Sea Sonic Electronics Co., Ltd. ist der erste Hersteller, der die 80 PLUS® Ruby-Zertifizierung für ein bei 115 V getestetes ATX-Netzteil erhalten hat.

Das Seasonic PRIME ENTERPRISE RX-1600, ein ATX-Netzteil mit hoher Leistung, das für anspruchsvolle Desktop-, Workstation- und KI-Systeme entwickelt wurde, erfüllt die höchste Effizienzstufe des Programms.
Sea Sonic blickt auf eine lange Geschichte von Pionierleistungen im 80 PLUS®-Programm zurück. Im Jahr 2005 war Sea Sonic mit dem Seasonic SS-400HT der erste Netzteilhersteller, der Produkte nach den strengen Kriterien des Programms zertifizieren ließ, und brachte im selben Jahr als erster eine komplette Produktfamilie mit vier zertifizierten Produkten auf den Markt. Im Jahr 2008 war Sea Sonic erneut der erste Hersteller, der die 80 PLUS® Gold-Zertifizierung erhielt. Der Meilenstein „Ruby“ setzt diese Tradition fort.
„Sea Sonic ist seit dem Start des Programms bei 80 PLUS® dabei, daher ist dieses Ergebnis für uns von großer Bedeutung“, sagte Walter Sun, CEO von Sea Sonic.
„Unser erstes zertifiziertes PC-Netzteil kam 2005 auf den Markt, gefolgt von der ersten Gold-Zertifizierung im Jahr 2008.
Dass wir bei 115 V die Ruby-Stufe erreicht haben, spiegelt den anhaltenden Fokus auf Effizienz in unserer Entwicklungsarbeit wider. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem jedes zusätzliche Prozent an Effizienz schwer zu erreichen ist, aber die Mühe lohnt sich, da diese kleinen Gewinne auf globaler Ebene zu enormen Einsparungen führen.“
Über die 80 PLUS® Ruby-Zertifizierung
Ruby ist die neueste und anspruchsvollste Stufe des 80 PLUS®-Programms, das von CLEAResult verwaltet wird. Um die Ruby-Zertifizierung zu erhalten, muss ein bei 115 V getestetes Netzteil folgende Anforderungen erfüllen:
| 85% | efficiency at 5% load |
| 91% | efficiency at 10% load |
| 93% | efficiency at 20% load |
| 95% | efficiency at 50% load |
| 91% | efficiency at 100% load |
| ≥0.95 | Power factor at 20% load |
Die Einbeziehung von Lastpunkten bei 5 % und 10 % ist von großer Bedeutung. Netzteile müssen nun nicht nur bei mittlerer und hoher Auslastung einen hohen Wirkungsgrad aufweisen, sondern auch, wenn das System weitgehend im Leerlauf ist – denn in diesem Zustand laufen viele Systeme die meiste Zeit.
Um diese Ziele zu erreichen, sind Fortschritte auf der gesamten Plattform erforderlich, einschließlich Schaltsteuerung, thermischem Design, Komponentenauswahl und Validierung. Moderne Desktop-Systeme, Workstations und KI-orientierte Konfigurationen belasten das Netzteil mit plötzlichen Lastschwankungen hoher Amplitude. Ein höherer Wirkungsgrad reduziert den Energieverlust in Form von Wärme und senkt den Kühlbedarf – ein Vorteil, der in dichteren, groß angelegten Installationen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
