NZXT – Kraken X53 240-mm-AiO-Wasserkühlung

Mit der Kraken X53 haben wir heute passend zum Release eine neue 240-mm-AiO-Wasserkühlung von NZXT im Test, welche neben einer guten Kühlleistung auch mit einem auffallenden und schicken Design punkten möchte.

Welche Details in der neuen Kraken X53 stecken und wie sich die neue 240-mm-AiO-Wasserkühlung von NZXT in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Test.

 

Technische Details:

Maße: Radiator: 275 x 123 x 30 mm (B x H x T)
Gewicht: 1,08 Kg
Materialien: Aluminium, Kupfer, Kunststoff, Gummi, Nylon
Pumpengeschwindigkeit: 2.000 – 2.800 U/Min +/- 300 U/Min
Spannung (Pumpe): 12 V
Anschluss (Pumpe): USB, SATA
LED-Beleuchtung (Pumpe): RGB
Schlauchlänge: 40 cm
Lüftertyp: 2x 120 mm (Aer P120)
Drehzahl: 500 – 2.000 U/Min +/- 300 U/Min)
Fördervolumen: 31,06 – 124,21 m³/h
Statischer Druck: 0,18- 2,93 mm H2O
Lautstärke: 21 – 36 dB(A)
Anschluss: 4-Pin-PWM
Kompatibilität: Intel-Sockel: 115x, 1366, 2011(-V3), 2066
AMD-Sockel: AM4, TR4
Herstellergarantie: 6 Jahre

 

Lieferumfang:

  • Kraken X53 AiO-Wasserkühlung
  • 2 x Aer P120 120-mm-Lüfter
  • Montagematerial (AMD und Intel Sockel)
  • Backplate
  • 16 x Lüfterschrauben
  • 8 x Befestigungsschrauben
  • Montageanleitung
  • Anschlusskabel (USB und Strom)


 

Design und Verarbeitung:

Die Kraken X53 wird von NZXT in einer Verpackung geliefert, welche in einem weiß / violettem Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung auch ein Produktbild der enthaltenen AiO-Wasserkühlung abgedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite findet man eine kurze Beschreibung sowie ein Bild eines montierten Systems inkl. verbauter X53 AiO-Wasserkühlung vor.

Entnimmt man die Kraken X53 aus ihrer Verpackung, so hat man eine mächtige AiO-Wasserkühlung vor sich liegen, welche sich durch den optischen Aufbau deutlich von anderen AiO-Waküs absetzt.

Die auffälligste Komponente ist hierbei das verwendete Pumpengehäuse, welches nicht nur durch das angewandte Design, sondern auch durch den vergleichsweise großen Durchmesser auf sich aufmerksam macht.

Auch wenn die Pumpeneinheit auf den ersten Blick fast identisch zur Pumpeneinheit des Vorgängermodells, der Kraken X52 V2 aufgebaut ist, hat NZXT der Pumpeneinheit ein paar Änderungen spendiert. Die erste Änderung ist in der Farbgebung zu finden, denn die Pumpeneinheit verfügt nun über ein durchgehend schwarzes Kunststoffgehäuse. Dieses ist weiterhin kreisrund ausgeführt und fällt deutlich breiter aus, als Pumpengehäuse anderer AiO-Wasserkühlungen. Wie man es von fast allen anderen AiO-Waküs kennt, wurden die eingesetzten Schläuche fest auf die drehbaren Anschlüsse gepresst.

Eine kleine Besonderheit ist hierbei das auf die Schläuche aufgezogene Gewebesleeving, welches eine sehr hohe Qualität aufweist und den Schläuchen einen zusätzlichen Schutz vor Beschädigungen bietet.
Die eingesetzten Schläuche sind jedoch nicht das wichtigste Designmerkmal des Pumpengehäuses. Als Eyecatcher hat NZXT das Pumpengehäuse auf der Oberseite mit einem Unendlichkeitsspiegel ausgestattet, welchen wir schon vom Vorgängermodell kennen und das Gesamtdesign im ausgeschalteten Zustand dezent aufrundet.

Wo man im ausgeschalteten Zustand lediglich ein ganz blass erscheinendes NZXT Logo erkennen kann, wird das Pumpengehäuse durch die im Inneren verbauten RGB-LEDs im eingeschalteten Zustand zum wahren Hingucker.

