Antec – Nineteen Hundred

Mit dem Nineteen Hundred haben wir heute einen Big-Tower von Antec im Test, welcher nicht nur durch sein Dual Chamber Design, sondern auch durch die seine Ausstattung überzeugen will.

Welche Details sich im Inneren des Nineteen Hundred verstecken und wie sich das Gehäuse in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 223,6 x 696 x 555 mm (B x H x T)
  • Material: Stahl (0,8 mm SECC), Kunststoff
  • Farbe: Schwarz, Rot
  • Formfaktor: E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX, SSI CEB
  • Fan-Hub: 4x 3-Pin-Lüfter (Stromversorgung via 4-Pol-Molex)
  • Lüfter insgesamt möglich:
    3x 120 mm (Vorderseite)
    1x 120 mm (Rückseite)
    2x 120 mm (HDD-Käfig)
    2x 120 mm (Deckel)
  • Davon vorinstalliert:
    3x 120 mm (Vorderseite)
    1x 120 mm (Rückseite)
    2x 120 mm (Deckel)
  • Radiator-Mountings (teilweiser Verzicht auf Lüfter-Slots):
    1x max. 120 mm (Rückseite)
    1x max. 240 mm (Deckel)
  • Filter: Front, Netzteil (entfernbar)
  • Laufwerksschächte:
    3x 5,25 Zoll (extern; werkzeuglos)
    12x 3,5 Zoll (intern; werkzeuglos)
    14x 2,5 Zoll (intern; 12x statt 3,5 Zoll)
  • Netzteil: 2x Standard ATX (optional)
  • Erweiterungsslots: 9
  • I/O-Panel:
    4x USB 3.0 (interner Anschluss)
    2x USB 2.0
    1x je Audio In/Out
  • Maximale Grafikkartenlänge: 330 mm
  • Maximale CPU-Kühler-Höhe: 175 mm

Lieferumfang:

  • Nineteen Hundred – Big-Tower
  • Schraubenset
  • Kabelbinder
  • Montageanleitung
  • 3 x Molexadapter

Design und Verarbeitung:

Äußeres Erscheinungsbild:

Das Nineteen Hundred wird in einer riesigen Verpackung geliefert, welche in den Farben Schwarz und Gelb gehalten ist. Auf der Vorderseite der OVP ist ein großes Produktbild des Nineteen Hundred zu finden.

Die technischen Details wurden in neuen Sprachen auf die Oberseite der Verpackung aufgedruckt.
Seitlich ist einmal ein Produktbild des geschlossenen Gehäuses und auf der gegenüberliegenden Seite des geöffneten Gehäuses zu finden.

Auf der Verpackungsrückseite findet man 14 Detailbilder vor, welche mit einer kurzen Erläuterung versehen sind. Diese Erläuterungen sind ebenfalls in neun Sprachen auf die Verpackung aufgedruckt.

Innerhalb der Verpackung ist das Nineteen Hundred durch zwei großzügig bemessene Schaumstoffpolster geschützt und übersteht durch diese auch ohne weitere Umverpackung den Transport zum neuen Eigentümer.

Entnimmt man das Nineteen Hundred aus seiner Verpackung, so hat man ein riesiges Gaming-Gehäuse vor sich stehen, welches jedoch gleich auf den ersten Blick mit einem recht schlichten Auftreten punkten kann.

Das Design wird grundlegend von der Gehäusefront geprägt. Diese verfügt über einen umlaufenden Kunststoffrahmen, aus mattschwarzem Kunststoff, welcher über die eigentliche Frontpartie des Nineteen Hundred nach vorne hinaus übersteht. Die Ecken dieses umlaufenden Rahmens sind nicht wie es bei den meisten Gehäusen so üblich ist in einem 90°-Winkel gefertigt, sondern wurden mit einer schrägen Kante versehen, welche der Gehäusefront eine angenehmere Form verpassen.

Im unteren Bereich ensteht durch diese schrägen Kanten der Eindruck, das die Gehäusefront gleichzeitig auch als Standfuß verwendet wird, was jedoch nicht der Fall ist.
Innerhalb des umlaufenden Kunststoffrandes befindet sich ein rotes Mesh-Gitter, welches jedoch nur einen schmalen, inneren Rand der Gehäusefront ziert und somit nur als Eyecatcher dient.
Der Großteil der Gehäusefront wurde mit einer schwarzen Kunststofffront versehen, in welcher im unteren Bereich das Antec Logo eingeprägt ist.

