Cougar – CMD 600 – digitales Netzteil

Mit dem CMD 600 haben wir heute ein digitales Netzteil von Cougar im Test, welches nicht nur durch seine hohe Ausgangsleistung von 600 Watt und einem ansprechenden Design punkten möchte, sondern auch durch die integrierte USB-Schnittstelle.

Welche Details in dem CMD 600 von Cougar stecken und wie sich das Netzteil in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 160 mm x 150 mm x 86 mm
  • Lüfter: 140 mm (automatische Steuerung)
  • Farbe: Schwarz/Blau
  • Effizienz: mindestens 85/82/82 % bei 50/20/100 % Last, 80 Plus Bronze Zertifikat
  • Active PFC
  • Formfaktor: ATX12V 2.3
  • Leistung: 600 W
  • +3,3V: 24 A
  • +5V: 20 A
  • +3,3V & +5V kombiniert: 130 W
  • +12V: 49A / 588W
  • -12V: 0,3 A
  • +5Vsb: 2,5 A

Anschlüsse:


1 x 20+4 Pin


1 x 8 Pin EPS


2 x 6+2 PCI-E


6 x SATA


3 x Molex

Lieferumfang:

  • Cougar CMD 600
  • Kabelset
  • Schraubenset
  • Anleitung
  • Stromkabel

Design und Verarbeitung:

Das CMD 600 wird von Cougar in einer Verpackung geliefert, welche in den Farben Blau, Grau und Weiß gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben einem Produktbild und der Modellbezeichnung auch eine kurze Erklärung der wichtigsten Features abgedruckt. Auf der linken Verpackungsseite ist ein kurzer Überblick über die bereitgestellte UIX-Software zu finden.

Wirft man einmal einen Blick auf die Verpackungsrückseite, so findet man hier eine etwas detailliertere Beschreibung vor.

Die technischen Details wurden auf der linken Verpackungsseite abgedruckt.

Entnimmt man das Netzteil aus seiner Verpackung, so hat man ein Netzteil vor sich liegen, welches sich im Gegensatz zu vielen anderen ATX-Netzteilen nicht in einem durchgehend schwarzen Gewand zeigt. Auf der linken und rechten Netzteilseite wurde neben dem Cougar Logo, welches in einem kontrastreichen, hellen Blauton auf das Netzteil abgedruckt wurde, auch noch der CMD Schriftzug aufgedruckt.
Die Aufdrucke wurden so auf die beiden Seitenwände aufgedruckt, dass man sie bei jeder Montagerichtung lesen kann, ohne das ein Aufdruck auf dem Kopf steht..

Auf der Oberseite des Netzteils befindet sich ein Aufkleber, welcher die technischen Details bereithält.

Auch dieser wurde farblich auf die seitlichen Aufdrucke abgestimmt.

Mit einem Blick auf die Unterseite des Netzteiles findet man hier ein blaues Wabengitter vor, welches als Lüftergitter für den dahinter befindlichen 140-mm-Lüfter dient.

Mittig auf diesem blauen Wabengitter wurde das Cougar Logo aufgeklebt. Auch hier hat Cougar darauf geachtet, dass dieses so ausgerichtet ist, dass es im verbauten Zustand des Netzteiles in Blickrichtung des Betrachters ist.
Das Lüftergitter steht leicht aus dem Netzteil heraus, wodurch Verwirbelungen minimiert werden. Der hinter dem Lüftergitter verbaute Lüfter wird temperaturabhängig gesteuert und erreicht somit erst bei einer hohen Last seine volle Geschwindigkeit.

Mit einem Blick auf die Gehäusevorderseite findet man hier ein großflächiges Wabengitter vor, welches als Luftauslass dient.

Wie man es von anderen Netzteilen her kennt, wurde hier neben der obligatorischen Kaltgerätebuchse auch ein Powerschalter verbaut.

Betrachtet man einmal die Rückseite des Netzteiles, so findet man einen teilmodularen Aufbau vor. Cougar hat nur den 24-PIN-ATX-Kabelstrang sowie den 8-PIN EPS-Kabelstrang fest mit dem Netzteil verbunden. An der Stelle, wo diesen beiden Kabel aus dem Netzteil herausgeführt werden befinden sich jedoch leider kein Kantenschutz.

