MAMMOTION – YUKA mini 2 1000 Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Test

Mit dem YUKA mini 2 1000 haben wir heute einen Mähroboter von MAMMOTION im Test, welcher ohne ein Begrenzungskabel oder eine RTK-Antenne auskommt und die richtige Wahl für verwinkelte Gärten bis 1000 m² sein soll.

Welche Details in dem YUKA mini 2 1000 stecken und wie sich der kompakte Mähroboter von MAMMOTION in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Akku 1× Akku, 21,6 V / 6,1 Ah, Li-Ionen
Arbeitsbreite 19 cm
Arbeitshöhe 20–60 mm, höhenverstellbar
Empfohlene Rasenfläche Bis 1.000 m²
Navigation Hindernissensor, Regensensor, GPS-Sensor (RTK/GNSS), LiDAR-Lasersensor (360°), KI-Kamera (360°)
Zonenverwaltung Bis zu 10 Zonen, Sperrzonen
Begrenzungssystem Kabellos
Besonderheiten Alarmsystem, Timer, Diebstahlschutz
Smart Home App-Steuerung über Wi-Fi (WLAN), Bluetooth und 4G; Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant
Max. Steigung 24° / 45 %
Ladesystem Automatisch
Betriebsdauer 125 Minuten
Ladedauer 135 Minuten
Schutzart IPX6
Geräuschentwicklung 65 dB(A)
Abmessungen (B × H × T) 413 × 281 × 525 mm
Gewicht 10,90 kg

 

Lieferumfang:

  • YUKA mini 2 1000
  • Ladestation
  • Netzteil
  • 6 x ERsatzklingen
  • Schmieröl
  • 4 x Erdhaken
  • 4 x Heringe
  • Schnellstartanleitung
  • Anleitung
  • Security Key

 

Design und Verarbeitung:

Der YUKA mini 2 1000 wird von MAMMOTION in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist. Die Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung sowie einem großen Produktbild auch mit einem Hinweis auf die maximale Nutzfläche sowie einer Auflistung der wichtigsten Features bedruckt.

Wo man auf der linken Verpackungsseite einen Hinweis auf den integrierten Akku findet, wurde die Verpackungsrückseite mit mehreren Featurebildern inkl. einer entsprechenden Beschreibung bedruckt.

Innerhalb der Verpackung ist der YUKA mini 2 1000 sowie die mitgelieferte Ladestation in mehrere Schaumstoffpolster geschützt.

Öffnet man die Verpackung erstmalig, so wird man gleich von einer riesigen Schnellstartanleitung begrüßt, welche fast die Grundmaße der Verpackung einnimmt und einem auf zwei Seiten eine schnelle und kompakte Einführung gibt.

Bevor man den YUKA mini 2 1000 selbst aus der Verpackung entnehmen kann, muss man erst noch die aus zwei Teilen bestehende Ladestation aus der Verpackung entnehmen.

Neben einer aus schwarzem Kunststoff gefertigten Auffahrrampe,

besteht die Ladestation auch aus einem schwarzen Kunststoffbügel, welcher auf der Innenseite über zwei Ladekontakte verfügt.

Die beiden Elemente der Ladestation werden einfach aufeinander geklippt und zusätzlich von der Rückseite aus verschraubt.

Entnimmt man den YUKA mini 2 1000 aus seiner Verpackung, so hat man einen für die heutige Zeit schon recht kompakten Mähroboter vor sich, welcher in einem futuristischen Design gefertigt wurde.

MAMMOTION hat den YUKA mini 2 1000 hierbei mit einem robusten Kunststoffgehäuse ausgestattet, welches in einer schwarz/weißen Farbgebung gehalten ist und im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoff deutlich UV-beständiger sein soll.
Mit einem frontalen Blick auf den YUKA mini 2 1000 ist zu erkennen, dass das Kunststoffgehäuse im vorderen Bereich des Mähroboters deutlich breiter als im hinteren Bereich ausfällt. 

Dieser Aufbau rührt daher, das die beiden um 360° drehbaren Vorderräder vollständig vom Gehäuse abgedeckt werden.
Wo das eingesetzte Kunststoffgehäuse in der unteren Hälfte aus mattschwarzem und somit auch für Kratzer nicht ganz so anfälligen Kunststoff gefertigt wurde, kommt im oberen Bereich ein glänzend weißer Kunststoff zum Einsatz, in dessen abgeschrägten Außenkanten leicht transluzente Diffusorelemente für die dahinter befindlichen Status-LEDs eingefasst wurden.

Mit einem Blick auf die Gehäuseoberseite findet man im vorderen Bereich die Navigationseinheit des YUKA mini 2 1000 vor. MAMMOTION setzt bei dem größten Modell aus der YUKA mini 2 Serie  gleich mehrere Systeme ein.

Neben zwei nach vorne gerichteten Kameras, welche links und rechts von drei LED-Spots positioniert wurden, kommt in der Navigationseinheit auch ein 360° LiDAR zum Einsatz, welches eine Reichweite von 60 m hat.

Im Gegensatz zu LiDAR-Systemen, welche man von Staubsauger Robotern her kennt, ist das LiDAR-System des YUKA mini 2 1000 nicht in einem flachen Turm untergebracht, sondern MAMMOTION hat dieses in einer leicht transluzenten Halbkugel untergebracht, welche mit einem dazu passend geformten, jedoch verhältnismäßig kompakten Schutzkäfig versehen wurde.

