Shelly auf der IFA 2026: Produktneuheiten, wachsendes „Powered by Shelly“-Ökosystem und neue Partnerschaften

Auf der diesjährigen IFA präsentiert Shelly den Ausbau seines Smart-Home-Ökosystems. Im Mittelpunkt stehen neue Lösungen für Sicherheit, Energieeffizienz und Gebäudeautomation, die Erweiterung der Gen4- und BLU-ZB-Produktreihen und neue Kooperationen mit namhaften Partnern sowie der Ausbau des „Powered by Shelly“-Programms. Erstmals setzen dabei auch namhafte deutsche Unternehmen auf die Shelly Technologie. Übergreifendes Leitmotiv aller Neuheiten ist maximale Flexibilität, offene Standards und die konsequente Kontrolle der Nutzer über ihre eigenen Daten. 

 

Shelly Camera bringt Datenschutz und intelligente Sicherheit zusammen 

Ein Highlight der Messe ist die neue Shelly Camera. Mit dieser intelligenten Überwachungskamera steigt Shelly erstmals in das Segment der smarten Videoüberwachung ein. 

Die Kamera erkennt mithilfe cloud-basierter, KI-gestützter Funktionen Personen, Fahrzeuge und Haustiere und informiert Nutzer direkt darüber, was erfasst wurde. Gleichzeitig setzt Shelly konsequent auf Datenschutz: Aufnahmen können lokal gespeichert werden, alternativ steht eine Cloud-Infrastruktur innerhalb der Europäischen Union zur Verfügung. Aufnahmen, die in der Shelly Cloud gespeichert werden, sind dort verschlüsselt abgelegt und damit maximal geschützt. Individuell definierbare Erkennungs- und Sperrzonen, sowie ein Privatsphäre-Modus geben Anwendern zusätzliche Kontrolle. 

 

Mehr Flexibilität durch Produktneuheiten und erweiterte Konnektivität  

Auch das bestehende Produktportfolio wächst weiter. Neu vorgestellt werden das Shelly Wall Display X1i zur zentralen Smart-Home-Steuerung, das schlüssellose Smart Lock LOQED Pure sowie zahlreiche Erweiterungen der Gen4-Familie mit Relais und Controller. Zudem wächst die BLU-ZB-Serie mit neuen Bewegungs-, Tür- und Fenstersensoren, die Bluetooth und Zigbee in einem Gerät vereinen. Ein Update erhält außerdem der smarte Heizkörperthermostat Shelly BLU TRV, der künftig mit einer neuen Gateway-Funktion noch flexibler in bestehende Installationen integriert werden kann. 

 

Erstmals deutsche Unternehmen als Partner 

Ein Meilenstein für Shelly ist der weitere Ausbau des Partnernetzwerks. Mit Miele, WeWash, Hörmann und Rademacher vertrauen erstmals mehrere etablierte deutsche Unternehmen auf die Technologien des Smart-Home-Spezialisten. 

Mit Miele gewinnt Shelly einen der führenden Hersteller von Premium-Hausgeräten als Partner. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, smarte Miele Geräte wie Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler nahtlos in das Shelly Energiemanagement-System (EMS) zu integrieren und intelligent zu steuern. Endnutzer profitieren dadurch von einer neuen Funktion: Statt eines festen Startzeitpunkts legen sie lediglich den gewünschten spätesten Fertigstellungszeitpunkt fest. Besonders lohnt sich das für Nutzer mit einem dynamischen Stromtarif: Über die Anbindung an die Strombörse ermittelt Shelly automatisch den günstigsten Startzeitpunkt innerhalb des verfügbaren Zeitfensters – abhängig vom aktuellen Börsenstrompreis. 

Auch WeWash, ein seit über zehn Jahren etabliertes, hundertprozentiges Tochterunternehmen der BSH Hausgeräte GmbH und damit Teil der Bosch Gruppe, setzt auf Shelly Technologie und wird künftig Geräte wie den Shelly PRO 1PM, den Shelly PRO 3EM und das Shelly PRO Add-on als intelligente Steuerungs- und Energiemesseinheiten in seine sogenannte „WeWash Box” integrieren.  

