DREO – Luftentfeuchter 512S im Test

Mit dem 512S haben wir heute einen Luftentfeuchter von DREO im Test, welcher nicht nur mit einer guten Leistung überzeugen möchte, sondern auch mit einer smarten Steuerungsmöglichkeit.

Welche Details in dem 512S stecken und wie sich der Luftentfeuchter von DREO in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Abmessungen: 24,7 x 31,2 x 50 cm
Gewicht: 12,37 kg
Geräuschpegel: 35 dB(A)
Leistungsregulierung: 3 Stufen
Entfeuchtungsleistung: 20 l / 24 h
Kondenswassertank: 3,4 l
Empfohlene Zimmergröße:
37 m²
Kältemittel: R290
Leistungsaufnahme:
355 Watt (Standardleistung)
475 Watt (Max)
Ausstattung: Hygrostat
Timer
Laufrollen
Sicherheit: Abschaltautomatik bei vollem Tank
Wasserdichter Kippschutz
Frostschutzautomatik
Smart Home Kompatibilität:
Amazon Alexa
Google Home

 

Lieferumfang:

  • 512S Luftentfeuchter
  • Bedienungsanleitung
  • Ablaufschlauch
  • Schnellstartanleitung

 

Design und Verarbeitung:

Der 512S Luftentfeuchter wird von DREO in einer neutralen Verpackung geliefert, welche auf der Vorder- als auch Rückseite neben der Modellbezeichnung auch mit einem skizzierten Produktbild bedruckt wurde.

Entnimmt man den 512S aus seiner Verpackung, so hat man einen mit 24,7 x 31,2 x 50 cm recht kompakten Luftentfeuchter vor sich stehen. Wie man es auch von ähnlichen Produkten anderer Hersteller sowie auch von mobilen Klimageräten her kennt, wurde der Luftentfeuchter mit einem glänzend weißen Gehäuse ausgestattet, welches im oberen Bereich mit einem DREO Logo bedruckt wurde.

Am Übergang zur Gehäuseoberseite wurde die Gehäusefront zudem noch mit einem silberfarben abgesetzten Designelement ausgestattet.
Mit einem Blick auf die untere Hälfte der Gehäusefront kann man den herausnehmbaren Wassertank erkennen. Dieser fasst 3,4 l und wurde zur manuellen Füllstandskontrolle auf der Vorderseite mit einem kleinen Sichtfenster ausgestattet.

Um ein Überlaufen des mit einem ausklappbaren Tragegriff ausgestatteten Wassertanks zu vermeiden, hat DREO den Wassertank mit einem integrierten Schwimmer ausgestattet,

mittels welchem bei maximalem Füllstand automatisch ein im Luftentfeuchter verbauter “Notausschalter” betätigt wird.

Mit einem Blick auf die beiden Außenseiten findet man einen komplett geschlossenen Aufbau vor. 

Wo die meisten Geräte dieser Art mit seitlichen Tragegriffen ausgestattet sind, hat DREO den 512S auf der Oberseite mit einem ausklappbaren Griff ausgestattet.

Im eingeklappten Zustand schmiegt sich der Tragegriff um das in drei unterschiedliche Bereiche unterteilte Bedienpanel herum.

Mittig wurde das Bedienpanel mit einer Anzeige ausgestattet, welche einem nicht nur die gerade gemessene Luftfeuchtigkeit anzeigt, sondern einem auch optisch auf einen vollen Wassertank sowie einen gerade aktiven Betriebsmodus hinweist.
Links neben der Anzeige wurde das Bedienpanel mit einem Powerschalter sowie einem Schalter zur Auswahl des Betriebsmodus und zur Einstellung der gewünschten Lüftergeschwindigkeit ausgestattet.
Direkt neben dem Display findet man zudem noch eine Plus- und Minustaste vor, über welche man neben der gewünschten Luftfeuchtigkeit auch die gewünschte Timerzeit einstellen kann. Aktivieren lässt sich der Timer dabei über die mit einem Uhrsymbol ausgestattete Touch-Taste. Neben dieser findet man rechts vom Display auch noch je ein Touchbedienelement zur Aktivierung bzw. Deaktivierung der Displaybeleuchtung sowie der Kindersicherung vor.

