gesamte Gehäusebreite erstreckt,

sondern direkt unter dem Luftauslasses, welcher wie der Lufteinlass an der Gehäuseunterseite direkt in das Metallgehäuse eingearbeitet wurde,

wurden auch zwei Temperaturbegrenzer an der Gehäuserückseite befestigt.

Bis auf die Art und Weise, wie das Anschlusskabel aus der Gehäuseunterseite herausgeführt wird, wurde die Verarbeitung des 711S Konvektionsheizgeräts seitens DREO nicht nur hochwertig, sondern auch optisch ansprechend ausgeführt.
Aufstellung und Inbetriebnahme:
Wie man es auch von herkömmlichen Heizlüftern oder anderen elektrischen Konvektoren her kennt, sollte man auch bei der Aufstellung des Konvektionsheizgerät 711S beachten, dass dieses auf einem festen und ebenen Untergrund aufgestellt bzw. sicher an der Wand befestigt wird.
Zudem ist zu beachten, dass weder der Luftein- noch der Luftauslass verdeckt wird. Ebenfalls sollte man auch eine Aufstellung bzw. Montage in unmittelbarer Nähe von Gegenständen wie Vorhängen etc. vermeiden. DREO gibt hier zum Boden sowie den beiden Seiten einen Mindestabstand von 25 cm und nach oben hin einen Mindestabstand von 110 cm an.
Zur Wandmontage ist das Konvektionsheizgerät 711S mit einer modularen Wandhalterung ausgestattet, welche sich zur einfacheren Montage von der Gehäuserückseite abnehmen lässt. Hierdurch dient die sehr leichte Wandhalterung zugleich als Bohrschablone. Damit diese nicht schief an der Wand befestigt wird, liegt dem Lieferumfang neben dem benötigten Montagematerial auch eine kleine Wasserwaage bei.
Hat man die Wandhalterung an der gewünschten Setelle montiert, so muss das Konvektionsheizgerät 711S nur noch in diese eingehängt und mittels zwei Schrauben gesichert werden.
Der Anschluss erfolgt über ein fest mit dem Gerät verbundenes und mit einem Schukostecker ausgestattetem Anschlusskabel, welches eine Länge von 1,8 m hat.
Sobald man das Konvektionsheizgerät 711S angeschlossen hat, leuchtet im Bedienelement eine rote Status-LED auf, welche einen auf die Betriebsbereitschaft hinweist.
Die Inbetriebnahme und Nutzung des 711S Konvektionsheizgeräts kann anschließend über gleich drei unterschiedliche Wege erfolgen. Neben der Möglichkeit, das Konvektionsheizgerät über die Touch-Bedienelemente am Gerät steuern zu können, kann die Bedienung ohne weitere Vorbereitungen auch über die mitgelieferte Fernbedienung erfolgen. Bei der Nutzung der Fernbedienung muss man jedoch darauf achten, dass man diese genau auf den Heizlüfter richtet, da die gewünschten Bedienbefehle ansonsten nicht übernommen werden.
Sowohl die Tasten der Fernbedienung als auch die sechs Touchbedienelemente am Gerät selbst wurden verständlich beschriftet und lassen somit eine intuitive Bedienung zu.

Neben einer Powertaste ist die Menütaste zu finden, über welche sich der gewünschte Betriebsmodus auswählen lässt. Im weiteren Verlauf verfügt das Bedienelement über eine Plus- und Minustaste, über welche die Zieltemperatur eingestellt werden kann. Zudem wurde das Bedienelement sowie auch die Fernbedienung auch noch mit einer Taste zur Konfiguration der integrierten Beleuchtung ausgestattet.
Das noch recht neue Konvektionsheizgerät 711S kann jedoch nicht nur über das verbaute Bedienelement sowie die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden, sondern auch über die bereitgestellte DREO App.

Die DREO App lässt sich grundlegend ohne die Angabe von persönlichen Daten im Gastmodus nutzen. Möchte man den Heizlüfter jedoch auch mit seinem smarten Lautsprecher und somit mit Amazon Alexa oder Googe Home nutzen, so muss man ein DREO Konto anlegen. Nachdem man hierzu seine Mailadresse und ein beliebiges Kennwort in die App eingegeben hat, muss man die genutzte Mailadresse im Anschluss noch durch einen übermittelten Code verifizieren.