[img]www.myc-media.de/reviews/cougar/cmd650/9.png[/img]

Die Aussparung im Netzteilgehäuse, aus welcher die beiden Kabelstränge herausgeführt werden, ist zudem noch ein ganzes Eck größer, als sie sein müsste, wodurch die Kabel noch einfacherer bei jeder Bewegung des PCs an der Metallkante scheuern können. In der Regel ist dies nur so minimal, dass die Kabel nicht beschädigt werden, dennoch sollte an einer solchen Stelle eine entsprechende Kabeldurchführung verbaut werden, welche die Kabel effektiv vor ungewollten Beschädigungen schützen. Oberhalb der fest angeschlossenen Kabel, welche mit einem nicht blickdichten Kabelsleeving versehen sind, ist ein Rest eines Aufklebers zu finden, welcher eigentlich bei der Qualitätskontrolle hätte auffallen sollen. Um was für einen Aufkleber es sich hierbei handelte können wir leider nicht sagen, denn der Aufkleber mit der Beschriftung der einzelnen Anschlüsse ist vollkommen intakt.
Mittig in der Netzteilrückseite sind sechs modulare Stromanschlüsse zu finden. Die beiden roten Stromanschlüsse dienen zum Anschluss der beiden PCIe-Stromkabel, welche jeweils nur über einen 6+2-PIN-Anschluss verfügen, wodurch das Netzteil nicht in der Lage ist, ein SLI- oder Corssfire-System zu befeuern.
Unter diesen beiden Anschlüssen befinden sich vier Anschlüsse für Peripheriegeräte.

An der rechten Seite findet man weitere Anschlüsse vor, welche man in dieser Form nur bei sehr wenigen Netzteilen vorfindet. Bei dem unteren Anschluss handelt es sich um eine USB-Anschluss, über welchen das Netzteil angesteuert werden kann. Das hierzu benötigte USB-Kabel befindet sich im Lieferumfang des Netzteiles.
Die beiden Anschlüsse darüber dienen zum direkten anschließen von optionalen Lüftern. An den obersten Anschluss kann der mitgelieferte Temperatursensor angeschlossen werden.

Die modularen Kabel sind als schwarze Flachbandkabel ausgeführt und gefallen uns besser als die nicht blickdicht gesleevten Kabel, welche fest mit dem Netzteil verbunden sind.

Innerer Aufbau

Mit einem Blick in das Netzteilinnere, welches durch das Öffnen des Gehäuses nicht nur einen Garantieverlust mit sich bringt, sondern durch stromführende Komponenten lebensgefährlich sein kann, wird man mit einem ersten Blick schon feststellen, dass Cougar bei den ausgewählten Komponenten etwas auf die Kostenbremse getreten hat.
Auf der Primär- und Sekundärseite kommen Kondensatoren von Teapo zum Einsatz, welche zum Großteil nur für einen Betrieb mit bis zu 85° ausgelegt sind. Hier findet man lediglich zur Glättung der Ausgangsspannung 105°-Kondensatoren. Von der technischen Seite her setzt Cougar auf eine DC-DC Technologie. Die gesamte Spannung wird hierbei auf einer einzigen 12V Schiene zur Verfügung gestellt.
Die einzelnen Komponenten wurden jedoch nicht alle direkt auf dem eigentlichen PCB verbaut, sondern wurden auch auf kleine Tochterplatinen verteilt. Durch ihre Anordnung sorgen diese kleinen PCBs nicht nur für ein aufgeräumteres Layout, sondern auch dafür, dass Abwärme schneller abgeführt werden kann. Zudem wird so eine Möglichkeit für eine höhere Qualitätskontrolle geschaffen, da die einzelnen PCBs separat produziert und kontrolliert werden können.

Um eine hohe Betriebssicherheit zu gewährleisten, wurden seitens Cougar eine ganze Reihe an Schutzschaltungen in dem CMD 600 verbaut.

  • OVP (Überspannungsschutz)
  • UVP (Unterspannungsschutz)
  • SCP (Kurzschlussschutz)
  • OPP (Überlastschutz)
  • OCP (Überstromschutz)

Das Netzteil weißt eine Effizienz von bis zu 85% auf und trägt somit zurecht das 80 PLUS BRONZE Zertifikat

Das CMD 650 wurde nicht durchweg auf einem hohen Niveau verarbeitet. Optische Mängel konnten wir an der Rückseite des Netzteiles feststellen. Hier war ein nicht ganz abgezogener Aufkleber zu finden, welcher so bei einem neuen Netzteil nicht zu finden sein sollte. Auch die Kabeldurchführung, welche nicht mit einem Kantenschutz versehen wurde, hat uns nicht sonderlich gut gefallen. Bei den verbauten Komponenten kommen zwar nicht die hochwertigsten Komponenten zum Einsatz, welche man aktuell auf dem Markt bekommt, Cougar hat hier jedoch einen guten Mittelweg zwischen Qualität und Preis gewählt.

Software:

Um das Netzteil über die integrierte USB-Schnittstelle ansteuert zu können, muss man sich die UIX-Software von Cougar herunterladen. Die Software gleicht vom Aufbau her den Varianten, welche von schon von Mäusen und Tastaturen aus dem Hause Cougar kennen.

