DREO – TurboCool™ Nebelventilator 516S im Test

Mit dem 516S haben wir heute einen Nebelventilator mit TurboCool™-Technologie von DREO im Test, welcher an heißen Sommertagen für eine erfrischende Abkühlung in den eigenen vier Wänden sorgen soll.

Welche Details in dem 516S stecken und wie sich der Nebelventilator von DREO in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Abmessungen: 21 x 40 x 20 cm
Maximale Geschwindigkeit: 8 m/s
Maximales Luftvolumen: 870 m³/h
Temperaturabsenkung: 3 °C
Wassertank: 1,3 l
Ultrafeiner Nebel: 11 µm
Maximale Nebelabgabe:
263 mL/h
Geräuschpegel: 20 DB
Leistungsaufnahme:
48 Watt
Kühler mit Nebelfunktion: 2 Modi
Luftbefeuchter: 3 Stufen
Ventilator: 6 Stufen
Timer: Max. 12 Stunden
Oszillation horizontal: 150°
Vertikale Neigung: -10° – 20°
Smart Home Kompatibilität:
Amazon Alexa
Google Home

 

Lieferumfang:

  • 516S Nebelventilator
  • Bedienungsanleitung
  • 2 x AAA-Batterie
  • Fernbedienung
  • Sicherheitshinweis

 

Design und Verarbeitung:

Der 516S Nebelventilator wird von DREO in einer neutralen Verpackung geliefert, welche auf der Vorder- als auch Rückseite neben der Modellbezeichnung auch mit einem skizzierten Produktbild bedruckt wurde.

Entnimmt man den 516S aus seiner Verpackung, so hat man in unserem Fall einen schwarzen Nebelventilator vor sich stehen, welcher eine Höhe von 40 cm hat und an der breitesten Stelle 21 cm breit ist.

Der Standfuß des 516S Nebelventilator, welcher zugleich als Basis dient und somit auch die Steuereinheit beinhaltet, ist kreisrund aufgebaut und wurde aus schwarzem Kunststoff gefertigt.

Die integrierte Steuereinheit ist zentriert in der Gehäusevorderseite eingelassenen und verfügt über sechs Touchbedienelemte. Im unteren Bereich wurde die farblich leicht abgesetzte Steuereinheit zudem mit dem DREO-Logo bedruckt wurde. Verdeckt hinter diesem DREO-Logo wurde der Nebelventilator mit RGB-LEDs ausgestattet, welche sich nicht nur als Status-LEDs, sondern auch als Ambientebeleuchtung konfigurieren lassen.

Rund um das vertikal angeordnete Bedienelement herum ist ein aus leicht transluzentem Kunststoff gefertigter Wassertank zu erkennen, welcher sich zur Gehäuserückseite hin vom Nebelventilator abnehmen lässt.

Befüllen lässt sich der 1,3 l fassende Wassertank über einen an der Unterseite angebrachten Verschluss.

Dieser Verschluss wurde mit einem innenliegenden Ventil ausgestattet, welches im eingesetzten Zustand automatisch durch ein aus dem Reservoir hervorstehendes Kunststoffelement nach oben gedrückt und somit geöffnet wird.

Unterhalb des Wassertanks wurde der 516S Nebelventilator auf der rechten Seite mit einem integrierten Reservoir ausgestattet wurde. Wo dieser Auffangbehälter mit einem Wasserstandsensor zur automatischen Abschaltung der Nebelfunktion ausgestattet wurde, wurde auf eine Dichtung, welche den Auffangbehälter am Übergang zwischen der Gehäuseaußenseite und dem Wassertank abdichtet, hingegen verzichtet.

Mittig unter dem herausnehmbaren Wassertank ist mit einem Blick auf die Gehäuserückseite des 516S Nebelventilators der Lufteinlass für den verbauten Ultraschallzerstäuber zu erkennen.

Oberhalb des Bedienpanels wurde der 516S Nebelventilator mit einem runden Ventilatorgehäuse ausgestattet, welches einen Durchmesser von 21 cm hat. Zum Berührungsschutz wurde der eingesetzte Ventilator hinter einem Kunststoffgitter verbaut, welches gegen die Rotationsrichtung des Ventilators gebogen ist und so zugleich für einen optimalen Luftstrom sorgen soll.