Damit das NZXT Logo je nach Montagerichtung der Pumpeneinheit immer richtig ausgerichtet ist, lässt sich der obere Bereich der Pumpeneinheit um 360° drehen.

Mittels der zum Download bereitgestellten CAM-Software lässt sich der äußere Ring sowie auch das NZXT Logo getrennt voneinander beleuchten.

Betrachtet man das Pumpengehäuse einmal von der Außenseite aus, so findet man hier zwei Anschlüsse vor. Neben einen Micro-USB-Anschluss, über welchen der Zugriff der CAM-Software auf die im Pumpengehäuse verbaute Steuerelektronik ermöglicht wird, handelt es sich bei dem zweiten Anschluss um einen Multifunktionsanschluss, über welchen nicht nur die Stromversorgung der Pumpeneinheit erfolgt, sondern auch der Anschluss von NZXT RGB-Komponenten sowie die Ausgabe des Tachosignals ermöglicht wird.

Mit einem Blick auf die Unterseite des Pumpengehäuses findet man eine Bodenplatte vor, welche aus naturbelassenem Kupfer gefertigt wurde und auf welcher werksseitig schon eine recht feste Wärmeleitpaste aufgetragen wurde. Passend zur Größe der Pumpeneinheit wurde auch die Bodenplatte vergleichsweise groß ausgeführt, wodurch sich die Kraken X53 bei einem Einsatz auf einer Threadripper CPU einen kleinen Vorteil gegenüber Modellen mit einer kleineren Bodenplatte verschaffen kann.

Um die Bodenplatte herum wurde das Pumpengehäuse mit schwarzen Kunststoffnasen ausgestattet, an welchen werksseitig schon die Montageplatte für die kompatiblen Intel-Sockel montiert wurde.

Im Inneren des Pumpengehäuses hat NZXT eine leistungsstarke Asetek-Pumpe der 7. Generation verbaut, welche je nach Einsatzgebiet und nach den Einstellungswünschen des Nutzers mit einer Geschwindigkeit von 2000 – 2800 RPM arbeiten kann.

Wirft man einmal einen ersten Blick auf den aus Aluminium gefertigten Radiator, so ist schnell zu erkennen, dass die verwendeten Schläuche nicht nur fest mit dem Pumpengehäuse verbunden sind, sondern auch auf die feststehenden Anschlüsse des Radiators gepresst wurden.

Auf der gegenüberliegenden Seite wurde eine schlanke Endkammer verbaut, welche im gleich Design gehalten ist, wie wir es schon von der Vorkammer kennen.

Betrachtet man die Kühlfinnen einmal etwas genauer, so ist zu erkennen, dass NZXT den Radiator mit 13 Kanälen ausgestattet hat, zwischen welche die feinen Aluminiumfinnen verlötet wurden.

Im Vergleich zu den meisten anderen 240-mm-Radiatoren hat NZXT somit einen Kanal mehr in seinem Radiator untergebracht. Hierdurch wird zwar die Fläche, über welche die Wärme an die Kühlfinnen abgegeben wird vergrößert, jedoch bedarf es durch den hieraus resultierenden, geringeren Finnenabstand einem höheren statischen Druck bei den eingesetzten Lüftern.

Die einzelnen Lamellen wurden sehr sauber verarbeitet. Verbogene Lamellen sowie auch Fehler bei der Lackierung sucht man an dieser Stelle vergebens.

Zur Lüftermontage sowie auch der Radiatormontage selbst wurde der Radiator auf der Ober- und Unterseite mit entsprechenden M3-Montagegewinden ausgestattet.

Unterhalb dieser Montagepunkte wurden schützenden Bleche angebracht, welche eine Beschädigung der Kühlfinnen durch zu lange Schrauben effektiv verhindern.

Auf den beiden Außenseiten hat NZXT den Radiator mit einem eingeprägten NZXT Logo ausgestattet.

Als Lüfter liefert NZXT zwei Aer P120 120-mm-Lüfter mit, welche in einem schwarz/grauen Design gehalten sind und im Vergleich zur Pumpeneinheit leider nicht mit einer Beleuchtung ausgestattet wurden.

Der Lüfterrahmen der beiden im Lieferumfang enthaltenen Lüfter wurde quadratisch ausgeführt und aus schwarzem Kunststoff gefertigt. In den vier Ecken des Lüfterrahmens wurde schwarze Gummielemente eingelassen, welche oberhalb und auch unterhalb aus den Montagebohrungen herausragen und somit zur Entkopplung dienen.