Direkt hinter dem 360° LiDAR kann man nicht nur den Regensensor erkennen, welcher aus zwei kleinen und aus der Gehäuseoberseite herausstehenden Metallkontakten besteht, sondern auch dem sogenannten Security Key, mittels welchen man die Stromversorgung des YUKA mini 2 1000 unterbrechen kann.

Direkt hinter dem hochklappbaren und auch auswechselbaren Security Key findet man eine kleine Statusanzeige für den Ladestand des auswechselbaren Akkus vor.

Im weiteren Verlauf der Gehäuseoberseite findet man die Bedieneinheit vor, über welche sich auf Wunsch die wichtigsten Funktionen des YUKA mini 2 1000 steuern lassen.

Neben einer großen und sehr einfach zu erreichenden Stopp-Taste findet man an dieser Stelle auch ein Einstellrad für die Schnitthöhe vor. Mittels diesem lässt sich das verbaute Schnittwerk zwischen 20 und 60 mm einstellen. Die Einstellung kann dabei in feinen 5-mm-Schritten erfolgen.
Zudem sind an dieser Stelle auch noch vier Funktionstasten zu finden, über welche der YUKA mini 2 1000 nicht nur einschalten, sondern auch zurück zur Ladestation schicken oder der Mähvorgang starten lässt.

Zur Rückseite hin läuft das Gehäuse des YUKA mini 2 1000 immer schmäler aus und wurde mit einem dezenten Hinweis bedruckt, dass dieser Gehäusebereich aufgrund der darunter verbauten Funktechnik nicht abgedeckt werden soll.

Wie man es auch von vielen andere Mährobotern her kennt, stehen auch bei dem YUKA mini 2 1000 die Hinterräder seitlich aus dem Gehäuse heraus.
MAMMOTION setzt bei der Hinterachse des YUKA mini 2 1000 auf eine Einzelradaufhängung, bei welcher jeder der beiden Reifen über einen eigenen Nabenmotor verfügt.

Um auch auf einem losen Untergrund einen bestmöglichen Grip aufbauen zu können, wurden die Reifen des YUKA mini 2 1000 mit einem sehr groben Profil ausgestattet, welches einen an den Aufbau eines Zahnrades erinnert.

Betrachtet man den YUKA mini 2 1000 einmal von der Rückseite aus, so wird das futuristische und sportliche Design des Mähroboters nicht nur durch die Abdeckung des Akkufachs, welche einen an die Rückleuchte eines Formelfahrzeuges erinnert unterstrichen, sondern auch durch einen verbauten Diffusor.

Die Abdeckung des Akkufachs ist mittels vier Schrauben befestigt und kann somit vom Nutzer selbst sehr einfach abgenommen werden.

Zur Stromversorgung hat MAMMOTION den YUKA mini 2 1000 mit einem auswechselbaren und 6,1 Ah starken 25,2-V-Akku ausgestattet.

Die Stromversorgung zur Ladestation wird über seitliche Metallkontakte hergestellt, welche im hinteren Bereich wie kleine Flügel aus dem Gehäuse herausstehen.

Mittels diesen Kontakten dockt der YUKA mini 2 1000 selbstständig an den entsprechenden Kontakten der Ladestation an, sodass der Ladevorgang automatisch gestartet und beendet werden kann.

Zur Stromversorgung der Ladestation liegt dem Lieferumfang ein 81 Watt starkes Netzteil bei, welches nach dem IP67 Standard gegen eindringenden Staub und Wasser geschützt ist.

Mit einem Blick auf die Unterseite des YUKA mini 2 1000 ist schnell zu erkennen, dass MAMMOTION den Mähroboter bedingt durch seine kompakten Abmessungen nur mit einem Schnittwerk ausgestattet hat. 

Dieses sorgt mit den fünf doppelseitige Klingen für eine Schnittbreite von 19 cm und wurde zentriert unter dem Mähroboter angebracht.
Im vorderen Bereich wurde der Mähroboter mit zwei freilaufenden Rädern ausgestattet, welche sich um 360° drehen können. Die Lenkung des YUKA mini 2 1000 erfolgt somit über einen gegenläufigen Antrieb der Hinterräder.

Um den Roboter sicher anheben zu können, wurde in die Gehäusefront mittig eine verdeckte Griffmulde eingearbeitet.

Zwar ist man bei einem direkten Griff an die Gehäusefront noch weit genug von dem verbauten Schnittwerk entfernt, jedoch sollte man vor dem Anheben des Mähroboters durch das Öffnen des Security Keys immer sicherstellen, dass die Stromzufuhr getrennt und der Roboter vor einem versehentlichen Einschalten gesperrt ist.

Die Verarbeitung des YUKA mini 2 1000 wurde seitens MAMMOTION nicht nur optisch ansprechend, sondern auch hochwertig ausgeführt. Gefallen hat uns an dieser Stelle vor allem die sehr einfach auszuwechselnden Klingen sowie der ebenfalls unkompliziert wechselbare Akku.

 

Einrichtung und Inbetriebnahme:

Zwar verfügt der YUKA mini 2 1000 über eine DropMow Funktion, dank welcher man den YUKA mini 2 1000 zum schnellen Start des Mähvorgangs einfach nur auf eine Rasenfläche stellen und die Funktion starten muss, jedoch kommt man erst dann in den Genuss des vollen Funktionsumfangs, wenn man den YUKA mini 2 1000 mit der bereitgestellten MAMMOTION App koppelt.

