Adonit – PhotoGrip

Mit dem PhotoGrip haben wir heute ein Gadget von Adonit im Test, welches für jeden interessant ist, der sein Smartphone sehr gerne und oft zum Fotografieren nutzt und sich schon öfters mal Gedanken über das im Vergleich zu einer normalen Kamera schlechte Handling gemacht hat.

Welche Details in dem PhotoGrip von Adonit stecken und wie sich das kleine Gadget in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Abmessungen: 54,5 x 38,1 x 74,4 mm
  • Gewicht: 63,3 g
  • Farbe: Gelb / Schwarz
  • Integrierte Fernbedienung:
    Akkukapazität: 65 mAh
    Akkulaufzeit: 20 Stunden / 72.000 Auslösungen
    Funkstandard: Bluetooth 3.0
    Ladebuchse: Micro-USB

Lieferumfang:

  • PhotoGrip
  • Fernbedienung
  • Precision Sisc Stylus
  • Mini Tripod
  • Aufbewahrungstasche
  • Trageriemen
  • Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung:

Der PhotoGrip wird von Adonit in einer weiß/roten Verpackung geliefert, welche auf der Verpackungsvorderseite neben der Modellbezeichnung auch mit einem großen Produktbild bedruckt wurde. Zudem ist bei unserem Testmuster noch der Schriftzug „Bonus Pack“ zu finden, welcher einem einen Hinweis darauf gibt, dass sich im Inneren ein zusätzlicher Mini Tripod befindet.

Auf der Verpackungsrückseite sind mehrere Featurebilder abgedruckt worden, welche einem einen Aufschluss über die einzelnen Features sowie die Funktionsweise des PhotoGrips geben.

Entnimmt man den PhotoGrip aus der Verpackung, so hat man in unserem Fall eine gelb/schwarzfarbenes Gadget vor sich liegen, welches aus Kunststoff und Gummi gefertigt wurde.

Auf der Vorderseite verfügt der PhotoGrip über eine einen gummierten Griff, welcher mit zwei kleinen Vertiefungen versehen wurde, wodurch er sehr gut in der Hand liegen soll. Zudem wurde die Vorderseite noch mit einem roten Adonit Schriftzug bedruckt.

Mit einem Blick auf die rechte Seite findet man eine in die Gummierung eingelassene Vertiefung vor, in welche seitens Adonit mit dem Precision Sisc Stylus ein kleiner Touch-Stift untergebracht wurde, mit welchem eine schnelle Bearbeitung der aufgenommenen Bilder möglich sein soll.

Auf der Rückseite ist der PhotGrip u-förmig aufgebaut und verfügt an allen Innenseiten dieses u-förmigen Aufbaus über eine Gummierung.

Um ein Smartphone in dem PhotoGrip unterbringen zu können, kann man die Unterseite um 2,5 cm nach unten herausziehen. Im Inneren wurde der PhotoGrip mit einer Rückhaltefunktion ausgestattet, wodurch man einen recht hohen Kraftaufwand benötigt, um den PhotoGrip auseinanderziehen zu können.

Ist der PhotoGrip vollständig geschlossen, so hat man ein Platzangebot von 6 cm. Durch das auseinanderziehen kann man somit Smartphone mit einer Breite von 6 cm bis 8,5 cm in dem PhotoGrip befestigen. Durch die leicht abgerundeten Kanten an der Ober- und Unterseite halten in Kombination mit der aufgebrachten Gummierung auch Smartphones sehr gut in dem Griff, welche mit einer dicken Hülle ausgestattet sind.

Betrachtet man den PhotoGrip einmal von der Unterseite aus, so findet man auch hier einen schwarz/gelben Aufbau auf, welcher zwar nicht gummiert, dafür jedoch mit einem Stativgewinde ausgestattet wurde.
Mittels diesem Gewinde kann man den PhotoGrip im Handumdrehen auf einem handelsüblichen Stativ oder dem mitgelieferten Mini Tripod montieren.

Um einen solchen Aufbau nicht nur für verwackelungsfreie Aufnahmen, sondern z.B. auch zum Erstellen von Gruppenbildern, auf denen man selbst auch drauf sein möchte, nutzen zu können, hat Adonit in die Oberseite des PhotoGrips einen kleinen Auslöser integriert, welcher sich ganz leicht aus dem Griff herausschieben lässt.

Verbunden wird der Fernauslöser per Bluetooth 3.0, wodurch eine Reichweite von 10 m erreicht werden kann. Für den mobilen Einsatz wurde der Fernauslöser mit einem 65 mAh starken Akku ausgestattet, welcher bis zu 72.000 Auslösungen ermöglichen soll. Aufgeladen wird der integrierte Akku über eine Micro-USB-Schnittstelle.

