HyperX – Cloud Alpha – Gaming Headset

Mit dem HyperX Cloud Alpha haben wir heute passend zum Release die nächste Version des preisgekrönten Gaming-Headsets aus dem Hause HyperX im Test, welches mit einer besseren Klangqualität sowie einem größeren Funktionsumfang punkten möchte.

Welche Features das neue HyperX Cloud Alpha bietet und wie es sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

Kopfhörer

  • Treiber: Benutzerdefinierte Dynamik, 50 mm mit Neodymium-Magneten
  • Typ: Ohrumschließend, hinten verschlossen
  • Frequenzbereich: 13 Hz – 27 KHz
  • Impedanz: 65 Ohm pro System
  • Schalldruckpegel: 98 dB
  • Gesamte harmonische Verzerrung: < 1 %
  • Gewicht mit Mikrofon und Kabel: 336 g
  • Leitungslängen und Typ: 1 m + 2 m Erweiterung
  • Anschlüsse: Mini-Stereo (3,5 mm)

Mikrofon

  • Umgebungsgeräuschdämpfung: -43 dBV (0 dB = 1 V/Pa,1 kHz)
  • Element: Elektrolytkondensator-Mikrofon
  • Polarisationscharakteristik: Rauschunterdrückung
  • Frequenzbereich: 50 Hz – 18 KHz
  • Anschlüsse: Mini-Stereo (3,5 mm)

Lieferumfang:

  • HyperX – Cloud Alpha
  • Mikrofon
  • Anschlusskabel und Verlängerungskabel
  • Abnehmbares Mikrofon
  • Aufbewahrungstasche

Design und Verarbeitung:

Das HyperX Cloud Alpha wird von HyperX in einer Verpackung geliefert, welche wir vom Aufbau und dem Design her schon von dem Clound und Cloud II kennen. Somit wird auch das Cloud Alpha in einer recht großen und schweren Verpackung geliefert, welche in einem recht dunklen Design gehalten ist.

Auf der Vorderseite ist ein großes Produktbild des Headsets zu finden.
Auf der Verpackungsrückseite ist ein weiteres Produktbild zu finden, anhand welchem einem die wichtigsten Eigenschaften beschrieben werden.

Bei der bedruckten Verpackung handelt es sich jedoch nur um eine Umverpackung. Innerhalb dieser befindet sich eine weitere Verpackung, welche als eigentliche Schutzverpackung für das Headset dient.

Das HyperX Cloud Alpha ist innerhalb dieser Verpackung in einem dicken Schaumstoffpolster untergebracht, welches über einen entsprechenden Ausschnitt zur Unterbringung des Headsets verfügt.

Hat man das Headset aus seiner Verpackung befreit, so hält man ein Headset in der Hand, welches dem Cloud und Cloud II sehr ähnlich sieht, womit auch das Cloud Alpha bis auf einige Designelemente überwiegend in Schwarz gehalten ist.

HyperX hat einige Designelemente in das Headset integriert, welche nicht alle nur einem schicken Design dienen, sondern auch zur Funktion des Headsets beitragen.
Eines dieser Designelemente sind die Außenkappen der Ohrmuscheln. Diese sind wie bei den vergangenen Cloud Headsets aus schwarz eloxiertem Aluminium gefertigt und wurden mit einem kontrastreichen HyperX Logo bedruckt.

Diese Aluminiumkappen haben eine ovale Form und sind bündig in die Kunststoffgehäuse der Ohrmuscheln eingefasst. Die Ohrmuscheln selbst sind mit einer schwarzen Soft-Touch-Oberfläche versehen.
Zum Ohr hin sind die Ohrmuscheln mit einem weichen, schwarzen Kunstlederbezug gepolstert.

Diese sind sehr weich und umschließen durch ihren großen Durchmesser das Ohr des Trägers komplett. Neben der schicken Optik sollen die Polster auch bei einer langen Tragezeit einen angenehmen Tragekomfort gewährleisten.
Um den Tragekomfort weiter zu erhöhen, bestehen die Polster aus sogenanntem Memoryschaum, welcher sich an die Kopfform anpasst und so für weniger Druckstellen sorgen soll.

Innerhalb der Ohrmuscheln setzt HyperX bei dem Cloud Alpha als erster Hersteller auf 50-mm-Treibern mit einem Zweikammerdesign, durch welches die Tiefen von den Höhen separiert werden und das Klangerlebnis so intensiver werden soll.


