NZXT – N7 Z590 Mainboard im Test

Mit dem N7 Z590 haben wir heute ein Mainboard von NZXT im Test, welches sich nicht nur durch den verbauten Z590 Chipsatz sowie die weitere Ausstattung an anspruchsvolle Gamer richten soll, sondern auch durch die gebotene Optik.

Welche Features einem das N7 Z590 bietet und wie sich das aktuellste ATX-Mainboard mit einem Intel-Sockel von NZXT in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Mainboard-Format: ATX
CPU-Sockel: LGA1200 (für Comet Lake-S und Rocket Lake-S)
Stromanschlüsse: 1 x 24-Pin ATX
1 x 8-Pin EPS12V
1 x 4-Pin +12V
CPU-Phasen/Spulen: 15 Stück (12+2+1)
14 x Vishay SiC654 (VCore + GT, 50A)
1 x Vishay SiC654A (SA, 50A)
Chipsatz: Intel Z590
Speicherbänke und Typ: 4 x DDR4 (Dual-Channel)

  • Grundfrequenz (11th Gen CPUs)
    3200 / 2933 / 2800 / 2666 / 2400 / 2133 MHz

  • Grundfrequenz (10th Gen CPUs)
    2933 / 2800 / 2666 / 2400 / 2133 MHz

  • OC-Frequenz (11th Gen CPUs)
    4600+ MHz

  • OC-Frequenz (10th Gen CPUs)
    4400+ MHz

Speicherausbau: max. 128 GB UDIMM Non-ECC
SLI / CrossFire: CrossfireX (2-Way)
PCI-Express-Slots 1 x PCIe 4.0 x16 (x16) über CPU 1
1 x PCIe 3.0 x16 (x4) über Intel Z590
3 x PCIe 3.0 x1 über Intel Z590
SATA(e)-, SAS- und M.2/U.2-Schnittstellen: 4 x SATA 6GBit/s über Intel Z590
1 x M.2 M-Key (PCIe 4.0 x4 über CPU) 1
1 x M.2 M-Key (PCIe 3.0 x4 über Intel Z590)
USB: 1 x USB 3.2 Gen2x2 (extern) über Intel Z590
4 x USB 3.2 Gen2 (3x extern, 1x intern) über Intel Z590
8 x USB 3.2 Gen1 (4x extern, 4x intern) mittels 2 x ASMedia ASM1074
8 x USB 2.0 (2x extern, 6x intern) mittels Intel Z590
Grafikschnittstellen: 1 x HDMI 1.4b
WLAN / Bluetooth: WiFi 802.11a/b/g/n/ac/ax über Intel Wi-Fi 6E AX210, Dual-Band, max. 2,4 GBit/s, Bluetooth 5.2
LAN: 1 x Realtek RTL8125-BG 2,5-GBit/s-LAN
Audio-Codec und Anschlüsse: 8-Channel Realtek ALC1220
5 x 3,5 mm Audio-Jacks
1 x TOSLink
LED-Beleuchtung: 1 x 4-Pin RGB
1 x 3-Pin ARGB
2 x 4-Pin NZXT-RGB
FAN- und WaKü-Header: 1 x 4-Pin CPU-FAN-Header
1 x 4-Pin AIO-Pump-Header
5 x 4-Pin System-FAN-Header
Onboard-Komfort: Status-LEDs
Clear-CMOS-Button
Power-Button
Reset-Button
Garantie: 3 Jahre

1 PCIe 4.0 ist nur in Verbindung mit einer Rocket-Lake-S-CPU nutzbar.

 

Lieferumfang:

  • N7 Z590 Mainboard
  • 4 x SATA Kabel
  • 2 x WLAN Antenne
  • 2 x M.2 Befestigungsschraube
  • Kurzanleitung

 

Design und Verarbeitung:

Das N7 Z590 Mainboard wird von NZXT in einer Verpackung geliefert, welche in einem weiß/violetten Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung auch noch ein Produktbild der weißen Version des Mainboards abgedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite wurde neben einer kurzen Beschreibung und den technischen Details auch ein weiteres Produktbild abgedruckt, welches das enthaltene Mainboard zusammen mit einer schwarzen und weißen Abdeckung zeigt.

