Creative – Sound Blaster Katana V2 – Soundbar im Test

Mit der Sound Blaster Katana V2 haben wir heute die überarbeite Version der 2017 vorgestellten Sound BlasterX Katana Soundbar von Creative im Test, welche nicht nur mit einer verbesserten Akustik überzeugen möchte, sondern auch einer besseren Kompatibilität.

Welche Features in der Sound Blaster Katana V2 stecken und wie sich die neue Soundbar von Creative in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

 

Technische Details:

Art: 2.1 Soundbar
Frequenzbereich: 50–20,000 Hz
Ausgangsleistung: Soundbar: 66 W RMS
Subwoofer: 60 W RMS
Max Ausgangsleistung: 126W RMS (Peak Power: 252W)
Netzteil: 100–240V ~ 50 / 60 Hz 2A
Chassisbestückung Soundbar: 2 Mittel-Bass-Treiber
2 Hochfrequenztreiber
Chassisbestückung Subwoofer: 1 Subwoofer-Treiber
Mikrofon: 2 x MEMS Mikrofon integriert
Betriebstemperatur: 0–40°C
Anschlüsse: DC-in
Subwoofer-out
SXFI-out
USB-in
AUX-in
Optical-in (TOSLINK)
HDMI ARC
Headset-out (an der Front)
Bluetooth: 5.0
Unterstützte Bluetooth Profile: A2DP (Wireless Stereo Bluetooth
Unterstützte Codecs: SBC
Abmessungen: Soundbar: 600 x 95 x 62 mm
Subwoofer: 150 x 367 x 367 mm
Gewicht: Soundbar: 1.524 kg
Subwoofer: 6.4 kg

 

Lieferumfang:

  • Sound Blaster Katana V2 Soundbar
  • Subwoofer
  • Fernbedienung
  • Netzteil
  • 3 x Stromkabel
  • Optisches Kabel (Toslink)
  • USB C auf A Kabel
  • 2 x Wandhalter
  • Kurzanleitung

 

Design und Verarbeitung:

Die neue Sound Blaster Katana V2 Soundbar wird von Creative in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarz/roten Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurden neben der Modellbezeichnung sowie einem Produktbild auch mehrere Featurebilder abgedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite findet man ein weiteres Produktbild vor, anhand welchem einem die wichtigsten Details der Soundbar genauer erklärt werden.

Entnimmt man die Sound Blaster Katana V2 sowie den im Set enthaltenen Subwoofer aus der Verpackung, so wird einem als Erstes das Design der im Set enthaltenen Soundbar auffallen.

Creative hat die neue Sound Blaster Katana V2 Soundbar im Vergleich zum Vorgängermodell mit einigen Neuerungen ausgestattet. An erster Stelle fällt einem hierbei das mittig in die Vorderseite eingelassene Display auf. Schaut man sich dieses genauer an, so wird einem im linken Bereich eine 3,5-mm-Klinkebuchse auffallen, welche als Kopfhöreranschluss fungiert.

Das verbaute Display ist auf allen Seiten von einem feinen Mesh-Gitter umgeben, hinter welchem links und rechts vom Display auch die überarbeiteten Gewebekalotten-Hochtöner verbaut wurden.

Auch wenn Creative das eingesetzte Mesh-Gitter bis auf die linke und rechte Gehäuseseite geführt hat, wurden anders als bei ähnlich aufgebauten Soundbars in diese Außenseiten keine weiteren Hochtöner verbaut. Um dennoch eine möglichst breite Bühne erzielen zu können, wurden die beiden Hochtöner ganz an die Außenseite der Soundbar gerückt.
Auf der Oberseite wurde die Soundbar mit einer gebürsteten und schwarz eloxierten Aluminiumplatte ausgestattet, in welche auf der linken und rechten Seite jeweils ein rundes Mesh-Gitter eingelassen wurde. Hinter diesen Gittern hat Creative wiederum die Mittelbasstreiber verbaut. Wie es auch bei der ersten Version der Soundbar der Fall war, sind die verbauten Treiber alle in getrennten Kammern untergebracht. Angesteuert werden die in der Soundbar verbauten Treiber von zwei Verstärkern. Ein weiterer Verstärker ist für den im Set enthaltenen Subwoofer zuständig. Im Vergleich zur ersten Version der Katana Soundbar verfügen die verbauten Verstärker jedoch über eine höhere Leistung.

