XFX 7950 Black Edition im Crossfire Test

Vor kurzem haben wir uns die XFX Radeon HD 7950 Black Edition in diesem getestet.

In diesem Review schicken wir gleich zwei dieser von Haus aus übertakteten Grafikkarten ins Rennen.

Wir werden in diesem Review nicht weiter auf alle Details der Karten eingehen, da wir diese in diesem schon ausführlich aufgelistet haben.

Technische Details:

In der hier aufgeführten Tabelle findet ihr noch einmal die Spezifikationen der XFX HD 7950 Black Edition sowie einer HD 7950 im Referenzdesign.

XFX taktet die GPU mit 100 MHz mehr als das Refernzdesign. Durch diese Erhöhung der Taktraten taktet die GPU nur noch 25 MHz niedriger als eine HD 7970. Bei den Taktraten des Speichers wird dies sogar noch weiter getrieben. Dieser ist mit 1375 MHz genauso hoch wie der einer HD 7970.

Testsystem:

Als Mainboard kommt in unserem Test ein ASUS Rampage III Extreme zum Einsatz, auf welchem wir bis zu vier Grafikkarten im SLI oder Crossfire Betrieb testen können

  • Mainboard: ASUS Rampage III Extreme
  • CPU: Intel Core I7 975EX @ 4,375 GHz (175 * 25)
  • Speicher: 6GB Mushkin Redline Coperhead 1600 MHz CL 6-8-6-24
  • Netzteil: Coolermaster 1200 Watt Gold

Alle Komponenten, bis auf die in diesem Test verwendeten Grafikkarten, werden mit Wasser gekühlt.
Um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend zu vermeiden, wurde dieser auf 4,375 GHz übertaktet.

Als Vergleichskarte haben wir eine HD 7950 im Referenzdesign sowie eine einzelne XFX Black Edition herangezogen.

Verwendete Benchmarks:

Futuremark 3DMark Vantage

  • Performance

Futuremark 3DMark 11

  • Performance

H.A.W.X. 2

  • 1680×1050 8xAA 16xAF
  • 1920×1200 8xAA 16xAF

Far Cry 2

  • 1680×1050 8xAA 16xAF
  • 1920×1200 8xAA 16xAF

Metro 2033

  • 1680×1050 4xAA 16xAF
  • 1920×1200 4xAA 16xAF

Benchmark Ergebnisse:

Futuremark 3DMark Vantage

Futuremark 3DMark 11

H.A.W.X. 2

Far Cry 2

Metro 2033

Overclocking:

Bei der XFX Radeon HD 7950 Black Edition handelt es sich zwar um eine von Haus aus übertaktete Grafikkarte, welche sehr gute Ergebnisse abliefert, jedoch wollten wir schon in unserem Review über eine Einzelkarte wissen, was wirklich an Leistung in der Grafikkarte steckt.
Mittels Catalyst Control Center konnten wir den Speichertakt auf 1450 MHz anheben und die GPU auf 1070 MHz übertakten, ohne Änderungen am Bios oder den Spannungen vornehmen zu müssen.

Im übertakteten Zustand erhöht sich jedoch auch merklich die Lautstärke des Lüfters.
XFX bietet diese Karte auch noch mit einem Doppellüfter an. Diese Karte ist durch ihre größere Kühlleistung besser zum Übertakten geeignet, als das von uns getestete Modell.

In unserem Crossfiretest wurden die Karten etwas wärmer, da die obere Karte etwas Abwärme der unteren einsog.
Aus diesem Grund konnten wir die von uns im Einzeltest erreichten Taktraten leider nicht unter Verwendung beider Karten im Crossfireverbund widerspiegeln.
Wir erreichten einen GPU Takt von 1050 MHz und einen Speichertakt von 1400 MHz.
Unter Zuhilfenahme eines 140mm Lüfters von PHANTEKS (aus diesem ), welchen wir an den Slotblenden befestigten und somit den Karten direkte Frischluft zuführen konnten, haben wir die Temperaturen unter die einer im Singelbetrieb betriebenen XFX 7950 Black Edition drücken können, wodurch auf beiden Karten die von uns schon einmal getesteten Taktraten problemlos gelaufen sind.


Fazit:

Die XFX 7950 Black Edition haben wir in unserem Einzelreview schon als sehr gut befunden. Dieses Ergebnis ändert sich natürlich bei diesem Crossfire Test nicht.
Man sollte sich im Vorfeld schon im klaren sein, das im Normalfall nie die doppelte Geschwindigkeit mit einem Crossfire oder SLI Gespann erreicht wird.
Die beiden von uns verwendeten Karten haben mit dem aktuellsten ATI Treiber Problemlos miteinander gearbeitet und konnten in den von uns getesteten Benchmarks noch einmal einige FPS mehr liefern als eine Single Karte. Es ist deutlich zu erkennen, das es von Anwendung zu Anwendung Unterschiede zur Nutzung eines Crossfireverbundes gibt. Während man in der einen Anwendung fast das doppelte an Leistung zu verzeichnen hatte, gelingt es dem Corssfire Gespann, in dem nächsten Benchmark nicht und es ist nur ein kleineres Leistungspluss zu verzeichnen.
Für wen es aber immer etwas mehr an Leistung sein darf, können wir diese Kombination nur empfehlen.
Den OC Award können wir diesem Crossfire Gespann jedoch leider nicht verleihen, da die Karten es ohne externe Hilfe nicht schaffen, eine ausreichend geringere GPU Temperatur zum übertakten zu erreichen.

Pro

  • Gute Leistung
  • Einfache Installation

Contra

  • Die übereinander verbauten Karten werden zu warm
  • höhere Lautstärke als im Single Betrieb

Wir danken xfxforce.com/ sehr für die Bereitstellung des Testmusters.