Zentriert in dieses Lüftergitter wurde der silberfarbene Auslass des Ultraschallzerstäubers eingelassen.

Um den Ventilator sowie auch den Auslasskanal des Ultraschallzerstäubers einfach reinigen zu können, lässt sich das aufgesetzte Lüftergitter nach dem Lösen einer Sicherheitsschraube durch eine leichte Drehbewegung von der Ventilatoreinheit abnehmen. Auch der Impeller selbst kann im Anschluss durch das Lösen einer Schraube einfach demontiert und gereinigt werden.

Der zur Rückseite hin ausgerichtete Lufteinlass verfüg über einen kugelförmigen Aufbau und wurde ebenfalls mittels eines schwarzen Kunststoffgitters realisiert. Um den Nebelventilator einfach von einem in den anderen Raum tragen zu können, wurde in dieses Lüftergitter zudem ein Tragegriff eingearbeitet.

Um den Luftstrom bestmöglich steuern zu können, verfügt der 516S Nebelventilator nicht nur über eine in den Standfuß integrierte automatische Oszillation, mittels welcher sich der Ventilator auf Wunsch selbständig in einem Winkel von 150° hin und her drehen kann, sondern auch die aufgesetzte Ventilatoreinheit kann im Winkel von -10° – 20° eingestellt werden.

Anders, als es bei der seitlichen Schwenkbewegung ist, muss diese Einstellung jedoch jeweils manuell vorgenommen werden.

Die Verarbeitung des 516S Nebelventilators wurde seitens DREO sauber und optisch ansprechend ausgeführt.

 

Funktionsweise:

Ein Nebelventilator, wie der 516S von DREO kombiniert die Funktion eines herkömmlichen Ventilators mit einer feinen Wasservernebelung, um die Umgebungsluft effektiv zu kühlen. Im Inneren des Geräts wird dabei Wasser aus einem integrierten oder angeschlossenen Behälter über eine Pumpe zu speziellen Düsen geleitet. Dort wird das Wasser unter Druck in winzige Tröpfchen zerstäubt und als feiner Nebel in den Luftstrom des Ventilators abgegeben. Der Ventilator verteilt diesen Nebel gleichmäßig in der Umgebung. Während die feinen Wassertröpfchen verdunsten, entziehen sie der Luft Wärme, wodurch die Umgebungstemperatur spürbar gesenkt wird. Dieser physikalische Vorgang wird als Verdunstungskühlung bezeichnet. Da die Wassertröpfchen sehr klein sind, verdunsten sie in der Regel vollständig, bevor sie Oberflächen oder Personen befeuchten. Nebelventilatoren werden daher vor allem an warmen Tagen im eingesetzt, um für ein angenehmeres Raum- beziehungsweise Umgebungsklima zu sorgen.

Neben der Kühlfunktion kann ein Nebelventilator aber auch als Luftbefeuchter eingesetzt werden. Insbesondere während der Wintermonate, wenn Heizungen die Raumluft stark austrocknen, trägt die feine Wasservernebelung dazu bei, die Luftfeuchtigkeit auf einem angenehmen Niveau zu halten. Eine ausreichend befeuchtete Raumluft kann das Wohlbefinden steigern, trockenen Augen und gereizten Atemwegen entgegenwirken sowie das Austrocknen von Haut und Schleimhäuten reduzieren. Dadurch eignet sich der Nebelventilator nicht nur für den Einsatz an heißen Sommertagen, sondern kann auch in den heimischen vier Wänden während der Heizperiode zu einem gesunden und angenehmen Raumklima beitragen. 

 

Einsatzgebiet:

Ein Nebelventilator eignet sich für eine Vielzahl von Einsatzbereichen im privaten und gewerblichen Umfeld. Im Heimbereich sorgt er an heißen Sommertagen in Wohn- und Esszimmern, Wintergärten oder auf Terrassen und Balkonen für eine angenehme Abkühlung. Während der Heizperiode kann er zudem als Luftbefeuchter eingesetzt werden, um trockene Raumluft auszugleichen und dadurch das Raumklima zu verbessern.