Nach der Eingabe der richtigen PIN landet man auf einer leeren aber von anderen Smart Home Apps durchaus in sehr ähnlicher Form bekannten App-Oberfläche.

Um das Konvektionsheizgerät 711S mit dem genutzten Smartphone zu koppeln, muss man im ersten Schritt auf das Plussymbol in der Mitte der App-Oberfläche klicken. Bevor die eigentliche Kopplung möglich ist, muss man der DREO App im Anschluss jedoch erst noch die notwendigen Berechtigungen erteilen.

Sobald man alle notwendige Berechtigungen erteilt hat, werden einem alle eingeschalteten und in Bluetooth-Reichweite befindlichen Geräte angezeigt. Sollte das gewünschte Gerät nicht direkt sichtbar sein, so kann man das gewünschte Gerät aus einer Liste kompatibler Geräte auswählen.

Wählt man an dieser Stelle das Konvektionsheizgerät aus, so muss man das Konvektionsheizgerät im nächsten Schritt durch die Eingabe des eigenen WiFi-Schlüssels mit dem eigenen WLAN verbinden.

Wie wir es von anderen Smart Home Geräten, welche per WiFi mit dem eigenen smarten Zuhause verbunden werden, ist auch das Konvektionsheizgerät 711S nur mit 2,4 GHz WiFi-Netzwerken kompatibel. Die in die DERO App eingegebenen Daten werden anschließend auf das Konvektionsheizgerät übertragen, wodurch der Heizlüfter im nächsten Schritt die Verbindung zum eigenen Netzwerk herstellt.

Nachdem die Kopplung mit dem eigenen WLAN abgeschlossen wurde, muss man dem Konvektor noch einem Raum zuweisen und diesem eine Bezeichnung geben.
Sobald man die Kopplung abgeschlossen hat, landet man auf der Detailseite des Konvektionsheizgeräts, auf welcher man eine kurze Erklärung durchklicken, oder überspringen kann.

Hat man sich die angezeigten Tipps angeschaut oder übersprungen, so wird einem im oberen Bereich eine Grafik des eingesetzten Konvektionsheizgeräts angezeigt. Direkt unterhalb dieser Grafik findet man neben einem Button, über welchen man einen Timer erstellen kann. Noch autonomer geht es über die Möglichkeit Zeitpläne zum automatischen starten bzw. abschalten zu erstellen.

Ist das Konvektionsheizgerät eingeschaltet, so wird einem auch der aktuell aktive Modus angezeigt.
Im weiteren Verlauf der Übersichtseite bekommt man neben diesen Informationen auch die vom Konvektionsheizgerät ermittelten Temperatur angezeigt.

Über zwei weitere Schaltflächen lassen sich eine Nutzungsstatistik sowie die Einstellungen aufrufen.
Wie wir es in der Zwischenzeit auch von anderen Geräten aus dem Hause DREO her kennen, ist das Einstellungsmenü im direkten Vergleich zu vielen anderen Smart Home Komponenten recht knapp gehalten und konzentriert sich mit den Einstellungsmöglichkeiten für den Gerätenamen, den gewählten Raum sowie den WiFi-Settings auch darauf, die Firmware zu aktualisieren und die Bedienungsanleitung aufzurufen.