Bildquelle: HyperX

Betrachtet man die linke Ohrmuschel einmal von der Unterseite aus, so findet man ein Feature vor, welches man von dem Vorgängermodell, dem Cloud II noch nicht kennt. Hierbei handelt es sich um den zweiten Klinkeanschluss.

Der vordere Anschluss dient, wie auch bei den anderen Cloud Headsets, zum Anschluss des mitgelieferten Mikrofons, welches über einen flexiblen Schwanenhals sowie einen Popschutz verfügt.

Der zweite Klinkeanschluss dient zum Anschluss des Anschlusskabels, welche somit als modulares Kabel ausgeführt wurde.

HyperX setzt hierbei auf ein textilummanteltes Anschlusskabel mit einer Länge von einem Meter, welches über eine integrierte Steuereinheit und einem vierpoligen Klinkestecker verfügt.

Mittels dem mitgelieferten Verlängerungskabel, welches über zwei getrennte Klinkestecker verfügt, wird die Kompatibilität sowie auch die Reichweite gesteigert und somit auch ein Anschluss an einer herkömmlichen Soundkarte ermöglicht.

Der Übergang von den beiden Ohrmuscheln zu dem Kopfbügel wird mittels schwarzen Kunststoffelementen realisiert.

Die Ohrmuscheln sind dabei an verstellbaren, rot eloxierten, Aluminiumbügeln befestigt, welche eine hohe Stabilität gewährleisten sollen. Im Vergleich zu den Aluminiumbügeln, welche bei dem Cloud und Cloud II eingesetzt wurden, hat HyperX die Bügel des Cloud Alpha überarbeitet und mit einem gelochten Design versehen, wodurch das Gewicht dieser Elemente noch einmal reduziert werden konnte. Um einen schönen Übergang zum Kopfbügel zu erreichen und zeitgleich eine Größenverstellung zu ermöglichen, wurden an beiden Seiten des Kopfbügels zwei schwarze Kunststoffelemente integriert, welche als Aufnahme für die Aluminiumbügel dienen.

Der Kopfbügel ist komplett mit schwarzem Kunstleder bezogen und sehr weich gepolstert. Um ein rundes Gesamtbild zu erzeugen, wurde der Rand dieses Polsters mit einem roten Rand gekettelt.

Auf der Oberseite des Tragebügels wurde der HyperX Schriftzug eingeprägt, welcher das letzte Designelement bildet.

Damit der Ton von der linken zur rechten Ohrmuschel gelangen kann, wird ein dünnes Kabel aus der linken Ohrmuschel herausgeführt, welches dann in dem gepolsterten Teil des Kopfbügels verschwindet, auf der anderen Seite wieder aus diesem herausgeführt und in die rechte Ohrmuschel gelegt wird. Um eine bessere Optik zu erlangen und das Kabel zu schützen, ist dieses mit einem Gewebesleeving überzogen.

HyperX hat bei dem Cloud Alpha durchweg hochwertige Materialien eingesetzt, welche sehr gut miteinander verarbeitet wurden.

Installation:

Zur Installation muss man bei diesem Headset nicht viel sagen.
Will man das Headset mit einem Smartphone, Tablet oder einer Spielekonsole verbinden, so kann der Anschluss direkt über das kurze Kabel erfolgen, welches neben der integrierten Steuereinheit auch über einen vierpoligen Klinkestecker verfügt.
Wenn man das Headset an einer herkömmlichen Soundkarte nutzen möchte, muss man auf das mitgelieferte Verlängerungskabel zurückgreifen, welches über zwei getrennte Klinkeanschlüsse verfügt und zudem den Aktionsradius erweitert.

Ton und Klangqualität:

Nachdem wir uns nun die Verarbeitung des Cloud Alpha schon genauer angeschaut haben, wollen wir natürlich auch wissen, wie die Klangqualität des Headsets ist. Unseren Testkandidaten haben wir daher in verschiedenen Lebenslagen getestet. Neben dem normalen Musikhören am PC haben wir das Headset auch bei dem ein oder anderen Game sowie auch beim betrachten von Filmen getestet.
In unserem Testsystem ist hierzu eine Auzentech X-Fi HomeTheater HD verbaut.
Das Cloud Alpha zeigte sich in diesem Test mit einem sehr ausgeprägten und klaren Tieftonbereich, welcher auch bei einer angehobenen Lautstärke nicht verzerrt. Die seitens HyperX eingesetzten verbauten 50-mm-Treiber liefern jedoch nicht nur kräftige Bässe, sondern auch klare und pegelfeste Höhen. Im Vergleich zu vielen anderen Gaming Headsets können die verbauten Treiber in Kombination mit dem Zweikammerdesign auch im kritischen Mitteltonbereich mit einer recht guten Leistung punkten. Dieser wird erst bei einer erhöhten Lautstärke etwas schwammig, wodurch sich das Headset nicht nur fürs reine Gaming eignet, sondern auch Musikliebhaber kommen in den Genuss eines angenehmen Sounds.
Durch die geschlossenen Ohrmuscheln werden störende Nebengeräusche zwar nicht komplett eliminiert, jedoch werden sie sehr gut gedämpft.

