ADATA – XPG Spectrix D41 16 GB Kit 3000 MHz

Mit dem Spectrix D41 AX4U300038G16A-DT41 haben wir heute ein 16 GB großes DDR4 Speicherkit aus der XPG Spectrix Serie von ADATA im Test, welches nicht nur durch eine hohe Geschwindigkeit, sondern auch durch ein schickes Design sowie einer. RGB-Beleuchtung punkten möchte.

Welche Details in dem Spectrix D41 DDR4 RGB Speicherkit von ADATA stecken und wie sich das 16 GB große Speicherkit in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Modellbezeichnung: AX4U300038G16A-DT41
Serie: XPG Spectrix D41
Gesamtkapazität: 16 GB
Module: 2 Stück
Typ: DDR4 – 3000 MHz
Timings: CAS Latency (CL) 16
RAS-to-CAS-Delay (tRCD) 20
RAS-Precharge-Time (tRP) 20
Spannung: 1,35 V
Betriebsbedingungen: Temperaturbereich in Betrieb 0 – 85 °C
Temperaturbereich bei Lagerung 0 – 100 °C
Höhe: 45,8 mm
Garantie: Lebenslang

 

Lieferumfang:

  • 2 x ADATA – XPG Spectrix D41 8 GB Modul

 

Design und Verarbeitung:

Das XPG Spectrix D41 Speicherkit wird von ADATA in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen, aber dennoch auffälligen Design gehalten ist. Das auffällige Design konnte durch das aufgedruckte Produktbild erreicht werden, welches einen der enthaltenen Speicherriegel mit eingeschalteter RGB-Beleuchtung zeigt. Neben diesem Produktbild wurde auch noch die Kapazität sowie die Geschwindigkeit des enthaltenen Speicherkits abgedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite wurde nicht nur eine kurze Beschreibung abgedruckt, sondern es wurden auch zwei Sichtfenster eingelassen, durch welche man einen Blick auf die Labels werfen kann, welche die wichtigsten Spezifikationen der Speicherriegel bereithalten und direkt auf die Speicher aufgeklebt sind.

Entnimmt man die im Kit enthaltenen Speichermodule aus ihrer Verpackung, so hat man zwei DDR4 Speicherriegel vor sich liegen, welche in einem auffälligen Design gefertigt wurden.

ADATA hat die beiden Speichermodule mit auffällig strukturierten Aluminiumkühlern ausgestattet, welche bei unserem Testmuster in einem dunklen Grau gehalten sind. Neben der von uns herangezogenen Version gibt es die Speicher auch noch mit roten und schwarzen Kühlkörpern.

Mittig wurde ein schwarzes Element in die Kühlbleche eingefasst, in welchem ein aus gebürstetem Aluminium gefertigtes XPG Logo eingearbeitet wurde.
Zwischen die beiden Kühlbleche wurde oberhalb des schwarzen PCBs ein leicht transparentes Kunststoffelement eingearbeitet, welches von der Rückseite aus mittels RGB-LEDs beleuchtet wird.
Wie wir es von vielen Speicherkühlern her kennen, ragen auch die bei diesem Speicherkit verbauten Kühler über das PCB hinaus, wodurch die Speicher eine Gesamthöhe von 45,8 mm haben.
Auf der Oberseite des verbauten Designelementes wurde der XPG-Schriftzug in einem kontrastreichen schwarz aufgedruckt.

Die auf beiden Speicherseiten verbauten Kühlbleche sind symmetrisch aufgebaut. Auf der Rückseite der beiden Speicher wurde zudem ein Aufkleber aufgeklebt, welcher die Spezifikationen des Speichers bereithält.

Wirft man einen etwas genaueren Blick auf die einzelnen Kontakte, so ist sehr schön zu erkennen, dass das PCB der einzelnen Speichermodule an der unteren Kante über eine geschwungene Form verfügt. Diese Form wurde mit den DDR4 Speichermodulen eingeführt. Sie soll dazu beitragen, dass die Montage der Speicher vereinfacht wird.

Betrachtet man den Speicher einmal von der Unterseite aus, so kann man bei einem Blick unter die Speicherkühler feststellen, dass ADATA die Speicherriegel nur auf einer Seite mit Speicherbausteinen bestückt hat.

Um die verbauten Designelemente und somit auch den kompletten Speicher richtig in Szene setzen zu können, wurden neben den acht Speicherchips auch noch adressierbare RGB-LEDs verbaut.

Im Auslieferungszustand durchläuft die Beleuchtung das RGB-Spektrum. Über die seitens ADATA bereitgestellte XPG RGB Sync App Beta oder die Software der unterschiedlichen Mainboardhersteller kann die Beleuchtung auf Wunsch auch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die XPG RGB SYNC App Beta, über welche man die Beleuchtung an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann, funktioniert mit allen herkömmlichen Mainboards. Leider liefen die eingestellten Effekte nicht immer auf beiden Speicherriegeln synchron, sondern stellenweise mit einem kleinen Zeitversatz.