Hat man sich zur Nutzung der DREO App einen entsprechenden Account angelegt, so kann man sein DREO Konto an dieser Stelle auch noch mit dem genutzten Sprachassistenten koppeln.
Sobald man diese Verbindung hergestellt hat, sind alle kompatiblen DREO Geräte mit dem jeweiligen Sprachassistenten gekoppelt und können so nicht nur aus der Ferne ein- und ausgeschaltet, sondern auch gesteuert werden. Um den Überblick an den möglichen Sprachbefehlen nicht zu verlieren, werden einem in diesem Abschnitt der App auch alle Sprachbefehle angezeigt.
Test:
Wir haben das Konvektionsheizgerät 711S in unserem Test in einem ca. 40 m² großen Zimmer aufgestellt und während des Testzeitraums mit einem Alexa Konto verbunden, sodass neben der Nutzung per Bedienelement, Fernbedienung und App auch eine Sprachsteuerung möglich war.
Um das Konvektionsheizgerät über den Testzeitraum von drei Wochen bestmöglich testen zu können, ersetzte das Konvektionsheizgerät 711S die eigentlich im Raum vorhandene Heizung.
Der Raum, in welchem das Konvektionsheizgerät 711S positioniert ist, lässt sich entweder beim Betreten durch das Aktivieren einer der drei Heizstufen, oder dank der Smart Home Anbindung auch im Vorfeld schon per Remote schnell aufheizen.

Neben diesen beiden manuellen Möglichkeiten kann man auch einen Zeitplan über die DREO App anlegen, welcher den gewünschten Modus zur gewünschten Zeit ein- oder ausschaltet.

Das Konvektionsheizgerät 711S ist jedoch nicht nur dazu in der Lage den Raum mittels einer der drei festen Heizstufe aufzuheizen, sondern DREO hat dem Konvektionsheizgerät auch mit einem ECO-Modus spendiert.

Im ECO-Modus lässt sich eine gewünschte Zieltemperatur einstellen. Das Konvektionsheizgerät überprüft nach dem Einschalten dauerhaft die Umgebungstemperatur und startet bei einer gewissen Temperaturdifferenz zur eingestellten Solltemperatur selbstständig einen Heizvorgang.

Dank einer Heizleistung von 2000 Watt erreicht das Konvektionsheizgerät 711S die maximale Heiztemperatur in einer sehr kurzen Zeit. Im Gegensatz zu einem Heizlüfter, bei welchem die entstehende Wärme durch einen verbauten Lüfter direkt in eine bestimmte Richtung transportiert wird, dauert es bei dem 711S Konvektionsheizgerät deutlich länger, bis sich die Luft in einem weiter entfernten Bereich erwärmt.
In unserem Test konnten wir in einem Abstand von 4 Metern nach rund 9 Minuten einen Anstieg der Raumtemperatur messen. Der Temperaturanstieg erfolgte ab dann kontinuierlich, erreichte in diesem Abstand jedoch nicht ganz die eingestellte Temperatur. Bei einer eingestellten Wunschtemperatur von 23 °C haben wir zu dem Zeitpunkt, an welchem das Konvektionsheizgerät die eingestellte Wunschtemperatur ermittelt und sich automatisch abgeschaltet hat, eine Temperatur von 22,4 °C gemessen.
Um diesen Umstand zu umgehen, gibt es in der DREO App die Möglichkeit, die gemessene Umgebungstemperatur zu kalibrieren.

Während unseres Tests haben wir eine Solltemperatur von 23 °C eingestellt. Das Konvektionsheizgerät schaltete die Heizfunktion beim Abfall der Isttemperatur um 3 °C automatisch ein und hat den Raum so lange aufgeheizt, bis vom Konvektionsheizgerät eine Temperatur von 23 °C ermittelt wurde.
Ein Aufheizen des Testraumes von 20 °C auf 23 °C nahm in unserem Test jeweils ca. 25 Minuten in Anspruch.
Je nach ermittelter Raumtemperatur leuchtet die integrierte Beleuchtung im Auslieferungszustand in einer unterschiedlichen Farbe auf.