Sprachqualität Mikrofon:

Natürlich haben wir bei unserem Test das Mikrofon nicht außen vor gelassen und haben das Headset somit in einigen Skype- und Teamspeak-Sitzungen getestet. Auch die Sprachqualität konnte durchweg überzeugen. Störende Windgeräusche werden von dem Popschutz sehr gut absorbiert.

Tragekomfort:

Trotz der nun noch leichter gewordenen Aluminiumelemente, welche den Übergang von den Ohrmuscheln zu dem Kopfbügel bilden, ist das Gesamtgewicht im Vergleich zu dem Cloud II um 16 Gramm gestiegen. Unter Anbetracht des recht hohen Gewichtes von rund 336 g hat das Headset nicht nur einen wuchtigen Eindruck hinterlassen, sondern es bringt auch ein ordentliches Gewicht auf die Waage, was in Sachen Tragekomfort auf den ersten Blick nicht gerade von Vorteil ist. Um dieses für ein Headset recht hohe Gewicht wettmachen zu können, wurde das HyperX Cloud Alpha mit weichen Polstern ausgestattet, welche zudem noch mit Kunstlederbezügen ausgestattet wurden und sich hierdurch sehr angenehm anfühlen. Durch die großzügige Polsterung sitzt das Headset sehr angenehm auf dem Kopf. Auch einem langen Tragen steht aus hierdurch nichts im Wege.
Im Vergleich zu dem Vorgängermodell, dem Cloud II liegen dem Lieferumfang jedoch leider keine Velourpolster bei, welche für eine etwas bessere Luftzirkulation sorgen würden.

Fazit:

Wo das Cloud und das Cloud II Headset von HyperX noch viel mit dem QH-90 von QPAD gemein hatten, zeigt sich bei dem Cloud Alpha die stetige Weiterentwicklung des sehr gut, wodurch einen nur noch ein paar optische Details an die Anfänge der Cloud Serie erinnern. Die Verarbeitungsqualität liegt, wie wir es auch schon von den vergangenen Modellen her kennen, auf einem sehr hohen Niveau, was zusätzlich durch die farblichen Designmerkmale unterstrichen wird. Die Klangqualität liegt, was das Mikrofon und auch die verbauten Treiber angeht, auf einem vergleichsweise hohen Level. Im direkten Vergleich, zu dem Cloud II, ist der Klang noch etwas angenehmer geworden. Dafür muss man jedoch auf den virtuellen 7.1 Sound verzichten, welchen einem das Vorgängermodell noch geboten hat. Ähnlich sieht es bei dem Lieferumfang aus. Hier verzichtet HyperX nicht nur auf die USB-Soundkarte, welche für die virtuellen Surround Sound verantwortlich war, sondern auch auf ein paar Velourpolster. Dafür ist jedoch das Handling des Headsets verbessert worden, denn bei dem Cloud Alpha lässt sich nicht nur das Mikrofon abnehmen, sondern auch das Anschlusskabel. Mit einem Preis von ca. 100€* liegt das Cloud Alpha preislich auf dem selben Einführungspreis wie sein Vorgänger im letzten Jahr. Die UVP des neuen Cloud Alpha liegt bei 99,99€* und ist somit identisch zur UVP des Cloud II, welches es in der Zwischenzeit für knapp 80€* gibt.

Pro

  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr gute Klangqualität
  • Verstellbares und abnehmbares Mikrofon
  • Schickes, edles Design
  • Abnehmbares Anschlusskabel
  • Hohe Kompatibilität

Contra

Tragekomfort

Tonqualität Wiedergabe

Tonqualität Mikrofon

Verarbeitung

Kompatibilität

Preis

Ein besonderer Dank geht an HyperX für die Bereitstellung des Testmusters.