Zur Nutzung der MAMMOTION App, muss man sich im ersten Schritt entweder in einen bestehenden Account einloggen, oder sich einen neuen MAMMOTION Account erstellen. Für den Fall, dass man lieber ein Freund von zentralisierten Accounts ist, kann man sich auch mittels einer vorhandenen Google-Mail-Adresse einloggen.

Auch in diesem Fall ist es jedoch erforderlich, ein Passwort für die Nutzung der MAMMOTION App zu hinterlegen, oder den genutzten Google-Account mit einem MAMMOTION Konto zu verbinden.

Sobald man sich in einen bestehenden Account eingeloggt, oder einen neuen Account erstellt hat, wird man im nächsten Schritt dazu aufgefordert die zur Nutzung des Mähroboters notwendigen Freigaben zu erteilen.

Bevor man nun ein Gerät koppeln kann, muss man sich noch entscheiden, ob man Daten zur Produktverbesserung teilen möchte oder nicht.

Sobald man diese Einstellungen vorgenommen hat, kann man mit der Kopplung des YUKA mini 2 1000 beginnen. Anders, als wir es von den meisten Smart Home Apps her kennen, wird in der MAMMOTION App ein neues Gerät nicht über ein im oberen Display-Bereich zu findendes Plussymbol hinzugefügt, sondern über eine große und deutlich beschriftete Schaltfläche am unteren Displayrand.

Damit die Kopplung mit dem eingesetzte Mähroboter erfolgen kann, wird man nun nicht nur dazu aufgefordert, den Mähroboter einzuschalten, sondern man soll anhand des auf dem seitlichen Typenschild zu findenden Gerätenamens sicherstellen, dass man nicht versehentlich ein falsches Gerät koppeln möchte.

Hat man den YUKA mini 2 1000 entweder über die auf der Oberseite angebrachte Powertaste, oder durch ein Andocken an die Ladestation eingeschaltet, so kann die App im nächsten Schritt eine Bluetooth-Verbindung zum Mähroboter aufbauen, über welche die nächsten Einrichtungsschritte erfolgen.

Sollte der Mähroboter nicht automatisch von der App erkannt werden kann man diesen auf Wunsch auch Manuell hinzufügen.
Nachdem man den gefundenen Mähroboter in der App ausgewählt hat, sollte man diesen für den bestmöglichen Bedienkomfort sowie eine Remotesteuerung im nächsten Schritt mit dem eigenen WLAN verbinden.

Nachdem der Mähroboter nach der Einrichtung der WiFi-Verbindung zumindest mit einem Blick auf die App fertig eingerichtet ist, geht es im nächsten Schritt daran, die Ladestation zu installieren.

Damit der Roboter die Ladestation leicht verlassen und auch wieder leicht zu dieser zurückkehren kann, sollte man die Ladestation so positionieren, dass sie entweder ohne benachbarte Hindernisse frei auf dem Rasen, oder in Richtung des Rasens direkt an der Rasenkante positioniert ist.

Die aus zwei Teilen bestehende Ladestation muss dabei vor der eigentlichen Positionierung noch zusammengesetzt werden. Dank der mitgelieferten Schrauben sowie dem ebenfalls mitgelieferten Schraubendrehers geht dieser Arbeitsschritt jedoch sehr schnell von der Hand.

Nachdem man die Ladestation zusammengebaut und entsprechend positioniert hat, kann man die Ladestation sowie das fest mit der Ladestation verbundene Anschlusskabel im Anschluss noch mittels der im Lieferumfang befindlichen und aus Kunststoff gefertigten Bodenanker und Heringe fixieren. Sobald dies erledigt ist, ist die Installation der Ladestation abgeschlossen und man erhält eine kurze Einführung in die MAMMOTION App.

Hat man sich durch diese Einführung durchgeklickt, wird einem auf der Startseite der MAMMOTION App angezeigt, dass der YUKA mini 2 1000 bereit ist und man nun mit der Kartierung seines Rasens starten kann.

Nutzer, welche schon einmal ein Smart Home Gerät mittels meist sehr ähnlich aufgebaute Apps eingebunden haben, werden an dem roten Punkt, welcher sich am Symbol für das Einstellungsmenü in der oberen rechten Bildschirmecke befindet, schnell erkennen, dass vor der eigentlichen Nutzung noch eine Firmwareaktualisierung ansteht. Eine Aufforderung das offene Firmwareupdate durchzuführen bekommt man jedoch erst, nachdem man mit der Kartierung starten möchte.

Zwar bekommt man an dieser Stelle auch die Möglichkeit geboten, den Vorgang abzubrechen und das gefundene Firmwareupdate nicht zu installieren, jedoch ist es dann nicht möglich, mit der Kartierung des eigenen Rasens zu starten.

Mit dem Starten des Firmwareupdate wird einem in unserem Fall auch gleich schon angekündigt, dass nach diesem Update noch ein weiteres Update ansteht. Um das aktuelle Update sowie kommende Updates schneller installieren zu können, kann man an dieser Stelle auch die Auswahl treffen, dass Updates automatisch installiert werden sollen.

Sobald die offenen Firmwareupdates installiert wurden, kann man dann auch mit der Kartierung des Rasens beginnen. 

