FlashFire bringt neue Direct-Drive-Technik zur gamescom 2026

Sim-Racing steht auch auf der gamescom 2026 wieder im Mittelpunkt zahlreicher Hardware-Neuheiten. Mit FlashFire ist in Köln ein Hersteller vertreten, der sich ganz auf Rennsimulationen und Gaming-Peripherie konzentriert. Besucher können am Stand des Unternehmens aktuelle Direct-Drive-Lösungen ausprobieren und gleichzeitig einen ersten Blick auf kommende Produkte werfen.

Besonders interessant ist dabei die Kombination aus bereits erhältlicher Hardware und noch nicht veröffentlichten Entwicklungen. FlashFire nutzt die gamescom, um Spielern einen direkten Eindruck davon zu vermitteln, wie sich unterschiedliche Force-Feedback- und Direct-Drive-Systeme im praktischen Einsatz anfühlen.

G103 Bahrain: Direct Drive zum Einstieg

Im Mittelpunkt des Consumer-Auftritts steht das G103 Bahrain DD 3.2Nm Direct-Drive-Lenkrad. Die kompakte Lösung richtet sich insbesondere an Spieler, die in die Welt des Direct Drive einsteigen möchten.

Statt die Kraftübertragung über klassische Riemen- oder Zahnradmechanismen zu realisieren, wird das Lenkrad beim Direct-Drive-System unmittelbar von einem Motor angetrieben. Dadurch können Lenkbewegungen und Force-Feedback-Effekte besonders direkt übertragen werden.

Beim G103 Bahrain stehen laut FlashFire bis zu 3,2 Nm Drehmoment zur Verfügung. Auf der gamescom können Besucher das System selbst testen und dabei unter anderem Lenkkräfte, Fahrbahnunebenheiten und Vibrationen über das Lenkrad erleben.

Damit soll das G103 eine vergleichsweise niedrigschwellige Möglichkeit bieten, in die Direct-Drive-Welt einzusteigen, ohne unmittelbar auf deutlich leistungsstärkere und entsprechend teurere Systeme wechseln zu müssen.

5 und 10 Nm: FlashFire zeigt kommende Generation

Noch spannender dürfte für viele Sim-Racing-Enthusiasten der Blick auf die Zukunft sein. FlashFire bringt zur gamescom zwei noch nicht offiziell veröffentlichte Direct-Drive-Basen mit 5 Nm und 10 Nm nach Köln.

Die beiden Systeme befinden sich noch in der Entwicklung und sollen voraussichtlich Ende 2026 beziehungsweise im Laufe des Jahres 2027 auf den Markt kommen. Gamescom-Besucher erhalten damit die Möglichkeit, die neuen Plattformen bereits vor ihrer offiziellen Markteinführung auszuprobieren.

Mit dem höheren Drehmoment sollen die kommenden Modelle nicht nur kräftigere Force-Feedback-Effekte ermöglichen. Gleichzeitig geht es um eine feinere Übertragung von Lenkkräften und Fahrbahndetails. Gerade bei anspruchsvollen Rennsimulationen können solche Unterschiede entscheidend dafür sein, wie präzise ein Fahrzeug kontrolliert werden kann.

Sim Racing zum Anfassen

FlashFire setzt in Köln bewusst auf eine praktische Präsentation. Die ausgestellten Systeme sollen nicht nur hinter einer Glasvitrine zu sehen sein, sondern können direkt ausprobiert werden.

Für Sim-Racing-Fans bietet das einen entscheidenden Vorteil: Technische Angaben wie Drehmoment oder Direct-Drive-Technologie lassen sich auf dem Papier nur schwer beurteilen. Erst beim Fahren wird deutlich, wie direkt ein Lenkrad reagiert, wie kräftig das Force Feedback ausfällt und wie fein sich beispielsweise Curbs, Bodenwellen oder Grip-Veränderungen anfühlen.

Neben den neuen Direct-Drive-Systemen zeigt FlashFire weitere Produkte aus seinem Sim-Racing- und Gaming-Portfolio.