Innerhalb der Verpackung ist das Mainboard auf einem Schaumstoffpolster gebettet und zusätzlich von einer antistatischen Tüte sowie einem schützenden Karton umgeben.

Entnimmt man das N7 Z590 aus seiner Verpackung, so hat man ein ATX Mainboard vor sich liegen, welches in unserem Fall in einem fast vollständig schwarzen Design gehalten ist.

Um dieses besonders schlichte Design erzielen zu können, hat NZXT das Mainboard mit einer großflächigen Metallblende ausgestattet.

Die verbaute Metallblende wurde seitens NZXT so ausgeführt, dass die Blende aus drei Teilen besteht. In die Blende, welche einen Großteil des Mainboards bedeckt, hat NZXT zwei kleinere Blenden eingefasst, welche die beiden M.2-M-Key-Anschlüsse verdecken.

Diese beiden kleineren Blenden sind einfach nur in die große Blende eingehakt und können somit werkzeuglos demontiert werden. Die große Blende, welche fast das gesamte Mainboard abdeckt, ist von der Mainboardrückseite aus mittels mehrerer Schrauben befestigt. Auch wenn NZXT die eingesetzte Blende auf der Oberseite aus Metall gefertigt hat, kann die Blende aufgrund der aus Kunststoff gefertigten Unterseite nicht zur Kühlung der eingesetzten Komponenten beitragen. Dies kann sich gerade im Bereich der M.2 SSDs negativ auf die Leistung auswirken.

Der obere M.2-Anschluss ist direkt an den LGA1200-Sockel angebunden und kann ausschließlich mit der elften Core-Generations im PCIe 4.0 x4-Modus genutzt werden. Setzt man auf dem Mainboard eine Comet Lake-S CPU ein, so erfolgt die Anbindung nur per PCIe 3.0 x4-Modus.
Der untere M.2 Anschluss agiert durchgehend im PCIe 3.0 x4-Modus.

Neben zwei M.2 SSDs kann man am N7 Z590 auch noch vier SATA Laufwerke anschließen. Hierzu hat NZXT das Mainboard direkt neben dem Intel Z590 Chipsatz mit vier zur rechten Mainboardseite hin abgewinkelten SATA 6G Anschlüsse ausgestattet.

Direkt neben diesen Anschlüssen wurde das Mainboard zudem auch noch mit einem internen USB 3.2 Gen1 Anschluss ausgestattet.

Etwas über diesem USB Anschluss positioniert und somit direkt unterhalb des 24-PIN-ATX-Anschlusses wurde das Mainboard zudem auch noch mit einem internen USB 3.2 Gen2 Anschluss ausgestattet.

Nimmt man die verbaute Metallblende einmal vom Mainboard ab, so erhält man einen freien Blick auf weitere Komponenten wie z.B. die PCIe-Anschlüsse.

Neben zwei PCIe-3.0-x1-Slots hat NZXT auf dem N7 Z590 auch noch zwei x16-Steckplätze verbaut. Der obere und mit Metall verstärkte x16-Steckplatz wird in Kombination mit einer Rocket-Lake-S CPU im PCIe 4.0 x16-Modus betrieben. In Kombination mit einer Comet-Lake-S-CPU sind beide x16 Steckplätze nur im PCIe 3.0 Modus aktiv. Wo der untere der beiden x16-Steckplätze durchgehend nur mit vier Lanes angebunden ist, agiert der obere x16 Steckplatz bei der Verwendung einer Comet-Lake-S-CPU in Kombination mit einer im oberen M.2 Steckplatz verbauten SSD nur noch mit acht von 16 möglichen Lanes.
Unterhalb des oberen PCIe x16-Steckplatzes hat NZXT das Mainboard auch noch mit einem M.2 Socket (Key E) ausgestattet, in welchem eine Intel Dual Band Wireless AX210 Wi-Fi 6E Karte verbaut wurde.

Für einen guten Sound soll der Realtek ALC1220 Chip mit Nichicon Fine Gold Audio Kondensatoren und 192kHz DAC sorgen. Zwar handelt es sich bei dem eingesetzten Audio-Chip um einen hochwertigen Chip, jedoch gibt es mit dem ALC4080 in der Zwischenzeit schon einen entsprechenden Nachfolger. Wie wir es in der Zwischenzeit von den meisten Mainboards her kennen wurde der PCB-Bereich der Soundkarte zur Minimierung der Störgeräusche vom restlichen Mainboard entkoppelt.

