Razer – Tomahawk ATX Gehäuse im Test

Mit dem Tomahawk haben wir heute das erste ATX-Gehäuse von Razer im Test, welches neben einer guten Kompatibilität auch mit einer schicken Optik überzeugen möchte.

Welche Details in dem noch recht neuen Tomahawk ATX Gehäuse von Razer stecken und wie sich der Mini-Tower in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Unterstützte Hauptplatinen: E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Gehäuse-Material: SPCC-Stahl (0,8 mm), dickes, gehärtetes Glas (Seitenfenster)
Anzahl Erweiterungsslots: 7
Anzahl unterstützter Laufwerke. 3x 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll (HDD oder SSD)
2x 2,5 Zoll (SSD)
Lüfter: 3x 120/2x 140 mm (Front, optional)
1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert)
2x 120/140 mm (Deckel, optional)
2x 120 mm (Netzteilabdeckung, optional)
Radiator-Kompatibilität: Front: 360/280 mm
Deckel: 240/280 mm
Maximale CPU-Kühler-Höhe: Bis zu 176 mm
Maximale Grafikkarten-Länge: Bis zu 384 mm
Maximale Netzteil-Länge: ATX, bis zu 210 mm
Anschlüsse Vorderes Panel: 2x USB 3.2 (Typ A, Gen 1)
1x USB 3.2 (Typ C, Gen 1)
1 eigener Mikrofonanschluss
1 Mikrofon- und Kopfhörer-Combo-Anschluss
1 Power-Taste
1 Reset-Taste
RAZER Chroma™ Support: Razer Chroma™-Unterbodenbeleuchtung
Garantie: 1 Jahr
Gehäuse-Abmessungen: Höhe: 494,6 mm
Breite: 235,4 mm
Tiefe: 475 mm
Gewicht: 13,5 kg

 

Lieferumfang:

  • Montagematerial
  • Kabelbinder

 

Design und Verarbeitung:

Das Tomahawk wird von Razer in einer schwarz/grünen Verpackung geliefert, welche auf der Verpackungsvorderseite neben einem großen Produktbild und der Modellbezeichnung auch mit einem Hinweis auf die RGB-Beleuchtung bedruckt wurde.

Auf der Verpackungsrückseite wurden die wichtigsten Features aufgelistet und anhand eines weiteren Produktbildes näher erklärt. Eine Auflistung der technischen Details findet man auf der rechten Verpackungsseite.

Äußeres Erscheinungsbild

Entnimmt man das Gehäuse aus seiner Verpackung, so hat man ein ATX-Gehäuse vor sich stehen, welches grundlegend über eine recht schlichte Bauform verfügt.

Razer hat das Gehäuse mit einer geschlossenen Gehäusefront ausgestattet, welche lediglich durch ein eingearbeitetes Razer Logo unterbrochen wird.

Um trotz der geschlossenen Gehäusefront einen ordentlichen Luftstrom realisieren zu können, wurde die aufgesteckte Frontblende auf der linken und rechten Außenseite mit einem durchgehenden Lufteinlass ausgestattet.

Das Gehäuseinnere wird hierbei mittels von der Innenseite aus an der abnehmbaren Gehäusefront angebrachten Staubfiltern vor eindringendem Staub geschützt.
Nimmt man die auf den Gehäusekorpus aufgesteckte Gehäusefront ab, so hat man einen freien Blick auf den Montageplatz für die Frontlüfter. An dieser Stelle lassen sich wahlweise bis zu drei 120-mm-Lüfter oder zwei 140-mm-Lüfter montieren.

Mit einem Blick auf die Innenseite der abnehmbaren Gehäusefront findet man mittig eine kleine Abdeckung vor, in welche ein schwarzes Flachbandkabel geführt wird. Hierbei handelt es sich um das Beleuchtungsmodul des in die Gehäusefront eingearbeitete Razer Logo.

Um die Gehäusefront trotz der hierzu notwendigen Stromverbindung problemlos vom Gehäusekorpus abnehmen zu können, hat Razer im unteren Bereich eine Platine verbaut, über welche die Verbindung zu den in den Gehäusekorpus eingearbeiteten Kontakte hergestellt wird.