Auch im Büro trägt ein Nebelventilator zu einer angenehmen Arbeitsumgebung bei. Er kann die Raumluft kühlen und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit erhöhen, was insbesondere in klimatisierten oder beheizten Büroräumen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigern kann. Eine angenehm temperierte und ausreichend befeuchtete Raumluft kann dazu beitragen, die Konzentrationsfähigkeit zu unterstützen und das Austrocknen von Augen und Atemwegen zu verringern.

Darüber hinaus finden Nebelventilatoren auch Anwendung in gastronomischen Betrieben, Verkaufsräumen, Werkstätten, Fitnessstudios sowie in Warte- und Aufenthaltsbereichen. Im Außenbereich von Cafés, Restaurants oder Veranstaltungen sorgt die feine Wasservernebelung auch bei hohen Temperaturen für eine spürbare Erfrischung der Gäste. In Werkstätten oder Produktionshallen kann das Gerät zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen, während es in Fitnessstudios oder Sporträumen für eine angenehme Abkühlung während körperlicher Aktivitäten sorgt. Durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten stellt der Nebelventilator eine flexible Lösung zur Verbesserung des Raum- und Umgebungsklimas in unterschiedlichsten Bereichen dar.

 

Aufstellung und Inbetriebnahme:

Für eine optimale Kühl- und Befeuchtungswirkung sollte der 516S Nebelventilator auf einer ebenen und stabilen Fläche aufgestellt werden. Der Standort sollte dabei so gewählt werden, dass der Luftstrom möglichst frei in den Raum oder den gewünschten Bereich gelangen kann. Hindernisse wie Möbel, Vorhänge oder Wände unmittelbar vor dem Gerät können die Luftzirkulation beeinträchtigen und die Kühlleistung verringern.

Im Innenbereich empfiehlt es sich, den Nebelventilator mit ausreichendem Abstand zu empfindlichen elektronischen Geräten, Steckdosen oder feuchtigkeitsempfindlichen Materialien aufzustellen. Zudem sollte das Gerät nicht direkt auf Personen gerichtet sein, sondern den Nebel gleichmäßig im Raum verteilen. Dadurch kann das Wasser besser verdunsten und eine angenehme Kühl- beziehungsweise Befeuchtungswirkung entfalten.

Für den Betrieb als Luftbefeuchter während der Heizperiode empfiehlt sich eine möglichst zentrale Position im Raum. So kann sich die befeuchtete Luft gleichmäßig verteilen und zu einem angenehmen Raumklima beitragen. 

Hat man den 516S Nebelventilator an der gewünschten Stelle positioniert, so genügt es zur grundlegenden Inbetriebnahme das Stromkabel des 512S anzuschließen und den Nebelventilator über das Bedienelement oder die mitgelieferte Fernbedienung einzuschalten. Im Auslieferungszustand arbeitet der 516S Nebelventilator auf Stufe drei von sechs im reinen Ventilationsmodus.
Über das Bedienelement sowie die mitgelieferte Fernbedienung lässt sich der Nebelventilator nicht nur ein- und ausschalten, sondern man kann auch die Ventilationsstufe sowie die Stufe der Ultraschallzerstäubung ohne Umwege einstellen.

Der 516S Nebelventilator kann jedoch nicht nur über das integrierte Bedienelement sowie die mitgelieferte Fernbedienung gesteuert werden, sondern mittels der integrierten WiFi-Schnittstelle kann der Nebelventilator auch in das eigene WLAN eingebunden und anschließend über die DREO App und smarte Lautsprecher gesteuert werden.

Die DREO App lässt sich grundlegend ohne die Angabe von persönlichen Daten im Gastmodus nutzen. Möchte man den Nebelventilator jedoch auch mit seinem smarten Lautsprecher und somit mit Amazon Alexa oder Googe Home nutzen, so muss man ein DREO Konto anlegen. Nachdem man hierzu seine Mailadresse und ein beliebiges Kennwort in die App eingegeben hat, muss man die genutzte Mailadresse im Anschluss noch durch einen übermittelten Code verifizieren.

Nach der Eingabe der richtigen PIN landet man auf einer leeren aber von anderen Smart Home Apps durchaus in sehr ähnlicher Form bekannten App-Oberfläche.