Ausgegeben wird der Sound über einen optischen oder fünf analoge Anschlüsse am I/O-Shield.

Das I/O-Shield wurde seitens NZXT schon mit einer vorinstallierten I/O-Blende ausgestattet.
Neben den schon erwähnten Audioanschlüssen findet man hier auch eine Vielzahl an USB-Anschlüsse vor. Im Detail hat NZXT am I/O-Shield zwei USB 2.0 Anschlüssen, vier USB 3.2 Gen1 Anschlüsse und zwei USB 3.2 Gen2 (Typ A) Anschlüsse verbaut. Zudem findet man hier auch noch einen USB 3.2 Gen 2×2 Type C Anschluss vor.
Für die Netzwerkanbindung stehen einem neben einem 2,5 Gigabit schnellen RJ45-Anschluss, welcher über einen Realtek RTL8125BG Controller realisiert wird, auch zwei Antennenanschlüsse für die mitgelieferten Antennen zur Verfügung. Über die verbaute Wi-Fi 6E Karte erhält man in Kombination mit den eingesetzten Antennen Zugriff auf das 2.4 GHz, 5 GHz und 6 GHz.
Um die in den Sockel 1200 CPUs integrierten Intel® Xe-Grafikeinheit nutzen zu können, hat NZXT das Mainboard auch noch mit einem HDMI 1.4b Anschluss ausgestattet. Der verbaute HDMI-Anschluss kann hierbei mit einer maximalen Auflösung von 4096×2160 Pixeln bei 60 Hz genutzt werden.

Um die externen Anschlüsse erweitern zu können, wurde das N7 Z590 Mainboard neben den schon genannten internen USB 3.2 Anschlüssen am unteren Rand des PCBs auch noch mit einen weiteren USB 3.2 Gen1 Header und drei interne USB 2.0 Anschlüssen ausgestattet.

In diesem PCB-Bereich findet man auch noch einen Anschluss für die Audioanschlüsse an der Gehäusefront sowie vier PWM-Lüfteranschlüsse vor. Zudem wurde das Mainboard an dieser Stelle auch noch mit einem Power- und Resetschalter sowie einem 12V RGB Header sowie einem 5V ARGB Header ausgestattet.

Neben diesen RGB-Anschlüssen wurde das N7 Z590 auch am oberen Rand mit zwei weiteren RGB-Anschlüssen ausgestattet. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um „normale“ RGB-Anschlüsse, sondern um vierpolige RGB-Anschlüsse, welche speziell für die RGB-Komponenten von NZXT ausgelegt sind.

Zum Anschluss des eingesetzten CPU-Kühlers, weiteren Lüftern sowie einer Wasserpumpe hat NZXT das Mainboard auch an der oberen Kante mit vier PWM-Anschlüssen ausgestattet.

Um die Spannungsversorgung der eingesetzten Sockel 1200 CPU sicherzustellen, wurden neben dem schon angesprochenen 24-PIN-ATX-Stecker auch noch zwei weitere Stromanschlüsse verbaut. Der 8-PIN-EPS-Anschluss sowie ein zusätzlicher 4-PIN-EPS-Anschluss befinden sich oberhalb des mächtigen Kühlkörpers für die Spannungswandler.

Mit einem Blick unter den großen VRM Kühler, welcher durch eine gelochte Blende gut in das Design des Mainboards einbezogen wurde, findet man ein 12+2+1-Phasendesign vor, welches man im gleichen Aufbau auch bei Mainboard aus dem Hause ASRock vorfindet.

Diese Übereinstimmungen stammen daher, dass NZXT das N7 Z590 nicht selbst fertigt, sondern auf eine speziell angepasste Plattform von ASRock setzt. Im Detail besteht die Spannungsversorgung aus 12 Spulen für die VCore, zwei Stück für iGPU und einer für die SA-Spannung. Hinzu gesellen sich 15 Vishay-MOSFETs mit jeweils 50 A, wodurch eine maximale Leistung von bis zu 600 A zur Verfügung steht.

Der verbaute VRM-Kühler sowie auch der eingesetzte Chipsatzkühler wurden aus schwarz eloxiertem Kupfer gefertigt. Für eine optimale Wärmeübertragung kommen nicht nur auf den Spannungswandlern, sondern auch auf dem Chipsatz Wärmeleitpads zum Einsatz.

