Wavemaster – Cube Mini – 2.0 Soundsystem

Mit dem kürzlich vorgestellten Cube Mini haben wir heute ein kompaktes 2.0 Soundsystem aus dem Hause Wavemaster im Test, welches nicht nur durch seine Anschlussvielfalt, sondern auch einem kräftigen Sound überzeugen möchte.

Wie sich das neue Cube Mini 2.0 Soundsystem von Wavemaster in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Hochtöner: 25mm Seidenkalotte
  • Tief-/Mitteltöner: 10 cm, Cellulose-Konusmembran
  • Verstärker: integriert, 2 Kanäle
  • Ausgangsleistung (RMS): 2 x 18 Watt
  • Frequenzbereich: 45 Hz – 22.000 Hz
  • Gehäuse: beschichtetes MDF, 2-Wege Design mit Bassreflex-Technologie
  • Bedienung: On/Standby/Volume und Line-In-Umschalter (Gehäusevorderseite), Klangregelung für Höhen und Tiefen (Gehäuserückseite)
  • Bluetooth®: A2DP Standard für kabellose, digitale Signalübertragung (ab BT 2.1)
  • Auto Switch: Signal-Sensor für On-/Standby-Automatik
  • Netzteil: intern, 100-240 Volt ~ 50/60 Hz, 0.7A max., Standby-Verbrauch < 0,5 W (230V)
  • Anschlüsse: 2 x Line-In (3,5 mm und Cinch / Dual Audio Source), Bluetooth®, AC Power
  • Maße (BHT): 150 x 209 x 180 mm

Lieferumfang:

  • Cube Mini Lautsprecher
  • 3,5-mm-Klinkekabel
  • Cinch auf 3,5-mm-Klinke-Adapter
  • Lautsprecherkabel
  • Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung:

Das Cube Mini 2.0 Soundsystem wird von Wavemaster in einer weißen Verpackung geliefert, welche auf jeder Verpackungsseite mit Produktbildern der enthaltenen Lautsprecher bedruckt wurde. Zudem wurde auf jeder Verpackungsseite die Modellbezeichnung in einer dunkelroten Schrift abgedruckt. Die technischen Details wurden auf der rechten Verpackungsseite abgedruckt.

Auf der linken Verpackungsseite findet man eine Auflistung der wichtigsten Features.

Entnimmt man die beiden Lautsprecher aus ihrer Verpackung, so hat man zwei kleine Stereolautsprecher vor sich stehen, welche beide fast das gleiche Aussehen aufweisen.

Wavemaster hat den beiden Lautsprechern ein Gehäuse aus robusten und akustisch dämpfenden MDF-Platten verpasst, welche mit einem schwarzen und leicht strukturierten Furnier überzogen wurden. Die vier Außenkanten der Lautsprechergehäuse wurden abgerundet gestaltet, wodurch die beiden Lautsprecher ein ansprechendes Design erhalten und optisch aufgewertet werden.

Blickt man einmal auf die Oberseite der beiden Lautsprechergehäuse, so findet man hier ein aufgedrucktes Wavemaster Logo, welches in einem kontrastreichen Weiß auf die Lautsprecher aufgebracht wurde. Die Positionierung an der hinteren Kante der Gehäuseoberseite gefällt uns besser, als wenn das Logo auf der Gehäusefront aufgedruckt wäre, wodurch das Design aus unserer Sicht negativ beeinflusst worden wäre.

Wirft man einmal einen Blick auf die Vorderseite des linken Lautsprechers, so wird man feststellen, dass auch hier seitens Wavemaster auf ein schlichtes Design geachtet wurde. Wavemaster hat in jeden der beiden Lautsprecher im oberen Drittel einen 25mm Seidenkalotte untergebracht, welche für den Hochtonbereich zuständig ist.

In den unteren beiden Dritteln der Lautsprecher findet man eine 100mm Cellulose-Konusmembran vor, welcher für den Mittel- und Tieftonbereich zuständig ist. Beide Treiber wurden mit einem feinen Mesh-Gitter versehen, welches fest in den jeweiligen Lautsprecher integriert ist und somit nicht ohne eine Beschädigung des Lautsprechers abgenommen werden kann.

Mit einem Blick auf den rechten der beiden Lautsprecher wird man feststellen, dass Wavemaster hier im unteren Bereich noch zwei Drehregler eingearbeitet hat.

