Creative – Sound BlasterX H5 Headset

Mit dem Sound BlasterX H5 haben wir heute ein leistungsstarkes Stero Headset aus dem Hause Creative im Test, welches nicht nur durch eine edle und hochwertige Verarbeitung, sondern auch durch eine besonders hohe Ausgangsleistung gepaart mit einem hochkarätigen Klang.

Welche Details in dem Sound BlasterX H5 Headset von Creative stecken und wie sich das Headset in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Farbe: Schwarz, Rot
  • Kopfhörer:
    Bauweise: geschlossen
    Treiber-Größe: 50 mm
    Frequenzgang: 20 – 20.000 Hz
    Empfindlichkeit: 118 dB/mW
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Mikrofon:
  • Typ: mit Geräuschunterdrückung
  • Position: flexibel, entfernbar
  • Frequenzgang: 100 – 15.000 Hz
  • Empfindlichkeit: -40 dB
  • Impedanz: 2,2 kOhm
  • Anschluss: 3,5 mm Klinke
  • Kabellänge: 1,2 m + 1,2 m Splitterkabel

Lieferumfang:

  • Sound BlasterX H5 Headset
  • Abnehmbarer 3,5 mm 4-Pol-bis 4-polige Buchse geflochtene Kabel mit Kontrollen Länge 1.2m
  • Audio-Erweiterung / Mikrofon-Splitter-Kabel 1,2 m
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Das Sound BlasterX H5 Gaming Headset wird von Creative in einer runden Kunststoffverpackung geliefert, welche auf der Oberseite über einen transparenten Deckel verfügt, durch welchen man schon einen ersten Blick auf das Headset werfen kann.

Auf der Verpackungsrückseite wurde ein Aufkleber angebracht, welcher eine Auflistung der wichtigsten Features bereithält.

Entnimmt man das Sound BlasterX H5 aus seiner Verpackung, so hat man ein mächtiges Gaming Headset vor sich liegen, welches einen optisch ansprechenden und zugleich robusten ersten Eindruck hinterlässt.

Das ansprechende Design wird vor allem durch die Außenseiten der beiden Ohrmuscheln erreicht. Creative hat hier eine schwarze Blende in einen Chromring eingefasst, aus welcher nicht nur das Sound BlasterX Logo heraus gestanzt wurde, sondern auch viele kleine Kreise. Hierdurch entsteht ein dreidimensionaler Effekt. Hinter den herausgestanzten Elementen wurde eine weitere Blende verbaut, welche farblich abgesetzt wurde. Das „X“ aus dem Sound BlasterX Logo wurde hingegen in einem kontrastreichen rot aufgedruckt.

Im äußeren Bereich sind die beiden Ohrmuscheln mit einem kreisrunden Kunststoffelement versehen. Mit einem Blick auf die Unterseite der linken Ohrmuschel findet man eine rechteckige Vertiefung vor, in welcher mittig eine 3,5-mm-Klinkebuchse eingearbeitet wurde.

Hierbei handelt es sich um den Anschluss für das abnehmbare Mikrofon. Direkt dahinter befindet sich eine weiter 3,5-mm-Klinkebuchse, welche zum Anschluss des Anschlusskabels dient.

Der Übergang zu den Kunstlederpolstern wurde ebenfalls aus schwarzem Kunststoff gefertigt und mit einem eingeprägten Wabendesign versehen.
Auf der Innenseite der Ohrmuscheln wurden große Kunstlederpolster verbaut, welche für einen angenehmen Tragekomfort sorgen sollen. Oberhalb der verbauten 50-mm-Treiber wurde in den Ohrmuscheln ein schwarzer Stoff gespannt.

Die beiden Ohrmuscheln sind mittels zwei Gelenken an gebürsteten Aluminiumbügeln befestigt, welche den Übergang zum Kopfbügel bilden.

