Sharkoon – SHARK Blades RGB Strip im Test

Mit dem SHARK Blades RGB Strip haben wir heute einen adressierbaren RGB Strip von Sharkoon im Test, welcher in Kombination mit einem entsprechenden Mainboard bzw. einem ARGB-Controller in jedem Casemod für die richtige Ausleuchtung sorgen soll.

Welche Details in dem SHARK Blades RGB Strip von Sharkoon stecken und wie sich der 36 cm lange ARGB-Strip in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

LED-Typ: 5050 Addressable RGB
Länge: 360 mm
Breite: 10 mm
LED-Anzahl: 18
Anschluss: 3-pol. & 4-pol.
Pinbelegung: 5V-D-G & 5V-D-coded-G
Kabellänge: 60 cm
Kabellänge: Magnetisch / Selbstklebend
Nennspannung: 5V DC
Nennstrom: 600 mA
Gewicht: 30 g
Abmessungen (L x B x H): 360 x 10 x 3 mm

 

Lieferumfang:

  • SHARK Blades RGB Strip
  • Anleitung

 

Design und Verarbeitung:

Der SHARK Blades RGB Strip wird von Sharkoon in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist und auf der Vorderseite neben der Modellbezeichnung auch noch mit einem Produktbild bedruckt wurde.

Auf der Verpackungsrückseite wurde ein Hinweis auf die LED-Anzahl sowie auch die Befestigungsmöglichkeiten abgedruckt.

Entnimmt man den SHARK Blades RGB Strip aus seiner Verpackung, so hat man einen 36 cm langen RGB-Strip vor sich liegen.

Wie man es von den meisten LED Strips kennt, wurde auch der SHARK Blades RGB Strip auf der Oberseite mit einer schützenden Silikonschicht ausgestattet.

Sharkoon hat den LED-Strip neben 18 adressierbaren 5050-LEDs auch mit 6 kleinen Magneten ausgestattet, welche eine sehr einfache Montage ermöglichen sollen.
Dank des auf der Rückseite aufgebrachten 3M-Klebestreifens kann man den RGB Strip auch ohne optionales Montagematerial in einem Aluminiumgehäuse montieren.

Bei dem 60 cm langen und fest angeschlossene Anschlusskabel handelt es sich um ein dreiadriges Flachbandkabel, welches mit einem 5V-D-G sowie 5V-D-coded-G Anschluss ausgestattet wurde.

Eine Verlängerung des RGB Strips ist leider nur mit einem gewissen Arbeitsaufwand möglich, denn Sharkoon hat den RGB-Strip nicht mit einer Stiftsockelleiste ausgestattet, durch welche man einfach einen weiteren RGB-Strip an den vorhandenen Strip anstecken könnte. Zudem wurde das Ende des RGB Strips leider recht unsauber abgeschnitten.

Bis auf die nicht gerade ausgeführte Schnittkante am Ende des RGB Strips wurde die Verarbeitung sauber ausgeführt und gibt uns keinen Grund zur Beanstandung.

 

Montage:

Die Montage geht durch die integrierten Magnete nicht nur sehr leicht von der Hand, sondern es ist auch problemlos möglich, den SHARK Blades RGB Strip neu zu positionieren, wenn einem z. B. die Ausleuchtung noch nicht richtig gefällt.
Der SHARK Blades RGB Strip hält dank der starken Magnete sogar auf einer sehr dünnen Stahlblechkante mit einer Stärke von 1,5 mm. Für den Fall, dass man ein Aluminiumgehäuse sein eigen nennt, kann man die SHARK Blades RGB Strip mittels des vorinstallierten 3M-Klebestreifens im Gehäuse befestigen. Hierbei sollte man sich jedoch im Vorfeld Gedanken über den richtigen Montageplatz machen, denn im Gegensatz zu der Montage mittels der integrierten Magnete ist bei dieser Montageart keine erneute Montage möglich.
Dank der beiden verwendeten 3-PIN-Anschlüsse ist der SHARK Blades RGB Strip auch ohne einen entsprechenden Adapter zu allen Mainboards, welche adressierbare RGB-Komponenten unterstützen, kompatibel.
Das Anschlusskabel ist mit seinen 60 cm ausreichend lang gehalten und kann somit problemlos hinter dem Mainboardschlitten verlegt werden.

 

Test:

Der SHARK Blades RGB Strip hat mit seinen 36 cm genau die richtige Länge, um in den meisten Gehäusen von der Gehäusefront bis zur Gehäuserückseite zu reichen. Mittels einer entsprechenden Kürzung ist es jedoch auch möglich, verschiedene Komponenten direkt zu beleuchten und diese somit optisch hervorzuheben.
Durch die verbauten 5050 ARGB LEDs erzielt der SHARK Blades RGB Strip hierbei eine Leuchtkraft, mittels welcher man grundlegend den kompletten Innenraum eines ATX-Gehäuses beleuchten kann. Je nachdem, wo man den Strip anbringt, können jedoch Komponenten, welche in den Lichtschein ragen, das Beleuchtungsbild unterbrechen, wodurch man in einem solchen Fall auf zwei gegenüberliegend verbaute RGB Strips setzen sollten.

Um euch einen besseren Überblick über mögliche Beleuchtungsfarben und Effekte geben zu können, haben wir ein kurzes Video für euch erstellt.

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Fazit:

Mit dem SHARK Blades RGB Strip hat Sharkoon einen 36 cm langen RGB Strip im Sortiment, welcher zwar für eine schicke und individuell konfigurierbare Beleuchtung sorgt, in unserem Test jedoch nicht durchweg überzeugen konnte. Die eingesetzten 5050 ARGB LEDs sorgten in unserem Test nicht nur für eine frei wählbare Beleuchtungsfarbe, sondern auch für eine starke Leuchtkraft. Dank der integrierten Magnete sowie dem auf der Rückseite aufgebrachten 3M-Klebeband lässt sich der RGB Strip ganz einfach in jedem Gehäuse montieren. Abstriche muss man jedoch dann machen, wenn man den Strip verlängern möchte, denn dies ist aufgrund fehlender Stecker nicht ohne einen Lötkolben und dem damit einhergehenden Garantieverlust möglich. Leider hat Sharkoon das Ende des RGB Strips zudem unsauber abgeschnitten. Dank des eingesetzten Anschlusses ist der RGB-Strip jedoch zu allen aktuellen Mainboards und RGB-Steuerung kompatibel, welche über einen 3-PIN 5-Volt-ADD-Header verfügen. Preislich liegt der SHARK Blades RGB Strip aktuell bei knapp 13 € *.

Wir danken Sharkoon für die Bereitstellung des Testmusters.

Sharkoon - SHARK Blades RGB Strip

7.8

Lieferumfang

5.0/10

Verarbeitung

7.5/10

Funktionsumfang

8.5/10

Bedienfreundlichkeit

9.0/10

Modding

9.0/10

Preis

8.0/10

Pro

  • Leuchtkraft
  • Einfache Montage
  • Kompatibilität mit verschiedenen Mainboards

Contra

  • Nicht verlängerbar
  • Unsauber abgeschnittenes Ende
  • Anschlusskabel fest eingegossen