Um das Design der geschlossenen Gehäusefront nicht zu zerstören, hat Razer das I/O-Panel in die vordere Kante der Gehäuseoberseite eingearbeitet. Neben einem Power- und Resetschalter hat Razer an dieser Stelle auch zwei USB 3.0 Type A Anschlüsse sowie einen USB 3.0 Type C Anschluss verbaut. Wie man es von den meisten Gehäusen her kennt, wurde das I/O-Panel auch mit zwei 3,5-mm-Klinkebuchsen ausgestattet.

Hinter dem I/O-Panel wurde in dem Gehäusedeckel ein Luftauslass eingearbeitet, an welchem man zwei 120-mm oder 140-mm-Lüfter bzw. einen entsprechenden Radiator montieren kann. 

Um das Eindringen von Staub zu verhindern, wurde der Gehäusedeckel mit einem feinen Mesh-Gitter ausgestattet, welches mittels eines Magnetbandes befestigt wurde.

Mit einem Blick auf die Gehäuserückseite findet man neben dem Ausschnitt für das I/O-Panel einen Luftauslass vor, hinter welchem seitens Razer ein 120-mm-Lüfter verbaut wurde.

Im weiteren Verlauf sind sieben geschlitzte Slotblenden zu finden.
Der Einbauplatz für das ATX-Netzteil ist am Gehäuseboden zu finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern geht Razer an dieser Stelle einen anderen Weg als viele andere Hersteller und stattet das Gehäuse nur mit vier Montagebohrungen aus, wodurch das eingesetzte Netzteil nur in einer Richtung montiert werden kann.

Betrachtet man das Gehäuse einmal von der Unterseite aus, so kann man zwischen vier gummierten Kunststoffstandfüße zwei weiße Kunststoffstreifen erkennen, hinter welchen eine adressierbare RGB-Beleuchtung verbaut wurde.

Um auch das eingesetzte Netzteil vor Staub zu schützen, wurde zwischen den beiden hinteren Standfüßen ein herausnehmbarer Staubfilter verbaut.

Mit einem Blick auf die beiden Außenseiten des Gehäuses wird man schnell feststellen, dass Razer das Tomahawk nicht nur auf der linken Seite mit einer gehärteten Echtglasscheibe ausgestattet hat,

sondern auch auf der rechten Gehäuseseite.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern hat Razer die getönten Seitenscheiben hierbei nicht einfach nur mittels vier Schrauben am Gehäuse montiert, sondern es kommen an der hinteren Kante integrierte Scharniere zum Einsatz, wodurch sich die beiden Seitenwände ganz einfach öffnen lassen.

An der vorderen Kante sind die Metallrahmen, auf welche die Seitenscheiben aufgeklebt sind, mit zwei Führungsstiften ausgestattet. Verschlossen bleiben die Seitenscheiben durch eine in den Gehäusekorpus integrierte Magnetverriegelungen, welche die Seitenscheiben bei einem leichten Fingerdruck auf die vordere Kante ein Stück aufspringen lassen.

Ein großer Nachteil dieses Verschlussmechanismusses liegt darin, dass sich die Seitenscheiben schnell einmal von einfach öffnen, wenn man das Gehäuse vor dem Bauch oder unter dem Arm trägt.

Blick ins Innere

Auch wenn man durch die verbauten Echtglasseitenscheiben schon einen ersten Blick in das Gehäuseinnere werfen kann, kann man alle Details erst dann erkennen, wenn man die beiden Seitenwände geöffnet hat.

Im unteren Bereich hat Razer einen PSU-Tunnel verbaut, durch welchen der Innenraum des Gehäuses in zwei getrennte Zonen aufgeteilt wird. Im Vergleich zu vielen anderen Gehäusen am Markt, welche über einen solchen Aufbau verfügen, ist der verbaute PSU-Tunnel jedoch nicht vollständig geschlossen, sondern die Oberseite des PSU-Tunnels wurde in den hinteren beiden Dritteln mit einem Luftdurchlass ausgestattet, an welchem sich zwei 120-mm-Lüfter montieren lassen.