Auch für die Shelly X-Technologie gewinnt das Unternehmen neue Partner:  

Hörmann, Europas führender Anbieter von Toren, Türen, Zargen und Antrieben setzt auf die Shelly X Technologie. Über ein neues „Powered by Shelly“-Gateway, das direkt am Antrieb montiert wird, werden ausgewählte Hörmann Torlösungen Teil des Shelly-Ökosystems. Das macht Garagentore, Industrietore und Toranlagen zum vollständig eingebundenen Teil des vernetzten Gebäudes.  

Rademacher verfolgt denselben Ansatz. Der deutsche Spezialist für Rollladen- und Sonnenschutztechnik entwickelt einen smarten Gurtwickler auf Basis von Shelly X. Er ersetzt die bestehende manuelle Mechanik in wenigen Minuten und ohne neue Verkabelung und liefert genau das, was Hausbesitzer von automatisierter Verschattung erwarten: geringere Kühlkosten im Sommer, mehr Sicherheit und Komfort im Alltag. Und das alles bereits werkseitig integriert, ohne zusätzliche Shelly Module hinter Schaltern oder im Verteilerkasten. 

 

„Powered by Shelly“ wächst zum herstellerübergreifenden Ökosystem 

Mit „Powered by Shelly“ erweitert Shelly seine Rolle vom Smart-Home-Hersteller hin zum Technologieanbieter für vernetzte Produkte anderer Unternehmen. Partner können die Shelly Technologie direkt in ihre Lösungen integrieren und dabei auf die bestehende Infrastruktur aus App, Cloud, Automatisierungen und Smart-Home-Integrationen zurückgreifen. 

Neben den erwähnten „Powered by Shelly”-Produkten von Hörmann und Rademacher zeigt Shelly auf der IFA neue Partnerprodukte aus den Bereichen E-Mobilität, Photovoltaik, Luftqualitätsmessung, Beleuchtung sowie Gebäude- und Zugangstechnik. Ziel ist ein offenes Ökosystem, in dem Geräte unterschiedlicher Hersteller nahtlos zusammenarbeiten können. 

 

Shelly Business Manager: Plattform für das Gerätemanagement 

Shelly erweitert sein B2B-Portfolio um weitere SaaS-Produkte. Neben den bekannten Smart Home Geräten bietet Shelly bereits zwei eigene Plattformen für Anwendungen im großen Maßstab: den Shelly Fleet Manager, mit dem sich große Mengen an Shelly Geräten gleichzeitig einrichten, aktualisieren und steuern lassen, sowie die auf der Intersolar vorgestellte Solar Platform, die die Energieerzeugung von Shelly Geräten und Geräten anderer Hersteller zentral überwacht und optimiert. 

Neu hinzu kommt der Shelly Business Manager. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, die einen Gerätebestand über mehrere Standorte hinweg im Blick behalten müssen. Sie führt alle Geräte in einer Oberfläche zusammen, sodass der Status der gesamten Installation auf einen Blick sichtbar ist. Ein typisches Beispiel ist eine Supermarktkette mit Filialen im ganzen Land: Für jeden Standort ist unmittelbar ersichtlich, wie Kühlung, Beleuchtung und Gebäudetechnik arbeiten und wo Handlungsbedarf besteht. 

Gleichzeitig zeigt die Plattform den Energieverbrauch an und meldet Ausfälle und mögliche Störungen sofort per Alert, sodass Probleme früh erkannt und behoben werden können. Für die Einrichtung stehen vordefinierte Templates passend zum jeweiligen Anwendungsfall bereit – eine zeitaufwendige individuelle Programmierung von Dashboards entfällt. 

Einen ersten Einblick gibt Shelly auf der IFA Berlin. Ausführlich vorgestellt wird die Plattform inklusive Live-Demonstrationen in einem Webinar am 8. September. 

 

Technologieoffenheit und Datensouveränität als Leitprinzip 

Die auf der IFA 2026 vorgestellten Neuheiten verdeutlichen Shellys strategische Ausrichtung: Offenheit, Interoperabilität und Datensouveränität stehen im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Lokale Steuerungsmöglichkeiten, breite Integrationsoptionen und europäische Datenschutzstandards ziehen sich als roter Faden durch das gesamte Portfolio. Mit den vorgestellten Produkten und Partnerschaften baut Shelly seinen Anspruch weiter aus, ein offenes und zukunftsfähiges Technologie-Ökosystem für Smart Home, Energiemanagement und Gebäudeautomation zu gestalten.