Der Luftauslass wurde vor dem Bedienelement positioniert und verfügt im Gegensatz zu vielen ähnlichen Modellen nicht über eine motorisierte Abdeckung.

Unterhalb des mit einem Kunststoffgitter ausgestatteten Luftauslasses hat DREO den Luftentfeuchter mit einem Umluftventilator ausgestattet.

Mit einem Blick auf die Gehäuserückseite findet man einen aufgesteckten Staubfilter vor,

welcher zur Reinigung ganz einfach vom Luftentfeuchter abgenommen werden kann.

Auf ein zusätzliches Schutzgitter, welches den hinter dem Staubfilter verbauten Verdampfer vor versehentlichen Beschädigungen schützt, hat DREO hingegen leider verzichtet. Unser Testmuster des 512S wies schon gleich nach dem Auspacken ein paar leicht verbogene Lamellen auf.

Zwar stehen die verbogenen Lamellen einem Betrieb des Luftentfeuchters nicht im Wege, jedoch sollte man bedenken, dass auch solch kleine Schäden schon eine minimale Auswirkung auf die Effizienz haben.

Unterhalb des Lufteinlasses hat DREO den Luftentfeuchter mit einem Verschluss ausgestattet,

hinter welcher sich der Anschluss für den mitgelieferten Ablaufschlauch befindet.

Im weiteren Verlauf der Gehäuserückseite ist zudem noch ein vorinstallierter Kabelhalter zu finden, mittels welchem sich das fest mit dem Luftentfeuchter verbundene Stromkabel platzsparend aufwickeln lässt.

Auf der Unterseite wurde der Luftentfeuchter mit einem geschlossenen Kunststoffboden sowie vier drehbaren Kunststoffrollen ausgestattet.

Die Verarbeitung des 512S Luftentfeuchters wurde seitens DREO sauber und optisch ansprechend ausgeführt.

 

Funktionsweise:

Im Inneren des 512S hat DREO ein Hygrostat verbaut, welches wie auch ein Hygrometer die Luftfeuchtigkeit misst und auf dem integrierten LCD-Display anzeigt. Im Gegensatz zu einem Hygrometer kann das verbaute Hygrostat den Luftentfeuchter bei einer Luftfeuchtigkeit, welche höher als die gewünschte Luftfeuchtigkeit ist, automatisch einschalten und beim Erreichen der voreingestellten Luftfeuchtigkeit auch wieder ausschalten.

Bei dem 512S handelt es sich um einen sogenannten Kondensationstrockner, bei welchem die feuchte Raumluft durch den im Inneren verbauten Umluftventilator angesaugt wird. Die Luft wird hierbei durch den mit einem Staubfilter ausgestatteten Lufteinlass auf der Gehäuserückseite angesaugt und gelangt von dort aus direkt in den Verdampfer.
Der Verdampfer wird beim Zuschalten des verbauten Kompressors mit dem eingesetzten R290 Kältemittel durchströmt, wodurch die durch den Verdampfer geführte Luft bis unter den Taupunkt abgekühlt wird.
Durch diese starke Abkühlung kondensiert die in der Luft befindliche Flüssigkeit am Verdampfer und tropft in eine Kondensatfalle, von welcher aus das Wasser in den eingesetzten Auffangbehälter läuft bzw. über einen angeschlossenen Drainageschlauch direkt in einen Abfluss geleitet werden kann.
Die durch den Verdampfer geführte Luft wird direkt hinter dem Verdampfer durch einen Kondensator geführt, in welchem sie wieder aufgewärmt und dann aus dem Luftentfeuchter herausgeführt wird.