Im vorderen Drittel wurde die Oberseite des Netzteiltunnels mit einer Blende ausgestattet, welche die Montage eines 360-mm-Radiators ermöglicht.

Auf der Außenseite wurde der Netzteiltunnel mit einer schwarzen Kunststoffklappe ausgestattet, in welche das Razer Logo eingeprägt wurde. Öffnet man die Klappe, so kann man nicht nur einen Blick auf den Einbauplatz für das Netzteil werfen, sondern man erhält auch Zugriff auf den am Gehäuseboden verbauten Festplattenkäfig. 

Diesen hat Razer mit drei Festplattenrahmen ausgestattet, welche von ihrem Aufbau her theoretisch einen Hot-Swap-Austausch der Festplatten ermöglichen würden. Leider hat Razer den Festplattenkäfig auf der Rückseite jedoch nicht mit einer Backplane ausgestattet, welche für einen solchen Festplattenwechsel notwendig wäre.

Schaut man sie die drei aus Kunststoff gefertigten Festplattenrahmen einmal genauer an, so wird einem schnell auffallen, dass diese weder eine werkzeuglose noch eine entkoppelte Montagemöglichkeit bieten.

Mit einem Blick auf den Mainboardschlitten findet man neben einer großen Aussparung, welche die Kühlermontage auch bei einem schon montierten Mainboard ermöglicht, auch noch eine seitliche Kabeldurchführung vor, welche mit einer in das Gehäuse herreinragende Sichtblende ausgestattet wurde.

Direkt hinter der Gehäusefront befinden sich am verlängerten Mainboardschlitten keinerlei Laufwerksschächte, wodurch ein guter Luftfluss gewährleistet wird.

Mit einem Blick auf die Rückseite des Mainboardschlittens fallen einem als erstes die beiden Blenden auf, hinter welchen sich alle hinter dem Mainboardschlitten verlegten Kabel verstecken lassen.

Nimmt man die beiden Blenden ab, so hat man nicht nur einen freien Blick auf die Kabelführung,

sondern es wird auch der seitens Razer verbaute RGB-Controller freigelegt.

Die beiden am Gehäuseboden verbaute ARGB-Streifen wurden seitens Razer mittels Flachbandkabeln an diesen Controller angeschlossen. Für das Beleuchtungsmodul, welches das in der Gehäusefront eingelassene Razer Logo beleuchtet, wurde ein zweiadriges Kabel an den RGB-Controller angeschlossen. Angeschlossen wird der Conrtoller über ein internes USB 2.0 Kabel.

Unterhalb der zur Kühlermontage in den Mainboardschlitten eingelassenen Aussparung wurden zwei 2,5″-Festplattenkäfige am Mainboardschlitten befestigt.

Im Einbaubereich für das ATX-Netzteil wurden vier Moosgummipuffer am Gehäuseboden angebracht, durch welche das hier verbaute Netzteil vom Gehäuseboden entkoppelt wird.

Die seitens Razer verwendeten Materialien wurden sauber verarbeitet. Leider hat Razer jedoch auf Details wie eine werkzeuglose und entkoppelte Festplattenmontage verzichtet.

 

Montage:

Den ersten Arbeitsschritt kann man sich bei der Hardwaremontage sparen, denn Razer hat die zur Mainboardmontage notwendigen Abstandshalter schon in den Mainboardschlitten eingedreht.  Durch die in den Mainboardschlitten eingelassene Aussparung kann die Montage des gewünschten CPU-Kühlers auch im Nachhinein durchgeführt werden. Was den verwendeten Kühler angeht, bekommt man ein Platzangebot von 176 mm geboten, wodurch man fast alle Tower-Kühler und Twin-Tower-Kühler im Tomahawk verbauen kann.
Die Montage einer internen Wasserkühlung ist ebenso möglich. Für den Fall, dass man eine solche Wasserkühlung verbauen möchte, kann man hinter der Gehäusefront einen Radiator mit einer Größe von 360 mm montieren. Am Gehäusedeckel kann ein bis zu 280 mm großer Radiator verbaut werden. Hierbei sollte man jedoch zwingend auf die Bestückung des eigenen Mainboards achten, denn dadurch, dass zwischen dem Mainboard und dem Gehäusedeckel nicht viel Platz ist, kann eine zu dicke Radiator/Lüfterkombination schnell mit hervorstehenden Komponenten des eingesetzten Mainboards kollidieren. An der Gehäuserückseite kann zudem noch ein 120-mm-Radiator verbaut werden. Schlauchdurchführungen für eine externe Wasserkühlung wurden nicht in die Rückseite des Gehäuses eingelassen.
Für die gewünschten Erweiterungskarten steht einem ein Platzangebot von 384 mm zur Verfügung. Die seitens Razer verbauten Schrauben erreicht man jedoch leider nur mit einem recht schlanken Kreuzschlitzschraubenzieher.
Bei der Montage von bis zu drei 2,5″- oder 3,5″-Festplatten kann in den drei Festplattenkäfigen in der unteren Klimazone erfolgen. Zwei weitere 2,5″-Festplatten lassen sich auf der Rückseite des Mainboardschlittens verbauen. Leider wird einem jedoch bei der Festplattenmontage weder eine werkzeuglose oder entkoppelte Montagemöglichkeit geboten.
Trotz des luftdurchlässigen Netzteiltunnels kann man das eingesetzte Netzteil, welches je nach Montageposition des verschiebbaren HDD-Käfigs bis zu 210 mm lang sein darf, nur in einer Richtung montieren.

Dank des ausreichenden Platzangebotes auf der Rückseite des Mainboardschlittens lässt mit wenigen Handgriffen eine ordentliche Kabelführung erzielen. Dies zählt nicht nur für die Seite, auf welcher das Mainboard verbaut wird, sondern dank der eingesetzten Blenden auch für die Rückseite des Mainboardschlittens. Auch wenn ein weitest gehend von Kabeln freigeräumter Innenraum eine wichtige Grundlage für eine gute Belüftung ist, sollte man gerade dann, wenn man etwas potentere Hardware im Tomahawk verbauen möchte, dringend zusätzliche Lüfter verbauen, denn der werksseitig montierte 120-mm-Lüfter gehört leider zu den schwächeren seiner Art.

Bei der Ansteuerung des verbauten RGB-Controllers geht Razer leider einen eigenen Weg, welcher nicht nur eine spezielle Software voraussetzt, sondern auch die Kompatibilität zu anderen RGB-Komponenten einschränkt.
Anstelle des in der Zwischenzeit üblichen 3-PIN 5 V-Header hat Razer den verbauten Controller mit einem internen USB 2.0 Anschluss ausgestattet.
Leider setzt Razer bei dieser USB-Verbindung trotz der einfachen Belegung auf einen zweireihigen USB-Stecker, wodurch eine PIN-Reihe des USB-Anschlusses auf dem Mainboard mit einem unbelegten Stecker blockiert wird und somit nicht anderweitig genutzt werden. Dieser Umstand kann einem vor allem dann zum Verhängnis werden, wenn man mehrere Komponenten mit einem internen USB-Header in seinem System verbauen möchte. Je nach eingesetzten Mainboard kann man sich dann nur noch mit einem optional erhältlichen, internen USB-Hub * behelfen. 

Um auf den verbauten Controller zugreifen und die Beleuchtung an seine eigenen Bedürfnisse anpassen zu können, muss man die Razer Synapse 3 Software herunterladen und installieren. Hierbei handelt es sich um cloudbasierte Software, welche für alle aktuellen Produkte von Razer eingesetzt werden kann. Aus dem Grund, dass die Software auf eine Cloud zurückgreift, muss man sich zur bestmöglichen Nutzung einen Account erstellen. Im Gegensatz zu früheren Versionen der Synapse Software ist diese Registrierung jedoch in der aktuellen Version nicht mehr notwendig.

Über die Softwareoberfläche kann man wahlweise auf angeschlossene Geräte zugreifen, zum Servicebereich wechseln oder einen Blick in den Razer Store werfen.

Klickt man auf das Symbol des Tomahawk Gehäuses, so landet man auf einer Übersichtsseite, auf welcher einem neben einer Grafik des Gehäuses auch Infos über die Möglichkeit eingestellte Effekte auf andere Razer Produkte übertragen zu können, angezeigt werden.