Auf Lufteinlässe, welche das recht schlichte Design zerstören würden, verzichtet Antec in dieser Kunststofffront komplett. Somit befinden sich neben drei Laufwerksblenden, welche im oberen Drittel der Gehäusefront untergebracht wurden, nur noch das I/O-Panel in der Gehäusefront. Dieses wurde oberhalb der Laufwerksblenden in die Gehäusefront eingearbeitet und verfügt neben zwei USB 2.0 Anschlüssen und Audio IN/OUT auch über ganze vier USB 3.0 Anschlüsse. Ebenfalls befinden sich an dieser Stelle die Power- sowie die Resettaste, welche direkt übereinander angeordnet wurden.

Hinter der Gehäusefront wurden von Antec schon drei 120-mm-Lüfter mit einem leisen Fluid-Dynamic-Lager (FDB) vorinstalliert.

Der Übergang zum Gehäusedeckel als auch zu den beiden Seitenwänden geschieht nahtlos.
Hierzu wurde auch der Gehäusedeckel, welcher wie auch die Gehäusefront aus schwarzem Kunststoff gefertigt ist, mit schrägen Kanten ausgestattet.
In die Mitte des Gehäusedeckels wurde ein vertiefter Kanal eingearbeitet, welcher zur Gehäuserückseite hin immer tiefer abfällt.

Im hinteren Bereich des Gehäusedeckels wurde ein Lufteinlass in den Gehäusedeckel eingearbeitet. Dieser besteht aus mehreren Langlöchern, welche nebeneinander auf 13 Reihen verteilt sind.
Auch der Gehäusedeckel kann von dem Gehäuse abgenommen werden. Der Deckel ist mittels zwei Rändelschrauben, welche sich auf der Gehäuserückseite befinden befestigt. Nimmt man den Deckel von dem Nineteen Hundred ab, so findet man einen Montagerahmen zur Befestigung von zwei 120-mm-Lüftern vor. Dieser ist wie auch schon die Gehäusefront mit Lüftern bestückt. Antec verbaut hier neben zwei 120-mm-Lüftern auch gleich zwei passende Staubfilter.

Die Montageschienen stehen aus der Oberseite des Gehäuses heraus, wodurch keine Engstelle zwischen den beiden Lüftern und dem später verbauten Mainboard entsteht.
Mit einem Blick auf die Gehäuserückseite findet man gleich unterhalb des Gehäusedeckels eine Lüftersteuerung. Mittels dieser können bis zu vier Lüfter in zwei Stufen gesteuert werden. Die vorinstallierten Lüfter würden im Modus Low mit 600 und im Modus High mit 1200 RPM laufen.

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Unterhalb dieser Lüftersteuerung befindet sich ein weiterer Einbauplatz für einen 120-mm-Lüfter. Dieser Einbauplatz wurde mit einem Lüftergitter im Wabendesign versehen. Durch dieses Gitter hindurch ist zu erkennen, das Antec auch hier schon einen 120-mm-Lüfter vorinstalliert hat.
Gleich neben diesem Lüfter befindet sich die Aussparung für das I/O-Panel, unter welchem die obligatorischen Slotblenden zu finden sind. Antec hat dem Nineteen Hundred gleich neun Slotblenden verpasst, welche in einem feuerroten Farbton gehüllt sind und somit farblich zu dem Mesh-Gitter auf der Gehäusevorderseite passen.

Rechts neben den Slotblenden wurden zwei Schlauchdurchführungen in das Gehäuse eingelassen, welche jeweils mit einer Gummidurchführung versehen sind. Diese Durchführungen befinden sich in einem gelochten Bereich des Gehäuses.
Unterhalb der Slotblenden ist ein Einbauplatz für ein ATX-Netzteil zu erkennen, welcher jedoch mit einer schwarzen Metallblende verschlossen ist.
In einem gewissen Abstand zu diesem wurde am Boden des Nineteen Hundred ein weiterer Einbauplatz für ein ATX-Netzteil eingearbeitet, wodurch in dem Nineteen Hundred gleich zwei Netzteile verbaut werden können.

