Acer bringt zur IFA 2026 ein ungewöhnliches Notebook mit: Das neue Aspire G 3D 16 soll dreidimensionale Inhalte direkt auf dem Laptop darstellen, ohne dass Nutzer dafür eine spezielle 3D-Brille benötigen. Gleichzeitig zeigt Acer mit dem Aspire S 27 und dem Aspire S 24 zwei neue All-in-One-PCs für den Einsatz im Familien- und Homeoffice-Umfeld.
Der auffälligste Neuzugang ist dabei klar das Aspire G 3D 16. Acer setzt auf seine SpatialLabs-Technologie, die über eine spezielle Display- und Kameratechnik einen räumlichen Bildeindruck erzeugt. Die integrierten Kameras erfassen die Position des Betrachters und passen die Darstellung entsprechend an.
3D für Spiele, Kreative und den Alltag
Das 16-Zoll-Notebook soll nicht nur speziell produzierte 3D-Inhalte wiedergeben können. Acer setzt auch auf eine Umwandlung von herkömmlichen 2D-Inhalten in räumliche Darstellungen. Dadurch soll das Gerät für verschiedene Einsatzbereiche interessant werden – vom Gaming über kreative Anwendungen bis hin zu Filmen und anderen Multimedia-Inhalten.
Das IPS-Display löst mit 3.840 × 2.400 Pixeln auf und arbeitet mit bis zu 120 Hz. Im 3D-Modus steht eine Auflösung von 1.920 Pixeln horizontal zur Verfügung. Die Farbdarstellung deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab.
Für die Rechenleistung sorgt ein AMD Ryzen AI Max+ 395 mit integrierter Radeon-8060S-Grafik. Acer stattet das Notebook mit bis zu 128 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und bis zu 2 TB SSD-Speicher aus. Eine dedizierte Grafikkarte ist nicht erforderlich.
Damit positioniert Acer das Aspire G 3D 16 bewusst nicht als reines Show-Produkt. Die Kombination aus leistungsfähigem Prozessor, umfangreicher Speicherausstattung und 3D-Technik soll das Notebook auch für anspruchsvollere Kreativ-Workflows und Spiele interessant machen.
Neue Aspire-All-in-Ones für den Schreibtisch
Weniger spektakulär, aber für einen größeren Nutzerkreis gedacht sind die beiden neuen All-in-One-Rechner Aspire S 27 und Aspire S 24. Acer kombiniert dabei Bildschirm und PC-Komponenten in einem Gehäuse und spart damit Platz auf dem Schreibtisch.
Der größere Aspire S 27 kommt mit einem 27-Zoll-Display. Je nach Variante stehen QHD mit 120 Hz oder Full HD mit 144 Hz zur Verfügung. Der kleinere Aspire S 24 besitzt ein 23,8-Zoll-Full-HD-Panel mit 144 Hz.
Bei beiden Modellen sind auch Touchscreen-Versionen erhältlich, die sich mit einem kompatiblen Eingabestift bedienen lassen. Als Plattform dienen aktuelle Intel-Core-Prozessoren. Dazu kommen bis zu 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und eine SSD mit bis zu 1 TB Kapazität.
Für Homeoffice, Schule und Unterhaltung
Bei den Aspire-S-Modellen geht es weniger um maximale Rechenleistung als um einen möglichst aufgeräumten Arbeitsplatz. Die schmalen Displayränder sorgen für eine Bildschirm-zu-Gehäuse-Fläche von rund 90 Prozent. Eine integrierte Full-HD-Kamera mit Privatsphäreverschluss sowie Stereolautsprecher machen die Rechner zugleich für Videokonferenzen und Multimedia-Anwendungen interessant.
Damit richtet Acer die Geräte an Haushalte, in denen ein Rechner verschiedene Aufgaben übernehmen soll – vom Homeoffice über Lernen und Videotelefonie bis zum Streaming.
Die neuen Aspire-S-Modelle sollen im vierten Quartal 2026 in der EMEA-Region auf den Markt kommen. Für das Aspire G 3D 16 hat Acer zum IFA-Start noch keinen konkreten Preis und Verkaufsstart genannt.
Mit dem neuen Portfolio zeigt Acer in Berlin damit zwei unterschiedliche Seiten der Aspire-Familie: Das G 3D 16 dient als technologischer Hingucker mit einer noch immer ungewöhnlichen Displaytechnik, während die beiden All-in-Ones auf einen möglichst unkomplizierten Rechner für den Alltag setzen.