Dank der smarten Eigenschaften des Konvektionsheizgeräts 711S lässt sich die integrierte Beleuchtung auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Der Vorteil des ECO-Modus liegt jedoch nicht nur darin, dass man das Konvektionsheizgerät nicht selbstständig ein- und ausschalten muss, sondern er steigert auch die Effizienz und somit die Einsparung an Energiekosten. Diese Einsparung lässt sich ganz einfach dadurch erklären, das ein manuelles Ein- und Ausschalten nicht genau zu den notwendigen Zeitpunkten erfolgt, sondern gerade an kalten tagen, wo es sich z. B. nach einer kurzen Bildschirmpause, oder nachdem man schnell mal den Müll nach draußen gebracht hat, auf einmal doch so angenehm warm anfühlt, das man das rechtzeitige Abschalten für einen längeren Zeitraum mal vergisst.
In unserem Test war das Konvektionsheizgerät täglich etwa 9 Stunden im ECO-Modus im Betrieb. Im Durchschnittlich wurde dabei eine Temperaturpause von knapp 4,5 Stunden erzielt. Dies ist die Zeit, in welcher das Konvektionsheizgerät täglich nur die aktuelle Umgebungstemperatur ermittelt hat. Die tägliche Heizzeit lag somit durchschnittlich bei rund 4,5 Stunden.
Direkt zum Start jedes Heizvorgangs startet das Konvektionsheizgerät 711S im ECO-Modus mit der vollen Heizleistung. Nach einer rund 10-minütigen Anlaufzeit, in welcher das Konvektionsheizgerät bis zu 2250 Watt zum ersten Aufheizen benötigt, pendelte sich der Gesamtstromverbrauch bei rund 1900 Watt ein. Ab einer erreichten Umgebungstemperatur von 21 °C wurde die Heizleistung reduziert und das Konvektionsheizgerät zog zu diesem Zeitpunkt etwa 980 Watt aus der Steckdose.
Während eines durchschnittlichen Tages lagen die durch den Heizlüfter im ECO-Modus entstandenen Heizkosten in unserem Testzeitraum bei rund 2,1 €. Die Häufigkeit, sowie auch die Dauer der Heizzeiten hängt hierbei jedoch nicht nur von der Gebäudedämmung und den eingesetzten Fenstern ab, sondern auch davon, wie oft die Tür bzw. das Fenster geöffnet wird. Auch andere Faktoren, wie Außentemperatur, die im Raum betrieben elektrischen Geräte sowie die Anzahl der im Raum befindlichen Personen beeinflusst die Raumtemperatur mehr oder weniger stark. Aus diesem Grund dient das in unserem Test ermittelte Messergebnis nur als grober Anhaltspunkt.
Die Solltemperatur kann im ECO-Modus zwischen 5 °C und 35 °C eingestellt werden. Man kann jedoch nicht nur die Solltemperatur einstellen, sondern es lässt sich auch eine Fensteröffnungserkennung aktivieren, welche den Heizlüfter bei einem plötzlichen Temperaturabfall ausschaltet und einen per Push-Nachricht auf dem verbundenen Smartphone informiert.