Die Kartierung kann dabei wahlweise automatisch oder manuell erfolgen. Zudem besteht die Möglichkeit, bis zu zehn unterschiedliche Rasenflächen zu kartieren und im YUKA mini 2 1000 zu speichern. 

Zwar weist einen die App während den Kartierungsvorbereitungen darauf hin, dass die unterschiedlichen Rasenflächen mittels Wegen bzw. Durchfahrten miteinander verbunden sein sollten, im späteren Verlauf der Kartierung kann man jedoch auch auswählen, dass man den Roboter zur nächsten Rasenfläche trägt.

Neben diesen Hinweisen bekommt man in den Kartierungsvorbereitungen auch noch einmal einen Hinweis auf die bestmögliche Positionierung der Ladestation angezeigt.

Sobald man diese Hinweise bestätigt hat, wird eine automatische Prüfung durchgeführt, bei welcher sichergestellt wird, dass der Akku des YUKA mini 2 1000 ausreichend geladen, der Roboter zum Start der Kartierung in der Ladestation steht, eine Bluetooth-Verbindung zum gekoppelten Smartphone besteht und das LiDAR-Modul funktionsfähig ist.

Sobald man nun die eigentlich Kartierung startet, wird man von der App gefragt, ob man eine automatische oder eine manuelle Kartierung starten möchte.

Auch wenn die automatische Kartierung eigentlich für Rasenflächen mit klaren Abgrenzungen gedacht ist, und unsere Testfläche nicht nur durch Zäune, sondern auch durch Hecken und Stufen abgegrenzt ist, wollten wir in unserem Test schon an dieser Stelle herausfinden, inwieweit der YUKA mini 2 1000 mit der Testumgebung zurechtkommt und haben uns bewusst nicht für die manuelle Kartierung, welche bei der teils verwinkelten Testfläche die bessere Wahl wäre, entschieden.

Kurz nachdem wir die automatische Kartierung gestartet hatten, und der Roboter nur rund zwei Meter von der Ladestation weg war, hatten wir uns schnell über den Detailgrad gefreut, mit welchem der YUKA mini 2 1000 die Kartierung durchführt, denn die in die Rasenfläche eingelassenen Natursteinplatten, welche als Gehweg dienen, wurden uns gleich in der erstellten Karte angezeigt. Die aufkommende Freude war jedoch von erstaunlich kurzer Dauer, denn die erkannten Gehwegplatten wurden bei weiterer Annäherung vermutlich als Abgrenzung erkannt und die Kartierung wurde nach weniger als einer Minute abgebrochen.

Aus diesem Grund haben wir die erstellte Karte verworfen und sind doch zur manuellen Kartierung übergegangen, in welcher man den Roboter wie ein ferngesteuertes Auto entlang der Rasenkanten über sein Grundstück steuert.

Für den Fall, dass man seine Rasenfläche in einzelne Abschnitte unterteilen möchte, genügt es hierbei einfach den gewünschten Bereich zu umrunden. Sobald der Roboter feststellt, dass er am Ausgangspunkt angekommen ist, kann man den gewünschten Bereich speichern und auf Wunsch einen weiteren Bereich kartieren.

Sollte man sich wie in unserem Fall einmal aus der Reichweite der WiFi-Verbindung herausbewegen, so wird automatisch auf die Bluetooth-Verbindung gewechselt. Damit man als Nutzer über diesen Wechsel informiert wird, wird einem dies kurz in der App angezeigt und um eine Bestätigung gebeten.
Die manuelle Steuerung de YUKA mini 2 1000 erfolgt über zwei auf dem Smartphone Display angezeigte Schaltflächen und geht nach wenigen Metern sehr einfach von der Hand. Um den Roboter so genau wie möglich an einer Rasenkante entlang steuern zu können, kann man von der Kartenansicht auch in eine FPV-Ansicht wechseln, bei welcher man das vom Roboter erfasste Kamerabild angezeigt bekommt.

Verfügen die erstellten Rasenabschnitte über eine durch den Roboter befahrbare Verbindung, so wird einem diese in der erstellten Karte angezeigt. Die erstellten Bereiche lassen sich im Nachgang bearbeiten, löschen oder um sogenannte No-Go-Zonen erweitern.

Sobald die Kartierung abgeschlossen und der YUKA mini 2 1000 zur Ladestation zurückgekehrt ist, ist die Einrichtung abgeschlossen und der Roboter ist dazu in der Lage, die kartierten Rasenflächen autark mähen zu können.

 

 

Test:

Nachdem die Kartierung abgeschlossen ist, wird einem auf der Appoberfläche eine Grafik des YUKA mini 2 1000 angezeigt, über welcher einem immer der aktuelle Betriebsstatus angezeigt wird.

Scrollt man auf der Startseite weiter nach unten, so werden einem zwei weitere Schaltflächen angezeigt, über welche man Zeitpläne anlegen und sich Berichte über vergangene Mäharbeiten anschauen kann.

Unterhalb dieser Grafik findet man neben einem Hinweis auf den Betriebsstatus auch eine große Schaltfläche vor, über welche man gleich einen Mähvorgang starten kann.
Oberhalb dieser Schaltfläche findet man linksseitig neben einer Infoanzeige zum aktuellen Akkustatus auch eine Infografik für die jeweiligen Funkverbindungen.
Rechtsseitig sind zwei Schaltflächen zu finden, über welche man den Mähroboter zurück zur Ladestation schicken, oder in den manuellen Modus versetzen kann.