Die Verarbeitung des Speicherkits wurde durchweg sehr sauber ausgeführt. Durch die hohen Speicherkühler sollte man jedoch darauf achten, dass der verwendete CPU-Kühler genug Platz bietet, um die Speicher darunter verbauen zu können.

 

Testsystem und Test:

Als Testsystem kommt in diesem Test ein X299 System zum Einsatz, welches aus diesen Komponenten besteht:

  • Mainboard: X299 Taichi XE
  • CPU: Intel Core i9-7940X
  • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Grafikkarte: Zotac GTX980 AMP! Extreme Edition
  • Systemlaufwerk: OCZ RevoDrive 3 240GB
  • Windows 10 Prof.

Um einen besseren Vergleich bieten zu können, wird das System in einem nicht übertakteten Zustand betrieben. Bei dem installierten Windows 10 64bit handelt es sich um eine frische Installation mit den aktuellsten Updates, jedoch ohne störende Hintergrundprogramme wie Virenscanner, Asrock Utilities etc.

Das Speicherkit wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und ließen sich durch das Laden des entsprechenden XMP-Profils mit 3000 MHz betreiben. Bei den hohen Taktraten, mit welchen dieses Kit mittels des XMP-Profils arbeitet, kann dies bei einer anderen Mainboard- / CPU-Konfiguration jedoch schnell anders aussehen.

Um die Leistung des Speichers zu testen, setzten wir auf die Software SiSoft Sandra Lite und 7-Zip.

Natürlich haben wir das Speicherkit nicht nur mit den Taktraten in den Test geschickt, mit denen es von ADATA ausgeliefert wird. Das 16 GB große Spectrix D41 DDR4-3000 Speicherkit wurde somit von uns nach einem erfolgreichen Durchlauf aller Tests einer Übertaktung unterzogen. Das Speicherkit konnte in diesem Testabschnitt durch eine Anhebung der Spannung auf 1,45 Volt und einer Anpassung der Timings auf CL22-21-21 stabil mit einer Geschwindigkeit von 3600 MHz betrieben werden. Bei dem werksseitig eingestellten Takt konnten wir die Timings bei gleichbleibender Spannung auf CL16-18-18 absenken.

Den Speicherdurchsatz haben wir mittels SiSoft Sandra Lite ermittelt.

Vergleicht man das Speicherkit einmal mit weiteren von uns getesteten Speicherkits, so ist schön zu erkennen, dass nicht nur der Speichertakt an sich, sondern auch die Timings für eine hohe Performance verantwortlich sind, wodurch das Spectrix D41 Speicherkit mit den werksseitig eingestellten Timings langsamer unterwegs ist, als viele andere Speicherkits mit 3000 MHz.

Für den 7-Zip Test nutzen wir die in 7-Zip integrierte Benchmarkfunktion.
Es wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB getestet und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen.

Auch in diesem Test kann das Speicherkit mit einer guten Performance punkten, wobei man deutlich erkennen kann, dass Speicherkits mit dem gleichen Speichertakt, jedoch schärferen Timings eine etwas höhere Performance erzielen können.

 

Fazit:

Das 16 GB große ADATA – XPG Spectrix D41 AX4U300038G16A-DT41 Speicherkit konnte in unserem Test nicht nur mit guten Basistakt von 3000 MHz punkten, sondern auch mit einem schicken Design. Auch wenn die voreingestellten Timings vergleichsweise schlecht sind, konnte das Speicherkit nicht nur mit den im XMP-Profil hinterlegten Settings eine gute Leistung erzielen, sondern es lies sich in unserem Test durch das Anheben der Timings sowie auch der Spannung um gute 600 MHz übertakten. Durch die auffällig designten Kühlbleche, welche auf der Oberseite mit einem RGB-Element kombiniert wurden, erzielt das Speicherkit zudem eine schicke Optik und gliedert sich sehr gut in ein aktuelles RGB-System ein. Preislich liegt das von uns in diesem Test herangezogene Speicherkit aktuell bei knapp 100 €*.

Ein besonderer Dank geht an ADATA für die Bereitstellung des Testmusters.

ADATA – XPG Spectrix D41 16 GB Kit 3000 MHz

8.8

Verarbeitung

9.0/10

Kompatibilität

9.0/10

Geschwindigkeit

8.5/10

OC-Potenzial

9.0/10

Design

9.5/10

Lieferumfang

8.0/10

Preis

8.5/10

Pro

  • Gute Übertaktbarkeit
  • Design
  • Integrierte RGB-Beleuchtung
  • Stabilität unter Last

Contra

  • Schlechte Timings