Neben der Möglichkeit, aus vordefinierten Effekten zu wählen, kann man die Beleuchtung über die erweiterten Einstellungen auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Nutzt man noch weitere Chroma Produkte von Razer, so werden die vorgenommenen Beleuchtungseinstellungen auch auf diese übertragen.

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Fazit:

Mit dem Tomahawk hat Razer sein erstes ATX-Gehäuse in sein mittlerweile breit gefächerte Sortiment aufgenommen, welches durch seine klaren Linien einen recht schlichten ersten Eindruck hinterlässt. Diesen ersten Eindruck verliert das Gehäuse jedoch spätestens dann, wenn das verbaute System einschaltet wird und die vorinstallierten RGB-LEDs aufleuchten. Neben der integrierten RGB-Beleuchtung setzt sich das Gehäuse auch durch die beiden aufklappbaren Seitenscheiben, einem zur linken Seite hin aufklappbaren Netzteiltunnel sowie einem per USB angeschlossenen RGB-Controller von der breiten Masse ab. Der eingesetzte RGB-Controller bietet durch den eingesetzten USB 2.0 Anschluss in Kombination mit der Synapse 3 Software, welche in der Zwischenzeit auch ohne Registrierung genutzt werden kann die Möglichkeit, seine Beleuchtung mit weiteren beleuchteten Produkten von Razer und anderen ausgewählten Herstellern zu kombinieren. Standardisierte 5V-ARGB-Komponenten können hierdurch jedoch nur mittels eines optionalen Razer Chroma Addressable RGB Controller mit in das Beleuchtungskonzept aufgenommen werden. Noch schlechter sieht es aus, wenn man die Beleuchtung seines Speichers, Mainboards etc. mit der Beleuchtung des Gehäuses kombinieren will, da nicht alle am Markt erhältlichen ARGB-Komponenten mit der Razer Synapse 3 Software kompatibel sind. Neben der vorinstallierten Beleuchtung stellt das Tomahawk auch durch seinen strukturierten und aufgeräumten Innenraum eine gute Grundlage für Gamer dar, denn diesen wird hierdurch ausreichend Platz für schnelle Hardwarekomponenten sowie einen großen CPU-Kühler geboten. Zudem trägt der angewandte Aufbau auch zu einer guten Belüftung bei, welche man jedoch aufgrund des schwachen Lüfters nur mittels optionalen Lüftern erreichen kann. Wo es dem sauber verarbeitete Gehäuse an einer werkzeuglosen und entkoppelten Festplattenmontage fehlt, kann das Gehäuse mit einem gut ausgestatteten I/O-Panel punkten. Mit einem Preis von knapp 236€* ordnet sich das Razer Tomahawk ATX Gehäuse im deutlich gehobenen Preissegment an und ist mit einem Blick auf die genannten Schwachpunkte aus unserer Sicht deutlich zu teuer.

Wir danken Razer für die Bereitstellung des Testmusters.

Razer - Tomahawk ATX Gehäuse

7.6

Verarbeitung

8.0/10

Kompatibilität

8.0/10

Kühlmöglichkeiten

8.0/10

Ausstattung

7.5/10

Lieferumfang

8.0/10

Modding

7.5/10

Preis

6.0/10

Pro

  • Beidseitig aufklappbare Scheiben
  • Verblendete Kabelführungen
  • Ausstattung I/O-Panel
  • Staubfilter an allen Lufteinlässen
  • Beleuchtung kann mit weiteren Razer Chroma Produkten gesynct werden

Contra

  • Preis
  • Keine werkzeuglose und entkoppelte Festplattenmontage
  • Kompatibilität zu 5V-ARGB-Komponenten
  • RGB-Controller belegt zwei interne USB-Anschlüsse
  • Nur ein (schwacher und unbeleuchteter) Lüfter vorinstalliert
  • 280er Deckelradiator überlappt mit Mainboard
  • Montagebohrungen im Bereich der Erweiterungskarten lassen nur einen dünnen Schraubenzieher zu