Zwar kann man nun theoretisch direkt einen Mähvorgang starten, jedoch sollte man dennoch erst einmal einen Blick in das Einstellungsmenü des YUKA mini 2 1000 werfen.

An oberster Stelle wird einem im Einstellungsmenü eine Schaltfläche mit einer Grafik sowie der Modellbezeichnung des eingesetzten Mähroboters angezeigt, über welche man zu den Grundeinstellungen des Roboters gelangt. Neben der Möglichkeit den Gerätenamen anpassen zu können, kann man über dieses Untermenü auch die Firmwareversion überprüfen bzw. aktualisieren, sowie den Roboter neu starten oder zurücksetzen.

Über das generelle Einstellungsmenü gelangt man im oberen Bereich nicht nur zu dem auch über die Startseite erreichbaren Mähbericht sowie der Möglichkeit Zeitpläne zu erstellen und zu bearbeiten, sondern man kann auch die Netzwerkeinstellungen aufrufen und im Service-Fall Protokolle hochladen.

Unter dem Menüpunkt “Beta-Funktionen” kommt man zu der schon kurz angesprochen DropMow-Funktion, mittels welcher man den Mähroboter einfach auf einer fremden Rasenfläche abstellen und einen Mähvorgang starten kann.

Über den Menüpunkt “Einheiten” kann man die Einstellungen für die Maßeinheiten des Roboters vornehmen.

Für den Mähvorgang wichtigere Einstellungen findet man im weiteren Verlauf des Einstellungsmenüs. Neben der Möglichkeit einen Zeitraum festzulegen, in welchem der Mähroboter täglich nicht arbeiten darf und somit z. B. die Nachtruhe einhält,

kann man auch einstellen, ob der Roboter entlang der Mähspur, oder dem direkten Weg zurück zur Ladestation fährt.

Zudem kann man an dieser Stelle auch die Drehzahl der Schneideinheit in zwei Stufen einstellen.

Die gewählte Drehzahl hat dabei nicht nur eine Auswirkung auf die Akkulaufzeit, sondern auf den Geräuschpegel, wodurch man die Einstellung “Hoch” nur dann wählen sollte, wenn der Mähroboter hohes und dichtes Gras mähen soll.

Zwei weitere und auf keinen Fall zu vernachlässigende Funktionen sind der Regen- und Wildtierschutz.

Der integrierte Regenschutz bietet einem drei unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Neben der Möglichkeit, Regen zu ignorieren und wie gewohnt weiter zu mähen, gibt es auch einen intelligenten Modus sowie einen Sensor-Modus. 

Wo im Sensor-Modus der Mähvorgang bei einem erkannten Regen unterbrochen und nach einer vom Nutzer vorgegebenen Zeit, zu welcher der Sensor keinen Regen mehr erkennt und getrocknet ist, wieder gestartet wird, wird der im Mähroboter verbaute Sensor im intelligenten Modus mit Online-Wetterdaten kombiniert, sodass der Roboter dynamisch den besten Zeitpunkt zum Fortsetzen des Mähvorgangs berechnet.

Der integrierte Wildtierschutz soll nachtaktive Tiere schützen und ist nur erforderlich, wenn keine Arbeitszeitbeschränkung eingestellt wurde. Der Wildtierschutz bietet die Möglichkeit, einen Mähvorgang mit geringer Geschwindigkeit durchzuführen, oder diesen nachts zu stoppen.

Über das Einstellungsmenü kann man auch noch Einstellungen vornehmen, welche den Roboter selbst betreffen. Neben der Möglichkeit die seitlichen LEDs sowie die Sprachausgabe aktivieren, anpassen oder deaktivieren zu können,

kann man an dieser Stelle auch einstellen, ob die integrierte Beleuchtung automatisch aktiviert werden soll, sobald der Roboter in einer dunkleren Umgebung arbeitet.

Neben diesen Einstellungsmöglichkeiten, kann man über diesen Softwareabschnitt der App über den Menüpunkt “Karteneinstellungen” die Art und Weise auswählen, wie einem die vom Roboter erstellte Karte in der App angezeigt werden soll.

Zudem kann man auch alle wichtigen Einstellungen zum Ladevorgang und dem auswechselbaren Akku vornehmen.

Neben Möglichkeiten eine Ladegrenze oder ein Ladelevel einzustellen, gibt es hier auch einen Menüpunkt, welcher sich “Niedrigtarif-Laden” nennt. Über diesen Menüpunkt kann man einen Zeitraum einstellen, zu welchem man bei einem flexiblen Stromtarif den benötigten Strom günstiger bezieht. Sollte man über eine PV-Anlage oder ein Balkonkraftwerk verfügen, so kann man an dieser Stelle wie auch in unserem Test geschehen einen Zeitraum einstellen, zu welcher in der Regel genügend Sonnenenergie vorhanden ist, um den Mähroboter mittels Sonnenenergie aufladen zu können.

Hat man alle Einstellungen an die eigenen Bedürfnisse angepasst, so steht der Nutzung des YUKA mini 2 1000 nichts mehr im Wege. 

Der YUKA mini 2 1000 kann nun wahlweise über die DropMow-Funktion, den Start eines vollständigen Mähvorgangs aller kartierten Bereiche über die App oder die Starttaste am Mähroboter selbst oder einen hinterlegten Zeitplan erfolgen.

