Xlayer – Powerbank PLUS Heat 5.200

Passend zur kalten Jahreszeit haben wir mit der Powerbank Plus Heat 5.200 eine Powerbank aus dem Hause XLayer im Test, welche nicht nur mit einer guten Ausgangsleistung punkten möchte, sondern auch mit einem integrierten Handwärmer, welcher auch an kalten Tagen für angenehm warme Hände sorgen soll.

Welche Details in der neuen Powerbank Plus Heat 5.200 von XLayer stecken und wie sich die Powerbank in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Farbe: Schwarz
  • Kapazität: 19,2 Wh (3,7 V / 5.200 mAh)
  • Eingang: Micro USB Kabel (5 V/1 A)
  • Ausgang:USB (5 V/2,1 A)
  • Akku-Typ: Lithium Ionen
  • Display: Digital-Batterie-Ladestandanzeigen
  • Anschlüsse: Micro-USB (Eingang), USB-A (Ausgang)

Lieferumfang:

  • Powerbank Plus Heat 5.200
  • USB-Kabel
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Die Powerbank Plus Heat 5.200 wird von XLayer in einer Retailverpackung geliefert, welche in einem weiß/blauen Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurden neben einem Produktbild zwei kleine Featurebilder sowie die Modellbezeichnung abgedruckt.

Auf der Innenseite der aufklappbaren Verpackung werden einem die einzelnen Details der enthaltenen Powerbank näher erklärt. Zudem kann man durch ein in die Verpackung eingelassenes Sichtfenster schon einen ersten Blick auf die enthaltene Powerbank werfen.

Auf der Verpackungsrückseite wurden neben sechs weiteren Featurebildern die technischen Details abgedruckt, welche hier in fünf Sprachen zu finden sind.

Entnimmt man die Powerbank Plus Heat aus ihrer Verpackung, so hat man eine schwarze Powerbank vor sich liegen, welche über ein schwarzes, ovales Aluminiumgehäuse verfügt. Wo das Aluminiumgehäuse auf der Vorderseite neben dem XLayer Logo auch mit der gebotenen Kapazität bedruckt wurde,

hat XLayer auf der Rückseite alle wichtigen Informationen über den integrierten Akku sowie die maximale Ein- und Ausgangsleistung aufgedruckt.

Auf der Unter- und Oberseite hat XLayer das Aluminiumgehäuse mit einer Kunststoffblende verschlossen Diese wurde auf der Unterseite mit einer geschlungene Form versehen, durch welche die Powerbank ein besseres Handling bieten soll.

In die auf der Oberseite verbaute Kunststoffblende wurde neben einem kleinen Powerschalter auch ein USB Type A und ein Micor-USB-Anschluss eingearbeitet.

Unterhalb des USB Type A Anschlusses wurden noch drei kleine LEDs eingearbeitet, welche einem den Ladezustand in drei Stufen anzeigen.
Aufgeladen wird der im Inneren verbaute, 5.200 mAh starke Akku mit bis zu einem Ampere über den verbauten Micro-USB-Anschluss. Über den normalen USB-Anschluss kann man kompatible Geräte mit bis zu 2,1 Ampere aufladen.

Über den an der Oberseite verbauten Schalter kann man jedoch nicht nur die Powerbank selbst ein- und ausschalten, sondern auch die integrierten Heizelemente, welche das Aluminiumgehäuse je nach gewählter Heizstufe auf bis zu 60 °C erwärmt.

Die Powerbank Plus Heat 5.200 wurde von XLayer sauber verarbeitet und gibt einem keinen Anspruch zur Kritik.

Test:

Sobald man ein Smartphone oder ein Tablet an die Powerbank anschließt, wird der Ladevorgang automatisch gestartet und die Status-LEDs für die Ladekontrolle werden aktiviert. Smartphones und Tablets können an der Powerbank Plus Heat 5.200 in Kombination mit einem entsprechenden Kabel über den in die Oberseite integrierten USB-Anschluss geladen werden. Der verbaute USB-Anschluss stellt dabei einen Ladestrom von bis zu 2,1 Ampere zur Verfügung.
Aufladen kann man die Powerbank Plus Heat 5.200 über den integrierten Micro-USB-Anschluss. Leider ist der Ladestrom in diesem Fall auf 1 A begrenzt, wodurch der Ladevorgang der Powerbank selbst knapp 5 Stunden in Anspruch nimmt.

Wir haben die Powerbank Plus Heat 5.200 in unserem Test nicht nur mit dem für unsere Tests üblichen Testgerät, einem Galaxy S5 getestet, sondern auch mit einer elektronischen Last, welche man genau einstellen kann, wodurch man die Powerbank bis an ihre Belastungsgrenzen bringen kann.

Die Messergebnisse wurden in beiden Testabschnitten mittels eines USB + DC Power Monitor gemessen. Bei der Testrunde, in der das eingesetzte Galaxy S5 herangezogen wurde, wurde zusätzlich noch auf die App Ampere gesetzt. Bei diesem Ladevorgang wurde das integrierte USB-Kabel verwendet.

Das von uns herangezogen Galaxy S5 konnte von der Powerbank Plus Heat 5.200 1,5-mal aufgeladen werden. Bei den Ladezeiten gab es im Vergleich zu dem seitens Samsung mitgelieferten Netzteil nur eine sehr geringe Abweichung nach von knapp 8 Minuten. Die Ladevorgänge des Smartphones wurden mit einem durchschnittlichen Ladestrom von 1,88 Ampere bei 4,97 Volt absolviert.