Auf der Vorderseite wurde der Lüfterrahmen mit einem abgewinkelten Lufteinlass ausgestattet, welcher im Gegensatz zum restlichen Lüfterrahmen aus grauem Kunststoff gefertigt wurde.

Schaut man sich die sieben Lüfterblätter einmal etwas genauer an, so ist schön das spezielle Design der Winglet-Lüfterfügel zu erkennen, welches in Kombination mit dem abgewinkelten Lufteinlass für einen optimierten Luftwiderstand sorgen und die Lüfterleistung sowie der statische Druck erhöhen soll.
Befestigt ist der ebenfalls aus schwarzem Kunststoff gefertigte Impeller an vier recht schlanken Stegen, welche geradlinig zum Lüfterrahmen verlaufen.

Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten wurde seitens NZXT sehr sauber und hochwertig ausgeführt. Passend hierzu bietet einem NZXT eine 6-jährige Garantie auf die Kraken X53.

Montage:

NZXT hat dem Lieferumfang zwei verschiedenen Montageschienen beigepackt, welche sich in der Montageart nur wenig unterscheiden. Soll die AiO-Wasserkühlung auf einem AMD-Sockel montiert werden, so muss man im ersten Schritt die werksseitig am Pumpengehäuse montierte Montageschiene gegen die passende Schiene austauschen, welche auf die werksseitig verbaute Backplate geschraubt werden kann. Soll die Wasserkühlung hingegen auf einem Intel-Sockel montiert werden, so kann man gleich mit der Montage der Backplate beginnen. Diese wird von der Rückseite aus an das herangezogene Mainboard gehalten und dann von der Vorderseite aus mit vier Abstandshaltern bestückt. Anschließend kann man schon die Pumpeneinheit auf die CPU aufsetzen und mit den Abstandshaltern verschrauben.

Wo man sich durch die voraufgetragene Wärmeleitpaste bei der Erstmontage das Auftragen von Wärmeleitpaste sparen kann, muss man sich bei einer erneuten Montage oder einem CPU-Wechsel leider erst noch neue Wärmeleitpaste besorgen.

Die mitgelieferten Lüfter werden jeweils mittels vier Schrauben an dem Radiator befestigt. Die Montage des Radiators im Gehäuse erfolgt mittels acht kleiner M3-Schrauben. Dank des guten Lieferumfangs kann man den Radiator auch ohne optionale Schrauben mit vier Lüftern ausstatten.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell wurde das Adapterkabel, welches auch zur Stromversorgung der Pupeneinheit eingesetzt wird, nicht mit integrierten Lüfteranschlüssen ausgestattet, wodurch man die beiden Lüfter direkt am Mainboard oder einer optionalen Lüftersteuerung anschließen muss. Da sich im Lieferumfang auch kein Y-PWM-Adapter befindet, muss man entweder auf einen optionalen Y-Adapter zurückgreifen, oder das eingesetzte Mainboard muss über zwei Lüfteranschlüsse verfügen.
Das Multifunktionskabel, welches am Pumpengehäuse angeschlossen wird, verfügt neben dem SATA-Stromanschluss auch über einen 3-PIN-Anschluss zur Tachosignalüberwachung sowie einen 4-PIN-RGB Anschluss zum Anschluss weiterer NZXT RGB-Produkte.

Um die verbaute Pumpe und auch die integrierte Beleuchtung steuern zu können, muss man noch das mitgelieferte USB-Kabel mit der Pumpeneinheit verbinden. Angeschlossen wird dieses USB-Kabel an einen internen USB 2.0 Header. Leider hat NZXT diesen internen USB-Anschluss trotz der einfachen Belegung in einem doppelten USB-Stecker untergebracht, wodurch man auf seinem Mainboard einen halben USB 2.0 Header grundlos belegt. Dies kommt vor allem dann zum Tragen, wenn man mehrere NZXT Komponenten nutzen möchte. Je nach eingesetzten Mainboard kann man sich dann nur noch mit einem optional erhältlichen, internen USB-Hub behelfen.