Der linke der beiden Drehregler dient zur Auswahl der Eingangsquelle. Hier stehen einem zwei Line-Eingänge sowie Bluetooth zur Auswahl.
Mittels des rechten Drehreglers kann nicht nur die Lautstärke reguliert, sondern auch das Soundsystem in den Stand-by-Modus versetzt oder aus diesem aufgeweckt werden. Oberhalb dieses Reglers befindet sich zudem noch eine Status-LED, welche einem anzeigt, ob sich das Soundsystem im Stand-by-Modus oder im Betrieb befindet.

Mit einem Blick auf die Unterseite der beiden Lautsprecher findet man jeweils vier Gummifüße vor, welche den Lautsprechern nicht nur einen sicheren Stand verschaffen, sondern die Lautsprecher auch effektiv entkoppeln.

Mit einem Blick auf die Rückseite des linken Lautsprechers ist im unteren Bereich ein Klemmanschluss zu finden, über welchen die Verbindung zu dem rechten Lautsprecher hergestellt wird.

Im oberen Bereich befindet sich ein Bassreflexrohr untergebracht, welches die verbauten 100mm-Cellulose-Konusmembran im Tieftonbereich unterstützt.
Der rechte Lautsprecher unterscheidet sich nicht nur auf der Vorderseite von dem linken Lautsprecher, sondern auch auf der Rückseite. Hier fällt der Unterschied sogar noch gravierender aus, denn Wavemaster hat in den rechten Lautsprecher einen Verstärker eingebaut.
Dieser füllt fast die gesamte Rückseite des Lautsprechers aus und liefert eine Sinusleistung von 2 x 18 Watt. Wie es auch bei dem linken Lautsprecher der Fall ist, wurde auch in den rechten Lautsprecher ein Bassreflexrohr in die Rückseite eingearbeitet. Dieses findet einen Platz in der Stahlplatte, welche die Endstufe aufnimmt.

Links neben diesem Bassreflexrohr wurden zwei Drehregler untergebracht, über welche man die Intensität der Höhen und Tiefen regeln kann. Unter diesen beiden Reglern befinden sich zwei Line-Eingänge, welche einmal in Form einer 3,5-mm-Klinkebuchse und einmal in der Form von zwei Cinch-Anschlüssen realisiert wurden.
Neben diesen beiden kabelgebundenen Eingängen verfügt das Cube Mini Soundsystem noch über ein integriertes Bluetoothmodul, über welches eine drahtlose Musikwiedergabe erfolgen kann.
Rechts neben diesen Audioeingängen befindet sich ein Klemmanschluss, über welchen die Verbindung zu dem linken Lautsprecher hergestellt wird. Unterhalb diesem Klemmanschluss ist ein Powerschalter zu finden, über welchen das Soundsystem vollständig abgeschaltet werden kann. Das Stromkabel ist fest mit der Endstufe verbunden.

Die Verarbeitung ist durchgehen sehr gut und optisch ansprechend ausgeführt. Durch die abgerundeten Kanten macht sich das Soundsystem nicht nur auf einem Schreibtisch sehr gut, sondern es lässt sich auch wunderbar in ein Regal integrieren.

Anschluss und Aufstellung:

Die Aufstellung des Cube Mini gestaltet sich recht einfach. Im ersten Arbeitsschritt müssen die beiden Lautsprecher an der gewünschten Stelle aufgestellt werden. Durch das im Lieferumfang enthaltene Lautsprecherkabel darf die Distanz zwischen den beiden Lautsprechern nicht mehr als 4m betragen. Eine Verlängerung oder ein vollständiger Austausch dieses Kabels ist natürlich problemlos möglich. Sind die beiden Lautsprecher positioniert und miteinander verbunden, muss das fest mit dem rechten Lautsprecher verbundene Stromkabel mit einer Steckdose verbunden und die und die Verbindung zur Wiedergabequelle mittels Klinke- bzw. Cinch-Kabel oder Bluetooth hergestellt werden.

Stromverbrauch:

Im Zeitalter von GreenIT und den immer höher steigenden Stromkosten sollte man auch den Stromverbrauch nicht außer Acht lassen, weswegen wir auch auf diesen einen kurzen Blick werfen. Das Cube Mini kann nur über den an der Rückseite des rechten Lautsprechers angebrachten Schalter vollständig ausgeschaltet werden. In diesem Zustand verbraucht es 0,0 Watt. Im Stand-by-Modus verbraucht das Soundsystem laut Hersteller weniger als 0,5W. Wir konnten in unserem Test einen Verbrauch von 0,4 Watt messen. Neben der Möglichkeit das Soundsystem manuell in den Stand-by-Modus zu versetzten oder es wieder aus diesem aufzuwecken, kann dies auch mittels der integrierten Auto-Switch-Funktion geschehene. Hierzu wird von dem Soundsystem ständig die aktive Eingangsquelle überprüft. Liegt für mehrere Minuten kein oder nur eine sehr geringes Eingangssignal an, so wird das Soundsystem automatisch in den Stand-by-Modus geschaltet. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn man das Soundsystem über eine Bleutooth-Verbindung mit einem Smartphone nutzt. Verlässt man seine Wohnung, oder den Empfangsbereich, so schaltet sich das Soundsystem kurze Zeit später automatisch ab. Kehrt man bzw. das Eingangssignal zurück, so schaltet sich das Soundsystem automatisch wieder ein.