Bei der Verwendung der elektronischen Last konnten wir einen maximalen Ladestrom von 2,67 Ampere erreichen. Die Spannung ist hierbei nur auf 4,8 Volt eingebrochen. Erhöht man die elektrische Last jedoch noch weiter, so schaltet sich die Powerbank von selbst ab.

Durch die elektrische Last, welche man genau einstellen kann, ist es zudem möglich, gezielte Werte abzurufen. Bei einer Spannung von genau 5 V, welche im Optimalfall über einen USB-Anschluss geliefert wird, erzielte die Powerbank einen Ladestrom von 1,89 Ampere.

Bei einem Ladestrom von einem Ampere, welcher der maximale Ladestrom vieler älterer Smartphones ist, beträgt die gelieferte Spannung 5,13 Volt.

Wie wir es in der Zwischenzeit schon von anderen Modellen aus der Powerbank Plus Rehe von XLayer kennen, wurde auch die Powerbank Plus Heat 5.200 mit einer besonderen Funktion ausgestattet, welche gerade in der kalten Jahreszeit von Vorteil sein kann. Hierbei handelt es sich um integrierte Heizelemente, welche das Aluminiumgehäuse in zwei Stufen beheizen können. Eingeschaltet werden die Heizelemente über einen drei Sekunden langen Tastendruck auf die Powertaste. Die linke LED der Ladestandanzeige leuchtet zur Bestätigung einmal kurz rot auf. Anschließend leuchtet die Ladestandanzeige je nach verfügbarer Kapazität durchgehend.
Hält man die Powerbank in der Hand, so wird man spüren, wie sich das Aluminiumgehäuse innerhalb von wenigen Sekunden auf eine Temperatur von 45 – 50 °C aufheizt. Drückt man die Powertaste nun noch einmal, so wird die zweite Heizstufe aktiviert, in welcher sich die Temperatur auf bis zu 60 °C erhöht. Die erreichte Maximaltemperatur ist dabei von der Umgebungstemperatur abhängig.
Auf der ersten Heizstufe konnten wir bei einer Umgebungstemperatur von 5 °C eine maximale Temperatur von 48,6 °C erreichen. Auf der zweiten Heizstufe erhöhte sich die maximale Temperatur auf 62,4 °C.
Auf der ersten Heizstufe erreicht die Powerbank eine Temperatur, welche wir in unserem Test als sehr angenehm empfunden haben. Die Temperatur auf der zweiten Heizstufe ist zwar in den ersten Sekunden sehr angenehm und löst sicherlich sehr schnell die ersten Frostbeulen, jedoch wird die erreichte Maximaltemperatur für die meisten Anwender auf Dauer etwas zu warm sein. Für den Fall, dass man die Powerbank zum Aufwärmen an Kinder gibt, sollte man die 2. Heizstufe eher komplett meiden.
Durch die in der Unterseite eingearbeitete Mulde kann man die Powerbank auf dem kleinen Finger abstützen und dann mit den restlichen Fingern umschließen, wodurch die Powerbank auch über einen langen Zeitraum hinweg angenehm in der Hand liegt.

Auf der ersten Heizstufe konnte eine Laufzeit von 2 Stunden und 48 Minuten erreicht werden. Auf der zweiten Heizstufe reduzierte sich die maximale Laufzeit auf 2 Stunden und 17 Minuten.

Die integrierte Heizfunktion kann jedoch leider nicht zeitgleich mit der eigentlichen Powerbank-Funktion genutzt werden. Startet während der aktiven Heizfunktion einen Ladevorgang, so wird die Heizfunktion sofort beendet.

Fazit:

Mit der Powerbank Plus Heat 5.200 hat XLayer sein Sortiment um eine kompakte Powerbank erweitert, welche nicht nur für einen längeren Arbeitstag mit dem mitgeführten Smartphone oder Tablet sorgen kann, sondern an kalten Tagen dafür sorgen kann, dass man immer warme Hände hat. Hierzu wurde die aus Aluminium gefertigte Powerbank mit integrierten Heizelementen ausgestattet, welche je nach eingestellter Heizstufe eine Temperatur von knapp über 60 °C bzw. eine Heizdauer von knapp 3 Stunden erreicht. Leider kann die integrierte Heizfunktion nicht zeitgleich mit der Ladefunktion genutzt werden. Wo man an die Powerbank angeschlossene Geräte noch mit einer Leistung von 2,1 Ampere laden kann, kann die Powerbank selbst leider nur mit einem Ampere aufgeladen werden. Durch diese Einschränkung benötigt man etwa fünf Stunden, um die Powerbank vollständig aufzuladen. Bis auf diesen technischen Nachteil wurde die Powerbank Plus Heat 5.200 sehr hochwertig ausgeführt. Neben der von uns in diesem Test herangezogenen Version gibt es die Powerbank Plus Heat 5.200 auch noch in Silber und Rose Gold. Je nach Version kostet die Powerbank Plus Heat 5.200 von knapp 18 €* – 28 €*.

Pro

  • Stabile Ausgangsleistung
  • Verarbeitung
  • Integrierte Heizfunktion
  • Kompakte Abmessungen

Contra

  • Geringe Stromstärke beim Laden der Powerbank selbst (sehr lange Ladezeit)
  • Heiz- und Ladefunktion nicht gleichzeitig nutzbar

Verarbeitung

Handhabung

Kapazität

Ausgangsleistung

Ausstattung

Lieferumfang

Preis

Wir danken XLayer sehr für die Bereitstellung des Testmusters.