Initial haben wir in unserem Test den ersten vollständigen Mähvorgang manuell gestartet. 

Startet man den Mähvorgang wie in unserem Fall über die MAMMOTION App, so wird man von der App darauf hingewiesen, die Schnitthöhe an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dies ist nicht digital über die App möglich, sondern muss über das Einstellrad auf der Oberseite des Mähroboters erfolgen. 

Die Schnitthöhe kann hierbei in 5-mm-Schritten zwischen 20 und 60 mm eingestellt werden. Anders, als man es von vielen Benzin oder Elektro betriebenen Rasenmähern her kennt, wird durch die Anpassung der Schnitthöhe nicht der gesamte Mähroboter angehoben oder gesenkt, sondern nur die Schnitteinheit sowie die Abdeckung, welche die Schnitteinheit umgibt und einen seitlichen Auswurf des Rasenschnittes verhindern soll, wird je nach Einstellung angehoben oder gesenkt.


Hat man die gewünschte Schnitthöhe eingestellt und dies in der App bestätigt, so führt der Roboter einen Selbsttest durch. 

Ist dieser Test abgeschlossen, kann man den Mähvorgang durch ein Klicken auf die Schaltfläche “Weiter” starten.

Sobald der Mähvorgang gestartet ist, bekommt man den Fortschritt auf der Appoberfläche angezeigt.

Da der Rasen auf unserer Testfläche unterschiedlich stark der Sonne ausgesetzt ist und aus diesem Grund unterschiedlich schnell wächst, haben wir die Testfläche in unserem Test in drei unterschiedliche Bereiche kartiert, welche sich wahlweise einzeln oder auch zusammen mähen lassen.

Nutzt man den YUKA mini 2 1000 über diesen Weg, muss man im Gegensatz zu einem herkömmlichen Rasenmäher zwar nicht mehr hinter dem Rasenmäher herlaufen, jedoch muss man weiterhin den Zeitpunkt, zu welchem der Mähroboter die Arbeit aufnimmt, selbst bestimmen.

Um sich auch diese Arbeit sparen zu können, lassen sich in der MAMMOTION App Zeitpläne erstellen, zu welchen wahlweise einzelne Bereiche oder der komplette Rasen zu einem gewünschten Zeitpunkt oder zu wiederkehrenden Zeitpunkten automatisch gemäht wird.

Erstellt man eine solche Aufgabe, so wird man nicht nur einmalig auf das Einstellen der Schnitthöhe hingewiesen, sondern man kann auch verschiedene Einstellungen über die “Aufgabeneinstellungen Pro” vornehmen.
Neben der Möglichkeit einstellen zu können, nach welchem Schema der Mähroboter über den Rasen fahren soll,

kann man auch noch einstellen, wie oft der YUKA mini 2 1000 den Randbereich abfahren und mit welcher Geschwindigkeit der Mähvorgang erfolgen soll.

Zudem besteht auch noch die Möglichkeit, den Abstand der Schnittbahnen einstellen zu können, was für ein saubereres Schnittbild sorgen kann.

Auch die integrierte KI-Hinderniserkennung, welche auf die integrierten Kameras sowie das LiDAR zurückgreift kann aktiviert und deaktiviert sowie in der Intensität angepasst werden.

In unserem Test haben wir für die Rasenflächen, welche durch ihre Lage etwas schneller nachwachsen, mittels eines wiederkehrenden Zeitplans jede Woche mähen gelassen. Die Fläche, welche durch höhere Sonneneinstrahlung einen trockeneren Boden aufweist und der dort wachsende Rasen somit nicht ganz so schnell nachwächst, wurde automatisiert alle 1,5 Wochen gemäht. 

Die Zeiträume wurden dabei so gelegt, dass alle drei Wochen die gesamte Rasenfläche von 113 m² in einem Durchgang gemäht wurde.

Der im YUKA mini 2 1000 verbaute Akku bietet für einen Mähvorgang dieser Rasenfläche bei einer niedrigen Drehzahl der Schnitteinheit sowie einer Mähgeschwindigkeit von 0,4 m/s eine ausreichende Kapazität. Nach dem Abschluss der Mäharbeiten wies der Akku unseres Testmusters noch eine Restkapazität von 39 % auf.

Auch wenn das Gras bei unserem initialen Mähvorgang mit 12 cm nicht gerade niedrig war, reichte die geringe Schnittgeschwindigkeitsstufe aus, um ein sauberes Schnittergebnis zu erlangen.

Was das gebotene Schnittbild angeht, erzielte der YUKA mini 2 1000 mit einem auf mittlerer Stufe eingestellten Abstand der Schnittbahnen in unserem Test sowohl beim Mähen von höherem, als auch flacheren Gras ein sehr sauberes Ergebnis. 