 

Software:

Um verschiedene Lichteffekte und die Pumpeneinstellungen einstellen und abrufen zu können, muss man die neuste Version der CAM-Software von NZXT installieren. Da NZXT all seine RGB-Komponenten, intelligenten Netzteile und Kühlungen über diese Software steuert, ist es möglich, verschiedene NZXT RGB-Komponenten miteinander zu kombinieren und zu synchronisieren.

Im Gegensatz zu früheren Versionen der CAM-Software ist in der Zwischenzeit keine Registrierung mehr notwendig, wodurch man den vollen Softwareumfang auch ohne die Angabe von persönlichen Daten im vollen Umfang nutzen kann.

Mit dieser Änderung hat NZXT seine CAM Software auch vom Design und der Menüstruktur her etwas angepasst. Wo sich die Änderungen beim Design auf die angepasste Farbgebung beschränkt, wurde die Menüstruktur komplett auf den oberen Bereich verschoben.
Auf der Startseite der CAM Software findet man weiterhin einen Überblick über die wichtigsten Systemeigenschaften. Zudem kann man über diesen Reiter auch auf die schon von der älteren Version bekannten Gaming-Funktionen zurückgreifen.

Wie wir es schon von den verschieden RGB-Komponenten von NZXT kennen, ist auch die Beleuchtungssteuerung der Kraken X53 mittels weniger Klicks über die CAM Software möglich.
Neben verschiedenen Beleuchtungseffekten kann man auch die Beleuchtungsfarbe an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Beleuchtung des umlaufenden Rings sowie des NZXT Logos kann hierbei getrennt voneinander eingestellt werden.

Youtube

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Über den Softwareabschnitt „Tuning“ kann man in die Pumpensteuerung eingreifen. Neben der Möglichkeit, auf eines der vordefinierten Profile zurückgreifen zu können, kann man an dieser Stelle auch eigene Profile erstellen und die Pumpengeschwindigkeit somit ganz einfach an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Nennt man auch ein NZXT Netzteil sein Eigen, so kann man auch dessen Parameter im Softwareabschnitt „Tuning“ überwachen.

Musikliebhaber werden sich über den Menüpunkt „AUDIO“ freuen, über welche man eine Ansteuerung der verbauten LED-Komponenten durch die Tonausgabe realisieren kann.
Will man in einem Spiel optisch auf den Munitionsvorrat oder den Healthlevel hingewiesen werden, so findet man die passenden Einstellungen nun direkt im Softwareabschnitt Beleuchtung.

Wird die USB-Verbindung zur Pumpeneinheit versehentlich oder absichtlich unterbrochen, so regelt die in der Pumpeneinheit verbaute Steuereinheit die Pumpe automatisch auf die höchstmögliche Drehzahl.

 

Testsystem:

Als Testsystem kommt neben einem Sockel 1151-Testsystem auch ein aktuelles AM4-Testsystem zum Einsatz. Dies bietet euch die Möglichkeit, alle von uns getesteten Wasserkühler auch mit den von uns getesteten Luftkühlern zu vergleichen. Da bei der Verwendung eines Wasserkühler in der Regel niedrigere Temperaturen und somit auch höhere Taktraten erreicht werden können, Schicken wir unsere Testsysteme nicht nur mit den von den Herstellern vorgesehenen Taktraten in den Test, sondern auch mit einer Übertaktung. Das Intel-Testsystem ist hierbei auf 4,7 GHz und das AMD-Testsystem auf 3,8 GHz übertaktet.

Das Intel-Testsystem besteht aus diesen Komponenten:

  • ASRock – Z170 Extreme3
  • HyperX – Savage 16GB Kit 3000MHz
  • Intel® – Core i7-6700K
  • Zotac – GTX 780 TI AMP Edition

Das AMD-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;

  • AMD – Ryzen 1600
  • ASUS – Crosshair VI Hero
  • 2 x 8GB Corsair Vengeance LPX Black 2666 MHz
  • Zotac – GTX 780 TI AMP Edition

Da die AiO-Wakü auch zur neuen Threadripper Generation kompatibel ist, haben wir den Kühler auch auf einem AMD Threadripper 2950X getestet.

Das AMD-Threadripper-Testsystem besteht aus diesen Komponenten;

  • AMD – Threadripper 2950X
  • MSI – MEG Creation X399
  • 4x 8 GB G.Skill F4-3200C14-8GFX
  • Zotac – GTX 780 TI AMP Edition

Testablauf:

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde der maximale Mittelwert aller CPU Cores nach einem 30 minütigen Prime95 Stresstest. Gemessen werden die Temperaturen einmal im nicht übertakteten Zustand und einmal im übertakteten Zustand der Testsysteme.

