
Gaijin Entertainment gibt bekannt, dass die dritte Phase der Closed-Beta-Tests für Infanterieschlachten im Online-Fahrzeugkampfspiel War Thunder im Juli beginnen wird. Die Teilnehmer können den neuen Schauplatz „Kivu“ testen, der für große Schlachten mit bis zu 128 Spielern gleichzeitig konzipiert wurde.
Die neue Karte ist viermal so groß wie bisherige Infanterie-Schauplätze und ist von den Landschaften Zentralafrikas inspiriert. Im Mittelpunkt stehen Kämpfe um fünf Eroberungspunkte. Während dieser Testphase werden die Spieler auf eine breite Palette moderner Militärtechnik treffen, darunter die Kampfpanzer M1A2 SEP V2 und T-90M, die Hubschrauber AH-64A und Mi-28N, die Luftabwehrsysteme 2S6 und LAV-AD sowie moderne Handfeuerwaffen, wie sie von den USA und Russland eingesetzt werden.

Um große Schlachten auf „Kivu“ zu ermöglichen, werden neue Spielregeln für größere Karten getestet. Spieler können nicht nur an ihrer Basis, sondern auch an bereits von ihrem Team gesicherten Eroberungspunkten respawnen, was die Bewegung über das weitläufige Schlachtfeld dynamischer macht. War Thunder führt außerdem erstmals Truppentransportfahrzeuge ein – leichte Fahrzeuge, die bis zu fünf Soldaten gleichzeitig befördern können –, was einen schnelleren Einsatz an wichtigen Zielen ermöglicht. Darüber hinaus wurden für große Schlachten neue Einstellungen für die Reichweite der UAV-Steuerung hinzugefügt.

In dieser dritten Testphase kehren die Arcade-Schlachten im Infanteriemodus zurück. Die Logik der Markierungsdarstellung wurde überarbeitet: Markierungen werden nun nur noch angezeigt, wenn ein Spieler direkte Sicht auf ein gegnerisches Modell hat, und sie verschwinden, wenn das Ziel durch Rauch, Explosionen, Bäume oder andere Hindernisse verdeckt ist oder sich in extremer Entfernung befindet. Diese Änderung verbessert die Übersichtlichkeit im Arcade-Modus, während die Wichtigkeit von Deckung und Tarnung erhalten bleibt. Auch die Bewegungsgeschwindigkeit wurde angepasst – schwer ausgerüstete Soldaten bewegen sich schneller als in den Realistischen Schlachten, was den Modus dynamischer macht.

Auch an den Soldatenklassen wurden wesentliche Änderungen vorgenommen. Die Waffen-Presets wurden überarbeitet, und Spezialausrüstung wie Panzerfäuste, schultergestützte Flugabwehrraketen und Drohnen steht nicht mehr jedem Soldaten zur Verfügung. Dadurch müssen die Spieler sorgfältig zwischen den vier verfügbaren Klassen wählen und ihre Ausrüstung an die Situation auf dem Schlachtfeld anpassen.

Spieler, die noch nicht am Test teilnehmen, können sich auf der offiziellen War Thunder-Website hierfür bewerben.