 

Einsatzgebiet:

Es gibt unterschiedliche Einsatzgebiete, in denen der Einsatz eines Luftentfeuchters Sinn ergibt.
Ein Einsatzgebiet ist z. B. im Bereich der Trocknung der Gebäudesubstanz zu finden, in welchem bedingt durch die Dauerbelastung sowie auch die oftmals geringen Umgebungstemperaturen sowie der großen Flächen, welche entfeuchtet werden müssen, eher stärkere Bautrockner zum Einsatz kommen sollten.
Ein anderes, aber schon deutlich passenderes Einsatzgebiet für den 512S ist neben feuchten Kellern, in welchen die meisten Personen in der Regel erst einmal zu den sehr günstigen Granulat-Trockern greifen, auch in Waschräumen zu finden.
Wo der Einsatz von Granulat-Trockern erst ab einer Luftfeuchtigkeit von über 50 % möglich ist und zudem sehr langwierig ist, kann ein elektronischer Luftentfeuchter an dieser Stelle mit einer deutlich besseren Effizienz punkten.
Der Einsatz des 512S kann jedoch auch in Wohnräumen sinnvoll sein, denn auch hier kommt es gerade nach dem Duschen, morgens nach dem Aufstehen oder während des Kochens und Wäschetrocknen zu ungewollter Feuchtigkeit in der Luft.
Die optimale Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnräumen zwischen 40 und 60 % liegen.
Eine Luftfeuchtigkeit von unter 40 % kann schnell zu trockenen Augen und Schleimhäuten führen, was die Abwehrkraft gegen Krankheitserreger verringert. Eine Luftfeuchtigkeit von 70 % und mehr kann jedoch schnell zu einer gefährlichen Schimmelbildung führen. Denn in diesem Fall kann die Luft an kalten Stellen wie Fenster, Rollladenkästen oder Wandecken kondensieren, wodurch sich die Feuchtigkeit an diesen Stellen absetzt. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum hinweg, so wird ein perfekter Nährboden für eine Schimmelbildung geschaffen.
Es gilt jedoch dringend zu beachten, dass sich bestehender Schimmel nicht allein durch den Einsatz eines Luftentfeuchters entfernen lässt, sondern unter Umständen professionell entfernt werden muss.

 

Aufstellung und Inbetriebnahme:

Wie man es von anderen elektronischen Luftentfeuchtern her kennt, sollte man auch den 512S mit einem gewissen Abstand zu den Wänden und Möbeln aufstellen. DREO gibt hier einen Mindestabstand von 20 cm zu jeder Seite hin an.

Zur grundlegenden Inbetriebnahme genügt es, das Stromkabel des 512S anzuschließen und den Luftentfeuchter über das Bedienelement einzuschalten. Im Auslieferungszustand arbeitet der Luftentfeuchter dann im Automatikmodus, in welchem die aktuelle Luftfeuchtigkeit selbstständig ermittelt wird und sich der Luftentfeuchter bei einer Luftfeuchtigkeit von über 50 % aktiviert und mit der Entfeuchtung beginnt. Sobald die Luftfeuchtigkeit auf ein Niveau von unter 50 % gesenkt wurde, schaltet sich der Luftentfeuchter selbstständig wieder in den Stand-by-Betrieb und ermittelt weiterhin die aktuelle Luftfeuchtigkeit. Steigt die Luftfeuchtigkeit wieder über das voreingestellte Level, so wird die Entfeuchtung wieder erneut gestartet.
Über das Bedienelement kann nicht nur die gewünschte Luftfeuchtigkeit eingestellt werden, sondern es kann auch der Modus gewechselt und die Lüftergeschwindigkeit angepasst werden.

Der 512S Luftentfeuchter kann jedoch nicht nur über das integrierte Bedienelement gesteuert werden, sondern mittels der integrierten WiFi-Schnittstelle kann der Luftentfeuchter auch in das eigene WLAN eingebunden und anschließend über die DREO App und smarte Lautsprecher gesteuert werden.

Die DREO App lässt sich grundlegend ohne die Angabe von persönlichen Daten im Gastmodus nutzen. Möchte man den Heizlüfter jedoch auch mit seinem smarten Lautsprecher und somit mit Amazon Alexa oder Googe Home nutzen, so muss man ein DREO Konto anlegen. Nachdem man hierzu seine Mailadresse und ein beliebiges Kennwort in die App eingegeben hat, muss man die genutzte Mailadresse im Anschluss noch durch einen übermittelten Code verifizieren.