Um den 516S Nebelventilator mit dem genutzten Smartphone zu koppeln, muss man im ersten Schritt auf das Plussymbol in der Mitte der App-Oberfläche klicken. Bevor die eigentliche Kopplung möglich ist, muss man der DREO App im Anschluss jedoch erst noch die notwendigen Berechtigungen erteilen.

Sobald man alle notwendige Berechtigungen erteilt hat, werden einem alle eingeschalteten und in Bluetooth-Reichweite befindlichen Geräte angezeigt. Sollte das gewünschte Gerät nicht direkt sichtbar sein, so kann man das gewünschte Gerät aus einer Liste kompatibler Geräte auswählen.

Wählt man an dieser Stelle den Nebelventilator aus, so muss man den 516S im nächsten Schritt durch die Eingabe des eigenen WiFi-Schlüssels mit dem eigenen WLAN verbinden.

Wie wir es von anderen Smart Home Geräten, welche per WiFi mit dem eigenen smarten Zuhause verbunden werden, her kennen, ist auch der 516S Nebelventilator nur mit 2,4 GHz WiFi-Netzwerken kompatibel. Die in die DERO App eingegebenen Daten werden anschließend auf den Nebelventilator übertragen, wodurch dieser im nächsten Schritt die Verbindung zum eigenen Netzwerk herstellt.

Sollte man schon weitere DREO Geräte mit der DREO App gekoppelt haben, so wird man von der DREO App gefragt, ob der erkannte Nebelventilator mit dem bekannten WiFi-Netzwerk gekoppelt werden soll.

Nachdem die Kopplung mit dem eigenen WLAN abgeschlossen wurde, muss man den Nebelventilator noch einem Raum zuweisen und diesem eine Bezeichnung geben. Zudem kann man auch noch die Farbe des eingesetzten Nebelventilators auswählen, wodurch im Anschluss eine farblich passende Grafik innerhalb der DREO App angezeigt wird.

Hat man die Einrichtung abgeschlossen, so wird einem im oberen Bereich eine Grafik des eingesetzten Nebelventilators angezeigt.

Direkt unterhalb dieser Grafik findet man neben einem Button, über welchen man einen Timer erstellen kann.

Noch autonomer geht es über die Möglichkeit Zeitpläne zum automatischen starten bzw. abschalten zu erstellen.

Ist der Nebelventilator eingeschaltet, so wird einem auch der aktuell aktive Modus sowie die eingestellte Lüfterstufe angezeigt.

Wo man im weiteren Verlauf noch die Oszillation aktivieren bzw. deaktivieren kann, sowie die integrierte Beleuchtung an die eigenen Vorlieben anpassen kann, wird einem auf dieser Übersichtsseite auch die vom Nebelventilator ermittelte Temperatur und Luftfeuchtigkeit angezeigt.

Scrollt man auf dieser Oberfläche weiter nach unten, so erhält man ohne einen Umweg über ein Einstellungsmenü gehen zu müssen, einen Zugriff auf die wichtigsten Geräteeinstellungen.

Neben der Möglichkeit, das integrierte Display, die Bedientöne sowie die Kindersicherung aktivieren und deaktivieren zu können, kann man an dieser Stelle auch alle wichtigen Kalibrierungen vornehmen.

Entsprechend der auf die Übersichtsseite ausgelagerten Einstellungsmöglichkeiten fällt das eigentliche Einstellungsmenü des 516S Nebelventilators im direkten Vergleich zu vielen anderen Smart Home Komponenten recht knapp aus. Dieses konzentriert sich auf die Einstellungsmöglichkeiten für den Gerätenamen, den gewählten Raum und den WiFi-Settings sowie darauf, die Firmware zu aktualisieren und die Bedienungsanleitung aufzurufen zu können.

Hat man sich zur Nutzung der DREO App einen entsprechenden Account angelegt, so kann man sein DREO Konto an dieser Setelle auch noch mit dem genutzten Sprachassistenten koppeln.

Sobald man diese Verbindung hergestellt hat, sind alle eingesetzten und Smart Home fähigen DREO-Geräte, welche man mit dem genutzte Account verbunden hat, mit dem jeweiligen Sprachassistenten gekoppelt und können so nicht nur aus der Ferne ein- und ausgeschaltet, sondern auch gesteuert werden. Um den Überblick an den möglichen Sprachbefehlen nicht zu verlieren, werden einem in diesem Abschnitt der App auch alle Sprachbefehle angezeigt.

