Lioncast – LX40 Virtual 7.1 USB Gaming Headset im Test

Mit dem LX40 haben wir heute ein virtuelles 7.1 USB Gaming Headset von Lioncast im Test, welches nicht nur mit einem guten Klang, sondern auch mit einem schicken Design überzeugen möchte.

Welche Features in dem LX40 stecken und wie sich das USB Gaming Headset von Lioncast in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Typ: Over-Ear Headset
Farbe: Schwarz
Treiber: 50 mm Neodym Treiber
Frequenzbereich: 20 Hz, bis: 22 kHz
Mikrofon: Abnehmbar
Anschluss: USB
Gewicht: 280 g
Kompatibilität: PC, PS5, PS4 (Pro), Mac, Smartphone und Tablet

 

Lieferumfang:

  • LX40 Gaming Headset
  • Abnehmbares Mikrofon
  • Anleitung

 

Design und Verarbeitung:

Das LX40 wird von Lioncast in einer Verpackung geliefert, welche in einem weiß/roten Design gehalten ist. Die Verpackungsvorderseite wurde neben einem Produktbild auch mit der Modellbezeichnung sowie den wichtigsten Features bedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite ist eine Auflistung der wichtigen Features sowie der technischen Details zu finden.

Entnimmt man das LX40 aus seiner Verpackung, so hat man ein recht großes Gaming Headset vor sich liegen, welches überwiegend aus schwarzem Kunststoff gefertigt wurde.

Lioncast setzt bei dem verwendeten Kunststoff auf einen mattschwarzen und sehr fein strukturierten Kunststoff, welcher auf den ersten Blick einen schlichten, aber dennoch wertigen Eindruck hinterlässt.

Mit einem Blick auf die Außenseiten der beiden Ohrmuscheln findet man jeweils ein eingelassenes Mesh-Gitter vor, welches passend zur Farbgebung des Headsets schwarz lackiert wurde.

Schaut man sich die verbauten Mesh-Gitter einmal etwas genauer an, so kann man hinter diesen jeweils ein leicht transparentes Lioncast Logo erkennen, hinter welchem RGB-LEDs verbaut wurden, wodurch sich die Ohrmuscheln auf Wunsch beleuchten lassen.

Auf der Außenseite sind die ovalen Ohrmuscheln von einem ebenfalls ovalen Kunststoffrahmen umgeben. Dieser ist so an den Ohrmuscheln befestigt, dass sich die Ohrmuscheln etwas hin und her neigen lassen.

In den Übergang zum aus Kunststoff gefertigten Kopfbügel wurde eine metallverstärkte Größenverstellung integriert.

Innerhalb der beiden Ohrmuscheln hat Lioncast 50-mm-Treiber verbaut, welche für einen kraftvollen und guten Klang sorgen sollen. Diese befinden sich, wie es bei Gaming Headsets üblich ist, versteckt hinter einem Stoffbezug.

Für einen angenehmen Tragekomfort sind die beiden Ohrmuscheln mit dicken Schaumstoffpolstern ausgestattet, welche mit einem Kunstlederbezug versehen wurden.

Betrachtet man die linke Ohrmuschel einmal von der Unterseite aus, so findet man hier vor dem fest mit dem Headset verbundenen Anschlusskabel eine vertieft eingelassene 3,5-mm-Klinkebuchse vor, welche zum Anschluss des modularen Mikrofons dient.

Durch diese eine zusätzliche Vertiefung rund um den Anschluss wird das Mikrofon so in dem Headset fixiert, dass es sich nicht wegdrehen kann. Das Mikrofon selbst befindet sich an einem flexiblen Schwanenhals, welcher eine Länge von ca. 11 cm hat.

Um störende Nebengeräusche zu vermeiden, ist das Mikrofon mit einem Poppschutz überzogen.

Um den Tragekomfort zu steigern, wurde auch der Kopfbügel mit einem weichen und mit Kunstleder bezogenen Polster ausgestattet. Schaut man sich den Übergang von dem aus Kunststoff gefertigten Kopfbügel zum verbauten Polster einmal etwas genauer an, so wird man bei unserem Muster schnell feststellen, dass hier auf beiden Kopfbügelseiten ein kleiner Grad zu erkennen ist, welcher die bis hierhin gute Verarbeitung etwas trübt.

Das schwarz gesleevte Anschlusskabel hat eine Länge von 2 m und wurde mit einer integrierten Steuereinheit ausgestattet.

Auf der Oberseite wurde die Steuereinheit mit drei kleinen Tasten ausgestattet. Neben einer in die Tasten integrierte Status-LED wurde in die Oberseite der Steuereinheit auch noch eine Beschriftung für die drei Bedienelemente eingearbeitet.
Wo sich über die verbauten Tasten die integrierte RGB-Beleuchtung, das Mikrofon sowie der virtuelle 7.1 Surround Sound aktivieren bzw. deaktivieren lässt, kann man die Lautstärke über einen seitlichen Regler einstellen.

Die Verarbeitung des LX40 wurde bis auf den schmalen Kunststoffgrad, welcher auf der Vorder- und Rückseite des Kopfbügels zu finden ist, sauber und mit einem ansprechenden Design ausgeführt.

 

Testsystem:

Getestet wurde das LX40 USB Gaming Headset an diesem Testsystem:

 

Anschluss und Inbetriebnahme:

Der Anschluss des LX40 Gaming Headsets gestaltet sich recht einfach. Durch das fest mit dem Headset verbundenen USB-Kabel kann man das LX40 einfach an einen PC, ein Notebook oder eine kompatible Spielekonsole anschließen.
Den vollen Funktionsumfang kann man jedoch nur in Kombination mit einem Notebook oder PC nutzen, denn nur wenn man die von Lioncast bereitgestellte Software herunterlädt und installiert, kann man die virtuelle 7.1 Surround Sound Funktion über die Kabelfernbedienung  aktivieren.