Nach der Eingabe der richtigen PIN landet man auf einer leeren aber von anderen Smart Home Apps durchaus in sehr ähnlicher Form bekannten App-Oberfläche.

Um den 512S Luftentfeuchter mit dem genutzten Smartphone zu koppeln, muss man im ersten Schritt auf das Plussymbol in der Mitte der App-Oberfläche klicken. Bevor die eigentliche Kopplung möglich ist, muss man der DREO App im Anschluss jedoch erst noch die notwendigen Berechtigungen erteilen.

Sobald man alle notwendige Berechtigungen erteilt hat, werden einem alle eingeschalteten und in Bluetooth-Reichweite befindlichen Geräte angezeigt. Sollte das gewünschte Gerät nicht direkt sichtbar sein, so kann man das gewünschte Gerät aus einer Liste kompatibler Geräte auswählen.

Wählt man an dieser Stelle den Luftentfeuchter aus, so muss man den 512S im nächsten Schritt durch die Eingabe des eigenen WiFi-Schlüssels mit dem eigenen WLAN verbinden.

Wie wir es von anderen Smart Home Geräten, welche per WiFi mit dem eigenen smarten Zuhause verbunden werden, ist auch der 512S Luftentfeuchter nur mit 2,4 GHz WiFi-Netzwerken kompatibel. Die in die DERO App eingegebenen Daten werden anschließend auf den Luftentfeuchter übertragen, wodurch dieser im nächsten Schritt die Verbindung zum eigenen Netzwerk herstellt.

Sollte man schon weitere DREO Geräte mit der DREO App gekoppelt haben, so wird man von der DREO App gefragt, ob der erkannte Luftentfeuchter mit dem bekannten WiFi-Netzwerk gekoppelt werden soll.

Nachdem die Kopplung mit dem eigenen WLAN abgeschlossen wurde, muss man den Luftentfeuchter noch einem Raum zuweisen und diesem eine Bezeichnung geben. Zudem kann man auch noch die Farbe des eingesetzten Entfeuchters auswählen, wodurch im Anschluss eine farblich passende Grafik innerhalb der DREO App angezeigt wird.

Hat man die Einrichtung abgeschlossen, so wird einem im oberen Bereich eine Grafik des eingesetzten Luftentfeuchters angezeigt.

Direkt unterhalb dieser Grafik findet man neben einem Button, über welchen man einen Timer erstellen kann.

Noch autonomer geht es über die Möglichkeit Zeitpläne zum automatischen starten bzw. abschalten zu erstellen.

Ist der Luftentfeuchter eingeschaltet, so wird einem auch der aktuell aktive Modus sowie die eingestellte Lüfterstufe angezeigt.

Im weiteren Verlauf der Übersichtseite bekommt man die vom Luftentfeuchter ermittelten Luftfeuchtigkeit angezeigt. Über zwei weitere Schaltflächen lassen sich eine Nutzungsstatistik sowie die Einstellungen aufrufen. Zudem wird man an dieser Stelle auch nach einer Nutzungszeit von  600 Stunden daran erinnert, das der Staubfilter gereinigt werden muss.

Im direkten Vergleich zu vielen anderen Smart Home Komponenten ist das Einstellungsmenü des 512S Luftentfeuchters recht knapp gehalten und konzentriert sich mit den Einstellungsmöglichkeiten für den Gerätenamen, den gewählten Raum sowie den WiFi-Settings auch darauf, die Firmware zu aktualisieren und die Bedienungsanleitung aufzurufen.

Hat man sich zur Nutzung der DREO App einen entsprechenden Account angelegt, so kann man sein DREO Konto an dieser Setelle auch noch mit dem genutzten Sprachassistenten koppeln.