 

Test:

Wir haben den 516S Nebelventilator in unserem Test in zwei unterschiedlichen Umgebungen getestet. Die erste Testrunde fand in einem 23 m² großen Büro statt, in welchem bei einer Außentemperatur von 28 °C zwei Personen gearbeitet haben. In der zweiten Testrunde wurde der 516S Nebelventilator in einem 60 m² Aufenthaltsraum getestet, in welchem sich zu diesem Zeitpunkt sechs Personen befanden. Um nicht nur einen Eindruck vom persönlichen Empfinden wiedergeben zu können, wurde auch die Raumtemperatur während des Testzeitraumes mittels eines smarten Innenthermometer von SwitchBot 🛒 protokoliert.

Sobald man den 516S Nebelventilator einschaltet, wird einem nicht nur die Ventilationsstufe auf dem integrierten Display angezeigt, sondern über die im unteren Bereich der Gehäusebasis verbaute RGB-Beleuchtung wird einem auch die aktuell gemessene Luftfeuchtigkeit farblich dargestellt.

Über die bereitgestellte App lässt sich nicht nur die Helligkeit der integrierten Beleuchtung anpassen, sondern man kann auch den voreingestellten Luftfeuchtigkeitsbereiche, anhand welcher die Beleuchtungsfarbe ermittelt wird, an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Für den Fall, dass man die Beleuchtungsfarbe nicht abhängig von der gemessenen Luftfeuchtigkeit leuchten lassen will, kann man die Beleuchtungsfarbe auch manuell an die eignen Bedürfnisse anpassen. Auch ein automatischer Farbwechsel oder eine pulsierende Beleuchtung ist auf Wunsch aktivierbar. Eine direkte Synchronisation mit vorhandenen Leuchtmitteln ist hingegen nicht möglich.

Nutzt man den 516S Nebelventilator im reinen Ventilatormodus, so wird im direkten Vergleich zu einem handelsüblichen Ventilator kein Unterschied in der Kühlleistung erzielt, denn in diesem Fall wird lediglich die angesaugte Raumluft im Raum beschleunigt und verteilt. Zwar fühlt sich solch ein Luftstrom angenehmer als stehende Raumluft an, jedoch ist sie in der Realität nicht kühler und trägt somit nicht zu einer wirklichen Kühlung bei.

Ganz anders sieht es hingegen aus, wenn man die Nebelfunktion aktiviert. Die TurboCool™-Technologie des 516S Nebelventilators sorgt dabei mittels einer Ultraschallzerstäubung für eine ultrafeine Wasservernebelung mit einer Partikelstärke von gerade einmal 11 μm. Dank dieser sehr feinen Zerstäubung wird der Wassernebel nahezu unsichtbar im Luftstrom verteilt und erzeugt eine deutlich angenehmere Kühlung als ein herkömmlicher Ventilator. Anders als bei einfachen Sprühnebelsystemen entsteht dabei kein störender Wasserfilm auf Möbeln oder dem Fußboden.

Um die maximale Kühlleistung zu ermitteln haben wir den Nebelventilator in unserem Leistungstest nicht in den Werkseinstellungen betrieben,

sondern wir haben die Ventilationsstufe von drei auf sechs und die Nebelfunktion von Stufe 2 auf drei gestellt.

In unserem Test reichte der vom 516S Nebelventilator ausgehende Luftstrom aus, um ihn in beiden Räumen noch auf der dem Aufstellungsort gegenüberliegenden Wandseite spüren zu können. Mit einer Luftgeschwindigkeit von 8 m/s und einem Luftvolumen von 870 m³/h erreicht der Nebelventilator auch Stellen, welche knapp 10 Meter von Aufstellungsort entfernt liegen.

Im ersten Test, in welchem der 516S Nebelventilator im kleineren Büro aufgestellt wurde, war der kühlende Effekt bei einer Raumtemperatur von 26 °C schnell spürbar und sorgte so für ein merklich angenehmeres Arbeitsklima. Trotz zwei durchgehend anwesenden Personen sowie einem laufenden Notebook und einem laufenden PC konnte der 516S Nebelventilator die Raumtemperatur über einen Testzeitraum von drei Stunden hinweg um 1,4 °C senken.