Test / Klangeindruck:

Nimmt man das Soundsystem das erste mal in Betrieb, so wird man von einen recht kräftigen Tieftonbereich überrascht, welcher gleich auf sich aufmerksam macht. Diesen hätte man durch die doch recht geringen Abmessungen der beiden Lautsprecher und der verbauten Treiber so nicht erwartet. Die Bässe klingen nicht nur kräftig, sondern auch recht knackig, wodurch das Soundsystem im Gaming-Bereich ein sehr gutes Klangbild erreichen kann. Der Tieftonbereich ist jedoch in den Grundeinstellungen so kräftig, dass der Hochtonbereich etwas zurückhaltend wirkt, wodurch Klangdetails im hohen Bereich verschluckt werden. Der Mitteltonbereich ist recht gut abgedeckt, lediglich in manchen Situationen könnten Stimmen noch etwas klarer wirken. Durch die in die Rückseite des rechten Lautsprechers eingearbeiteten Regler können die Klangeinstellungen jedoch noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Hierdurch kann das Klangbild aus unserer Sicht positiv beeinflusst werden, sodass eine klarere Klangwiedergabe möglich ist und das Soundsystem gut auf aktuelle Pop und Trance Tracks abgestimmt werden kann. Das Cube Mini Soundsystem ist bis etwa 80% Pegelfest. Ab diesem Zeitpunkt fangen die Tiefen an etwas an Knackigkeit zu verlieren, neigen jedoch nicht zum Übersteuern.

Fazit:

Das Cube Mini konnte in unserem Test in mehreren Bereichen punkten. Der erste Bereich, in welchem das sehr kompakte 2.0 Soundsystem überzeugen konnte, ist das Design, in welchem die beiden Lautsprecher gefertigt wurden. Durch die abgerundeten Kanten und die fest eingelassenen Mesh-Gitter sind die Lautsprecher in einem Design gehalten, mittels welchem Sie sich problemlos in einem Regal eingliedern lassen oder auch auf einem Schreibtisch aufgestellt eine gutes Bild abgeben. Genau für dieses Einsatzgebiet sind auch die Klangeigenschaften des Cube Mini auch abgestimmt. Bedingt durch die sehr kompakten Abmessungen dürfte jedem klar sein, dass man das Soundsystem nicht zur Großraumbeschallung einsetzen kann. Jedoch eignet es sich sehr gut für den Nahfeldbereich, wie er in dem Fall besteht, wenn man die Lautsprecher auf einem Schreibtisch aufstellt. Das Soundsystem konnte uns, was den Klang angeht, mit einem für seine Abmessungen sehr kräftigen und knackigen Tieftonbereich überzeugen, welcher in den Grundeinstellungen jedoch den Hochtonbereich etwas in den Schatten rückt. Hierdurch kommen Stimmen in manchen Lagen nicht so gut zur Geltung. Verändert man jedoch die Grundeinstellungen des Soundsystems mittels der beiden Regler auf der Rückseite etwas, so kann die Klangqualität auf ein gutes Level gebracht werden. Die Verarbeitung ist durchweg hochwertig ausgeführt. Hier kann das Soundsystem zudem mit einer Stromsparfunktion überzeugen, welche es automatisch in den Stand-by-Modus versetzen und wieder aus diesem herausholen kann. Preislich liegt das Cube Mini 2.0 Soundsystem aktuell bei ca. 105€*.

Pro

  • Verarbeitung
  • Anschlussvielfalt (2 x Stereo + Bluetooth)
  • Integrierte Verstärker
  • Stromverbrauch
  • Automatischer Stand-by-Modus
  • Kräftiger Tieftonbereich

Contra

    [*]

Design

Tonqualität

Verarbeitung

Kompatibilität

Stromverbrauch

Preis

Wir danken Wavemaster sehr für die Bereitstellung des Testmusters.