Kommen bei einem getestete Kühler Lüfter zum Einsatz, bei denen es sich um PWM-Lüfter handelt, welche ihre Geschwindigkeit selbst anpassen, so wird die PWM-Steuerung während des Tests deaktiviert.

Wir nutzen bei unseren Tests immer die ARCTIC MX-2 Wärmeleitpaste, um auch hier etwaige Schwankungen ausschließen zu können.

Die erreichten Temperaturen sind abhängig von dem genutzten System und können auch auf ähnlichen Systemen abweichen. Jedoch lassen sich die Kühler untereinander gut vergleichen, da bei unseren Tests alle Kühler die gleiche Testgrundlage haben.

Als Referenz dienen alle CPU-Wasserkühler und All-in-One Wasserkühlungen, welche wir bis jetzt auf diesem System getestet haben. CPU-Wasserkühler wurden in Kombination mit einem Alphacool NexXoS UT60 Full Copper 480 mm getestet.

Mit einem Blick auf das erreichte Testergebnis wird man schnell erkennen, dass sich die Kraken X53 ganz knapp vor der mit dem baugleichen Radiator und Lüftern ausgestatteten Kraken X52 V2 platzieren konnte. Diesen Vorsprung konnte die Kraken X53 durch die überarbeitete Pumpeneinheit erreichen.

 

Fazit:

Mit der Kraken X53 hat NZXT sein AiO-Wasserkühlungssortiment wieder einmal um eine starke AiO-Wakü erweitert, welche in unserem Test nicht nur mit einer guten Leistung, sondern auch mit einem schicken Design überzeugen konnte. Was die gebotene Leistung angeht, konnte sich die Kraken X53 dank der großen Kühlfläche und den beiden leistungsstarken Lüfter, welche unter Volllast jedoch auch für eine erhöhte Lautstärke verantwortlich sind, eine sehr gute Platzierung sichern. Mittels der zum Download bereitgestellten CAM-Software, welche in der Zwischenzeit erfreulicherweise ohne eine Registrierung genutzt werden kann, wird zudem nicht nur eine sehr gute Steuerung der verbauten Pumpe selbst, sondern auch der integrierten Beleuchtung ermöglicht. In Kombination mit weiteren NZXT RGB-Komponenten kann zudem noch einiges mehr aus der Software herausholen. Leider kann man die beiden Lüfter jedoch nicht mehr direkt mit der Pumpeneinheit verbinden, wodurch man diese an das eingesetzte Mainboard oder eine optionale Lüftersteuerung anschließen muss. Will man auch die Lüfter über die CAM Software steuern, so muss man sich noch den optional erhältlichen und ebenfalls neu erschienenen RGB & FAN-Controller von NZXT besorgen. Für den Fall, dass die USB-Verbindung zur in der Pumpe verbauten Steuereinheit einmal ausfällt, wurde zudem eine Notfunktion integriert, welche die Pumpe mit voller Leistung laufen lässt. Leider wurde der interne USB-Anschluss jedoch so ausgeführt, dass er zwei Anschlüsse belegt, wodurch einem gerade dann, wenn man mehrere NZXT Komponenten verbauen möchte, schnell einmal die internen USB 2.0 Ports ausgehen. Preislich liegt die Kraken X53 zur Markteinführung Anfang Februar bei knapp 130 €*.

Wir danken NZXT sehr für die Bereitstellung des Testmusters.

NZXT - Kraken X53

8.6

Kühlleistung

9.0/10

Verarbeitung

9.0/10

Montage

8.5/10

Kompatibilität

9.0/10

Lautstärke

8.0/10

Modding

8.5/10

Lieferumfang

9.0/10

Preis

7.5/10

Pro

  • Verarbeitung
  • Sehr gute Kühlleistung
  • Sehr geringe Lautstärke (Pumpeneinheit)
  • Umfangreiche Software
  • 6 Jahre Garantie

Contra

  • Lüfterlautstärke (bei Maximaldrehzahl)
  • Lüfter nicht beleuchtet
  • Belegung des internen USB-Steckers
  • Lüfter nicht an der Pumpeneinheit anschließbar