Anders, als man es von vielen Heizlüftern und elektronischen Konvektoren her kennt, wurde das Konvektionsheizgerät 711S auf seiner Unterseite nicht mit einem Taster ausgestattet, welcher ein anheben oder umkippen erkennt und das Konvektionsheizgerät sofort abschaltet. Dies erlaubt es, das Konvektionsheizgerät auch während des Betriebs unter der Beachtung, dass das Metallgehäuse selbst sehr warm werden kann, gefahrlos am Tragegriff anheben und im Bewegungsumfeld rund um die Steckdose umpositionieren zu können. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Heizlüfter bzw. Konvektors ist das Konvektionsheizgerät 711S mittels eines integrierten Sensors vor versehentlichen umkippen geschützt. Sobald dieser Sensor einen Neigungswinkel von 45° oder mehr ermittelt, fängt ein integrierter Lautsprecher für drei Sekunden an zu piepen. Wird der vertikale Zustand des Konvektionsheizgeräts in diesem Zeitraum nicht wieder hergestellt, erfolgt eine sofortige Abschaltung und es ist auch kein Einschalten über die bereitgestellte App oder einen gekoppelten Sprachassistenten mehr möglich.
Im direkten Vergleich zu einem Heizlüfter, welcher einen Raum meist nur punktuell mit warmer Luft versorgt, verteilt sich die vom 711S Konvektionsheizgerät ausgehende Wärme durch die natürliche Konvektion zwar deutlich besser im gesamten Raum, jedoch dauert es auch merklich länger, bis die gewünschte Wohlfühltemperatur an dem Ort im Raum erreicht wird, an dem man sich aufhält.
Neben einem gleichmäßigeren Temperaturniveau im gesamten Raum punktet das Konvektionsheizgerät 711S im Gegensatz zu einem Heizlüfter dafür jedoch mit einem Blick auf die vom Gerät ausgehende Geräuschkulisse auf ganzer Linie. Da das Konvektionsheizgerät 711S ohne einen integrierten Lüfter auskommt, arbeitet es grundlegend vollkommen lautlos.
Grundlegend jedoch nur deswegen, weil in unserem Test während des Aufheizens sowie dem Abkühlen hin und wieder ein leichtes Knacken des Metallgehäuses zu vernehmen war.
Deutlich mehr gestört hat uns in den ersten Tagen der während des Heizvorgangs vom 711S ausgehende Geruch, welcher sich erst in der dritten Testwoche nach und nach legte.
Das Einsatzgebiet des noch recht neuen Konvektionsheizgerät 711S ist recht vielseitig. Entsprechend liegt es nicht nur in dem von uns genannten Beispiel, sondern das Konvektionsheizgerät lässt sich auch überall dort, wo es vor äußeren Witterungseinflüssen geschützt ist, einsetzen. Somit kann das Konvektionsheizgerät z. B. auch zum Aufheizen eines Badezimmers, sowie zum Beheizen einer Kellerwerkstatt oder Speichers genutzt werden.
Zwar nimmt das Konvektionsheizgerät deutlich mehr Platz ein als ein kleiner Heizlüfter, dafür lässt sich das Gerät aber auch ganz einfach an einer Wand befestigen und steht somit nicht immer im Weg herum.
Mit der gebotenen Heizleistung lassen sich zudem nicht nur kleinere Räume gut aufheizen, sondern das Konvektionsheizgerät 711S ist auch dazu in der Lage, größere Räume beheizen zu können. Dies ist dank des lüfterlosen Aufbaus zudem fast vollkommen lautlos möglich.
Zu beachten ist hierbei jedoch immer, dass es merklich länger als beim Einsatz eines Heizlüfters dauert, bis sich die Luft an einem entfernteren Punkt aufgewärmt hat. Dafür erfolgt jedoch eine deutlich gleichmäßigere Erwärmung des gesamten Raumes.
Fazit:
Mit dem 711S hat DREO ein modernes Konvektionsheizgerät im Sortiment, welches durch seine schicke Optik, die hochwertige Verarbeitung und die smarten Funktionen überzeugen kann. Dank einer Heizleistung von bis zu 2.000 Watt lassen sich auch größere Räume beheizen. Durch den lüfterlosen Aufbau arbeitet das Gerät dabei nahezu lautlos und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Neben der Steuerung direkt am Gerät oder über die mitgelieferte Fernbedienung punktet das 711S Konvektionsheizgerät mit der DREO App, über welche sich Zeitpläne erstellen und der ECO-Modus nutzen lässt. Dank der Unterstützung von Amazon Alexa und Google Home ist zudem eine komfortable Sprachsteuerung möglich. In unserem dreiwöchigen Praxistest überzeugte das Konvektionsheizgerät mit einer zuverlässigen Heizleistung und einer einfachen Bedienung. Im Vergleich zu einem klassischen Heizlüfter dauert es zwar länger, bis sich die Wärme im gesamten Raum verteilt hat, dafür arbeitet das 711S Konvektionsheizgerät jedoch nahezu geräuschlos. Weniger gut gefallen hat uns der anfänglich deutlich wahrnehmbare Geruch während des Heizbetriebs sowie die leichte Quetschung des Anschlusskabels im Bereich der Gehäusedurchführung. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck durch die Möglichkeit zur Wandmontage, die integrierten Schutzfunktionen und das moderne Design. Wer einen nahezu lautlosen Heizkörper mit praktischen Smart-Home-Funktionen sucht und auf eine besonders schnelle Wärmeverteilung verzichten kann, erhält mit dem DREO 711S ein überzeugendes Konvektionsheizgerät, welches preislich aktuell bei rund 150 € 🛒 liegt.

Wir danken DREO sehr für die Breitstellung des Testmusters