Zu einem sauberen Schnittbild tragen jedoch nicht nur die scharfen Messer bei, sondern auch die Art, wie sich der YUKA mini 2 1000 über den Rasen fortbewegt. Die beiden einzeln angetriebenen Hinterräder, welche über ein sehr ausgeprägtes Zahnkranzprofil verfügen, sorgen auch bei einem feuchten Rasen für ein sehr gutes Gripverhältnis. In Kombination mit der guten Gewichtsverteilung erklimmt der YUKA mini 2 1000 dabei auch Hänge mit einer maximalen Steigung von 45 %. Die um 360° drehbaren und nicht angetriebenen Vorderräder sorgen während der Fahrt dafür, dass sich der Roboter ohne einen großen Widerstand über den Rasen bewegen kann. Wo dieser Aufbau der Vorderräder im Gegensatz zu angetriebenen und meist starren Vorderrädern den Rasen vor Beschädigungen, wie kleinen Löchern schützt, können sich die Vorderräder jedoch auch schnell einmal in zu tiefen Löchern zwischen Rasengittersteinen verhaken. Dies führt dazu, dass der Roboter in einem solchen Fall versucht, sich durch hin und her Rangieren aus seiner misslichen Lage zu befreien. Wo dem Roboter dies in unserem Test bei einem beabsichtigten Befahren einer solchen Stelle problemlos gelungen ist, blieb der Roboter jedoch beim Überqueren eines feinen Sandweges stecken. Bedingt durch den fehlenden Antrieb der Vorderräder sollte man einen solchen Bereich als “No Go Zone” in der Karte hinterlegen, wodurch der Roboter den Bereich meidet und sich nicht ungewollt festfährt. Für den Fall, dass sich der Roboter dennoch einmal versehentlich festfährt, oder ungewollt geneigt wird, so stoppt das Mähwerk sofort und für den Fall, dass der YUKA mini 2 1000 mit dem WLAN verbunden ist, wird man auch über die App benachrichtigt.
Aus Sicherheitsgründen kann der Mähvorgang dann jedoch nicht mehr aus der Ferne heraus gestartet werden, sondern der Neustart der Mähaktion muss durch eine Tastenkombination am Gerät erfolgen. Dieses Verhalten zeigt der Mähroboter auch dann, wenn man ihn am integrierten Griff anhebt, wodurch es fast unmöglich ist, in die rotierenden Messer zu greifen. Auch wenn der Roboter über eine solche Schutzfunktion verfügt, sollte man den Roboter vor so einen Griff unter den Mäher immer erst ausschalten und vor einem versehentlichen Einschalten sichern.

Wo die Rasenfläche selbt in unserem Test vom YUKA mini 2 1000 sehr sauber und ohne stehen gelassene Grashalme gemäht hat, ist mit einem Blick auf den Randbereich der Rasenfläche der größte Schwachpunkt des YUKA mini 2 1000 zu finden.
Bedingt dadurch, dass die Schneideinheit beim YUKA mini 2 1000 zentriert verbaut ist und eine Schnittweite von lediglich 19 cm aufweist, lässt der Mähroboter einen recht breiten Rand stehen, welchen man manuell mit einem Kantentrimmer nachschneiden muss.
Neben den knapp 11 cm, welche von der Außenseite der Schneideinheit und der Außenkante des Mähroboters selbst liegen, muss man je nach Umgebung noch einmal 2 – 3 cm obendrauf rechnen. Hat man seine Rasenkante wie in unserem Fall teilweise oder sogar ganz mittels Mähsteinen begrenzt, so nutzt der YUKA mini 2 1000 diese zum Teil als befahrbare Fläche aus, wodurch der stehen gelasse Bereich merklich schlanker ausfällt.

Was die Geräuschentwicklung angeht, zeigte sich der YUKA mini 2 1000 während der Mäharbeiten in unserem Test von einer sehr positiven Seite. Mit langsamerer Schnittgeschwindigkeit war abseits vom durchtrennen dickerer Pflanzenhalme nur ein leichtes Summen zu vernehmen. Bei einer hohen Schnittgeschwindigkeit liegt die Geräuschkulisse in etwa auf der eines kleinen Elektrorasenmähers. Als etwas störend empfunden haben wir jedoch die Sprachansagen des Roboters, weswegen wir diese auf die niedrigste Einstellung heruntergeregelt haben.

Der Auswurf des Rasenschnittes erfolgt zum größten Teil über die Rückseite des Mähroboters und erfolgt hierbei unterhalb des für die sportliche Optik angebrachten Diffusor.

Aufgrund der Rotationsrichtung der Schneideinheit wird jedoch auch ein nicht gerade kleiner Teil des Rasenschnitts über den Bereich der linken Hinterachse ausgeworfen. Da die Hinterräder des YUKA mini 2 1000 aus dem Gehäuse hervorstehen und das Gehäuse des Mähroboters an dieser Stelle sehr schlank gebaut ist, sorgt dies an dieser Stelle sehr schnell für eine recht starke Verschmutzung des Mähroboters.

Die intergrierte KI-Hinderniserkennung, welche bei dem YUKA mini 2 1000 nicht nur auf die integrierten Kameras, sondern auch das 360° LiDAR zurückgreift, konnte in unserem Test auf ganzer Linie überzeugen. In unserem Test haben wir dem YUKA mini 2 1000 neben einer Gießkanne, Gartenzwerg, Blumentopf auch eine flach auf dem Boden liegende Schaufel in den Weg gelegt. Der Roboter erkannte alle Hindernisse, welche mindestens 3 cm hoch sind nicht nur, wenn sie schon zu Beginn des Mähvorgangs auf dem Rasen lagen, sondern auch dann, wenn sie erst spontan und wenige Zentimeter vor dem fahrenden Mähroboter abgestellt wurden.
Angeeckt ist der YUKA mini 2 1000 während unseres Tests lediglich dann, wenn man die Ladestation nicht wie vorgesehen abseits von Hindernissen, sondern direkt im Randbereich des Grundstückes positioniert hat. Da sich der Mähroboter kurz nach dem Verlassen der Ladestation zur Orientierung zur linken und rechten Seite hindreht, kann es in einem solchen Fall zu leichten Kollisionen mit einem Gartenzaun oder einer direkt neben der Ladestation befindlichen Mauer kommen.