An den beiden Außenseiten befindet sich zwischen den Einbauplätzen der beiden Netzteile jeweils ein Knopf, welcher zur Justierung der Seitenwände dient.
Auffällig ist der gelochte Bereich links vom Mainboard. Wo bei vielen Gehäusen meist schon die rechte Seitenwand verschraubt wird, wurde bei dem Antec Nineteen Hundred ein gelochter Bereich eingearbeitet, welcher sich fast über die gesamte Gehäusehöhe erstreckt. Dieser Bereich deutet auf ausreichend viel Platz für ein Kabelmanagement hinter dem Mainboardschlitten hin.
Mit einem Blick auf die Unterseite des Nineteen Hundred findet man im hinteren Bereich einen Staubfilter vor, welcher sich direkt unterhalb des Montageplatzes für das untere Netzteil befindet.

Einen sicheren Stand gewähren dem Gehäuse vier massive Gummifüße.

Mit einem Blick auf die linke Seite des Nineteen Hundred fällt einem als erstes das sehr große Sichtfenster auf, welches in die linke Seitenwand eingearbeitet wurde. Schaut man jedoch einmal etwas genauer hin, so ist zu erkennen, dass die Seitenwand auf zwei Teilen besteht.

Der obere Bereich reicht vom Gehäusedeckel bis zum Einbauplatz des oberen Netzteiles. An den Montageplatz des unteren Netzteiles gelangt man durch das drücken des entsprechenden Knopfes auf der Gehäuserückseite. Durch diesen wird der Gehäusedeckel dieses Bereiches entriegelt und kann nach unten aufgeklappt werden.

Die obere Seitenwand wird mittels zwei Rändelschrauben am Gehäuse befestigt.
Die rechte Seitenwand gleicht vom Aufbau der linken Seitenwand bis auf das eingelassene Sichtfenster.

Blick ins Innere:

Nachdem man den Seitendeckel abgenommen hat, erhält man einen ersten richtigen, freien Einblick in das Gehäuseinnere. Diese wirkt auf den ersten Blick sehr strukturiert und aufgeräumt. Das Gehäuseinnere ist ebenfalls komplett in schwarz gehalten.

Im vorderen Bereich des Gehäuses befindet sich der Laufwerkskäfig. Innerhalb dieses wurden sechs Kunststoffeinschübe untergebracht, welche über rote Gummientkoppler verfügen, an welchen 3,5″ Festplatten verschraubt werden können.

Diese Rahmen können ebenfalls 2,5″ Festplatten aufnehmen, welche wie auch die 3,5″ Festplatten mit den Rahmen verschraubt werden. 2,5″ Festplatten müssen dann jedoch ohne eine Entkopplung auskommen. Oberhalb des obersten Laufwerkeinschubes wurde ein kleiner Winkel angebracht, welcher die werkzeuglose Montage von zwei 2,5″ Laufwerken ermöglicht. Diese können einfach in die dort montierten Führungsschienen eingeschoben werden. Die 2,5″ Laufwerke rasten in dieses ein, wodurch ein sicherer Transport zur nächsten Lanparty garantiert ist.
Auf der rechten Seite des Laufwerkkäfigs befinden sich die vormontierten 120-mm-Lüfter, welche sich hinter der Gehäusefront verbergen. Auf der linken Seite des Laufwerkkäfigs befinden sich Halteklammern, in welchen zwei weitere 120-mm-Lüfter montiert werden können.

Durch diese kann nicht nur eine optimale Kühlung der verbauten Festplatten, sondern auch der Erweiterungskarten sichergestellt werden.
Antec bietet einem in dem Nineteen Hundred leider nicht die Möglichkeit, 140-mm-Lüfter zu verbauen.