Mit einem Blick auf das Messergebnis sah es in der zweiten Testrunde, in welcher sich über drei Stunden hinweg sechs Personen in größeren Testraum befanden und über einen Beamer inkl. eingesetztem Dolby-Verstärker einen Film geschaut haben, etwas anders aus. In diesem Test ist die Raumtemperatur zwar um 0,3 °C angestiegen, jedoch lag die gefühlte Raumtemperatur schon kurz nach dem Start der Testrunde etwas unterhalb der anfänglichen Raumtemperatur. Dieser Effekt wird durch den Luftstrom erzielt, welcher bei eingeschalteter Oszillation hin und wieder auf einen trifft. Da der Luftstrom durch die entstehende Verdunstungskälte merklich kühler ist, als die Raumtemperatur selbst, fühlte sich der Luftstrom merklich kühler an.

Wie unser Test gezeigt hat, ist der 516S von der Kühlleistung her im direkten Vergleich zu einem normalen Ventilator die deutlich bessere Wahl, denn auch der Stromverbrauch ist im Gegensatz zu einem solchen Ventilator nur minimal höher. 

Sehr ähnlich sieht es auch bei der Geräuschkulisse aus. Vergleicht man die Geräuschkulisse des 516S während der reinen Ventilation mit einem ähnlich starken und modernen Ventilator, so sind hier keine großen Unterschiede festzustellen. Die eingeschaltete Nebelfunktion selbst sorgt am Luftauslass nicht für einen Anstieg der Geräuschkulisse, jedoch ist ein gelegentliches Wasserplätschern zu vernehmen.
Auf den ersten beiden Lüfterstufen arbeitet der DREO zudem nahezu lautlos und eignet sich auch für den Einsatz im Schlafzimmer oder das Homeoffice.
Natürlich darf an dieser Stelle jedoch auch kein direkter Vergleich zu einer Monoblock-Klimaanlage oder gar einer Split-Klimaanlage fehlen. Im Gegensatz zu einem solchen Gerät fällt die vom 516S Nebelventilator gebotene Kühlleistung zwar deutlich geringer aus, jedoch verbraucht der 516S Nebelventilator auch nur einen Bruchteil der Energie einer aktuellen Klimaanlage.

Gerade an schwülen Sommertagen bringt eine Klimaanlage jedoch den Vorteil mit, dass sie die Luftfeuchtigkeit reduziert. Bei der Nutzung des 516S Nebelventilators wird die Luftfeuchtigkeit hingegen noch erhöht. Der 1,3 Liter fassende Wassertank des 516S reicht für einen Dauerbetrieb von bis zu 12 Stunden aus, wodurch man bei einer 24-stündigen Dauernutzung bis zu 2,6 Liter Wasser an die Raumluft abgibt. Um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, welche eine Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden fördert, zu vermeiden, kann man die Nebelfunktion beim erreichen einer selbst gewählten Zielluftfeuchtigkeit jedoch auch automatisch ausschalten lassen.

Wo diese Eigenschaften im Sommer von Nachteil sein können, kann die vom 516S Nebelventilator ausgehende Feuchtigkeit jedoch in der kälteren Jahreszeit von Vorteil sein und für ein angenehmeres Raumklima sorgen, denn während der Heizperiode sinkt die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen häufig deutlich unter den empfohlenen Bereich. Dies führt oftmals zu trockenen Augen, gereizten Atemwegen oder trockener Haut. Durch den Einsatz des 516S Nebelventilators, welcher in diesem Moment als Luftbefeuchter fungiert, kann man die Luftfeuchtigkeit auf einfachem Wege auf ein angenehmes Level erhöhen.

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Lüfter ist die Nutzung des 516S Nebelventilators dank der integrierten Zeitsteuerung sowie der gebotenen Smart Home Anbindung jedoch auch dazu in der Lage, sich zu bestimmten Zeiten oder beim Eintreten bestimmter Situation selbst zu aktivieren bzw. deaktivieren.