Rechts vom Sockel wurden vier DDR4 DIMM-Sots verbaut, welche im Dual Channel agieren und bis zu 128GB DDR4 UDIMM Speicher aufnehmen können. Die maximale Geschwindigkeit ist seitens NZXT mit DDR4-4600+ OC angegeben.

Das N7 Z590 wurde seitens NZXT (ASRock) nicht nur sehr hochwertig und optisch ansprechend verarbeitet, sondern es verfügt auch über eine gute Ausstattung.

 

Testsystem:

Das eingesetzte Testsystem besteht neben dem herangezogenen Mainboard aus diesen Komponenten:

 

Bios:

Das UEFI BIOS ist, wie man es auch vom ASRock Mainboards her kennt, sauber strukturiert worden. Wo ASRock je nach Mainboard auch das BIOS etwas an das Design des Mainboards anpasst, wurde das BIOS des N7 Z590 lediglich an die von NZXT bekannte Farbgebung angepasst.

Durch den gewählten Aufbau lassen sich alle gewünschten Einstellungen einfach und ohne Umwege finden und vornehmen. Auch die wichtigsten Betriebsparameter lassen sich mit wenigen Klicks abrufen.

Die gebotenen Overcklockingfunktionen sind unter dem Menüpunkt „Overcklocking“ in die Bereiche CPU Configuration, DRAM Configuration und Voltage Configuration aufgeteilt, wodurch auch hier eine saubere Struktur entsteht, in welcher sich auch „Neulinge“ gut zurechtfinden.

Durch die großzügig dimensionierte Spannungsversorgung, welche zudem über hochwertige Komponenten verfügt, steht einem, was die Übertaktungsmöglichkeiten angeht, auch im Bereich der verbauten Hardware nichts im Wege.
NZXT ermöglicht eine BLCK Anpassung in 0,0100 MHz Schritten von 97,5000 MHz bis hin zu 500,0000 MHz.
Die CPU-Spannung kann im Override-Modus in 0,005 Volt Schritten von 0,800 V bis 1,600 V angepasst werden. Im Offset-Modus ist eine Anpassung in 5 mV Schritten von -100 mV bis +300 mV möglich.
Die Speichergeschwindigkeit lässt sich je nach eingesetzter CPU Generation unterschiedlich hoch einstellen. Die maximale OC-Frequenz beim Einsatz einer 11th Gen CPU liegt bei 4600+ MHz. Bei einer 10th Gen CPU liegt diese bei 4400+ MHz.
Die DRAM-Spannung kann in 0,010 Volt Schritten von 1,200 V bis 1,700 V eingestellt werden. Zudem steht einem noch ein Fixed-Modus mit 1,800 V zur Auswahl.

In unserem Test konnten wir den eingesetzten i9-11900K bei einer Betriebsspannung von 1,32 V auf 5,1 GHz (all core) betreiben. Das angesetzte Speicherkit konnte unter Anhebung der Timings auf CL 24-23-23 von 3.200 MHz auf 3.866 MHz übertaktet werden.

 

Test:

Neben der gebotenen Ausstattung sind die wichtigsten Eigenschaften eines Mainboards in der gebotenen Performance zu finden, weswegen wir das in unserem Testsystem verbaute Mainboard in verschiedenen Benchmarks und Games getestet haben.

Cinebench R20 CPU

Spiele Benchmarks

Übertragungsgeschwindigkeiten

 

Im Zeitalter von GreenIT und der immer weiter steigenden Stromkosten kommt es auch auf den Stromverbrauch an, weswegen wir auch auf diesen einen Blick geworfen haben. Gemessen wurde hierbei die Die Stromaufnahme des gesamten Testsystems im Idle sowie auch unter voller Auslastung.

Stromverbrauch

 

Das N7 Z590 konnte in unserem Test nicht nur durch eine stabile und großzügig dimensionierte Spannungsversorgung überzeugen, durch welche sich die eingesetzte CPU stabil mit einer Übertaktung auf 5,1 GHz betreiben ließ, sondern das Mainboard konnte auch mit einer generell sehr guten Performance überzeugen. Zwar ist das N7 Z590 Mainboard von NZXT auch zu Intel-CPUs aus der 10. Generation kompatibel, jedoch kann man gerade im Hinblick auf die gebotene Performance beim Spielen sowie auch bei der Nutzung interner und externer SSDs nur dann die volle Leistung erzielen, wenn man eine CPU der aktuellen Generation einsetzt.