Sobald man diese Verbindung hergestellt hat, sind alle kompatiblen DREO Geräte mit dem jeweiligen Sprachassistenten gekoppelt und können so nicht nur aus der Ferne ein- und ausgeschaltet, sondern auch gesteuert werden. Um den Überblick an den möglichen Sprachbefehlen nicht zu verlieren, werden einem in diesem Abschnitt der App auch alle Sprachbefehle angezeigt.

 

Test:

Wir haben den 512S in unserem Test in zwei unterschiedlichen Einsatzgebieten getestet.
Im ersten Test haben wir den 512S bei uns in den Büroräumen aufgestellt und im automatischen Entfeuchtungsmodus betrieben.

Aktiviert man diesen Modus, so bekommt man gleich nach dem Einschalten des Luftentfeuchters die aktuell gemessene Luftfeuchtigkeit auf dem Display angezeigt. Sobald der 512S eingeschaltet ist, kann man die gewünschte Luftfeuchtigkeit einstellen. Die Einstellung kann hierbei zwischen 40 und 70 % vorgenommen werden.

Ca. zwei Minuten nachdem der 512S eingeschaltet wurde, schaltet sich automatisch der verbaute Kompressor zu, wodurch der Verdampfer gekühlt und der Entfeuchtungsprozess gestartet wird. Der Entfeuchter läuft nun so lange, bis entweder der eingestellte Schwellwert unterschritten, oder der Auffangbehälter voll ist. Um eine Vereisung zu vermeiden, erfolgt zudem nach einem Dauerbetrieb von 8 Stunde eine Abschaltung von 8 Minuten, wodurch der Verdampfer auftauen kann.
Da sich die Lüftergeschwindigkeit in diesem Modus frei wählen lässt, haben wir den Lüfter für einen möglichst geringeren Geräuschpegel auf der ersten Geschwindigkeitsstufe betrieben. In dieser Geschwindigkeitseinstellung arbeitet der verbaute Lüfter mit einem Geräuschpegel, welcher es zulässt, dass man den laufenden Kompressor noch sehr gut heraushören kann.
Wir konnten in diesem Test eine Geräuschkulisse von ca. 38 dB(A) ermitteln, wodurch man sich im direkten Umfeld des Luftentfeuchters noch problemlos unterhalten oder arbeiten kann.

In diesem Testabschnitt konnten wir die Luftfeuchtigkeit in einem 32 m² großen Raum innerhalb von 53 Minuten von 60 % auf 50 % senken. Die Raumtemperatur wurde hierbei um 0,9 °C erhöht.
Die vom 512S Luftentfeuchter ermittelten Werte lagen in unserem Test etwa 4 % über den Messwerten der ebenfalls in den Testräumen eingesetzten SwitchBot Hygrometer 🛒.

Während des Entfeuchtungsvorgangs wurden der Luft knapp 190 ml Wasser entzogen. Der Stromverbrauch lag während der Anlaufzeit des Kompressors bei 390 Watt. Anschließend pendelte sich der Stromverbrauch bei 311 Watt ein. Sobald der eingestellte Sollwert erreicht ist und der Kompressor automatisch ausgeschaltet wurde, verbraucht der Luftentfeuchter noch 42,7 Watt und hat somit bei der reinen Lüftungsfunktion, welche zu diesem Zeitpunkt aktiv ist, einen deutlich höheren Stromverbrauch als ein normaler Ventilator. Lässt man das Gerät zu diesem Zeitpunkt eingeschaltet, so wird der Entfeuchtungsprozess bei einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit um 4 % automatisch wieder gestartet.

 

Im zweiten Test haben wir den 512S in einem 12 m² großen Badezimmer aufgestellt und nach einem sehr heißen und ausgiebigen Bad eingeschaltet und den “Kontinuierlichen-Modus” aktiviert. In diesem Modus wird die zuvor eingestellte Lüftergeschwindigkeit beibehalten und der Entfeuchtungsvorgang läuft so lange, bis man den Entfeuchter manuell ausschaltet oder der Wassertank voll ist.

Um die maximale Leistung des 512S ermitteln zu können, haben wir die Lüftergeschwindigkeit in diesem Test manuell auf die maximale Stufe eingestellt.