Über die bereitgestellte Software lässt sich nicht nur der Lautstärkepegel einstellen, sondern man kann auch den Mikrofon- und Monitorpegel an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

 

Ton und Klangqualität:

Das LX40 haben wir in unserem Test in verschiedenen Lebenslagen getestet. Neben dem normalen Musikhören und führen von Gesprächen haben wir das Headset auch bei dem ein oder anderen Game sowie beim betrachten von Filmen getestet.
Die verbauten 50-mm-Treiber sorgten in unserem Test für einen sehr breiten Klangbereich, welcher mit klaren Höhen sowie einem angenehmen, aber nicht zu aufdringlichen Tiefton zu überzeugen weiß. Auch der kritische, Mittelton wird von dem LX40 gut gemeistert. Das Klangbild war während unseres Tests in allen Lebenslagen durchweg sehr ausgeglichen. Im Vergleich zu vielen anderen Headsets sind die Soundeigenschaften des LX40 nicht ganz so basslastig abgestimmt, wodurch die Höhen und der kritische Mitteltonbereich etwas in den Vordergrund gerückt wurden. Installiert man die recht einfach gehaltene Software, so kann nicht nur etwas in die Klangeigenschaften des LX40 eingreifen, sondern gleich nach der Softwareinstallation lässt sich  auch ein virtueller 7.1 Klang über die in das Anschlusskabel integrierte Steuereinheit aktivieren. Dieser sorgt nicht nur beim Betrachten von Filmen für ein besseres Raumgefühl, sondern kann einem auch im Spiel einen kleinen Vorteil bringen, da sich die Richtung, aus welcher der jeweilige Ton gerade kommt, etwas besser zuordnen lässt. Durch die geschlossenen Ohrmuscheln werden störende Nebengeräusche zwar nicht komplett eliminiert, jedoch werden diese sehr gut gedämpft.

 

Sprachqualität Mikrofon:

Natürlich haben wir bei unserem Test auch das Mikrofon nicht außen vor gelassen und haben das Headset somit in einigen Skype- und Teamspeaksitzungen getestet. Hierbei konnte die Sprachqualität durchweg überzeugen. Störende Windgeräusche werden von dem Schaumstoffüberzug sehr gut absorbiert.

 

Tragekomfort:

Mit einem Gewicht von 280 g fällt das LX40 angenehm leicht aus und bringt somit die optimale Grundvoraussetzung für einen angenehmen Tragekomfort mit. Um dennoch nichts dem Zufall zu überlassen, hat Lioncast das LX40 nicht nur an den Ohrmuscheln, sondern auch am Kopfbügel mit weichen und angenehm dicken Polstern ausgestattet. Diese Polster wurden für eine schickere Optik und einem angenehmen Tragegefühl mit Kunstlederbezügen ausgestattet. Durch die großen Ohrmuscheln, welche die Ohren des Trägers vollkommen umschließen, sitzt das Headset sehr angenehm auf dem Kopf und macht sich auch nach einer langen Tragezeit nicht durch Druckstellen oder Ähnlichem bemerkbar.

 

Fazit:

Mit dem LX40 hat Lioncast ein USB Gaming Headset in seinem Sortiment, welches in unserem Test nicht nur durch das angewandte Design überzeugen konnte, sondern auch durch die gebotenen Klangeigenschaften. Das Headset legte durch den recht breiten Kopfbügel und den großen Ohrmuscheln, welche mit einer integrierten RGB-Beleuchtung ausgestattet wurden, einen recht wuchtigen, jedoch optisch ansprechenden Auftritt hin. Gestört hat uns an dieser Stelle lediglich der Kunststoffgrad, welchen man beidseitig am Übergang vom Kopfpolster zum Kopfbügel vorfindet. Dank der großzügig dimensionierten Ohrmuscheln und der angenehm weichen Polsterung lässt sich das Headset auch über mehrere Stunden hinweg ohne störende Druckstellen tragen. Die eingesetzten 50-mm-Treiber sorgten in unserem Test für ein recht ausgewogenes Klangbild, bei welchem der Tieftonbereich im Vergleich zu den meisten anderen Gaming Headsets am Markt etwas zurückgestellt ist. Durch diese Abstimmungen kann das Headset für sauber Höhen und Mitten sorgen, wodurch man nicht nur alle Details in einem Spiel hört, sondern sich das Headset auch zum genießen der eigenen Lieblingsmusik eignet. Nutzt man das Headset an einem PC oder Notebook, so wird das Klangbild durch einen virtuellen 7.1 Sound abgerundet. Preislich liegt das LX40 aktuell bei knapp 36 €*.

Ein besonderer Dank geht an Lioncast für die Bereitstellung des Testmusters.

Lioncast - LX40 Virtual 7.1 USB Gaming Headset

8.3

Tragekomfort

8.0/10

Tonqualität Widergabe

8.5/10

Tonqalität Mikrofon

8.0/10

Verarbeitung

7.5/10

Kompatibilität

8.5/10

Preis

9.5/10

Pro

  • Verstellbares und abnehmbares Mikrofon
  • Ansprechendes Design
  • Gute Klangqualität
  • tragekomfort
  • Virtueller Surround Sound

Contra

  • Optisch sörender Grad am Kopfbügel