Nicht so gut gefallen hat uns während unseres Tests jedoch die fehlende Abdichtung zwischen dem Wassertank und dem integrierten Wasserreservoir, denn hierdurch kann es gerade dann, wenn man den Nebelventilator von einem zum anderen Raum tragen möchte, dazu kommen, dass man etwas Wasser verschüttet. Dies gilt auch für den Zustand, wo der Wassertank vollständig geleert ist, denn im integrierten Reservoir bleibt immer etwas Restwasser stehen.

 

Fazit:

Mit dem 516S hat DREO einen durchdachten Nebelventilator in seinem Sortiment, welcher sich vor allem an Nutzer richtet, denen ein herkömmlicher Ventilator an heißen Sommertagen nicht mehr ausreicht, aber gleichzeitig nicht den hohen Energieverbrauch einer Klimaanlage in Kauf nehmen möchten. Die Kombination aus einem kräftigen Luftstrom und ultrafeiner Ultraschallvernebelung sorgt für eine spürbar angenehmere Kühlung als ein klassischer Ventilator und konnte in unserem Praxistest insbesondere in kleineren Räumen auch zu einer messbaren Temperaturabsenkung beitragen. Neben der guten Kühlleistung überzeugt der 516S mit einer hochwertigen Verarbeitung, einer einfachen Reinigung sowie einer umfangreichen Ausstattung. Nicht so gut gefallen hat uns an dieser Stelle jedoch die fehlende Abdichtung zwischen dem Wassertank und dem in der Basis integrierten Reservoir, wodurch man beim anheben bzw. dem versetzen des Nebelventilators etwas vorsichtiger agieren muss. Die Steuerung ist, wie wir es auch schon von anderen Produkten aus dem Hause DREO kennen, wahlweise über die integrierten Bedienelemente, die mitgelieferte, Fernbedienung oder die bereitgestellte App möglich. Auch eine Integration in das eigene Smart Home sowie die Nutzung von Zeitsteuerungen und Automatisierungen sind einfach möglich. Besonders sinnvoll ist hierbei die Möglichkeit, die Nebelfunktion automatisch anhand einer gewünschten Luftfeuchtigkeit zu regeln, was eine unnötig hohe Luftfeuchtigkeit im Raum verhindert. Im reinen Ventilatormodus unterscheidet sich die Kühlwirkung naturgemäß nicht von der eines herkömmlichen Ventilators. Erst die aktivierte Nebelfunktion hebt den 516S deutlich von klassischen Modellen ab. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass das Gerät die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht und somit insbesondere in bereits schwülen Räumen oder schlecht belüfteten Bereichen mit Bedacht eingesetzt werden sollte. Auch wenn der 516S Nebelventilator eine Klimaanlage somit nicht ersetzen kann, stellt er jedoch eine deutlich energieeffizientere und zugleich günstigere Alternative dar. Dank seiner zusätzlichen Funktion als Luftbefeuchter eignet sich der 516S zudem nicht ausschließlich für den Sommer, sondern kann auch während der Heizperiode zu einem angenehmeren Raumklima beitragen. Kleine Kritikpunkte wie der Verzicht auf eine Dichtung am Auffangbehälter oder die ausschließlich manuell verstellbare vertikale Neigung ändern nichts am insgesamt sehr positiven Gesamteindruck. Preislich liegt der umfangreich ausgestattete und sauber verarbeitete 516S Nebelventilator aktuell bei knapp 100 € 🛒.

Wir danken DREO sehr für die Breitstellung des Testmusters

DREO - TurboCool™ Nebelventilator 516S

9.1

Verarbeitung:

9.5/10

Bedienkomfort:

10.0/10

Geräuschpegel:

9.5/10

Kühlleistung:

7.0/10

Stromverbrauch:

9.5/10

Lieferumfang:

9.5/10

Preis:

9.0/10

Pro

  • Geringe Geräuschkulisse
  • Smart Home Integration (Alexa, Google Home)
  • Guter Bedienkomfort
  • Spürbarer Kühleffekt
  • Großes Tankvolumen
  • 3-in-1: Nebelventilator, Ventilator, Luftbefeuchter
  • Geringer Stromverbrauch

Contra

  • Restwasser im Reservoir
  • Keine Dichtung zwischen Wassertank und Reservoir
  • Neigung nur manuell einstellbar