Acer zeigt auf der IFA 2026 Monitor mit E-Paper und Notebook mit drei Displays

Acer zeigt auf der IFA 2026 zwei ungewöhnliche Monitorlösungen. Während der EP130K auf ein E-Paper-Panel setzt, erweitert der PD163Q P3 ein Notebook um gleich drei zusätzliche Displays. Beide Konzepte richten sich an Nutzer, die ihre Arbeitsweise abseits klassischer Monitor-Setups gestalten möchten.

E-Paper-Monitor mit Touch und Farbe

Beim EP130K setzt Acer auf ein 13,3 Zoll großes E-Paper-Display. Die Besonderheit: Der tragbare Monitor kann sowohl monochrome als auch farbige Inhalte darstellen und soll damit eine papierähnliche Alternative zu herkömmlichen LCD-Displays bieten.

Die maximale Auflösung liegt bei 3.200 × 2.400 Pixeln. Im Farbmodus sind 1.600 × 1.200 Pixel möglich. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hz.

Bedienen lässt sich der EP130K per Touch. Zusätzlich unterstützt das Display einen kompatiblen Eingabestift, wodurch sich beispielsweise Notizen direkt auf dem Bildschirm anfertigen oder Dokumente kommentieren lassen.

Der Monitor wird über USB-C mit einem Rechner verbunden. Die E-Paper-Technik benötigt dabei nur für Änderungen des Bildinhalts Energie. Ein einmal dargestelltes Bild kann auch nach dem Trennen der Stromversorgung sichtbar bleiben.

Acer sieht den EP130K vor allem als Werkzeug für Situationen, in denen viel gelesen oder geschrieben wird. Das matte Display soll Reflexionen reduzieren und damit auch bei längeren Arbeitsphasen für eine angenehmere Darstellung sorgen.

Der EP130K soll im ersten Quartal 2027 in Europa erscheinen. Der Preis liegt bei 749 Euro.

Drei zusätzliche Displays für das Notebook

Einen völlig anderen Ansatz verfolgt der PD163Q P3. Der tragbare Monitor besteht aus drei miteinander verbundenen 15,6-Zoll-Displays und lässt sich wie ein großes, faltbares Zubehörteil hinter einem Notebook aufstellen.

Alle drei IPS-Panels bieten eine Full-HD-Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln und arbeiten mit 60 Hz. Die Bildschirme können für einen erweiterten Desktop unabhängig voneinander genutzt oder gespiegelt werden.

Die Verbindung zum Notebook erfolgt über USB-C. Dadurch soll der Aufbau mit möglichst wenig Verkabelung auskommen. In Kombination mit dem Notebook entsteht so ein Setup mit insgesamt vier Bildschirmen.

Zusammengeklappt lässt sich die Konstruktion transportieren und bei Bedarf am nächsten Arbeitsplatz wieder aufstellen. Das Konzept richtet sich damit vor allem an Nutzer, die auch unterwegs mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeiten möchten.

Der PD163Q P3 soll ebenfalls im ersten Quartal 2027 in Europa erhältlich sein. Der Preis startet bei 349 Euro.

Zwei ungewöhnliche Antworten auf mehr Bildschirmfläche

Mit den beiden Neuheiten zeigt Acer zur IFA, dass zusätzliche Bildschirmfläche nicht zwangsläufig einen klassischen Monitor auf dem Schreibtisch bedeuten muss. Der EP130K setzt auf die Eigenschaften von E-Paper und eine möglichst papierähnliche Darstellung. Der PD163Q P3 verfolgt dagegen den Ansatz, aus einem Notebook einen mobilen Arbeitsplatz mit mehreren Displays zu machen.

Beide Geräte sind damit weniger klassische Monitor-Neuheiten als vielmehr Beispiele für unterschiedliche Arbeitskonzepte. Während Acer mit dem E-Paper-Modell vor allem Lesen und Schreiben in den Mittelpunkt stellt, geht es beim Triple-Screen-Modell um möglichst viel sichtbaren Arbeitsbereich auf kleinem Raum.