Oberhalb der Festplattenkäfige befindet sich der Einbauplatz für die drei 5,25″ Laufwerke. Dieser ist mit entsprechenden Schnellverschlüssen versehen, welche eine werkzeuglose Montage gewährleisten.
Bei einem Blick auf den Mainboardschlitten fallen einem gleich die schon eingedrehten Abstandshalter zur Mainboardmontage auf, welche einem die Montage erleichtern. Zur weiteren Erleichterung der Montage wurde in den Mainboardschlitten eine Aussparung zur Kühlermontage eingelassen. Diese fällt bei dem Nineteen Hundred sehr groß aus, wodurch garantiert wird, dass sie bei jedem handelsüblichen Mainboard, bis zur Größe eines E-ATX-Mainboards, an der passenden Stelle sitzt. Neben dieser Aussparung wurden auch noch weitere Aussparungen in den Mainboardschlitten eingearbeitet, welche mit einer Gummidurchführung versehen ist. Diese Gummidurchführung fällt sehr dünn aus, wodurch sie im Gegensatz zu vielen anderen Durchführungen dieser Art sehr flexibel ist, was das Verlegen der Kabel vereinfacht.
Oberhalb des Mainboardschlittens ist ausreichend Platz vorhanden, wodurch eine Montage eines 240-mm-Radiators an den schon vormontierten Lüftern kein Problem darstellt.
Neben der integrierten Lüftersteuerung befindet sich noch ein FAN-Hub. Über diesen können gleich vier 3-PIN-Lüfter mit Strom versorgt werden. Der Anschluss des FAN-Hubs geschieht mittels eines Molex-Steckers.
Im Einbaubereich des oberen Netzteiles wurde ein Wabengitter eingelassen, welches eine Luftzufuhr aus dem unteren Gehäusebereich gewährleistet. Ebenso sind hier zwei großzügige Gummipuffer zu finden, auf welchen das Netzteil nach der Montage aufliegen würde.

Durch das bei dem Nineteen Hundred angewandte Dual Chamber Design verfügt das Nineteen Hundred neben dieser Zone noch über die untere Zone, an welche man durch das Entriegeln der kleinen Seitenwände gelangt.

Hinter den beiden aufklappbaren Seitenwänden befinden sich im vorderen Bereich des Gehäuses zwei Laufwerkskäfige, welche jeweils mit drei Festplattenrahmen im 3,5″ Format ausgestattet sind, wie wir sie schon von den Festplattenrahmen aus dem oberen Bereich kennen. Hinter diesen Festplattenkäfigen befindet sich der Einbauplatz für das zweite ATX-Netzteil, welches nach der Montage jedoch nicht wie das obere auf Gummipuffern, sondern auf dem Kunststoffrahmen des Staubfilters aufliegt.

Um die Kabel vom unteren Teil des Gehäuses in den oberen Gehäuseteil verlegen zu können, wurde auch in die Trennwand, welche beide Gehäusebereiche voneinander trennt, eine Durchführung eingearbeitet, welche ebenfalls mit einem Gummischutz versehen ist.
Die beiden aufklappbaren Seitenwände sind zudem mit einer Dämmmatte versehen worden.

Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau und zudem auch optisch ansprechend ausgeführt. Unklar ist uns jedoch, wieso nur der untere Teil des Gehäuses mit einer Dämmmatte ausgestattet wurde.

Montage:

Den ersten Montageschritt, welchen man normalerweise bei dem Zusammenbau eines PCs tätigen muss, kann man sich durch die schon vormontierten Abstandshalter bei dem Nineteen Hundred sparen. Somit kann man gleich mit der Montage des Mainboards beginnen.
Werden maximal zwei 2,25″ Laufwerke in dem Nineteen Hundred verbaut, so können diese einfach in den Laufwerkkäfig hineingeschoben werden. Diese Laufwerke rasten in dem Laufwerkskäfig ein, können jedoch auch ganz einfach wieder herausgezogen werden.
Sollen weitere 2,5″ Laufwerke verbaut werden, können diese in den Laufwerkseinschüben montiert werden, welche zur Montage von 3,5″ Festplatten gedacht sind. Somit ist es möglich, bis zu 14 2,5″ Festplatten zu verbauen. Kommen nur zwei dieser Laufwerke zum Einsatz, so können bis zu 12 3,5″ Laufwerke in dem Nineteen Hundred verbaut werden. Diese werden mittels Schrauben an den Laufwerkseinschüben befestigt, sind jedoch durch entsprechende Entkoppler von den Einschüben entkoppelt.