Die UIX-Software ist in drei Abschnitte unterteilt. Im Softwareabschnitt Performance zeigt die Software einem im oberen Abschnitt ganz groß die gerade herrschende Effizienz sowie die Leistung, welche das Netzteil aus der Steckdose zieht und an das System abgibt.
Darunter befindet sich eine Anzeige für die verschiedenen Spannungen. Im unteren Bereich befinden sich drei weitere Anzeigeflächen. Bei den ersten beiden handelt es sich um die Anzeigen für die am Netzteil befindlichen Lüfteranschlüsse. Daneben wird die vom angeschlossenen Temperatursensor ausgelesene Temperatur angezeigt.
Die angeschlossenen Lüfter können zudem über die Software gesteuert werden.

Im Softwareabschnitt System werden einem die Temperaturen zu den verschiedenen Komponenten des Rechner angezeigt. Hat man Lüfter an das Netzteil angeschlossen, so kann man diese den jeweiligen Komponenten per drag&drop zuordnen und im Bereich Fan Control einstellen, mit welcher Leistung die Lüfter angesteuert werden sollen.

Im dritten Softwareabschnitt der Analyse wird einem in vier Graphen aufgezeigt, welche Spannungen innerhalb der letzten 60 Minuten angelegen haben und wie die Effizienz des Netzteiles war.

Test:

Power Good Signal

Im ersten Test überprüfen wir die PG-Time. Das Power Good Signal muss gemäß der ATX-Norm nach mindestens 100 und maximal 500 ms kommen. Das Signal signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen passen und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden.

Das Power Good Signal kam bei unserem Testkandidaten nach 320ms und liegt damit zwar im oberen Drittel aber noch voll und ganz im erlaubten Bereich.

Testsystem

Wir haben das Netzteil mit unserem i7-Testsystem getestet.

Da unser eigentliches Testsystem mit ca. 720 Watt mehr Strom braucht, als das Netzteil nach Herstellerangaben liefern kann, haben wir die zwei EVGA GTX Titan Hydro Copper aus dem Testsystem entfernt und verwenden in diesen Test ein etwas abgespecktes Testsystem.

Das Testsystem besteht somit aus:

  • I7 3930K @ 4,8GHz
  • Asrock Extreme 11
  • GTX470
  • 64GB (8 x 8GB DDR3 2133MHz)
  • Areca 1880ix
  • 4 x 300GB Seagate SAS im Raid 5

Das o.g. System inkl. Netzteil weist einen Strombedarf von etwa 180 Watt (IDLE) bis ca. 540 Watt (Volllast übertaktet) auf. Dieser kann jedoch je nach verwendetem Netzteil unterschiedlich sein. Unter Volllast wird besonders auf die Stabilität der Spannungen geachtet.
Um Netzteile auszulasten, welche mehr Leistung liefern, als unser Testsystem benötigt, stehen 26 separate Peltierelemente zur Verfügung. Diese haben eine Leistungsaufnahme von je 50W. Die Peltierelemente können einzeln zugeschaltet werden. Die Stromversorgung wird über Adapter hergestellt, welche an die PCI-E Anschlüsse angeschlossen werden.
Somit ist mit dieser Konfiguration eine maximale Leistungsaufnahme von ca. 1840 Watt möglich.
Ausgelesen werden die Spannungen mithilfe eines Multimeters (VOLTCRAFT VC830).
Um das System zu 100% auszulasten, wird die Software Prime 95 und der Benchmark 3DMark 11 eingesetzt und wenn nötig entsprechende Peltierelemente zugeschaltet. Die Testprogramme werden parallel ausgeführt, damit CPU und Grafikkarte gleichzeitig unter Volllast laufen und so der maximale Stromverbrauch erreicht wird.

Um der Qualität des Netzteiles etwas genauer auf den Zahn fühlen zu können, werden wir das System 48h unter Volllast betreiben. Zusätzlich werden wir das Netzteil noch so weit wie möglich oberhalb seiner Spezifikationen zu betreiben.

Spannungen

Die ATX-Norm gibt die Spannungstoleranzen für Netzteile detailliert vor: Auf 3,3 Volt, 5 Volt und 12 Volt sind je 5% nach oben sowie nach unten erlaubt.

Spannungstest

Die Spannungen sollten nach Möglichkeiten auch bei einem Lastwechsel möglichst gleich bleiben und nicht nach oben oder unten ausbrechen.