In diesem Test konnte der 512S Luftentfeuchter die Luftfeuchtigkeit innerhalb von 47 Minuten von 83 % auf 50 % senken. Die Raumtemperatur ist hierbei um 1,7 °C angestiegen. Während dieser Zeit wurden der Luft 370 ml Wasser entzogen. Nach dem Anlaufen des Kompressors pendelte sich der Stromverbrauch bei 317 Watt ein.

Wo der 512S im zuvor durchgeführten Test recht leise arbeitete, ist die Geräuschkulisse mit 52,4 dB(A) bei maximaler Lüfterleistung hingegen deutlich höher und in etwa mit dem eines auf Volllast laufenden Monoblock-Klimagerätes vergleichbar.

In jedem der beiden getesteten Modi lässt sich auf Wunsch noch ein Timer zwischen einer Minute und 23 Stunden und 59 Minuten einstellen. Wird der Wassertank vor dem Ende eines aktivierten Timers voll oder muss der Enteisungsprozess gestartet werden, so wird der Entfeuchtungsprozess auch vorher schon unterbrochen.

Stellt man den 512S Luftentfeuchter z. B. in einem Waschraum oder einem Bad auf, wo es einen Bodenabfluss gibt, so kann man an den mitgelieferten Ablaufschlauch an die Rückseite des Entfeuchters anschließen und das vom Luftentfeuchter generierte Wasser direkt in den Abfluss leiten, wodurch man sich das ausleeren des Auffangbehälters sparen kann.

Neben den beiden genannten Modi verfügt der 512S Luftentfeuchter auch noch über einen benutzerdefinierten Modus, in welchem man den Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbereich, in welchem der Luftentfeuchter arbeiten soll, frei einstellen kann.

 

Fazit:

Mit dem 512S hat DREO einen smarten Luftentfeuchter in seinem Sortiment, welcher in unserem Test nicht nur mit einer guten Verarbeitung sowie einer guten Leistung überzeugen konnte, sondern auch durch einen sehr guten Funktionsumfang. Mit einem Blick auf die Verarbeitung überzeugte uns der 512S neben einer optisch ansprechenden und sauberen Verarbeitung auch durch einen durchdachten Aufbau, welcher ein einfaches Handling beim Entleeren des Auffangbehälters sowie ein einfaches positionieren des Gerätes ermöglicht. Passend hierzu geht auch die Bedienung des Luftentfeuchters selbst sehr einfach von der Hand. Neben der Möglichkeit den Luftentfeuchter über die integrierten Touchbedienelemente steuern zu können, kann man den 512S dank der integrierten WiFi-Technik nicht nur mittels unterschiedlicherer Sprachlautsprecher, sondern auch per App von überall auf der Welt aus steuern. Mit einem Blick auf die gebotene Leistung steht der 512S Luftentfeuchter gut dar. Mit einer maximalen Entfeuchtungsleistung von 20 Liter am Tag und einer Eignung für Räume bis zu einer Größe von 37 m² positioniert sich der Luftentfeuchter im guten Mittelfeld. In unserem Test konnte der 512S nicht nur im kontinuierlichen Modus eine gute Leistung erzielen, sondern der Luftentfeuchter arbeitet im automatischen Modus zudem auch mit einer angenehmen Geräuschkulisse. Preislich liegt der 512S Luftentfeuchter aktuell bei knapp 220 € 🛒.

Wir danken DREO sehr für die Breitstellung des Testmusters

DREO - Luftentfeuchter 512S

9.1

Verarbeitung:

9.5/10

Bedienkomfort:

9.5/10

Geräuschpegel:

8.5/10

Leistung:

8.5/10

Stromverbrauch:

8.5/10

Lieferumfang

9.5/10

Preis:

9.5/10

Pro

  • Großer Auffangbehälter
  • Gute Leistung
  • Niedriger Geräuschpegel auf 1. Lüfterstufe
  • Drainageschlauch anschließbar
  • Smart Home Integration (Alexa, Google Home)
  • Guter Bedienkomfort
  • Preis/Leistungsverhältnis