Diese beiden Aluminiumelemente wurden so in dem Kopfbügel befestigt, dass sie ein Stück herausgezogen werden können und somit zur Größenverstellung des Headsets dienen.
Der Kopfbügel wurde auf der Ober- als auch Unterseite mit einem Kunstlederbezug bezogen. Auf der Unterseite wurde zudem ein großzügiges Schaumstoffpolster eingearbeitet, welches von dem Kunstlederbezug ummantelt ist.

Der Kopfbügel wurde nicht nur mit einer weichen Polsterung versehen, sondern wurde auch sehr flexibel und robust ausgeführt, was es erlaubt, den Kopfbügel auch einer starken Belastung auszusetzen, ohne dass er hierdurch beschädigt wird.

Das 1,2m lange Anschlusskabel ist mit einer integrierten Steuereinheit ausgestattet.

Diese ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt und wurde auf der Oberseite mit einer gebürsteten Aluminiumplatte versehen. Dieses schwarz eloxierte Aluminiumelement ist im unteren Bereich mit dem roten „X“ des Sound BlasterX Logos bedruckt. Im oberen Bereich wurde in die Oberseite der Steuereinheit ein Schieberegler eingearbeitet, über welchen das Mikrofon stumm geschaltet werden kann. Auf der rechten Seite der Steuereinheit wurde im oberen Bereich ein Lautstärkeregler eingearbeitet. Neben diesem befindet sich eine kleine Taste, über welche Telefongespräche angenommen bzw. beendet werden können, falls das Sound BlasterX H5 an einem Smartphone verwendet wird.

Die Verarbeitung des Sound BlasterX H5 wurde durchweg sehr gut ausgeführt und gibt uns keinerlei Anlass zur Kritik.

Installation:

Zum Anschluss des Creative Sound BlasterX H5 muss man nicht viel sagen. Soll das Headset an einem Smartphone oder Tablet verwendet werden, so kann man das Headset direkt mittels des vierpoligen 3,5mm-Klinkekabel anschließen. Soll das Headset an einem PC oder Notebook verwendet werden, so kann man die Verbindung zur entsprechenden Soundkarte über das mitgelieferte Verlängerungskabel herstellen, welches ebenfalls 1,2m lang ist und am Ende über zwei Klinkestecker verfügt. Durch die verwendeten 3,5-mm-Klinkestecker ist das Headset auch mit aktuellen Spielekonsolen kompatibel.

Ton und Klangqualität:

Nachdem uns die Verarbeitungsqualität vollkommen überzeugen konnte, sind wir sehr auf die Klangqualität gespannt. Unser Testkandidat haben wir daher in verschiedenen Lebenslagen getestet. Neben dem normalen Musikhören am PC haben wir das Headset auch bei dem ein oder anderen Game sowie auch beim betrachten von Filmen getestet.
In unserem Testsystem ist hierzu eine Auzentech X-Fi HomeTheater HD verbaut.
Die im Sound BlasterX H5 verbauten reaktive 50 mm-FullSpectrum-Treiber sorgten in unserem Test für einen kräftigen Bass und sehr klare Höhen. Auch der kritische, mittlere Bereich wird von dem Sound BlasterX H5 recht gut und knackig gemeistert. Hier gelingt dem Headset ein sehr guter Übergang zu dem recht kräftigen und den klaren Bass, welcher jedoch nicht zu dick aufträgt, wie es bei vielen anderen Gaming Headsets der Fall ist. Auch bei einer hohen Lautstärke ist die erbrachte Tonqualität noch sehr gut.
Durch die geschlossenen Ohrmuscheln werden störende Nebengeräusche zwar nicht komplett eliminiert, jedoch werden sie sehr gut gedämpft.