Aus diesem Grund haben wir den Lastwechsel in vier Stufen aufgeteilt.
Zum Darstellen der ersten Last läuft unser Testsystem mit dem verbauten Netzteil im Idle-Mode.
Die zweite Laststufe wird unter Volllast des Systems simuliert. Das System ist hierbei nicht übertaktet.
Die dritte Laststufe wird dann mittels eines übertakteten Testsystems erreicht.
Die vierte Laststufe wird dann mittels des übertakteten Testsystems und Zuschaltung der Peltierelemente erreicht. Es werden so viele Peltierelemente gleichzeitig zugeschaltet, dass das Netzteil bei etwa 100% Auslastung arbeitet.

Mit einem Blick auf das Testergebnis ist sehr schnell zu erkennen, dass das CMD 600 ein recht gutes Ergebnis abgeliefert hat. Die einzelnen Spannungen verhalten sich bei einem kleinen Lastwechsel recht Stabil. Die 12V Spannung weißt einen geringen Spannungseinbruch bei einem größeren Lastwechsel auf, welche jedoch vollkommen unbedenklich ist. Die von uns gemessenen Spannungen weichen etwas von den in der UIX-Software angezeigten Spannungen ab. Die hier angezeigten Spannungen können aber als guter Richtwert herangezogen werden.

Unseren 48h Dauertest mit einem hinzugeschalteten Peltierelement überlebte das Netzteil mit einer durchschnittlichen Last von 592 Watt problemlos. Die durchschnittliche Last ist durch den Wechsel zwischen 2D und 3D Modus innerhalb des Benchmarks geringer als die Lastspitze von 609 Watt in unserem Spannungstest.

Wir wollten es aber noch etwas genauer wissen und haben aus diesem Grund versucht, das Netzteil an seine Leistungsgrenzen zu bringen. Um dies zu bewerkstelligen, haben wir damit begonnen weitere Peltierelemente zu zuschalten.

Im ersten Schritt haben wir hierzu ein weiteres Peltierelement hinzugeschaltet und einen Dauertest von einer Stunde gestartet.
In diesem zog das Netzteil bei Spannungsspitzen 674 Watt aus der Steckdose. Da die Spannungen auch in diesem Test noch alle im grünen Bereich lagen, haben wir einen weiteren Test gestartet. Hier schaltete sich das Netzteil gleich nach dem Starten der Benchmarks durch die verbaute Schutzschaltung ab.

In unserem Test machte der Lüfter gerade bei einer hohen Last durch einen recht hohen Geräuschpegel auf sich aufmerksam.

Das Netzteil zog unter Verwendung unserer Hardware (ohne hinzugeschaltete Peltierelemente) diese Spannung aus der Steckdose:

Fazit:

Mit dem CMD 600 hat Cougar an digitales Netzteil in seinem Sortiment, welches nicht nur eine gute Leistung liefert, sondern auch mit den Vorteilen einer digitalen Schnittstelle punkten kann. Über diese lassen sich bestimmte Werte des Netzteiles auslesen und im Falle des CMD 600 auch noch zwei separate Lüfter, welche an dem Netzteil angeschlossen werden können, steuern. Bei der Verarbeitung hat unser Testmuster nicht auf ganzer Linie überzeugt. Der gröbste Mangel, welchen wir an dem Netzteil finden konnten, ist der fehlende Kantenschutz an der Kabeldurchführung der fest angeschlossenen Kabel. Von welchem Aufkleber die Rückstände über dieser Kabelführung stammen, ist und ebenfalls fraglich. Solche Rückstände sollten jedoch bei einer Endkontrolle auffallen und entfernt werden. Bei den verbauten Komponenten hat Cougar einen akzeptablen Mittelweg gewählt und hat Komponenten verbaut, welche zu den guten in der unteren Preiskategorie gehören. Die verwendeten Komponenten konnten in unserem Test eine ordentliche Leistung mit stabilen Spannungen und einer gut greifenden Schutzschaltung abliefern. Der Lüfter macht jedoch unter Last auch aus dem geschlossenen Gehäuse auf sich aufmerksam. Preislich liegt das Cougar CMD 600 aktuell bei knapp 90€*. Trotz der getroffenen Einsparungen liegt das Netzteil preislich jedoch im Vergleich mit anderen digitalen Netzteilen im Mittelfeld.

Pro

  • Verarbeitung
  • Stabile Spannungen
  • Zahlreiche Schutzschaltungen
  • Teilmodular
  • Digitale Schnittstelle inkl. übersichtlicher Software

Contra

  • Kein blickdichtes Kabelsleeving
  • Kein Kantenschutz an der Kabeldurchführung
  • Rückstände eines abgezogenen Aufklebers (Kann ein Einzelfall sein)
  • Lüfterlautstärke

Verarbeitung

Leistung

Spannungsstabilität

Leistungsaufnahme

Ausstattung

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis

Wir danken Caseking sehr für die Bereitstellung des Testmusters.