Bis zu drei 5,25″ Laufwerke oder andere Komponenten, welche in diesem Format gefertigt wurden, können ganz einfach von der Gehäusevorderseite aus in die entsprechenden 5,25″ Einschübe eingeschoben und dann mittels Schnellverschlüsse fixiert werden.
Durch die acht Montagebohrungen, welche sich um den Einbaubereich beider Netzteile befinden, können die Netzteile in zwei Richtungen verbaut werden.
Wir haben uns in diesem Review dazu entschieden, das Netzteil im unteren Bereich des Gehäuses unterzubringen. Dies hat den Vorteil, das die Abwärme des Netzteiles, welche sonst nach oben zu den Erweiterungskarten steigt direkt im unteren Gehäusebereich abgeführt werden kann. Zudem wurde das Netzteil so montiert, das es sich mit frischer Luft versorgen kann, welche durch den Lufteinlass im Gehäuseboden angesaugt wird.

Um das Netzteil im unteren Bereich des Gehäuses montieren zu können, muss das Netzteil jedoch über ausreichend lange Kabel verfügen. Sind diese an dem gewünschten Netzteil nicht vorhanden, kann man sich mit entsprechenden Verlängerungen weiterhelfen. Diese können ganz einfach hinter dem Mainboardschlitten versteckt werden. Durch die 3cm, welche die Seitenwand vom Mainboardschlitten entfernt liegt, ist für ausreichend Platz gesorgt.

Ein Adapterkabel, welches das gleichzeitige Einschalten von zwei Netzteilen ermöglichen würde, befindet sich leider nicht im Lieferumfang des Gehäuses.
Mit bis zu 330mm sind einem bei den Erweiterungskarten genauso wenig Grenzen gesetzt, wie bei der Auswahl des CPU-Kühlers, denn dieser darf bis zu 175mm hoch sein.
Auch wenn man bei der Montage der Hardware öfters als bei anderen Gehäusen zum Schraubenzieher greifen muss, lässt sich die gewünschte Hardware sehr einfach und vor allem sicher in dem Nineteen Hundred verbauen.

Fazit:

Mit dem Nineteen Hundred hat Antec ein Gehäuse im Sortiment, welches nicht nur durch sein enormes Platzangebot, sondern auch durch seine Verarbeitung punkten kann. Das Nineteen Hundred wurde sehr gut verarbeitet. Durch die verwendeten Materialien entsteht trotz der enormen Größe kein zu wuchtiger Eindruck. Neben der von uns getesteten, roten Version gibt es das Gehäuse auch noch in einer grünen Version. Mit einem Blick auf die gebotene Ausstattung kann das Nineteen Hundred auf ganze Linie punkten. Neben den zwei üblichen USB 2.0 Anschlüssen befinden sich in der Gehäusefront auch noch ganze vier USB 3.0 Anschlüsse. Die Montage der Hardware ist bis auf die zwei 2,5″ Laufwerkskäfige und die 5,25″ Laufwerkskäfige nur mittels entsprechendem Werkzeug möglich. Durch diese Tatsache benötigt man bei der Montage zwar etwas mehr zeit, jedoch wird die Hardware so auch sicherer verbaut. Nicht nur durch die sechs, schon vorinstallierten Lüfter wird eine optimale Kühlung der Hardware garantiert. Durch den Gehäuseaufbau mit den zwei getrennten Kammern, kann ein Teil der Abwärme aus dem Gehäuse transportiert werden, ohne mit den verbauten Erweiterungskarten, dem Mainboard, oder der CPU in Kontakt zu kommen. Für knapp 152€* bekommt ein sehr gutes Gehäuse mit einem immensen Platzangebot.

Wir danken Antec für die Bereitstellung des Testmusters.

Antec - Nineteen Hundred

8.9

Verarbeitung

10.0/10

Kompatibilität

9.0/10

Kühlmöglichkeiten

9.0/10

Ausstattung

10.0/10

Lieferumfang

9.0/10

Modding

8.0/10

Preis

7.0/10

Pro

  • Schlichtes Design
  • Umfangreiche Frontanschlüsse
  • Schlauchdurchführungen
  • Platzangebot
  • Dual Chamber Design
  • Ausstattung
  • Kühlmöglichkeiten
  • Staubfilter
  • Verschiedene Farbvarianten

Contra

  • Kein Speaker / ATX-Adapterkabel im Lieferumfang
  • Kaum werkzeuglose Montage
  • Keine Unterstützung für 140-mm-Lüfter
  • Nur teilweise mit Dämmatten ausgestattet