IFA 2026: Mammotion zeigt die nächste Generation autonomer Gartenroboter

Rasenmähen soll künftig noch autonomer, präziser und komfortabler werden. Auf der IFA 2026 zeigt Mammotion Technology, wie moderne Robotik zunehmend auch den Außenbereich erobert. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen neue Mähroboter für unterschiedlich große Grundstücke sowie Lösungen für eine weitgehend automatisierte Gartenpflege.

Ein Highlight des Messeauftritts ist der LUBA 4 AWD. Der neue Allrad-Mähroboter wurde für anspruchsvolle Rasenflächen entwickelt und verbindet intelligente Navigation mit einer leistungsfähigen Antriebstechnik. Kameras, 360-Grad-LiDAR und satellitengestützte Positionierung sollen dafür sorgen, dass sich der Roboter auch in komplexen Gärten zuverlässig orientieren kann.

 

Eine Besonderheit des LUBA 4 AWD ist die neue Möglichkeit zur Randbearbeitung. Ein spezielles Zubehör soll es ermöglichen, Rasen deutlich näher an Mauern, Zäunen und anderen Begrenzungen zu schneiden. Damit möchte Mammotion eine der klassischen Schwachstellen vieler Mähroboter reduzieren: den verbleibenden Randstreifen, der bislang häufig noch von Hand nachbearbeitet werden musste.

Der LUBA 4 AWD wird in mehreren Leistungsklassen angeboten. Die Modelle sind auf Rasenflächen von bis zu 3.000, 6.000 beziehungsweise 12.000 Quadratmetern ausgelegt. Der Allradantrieb und die spezielle Lenkung sollen außerdem bei Steigungen und unebenem Gelände für eine sichere Fortbewegung sorgen.

Intelligente Navigation für unterschiedliche Gärten

Auch bei seinen weiteren Produktlinien setzt Mammotion auf eine Kombination aus Sensorik, Kameratechnik und intelligenter Software. Die LUBA-3-AWD-Serie richtet sich an Besitzer mittelgroßer bis großer Grundstücke und ist für komplexe Gartenflächen konzipiert. Durch die Kombination verschiedener Navigationssysteme kann der Roboter seine Position auch in Bereichen bestimmen, in denen herkömmliche satellitengestützte Systeme an ihre Grenzen kommen können.

Für kleinere Grundstücke steht mit der LUBA mini 2 AWD eine kompaktere Variante zur Verfügung. Trotz ihrer geringeren Abmessungen bietet sie Allradantrieb und eine kabellose Einrichtung. Die Begrenzung der Mähflächen erfolgt dabei digital, sodass kein klassisches Begrenzungskabel im Boden verlegt werden muss.

YUKA: Automatisierung für kleinere und mittlere Rasenflächen

Mit der YUKA-Familie spricht Mammotion Nutzer an, die Wert auf eine möglichst einfache Gartenpflege legen. Die Modelle verbinden autonome Navigation mit Funktionen zur automatisierten Rasenpflege. Die YUKA mini 2 wurde insbesondere für kleinere Gärten entwickelt und soll den Einstieg in die kabellose Robotermähtechnik vereinfachen.

Die größeren YUKA-Modelle gehen noch einen Schritt weiter. Neben dem Mähen können sie auch Aufgaben rund um die Aufnahme von Schnittgut übernehmen. Damit verfolgt Mammotion den Ansatz, möglichst viele Arbeitsschritte der Rasenpflege zu automatisieren.

Robotik macht auch vor dem Pool nicht Halt

Mammotion beschränkt seine Aktivitäten nicht ausschließlich auf den Rasen. Mit der SPINO-Serie bringt das Unternehmen autonome Robotik auch in den Pool. Die Geräte übernehmen die Reinigung des Beckenbodens und sollen den manuellen Aufwand bei der Poolpflege deutlich reduzieren.

Damit verfolgt Mammotion eine übergreifende Strategie: Statt einzelne Gartenarbeiten lediglich zu automatisieren, soll ein zunehmend intelligentes Ökosystem für die Pflege des gesamten Außenbereichs entstehen.

Vom Mähroboter zum autonomen Gartenhelfer

Der Messeauftritt auf der IFA 2026 macht deutlich, wohin sich die Entwicklung bei Gartenrobotern bewegt. Während frühere Geräte vor allem nach einem festen Zeitplan Rasenflächen mähten, stehen heute Navigation, künstliche Intelligenz, Hinderniserkennung und eine möglichst eigenständige Arbeitsweise im Mittelpunkt.

Mit dem LUBA 4 AWD zeigt Mammotion dabei, dass auch die bisher problematischen Bereiche wie Rasenkanten und komplexe Grundstücksformen stärker in den Fokus rücken. Gleichzeitig sorgen kompaktere Modelle wie LUBA mini 2 AWD und YUKA mini 2 dafür, dass autonome Gartenpflege nicht mehr ausschließlich für sehr große Grundstücke interessant ist.