In Kombination mit einer aktuellen CPU profitiert man neben mehr Lanes auch von der Möglichkeit, seine Grafikkarte sowie auch eine M.2 SSD mit der deutlich schnelleren PCIe 4.0 Anbindung nutzen zu können.

Auf Seiten der verbauten Anschlüsse kann das N7 Z590 nicht nur mit einem Blick auf die Anzahl der unterschiedlichen USB-Anschlüsse überzeugen, sondern das Mainboard bietet einem neben der Möglichkeit, 12V-RGB-Komponenten sowie 5-Volt ARGB-Komponenten anschließen zu können, auch die Möglichkeit, RGB-Komponenten von NZXT anschließen und über die bereitgestellte CAM-Software zu können. Die Kompatibilität zu dieser Software sowie auch den entsprechenden RGB-Komponenten ist gerade dann von Vorteil, wenn man z. B. auch noch ein Gehäuse sowie eine AiO-Wasserkühlung von NZXT nutzt.
Etwas schlechter als manch andere Z590 Mainboards in diesem Preissegment steht das N7 590 mit einem Blick auf die Anzahl der verfügbaren SATA-Anschlüsse sowie M.2 Steckplätze dar, denn hier setzen so manch andere Mainboards auf sechs SATA-Anschlüsse und drei M.2 Steckplätze.

 

Fazit:

Mit dem N7 Z590 hat NZXT ein Mainboard mit dem aktuellen Z590 Chipsatz von Intel in seinem Sortiment, welches in unserem Test nicht nur durch eine gute Performance, sondern auch einer guten Ausstattung und besonderen Optik überzeugen konnte. Von der optischen Seite her überzeugte das N7 Z590 nicht wie viele andere aktuelle Mainboard durch eine auffällige RGB-Beleuchtung, sondern durch ein schlichtes Design, welches durch die verbaute Blende erreicht wird. Neben der schwarzen Version, welche wir in unserem Test herangezogen haben, gibt es das N7 Z590 auch mit einer weißen Blende. Die eingesetzten Blenden wurden zwar auf der Oberseite aus Metall gefertigt, jedoch fungiert sie durch den darunter befindlichen Kunststoffkörper nicht als Kühler. Dies kann gerade im Bereich der M.2 SSDs zu Nachteilen führen. Kommen entsprechend schnelle SSDs zum Einsatz, so empfiehlt es sich die kleinen Abdeckungen, welche sich oberhalb der M.2 Steckplätze befinden nach der SSD Montage nicht wieder zu montieren. Bei der gebotenen Ausstattung punktet das Mainboard vor allem mit einem Blick auf die verbauten USB-Anschlüsse sowie der Möglichkeit, die unterschiedlichsten RGB-Komponenten anschließen und steuern zu können. Kleine Schwächen zeigt das N7 Z590 im Vergleich zu anderen Z590 Mainboards am Markt hingegen bei der Anzahl der verbauten SATA-Anschlüsse und M.2 Steckplätze sowie dem verbauten Audio-Chip, welcher nicht der aktuellen Generation entstammt. Dafür bietet einem das N7 Z590 jedoch eine gute Grundperformance sowie ein gutes OC-Potenzial. Preislich liegt das N7 Z590 ATX-Mainboard bei knapp 255 €*.

Wir danken NZXT sehr für die Bereitstellung des Testmusters.

NZXT - N7 Z590 Mainboard

9

Lieferumfang

9.5/10

Verarbeitung

9.5/10

Ausstattung

9.0/10

Leistung

9.5/10

Effizienz

9.0/10

Modding

8.5/10

Preis

8.0/10

Pro

  • Design (zwei unterschiedliche Farbvarianten erhältlich)
  • Verarbeitung
  • Performance
  • OC-Leistung
  • Hohe Anzahl an USB-Anschlüssen
  • 2,5-GBit/s-LAN + Wi-Fi 6

Contra

  • Keine M.2 Kühler
  • Anzahl der SATA-Schnittstellen
  • Audio-Chip der Vorgängergeneration