Zum Transport liegt dem PhotoGrip noch eine Tasche inkl. Trageriemen bei.

Auch wenn der PhotoGrip nicht aus Metall gefertigt wurde, macht er einen robusten und ordentlichen Eindruck. Neben der schwarz/gelben Variante, welche wir in diesem Test etwas genauer betrachten, und welche aus unserer Sicht durch die Farbgebung nicht zu jedermann passt, gibt es den PhotoGrip auch noch in einer vollständig schwarzen Variante.

Test:

Wir haben den PhotoGrip in unserem Test mit einem Galaxy S8 sowie einem Galaxy Note 9 getestet.

Beide Smartphones konnten auch dann noch problemlos in dem PhotoGrip fixiert werden, wenn sie mit einer robusten Schutzhülle bestückt waren.

Der mitgelieferte Fernauslöser lies sich mit beiden Smartphones problemlos koppeln. Um die Kopplung zu starten, muss man die Auslösetaste für wenige Sekunden drücken. Die aktive Kopplung wird einem durch eine blinkende LED angezeigt.

Ist der Fernauslöser gekoppelt, braucht man lediglich die Kamera-App auf dem jeweiligen Smartphone zu öffnen und schon wird nach einem Druck auf den Auslöser ein Foto geschossen.

Der PhotoGrip sorgt dafür, dass das eingesetzte Smartphone nicht nur beim schießen von Selfies, sondern auch beim normalen Fotografieren deutlich angenehmer in der Hand liegt und der Auslöser auch sehr einfach zu erreichen ist. Im Vergleich zu dem Auslöser, welcher einem normal auf dem Touchdisplay angezeigt wird, bietet einem der auf den PhotoGrip aufgesteckte Fernauslöser durch den verbauten Knopf auch ein haptisches Feedback beim Betätigen.

Für den Fall, dass man ein scharfes Foto im Hochformat erstellen möchte, kann man das Smartphone dank des PhotoGrips senkrecht aufstellen.

Zum erstellen solcher Fotos im Querformat befindet sich im Lieferumfang unseres Testmusters ein kleiner Tripod, welcher sich zum Transport sehr kompakt zusammenklappen lässt. Auf Wunsch kann man den PhotoGrip auch auf jedes andere handelsübliche Stativ montieren und sein Smartphone somit in eine Kompaktkamera verwandeln.

Da sich das verwendete Smartphone mit dem aufgesetzten PhotoGrip nicht mehr einfach so in der Hosentasche verstauen lässt, befindet sich im Lieferumfang eine Tragetasche sowie ein Trageriemen. Leider lässt sich der Trageriemen ohne einen optionalen Adapter, welcher sich in das Stativgewinde eindrehen lässt, nicht direkt an dem PhotoGrip befestigen.

Fazit:

Mit dem PhotoGrip hat Adonit ein Gatged in seinem Sortiment, welches einem das Fotografieren mit dem Smartphone deutlich erleichtern kann. Durch den recht einfach montierbaren Handgriff kann während des Fotografierens und Filmes ein deutlich besseres Handling erreicht werden. Dies gilt nicht nur für das Halten des Smartphones selbst, sondern auch für das Fotografieren. Dank der Möglichkeit das eingesetzte Smartphone senkrecht aufstellen oder gar auf einem Stativ montieren zu können, werden einem zudem deutlich mehr Möglichkeiten bei der Fotografie bzw. dem Filmen geboten. Anwender, welche ihr Smartphone nur ab und an zum Fotografieren und Filmen nutzen, aber dennoch nicht auf ein deutlich besseres Handling verzichten wollen, werden den PhotoGrip sicherlich schnell vor den jeweiligen Fotosessions aufstecken. Nutzer, welche jedoch sehr viele Fotos schießen, werden diesen Arbeitsschritt nicht immer wiederholen wollen. Da sich das verwendete Smartphone mit aufgesetztem PhotoGrip jedoch nicht so einfach in jeder Hosentasche unterbringen kann, wird man hier auf den mitgelieferten Tragebeutel zurückgreifen müssen. Uns hätte es an dieser Stelle sehr gut gefallen, wenn Adonit dem Lieferumfang auch noch einen Adapter beigelegt hätte, mittels welchem man den PhotoGrip direkt am Trageriemen befestigen könnte. Preislich liegt Adonit PhotoGrip bei knapp 50€*.

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Handling
  • Abnehmbarer Auslöser
  • Integriertes Stativgewinde
  • Mehrere Farbvarianten

Contra

  • Keine Trageschlaufe am Griff montierbar

Handling:

Funktionsumfang:

Verarbeitung:

Lieferumfang:

Preis:

Wir danken Adonit sehr für die Bereitstellung des Testmusters.