Mit den verbauten Navigationssystemen hat sich der YUKA mini 2 1000 auf unserer Testfläche problemlos zurechtgefunden und navigierte dabei nicht nur durch eine nur 60 cm schmale Engstelle von einem Kartenbereich zum anderen, sondern der Mähroboter erkannte auch Rasenkantensteine, welche die Rasenfläche zu einem 20 cm tieferen Bodenniveau abgrenzten und hat diese Stellen entsprechend gemieden.

Der YUKA mini 2 1000 hat sich in unserem Test jedoch nicht nur durch die integrierten Navigationssysteme von seiner besten Seite gezeigt, sondern auch die Ortung des Mähroboters selbst ist, solange dieser sicher in der Reichweite des verbundenen WLAN-netzwerkes befindet, punktgenau.

Für den Fall, dass man dieses Problem umgehen möchte, bietet MAMMOTION einen 4G Service an, durch welchen der Mähroboter auch dann erreichbar ist, wenn er sich außerhalb des eingerichteten WLAN-Netzwerkes befindet.
Möchte man den Mähroboter auch dann schnell wieder finden, wenn sich Langfinger diesen heimlich aus den Garten geschnappt haben, so kann man den YUKA mini 2 1000 auch ganz einfach mit einem kleinen GPS-Tracker ausstatten. Unter der abnehmbaren Gehäuseoberseite befindet sich ein kleiner Platz, in welchen genau ein AirTag bzw. eine entsprechende Android fähige Variante 🛒 unterbringen lässt.

Mit einem Blick auf die Wartungsarbeiten, welche man am YUKA mini 2 1000 ausführen muss, zeigt sich der Mähroboter von einer sehr nutzerfreundlichen Seite. Neben der regelmäßigen Reinigung, wie man sie auch von einem herkömmlichen Rasenmäher her kennt, muss man lediglich die Gelenke der vorderen Radaufhängungen hin und wieder etwas ölen. 
Die vorinstallierten Klingen sind jeweils mittels einer einzigen Schraube an der Schneideinheit befestigt und lassen sich dank des doppelseitigen Schliffes einmal um 180° gedreht montieren uns müssen somit erst dann ausgetauscht werden, wenn beide Seiten stumpf geworden sind.

 

Fazit:

Mit dem YUKA mini 2 1000 hat MAMMOTION einen kompakten und technisch vielseitigen Mähroboter in seinem Sortiment, welcher in unserem Test vor allem mit seiner zuverlässigen Navigation sowie der sehr guten KI-Hinderniserkennung überzeugen konnte. Dank der Kombination aus 360°-LiDAR und integrierten Kameras kam der Roboter auch mit unserer verwinkelten Testfläche und schmalen Durchfahrten problemlos zurecht. Auch beim Mähen konnte der YUKA mini 2 1000 überzeugen. Das Schnittbild war sowohl bei höherem als auch bei kürzerem Gras sehr sauber und die griffigen Hinterräder sorgten auch bei feuchtem Rasen und Steigungen für ausreichend Traktion. Die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten der MAMMOTION-App ermöglichen zudem eine weitgehend automatisierte und individuell anpassbare Rasenpflege. Die größten Schwächen liegen beim Randmähen und auf problematischen Untergründen. Durch die mittig positionierte, 19 cm breite Schneideinheit bleibt an den Rasenkanten ein vergleichsweise breiter Streifen stehen, welcher meist manuell nachgearbeitet werden muss. Auch sandige oder stark vertiefte Bereiche können aufgrund der freilaufenden Vorderräder problematisch werden und sollten deswegen über die App als nicht betretbare Zonen gekennzeichnet werden. Insgesamt hinterlässt der YUKA mini 2 1000 in unserem Test einen sehr guten Eindruck. Wer einen kompakten Mähroboter für bis zu 1000 m² große aber zum Teil auch verwinkelte Rasenflächen sucht und dabei auf Begrenzungskabel sowie eine separate RTK-Antenne verzichten möchte, bekommt mit dem YUKA mini 2 1000 ein leistungsfähiges Gesamtpaket mit zuverlässiger Navigation, guter Hinderniserkennung und sauberem Schnittbild, bei welchem man lediglich den Randbereich von Hand nacharbeiten muss. Preislich liegt der YUKA mini 2 1000 aktuell bei knapp 1100 € 🛒.

Wir danken MAMMOTION für die Bereitstellung des Testmusters.

MAMMOTION - YUKA mini 2 1000 Mähroboter

9.3

Verarbeitung

9.5/10

Lieferumfang

9.5/10

Funktionsumfang

9.0/10

Schnittbild

8.5/10

Navigation

10.0/10

Bedienung/App

9.5/10

Preis

9.0/10

Pro

  • Sehr gute Navigation
  • Sehr gute Hindernisserkennung
  • Einfache Einrichtung
  • Gute Schnittleistung (Randbereich ausgenommen)
  • Rasenschonende Fortbewegung
  • Guter Funktionsumfang

Contra

  • Breiter nicht gemähter Randbereich
  • Ungeeignet für sandige Untergründe