Sprachqualität Mikrofon:

Natürlich haben wir bei unserem Test das Mikrofon nicht außen vor gelassen und haben das Headset somit in einigen Skype- und Teamspeak-Sitzungen getestet. Auch die Sprachqualität konnte durchweg überzeugen. Störende Windgeräusche werden von dem Schaumstoffüberzug sehr gut absorbiert. Zudem werden störende Umgebungsgeräusche aktiv herausgefiltert.

Tragekomfort:

Das Sound BlasterX H5 bietet durch die großzügigen Kunstlederposter und dem angenehmen Gewicht einen sehr bequemen Tragekomfort. Der aus Aluminium und Stahl gefertigte Kopfbügel ist zwar sehr robust, aber dennoch nicht zu schwer und zu starr, wodurch der Druck, welcher durch den Tragebügel auf den Kopf ausgeübt wird, recht gering ist und durch die weiche Polsterung gut auf der gesamten Fläche verteilt wird. Den Kopfbügel kennen wir vom Aufbau her auch schon in einer sehr ähnlichen Variante von den HyperX Cloud und QPAD Headsets, wo er ähnlich gut überzeugen konnte, jedoch nicht ganz so flexibel ausgeführt war. Auch der Druck, welcher im Bereich der Ohren ausgeübt wird, ist sehr gering. Durch den geschlossenen Aufbau werden zwar Umgebungsgeräusche gut abgeschirmt, jedoch wird es unter den Kunstlederpolstern im Sommer schnell einmal warm. Velourpolster, welche etwas mehr Luft an die Ohren lassen würden, liefert Creative jedoch nicht mit. Ist die Umgebungstemperatur nicht so hoch, dass man während des Zockens ins schwitzen kommt, so steht auch einer langen Tragezeit nichts entgegen.

Fazit:

Mit dem Sound BlasterX H5 hat Creative ein sehr potentes Stereoheadset in seinem Sortiment, welches in unserem Test nicht nur durch das angewandte Design überzeugen konnte. Das angewandte Design ist im Vergleich zu ehemaligen Headsets aus dem Hause Creative nicht so verspielt und richtet sich somit nicht nur an Gamer, sondern auch an Audioliebhaber, welche das Headset durch das eher schlichtere Design auch problemlos in der Öffentlichkeit tragen können, ohne schief angeschaut zu werden. Die Verarbeitungsqualität ist durchweg sehr gut ausgeführt worden. Diese spiegelt sich nicht nur in der Optik, sondern auch in den verwendeten Materialien wieder, welche sehr sauber miteinander kombiniert wurden. Die Klangqualität liegt, was das Mikrofon und auch die beiden Treiber angeht, auf einem sehr hohen Level. Dank der verwendeten 3,5-mm-Klinkestecker kann das Headset an fast allen Wiedergabegeräten genutzt werden. Der Tragekomfort des Sond BlasterX H5 ist sehr hoch, wodurch auch lange Tragezeiten, wie man sie auf einer Lanparty hat, kein Problem darstellen. Im Bezug auf die gelieferte Soundqualität sollte man jedoch bedenken, dass diese nur durch eine hochwertige Soundkarte in Kombination mit den guten Treibern erreicht werden kann. Nennt man z.B. ein Notebook sein eigen, in welchem nur eine „normale“ Soundkarte verbaut ist, so sollte man einmal einen Blick auf das Sound BlasterX H7 werfen, welches eine hochwertige USB-Soundkarte im Anschlusskabel integriert hat, bei Bedarf aber dennoch mittels Klinkeanschluss genutzt werden kann und sich gerade in unserem Test befindet. Preislich liegt das Sound BlasterX H5 aktuell bei knapp 96€*.

Pro

  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr gute Klangqualität
  • Verstellbares und abnehmbares Mikrofon
  • Schickes, edles Design
  • Sehr hohe Kompatibilität

Contra

Tragekomfort

Tonqualität Wiedergabe

Tonqualität Mikrofon

Verarbeitung

Kompatibilität

Preis

Ein besonderer Dank geht an Creative für die Bereitstellung des Testmusters.