Die Bedienelemente wurden mittig in der Gehäuseoberseite und somit direkt oberhalb des Displays untergebracht.

Neben einem Powerschalter, über welchen man auch die Bluetooth-Kopplung starten kann, wurden hier auch zwei Taster für die Lautstärkeregelung sowie weitere drei Taster für die Auswahl der Eingangsquelle, dem gewünschten Effektmodus und zur Aktivierung des SXFi-Modus verbaut.
Zudem wurde die sehr sauber verarbeitete Gehäuseoberseite in diesem Bereich auch noch mit einem dezenten SoundBlaster Logo bedruckt.

Mit einem Blick auf die Rückseite der Soundbar findet man mittig eine in das Kunststoffgehäuse eingelassene Vertiefung vor, in welche bis auf den schon angesprochenen Kopfhöreranschluss alle Anschlüsse der Soundbar untergebracht wurden.

Neben dem Stromanschluss für das 72 Watt starke 24 Volt-Netzteil findet man hier auch den Cinch-Anschluss für den im Lieferumfang enthaltenen Subwoofer vor. Zudem wurde die Soundbar an dieser Stelle auch noch mit einem optischen Eingang, einem Aux-In sowie einem USB-Type C Anschluss ausgestattet, über welchen die Verbindung zur integrierte USB-Soundkarte hergestellt wird. Des Weiteren wurde die Soundbar mit einem SXFI-Out sowie auch mit einem HDMI-Out (ACR) ausgestattet.

Mit einem Blick auf die Unterseite der Soundbar wird einem neben den beiden gummierten Standfüßen, an welchen sich die mitgelieferten Wandhalter befestigen lassen, auch ein leicht transparenter Kunststoffstreifen auffallen, hinter welchen sich die LEDs der anpassbaren RGB-Beleuchtung befinden.

Bei dem mitgelieferten Subwoofer handelt es sich um einen passiven Subwoofer, welcher in einem recht schlanken Gehäuse untergebracht wurde. Creative hat das Gehäuse hierbei aus robusten MDF-Platten gefertigt, welche mit einem schwarzen Furnier überzogen wurden.

Wie wir es schon von der Soundbar her kennen, wurde auch der im Set enthaltene Subwoofer mit einem dezenten SoundBlaster Logo bedruckt. Im unteren Drittel der Gehäusefront wurde der Subwoofer zudem mit einer Bassreflexöffnung ausgestattet.
Der Tieftöner wurde in die linke Gehäuseseite eingelassen und wird durch einen dünnen Stoffbezug verdeckt.

Für einen sicheren Stand des Subwoofers sorgen vier auf die Gehäuseunterseite aufgeklebte Gummifüße.

Der Anschluss des Subwoofers an die Soundbar erfolgt über das fest mit dem Subwoofer verbundene Cinch-Kabel.

Die Verarbeitung der Sound Blaster Katana V2 Soundbar sowie auch des im Lieferumfang enthaltenen Subwoofers wurde seitens Creative sauber und optisch ansprechend ausgeführt.

 

Anschluss und Aufstellung:

Die neue Sound Blaster Katana V2 Soundbar wurde seitens Creative zwar für Gamer entwickelt, lässt sich durch den gebotenen Funktionsumfang jedoch auch problemlos an einem TV nutzen. Sollte man die Soundbar unterhalb des Computermonitors platzieren wollen, so muss man auf seinem Schreibtisch für einen gewissen Freiraum sorgen, denn mit einer Breite von 60 cm fällt die Sound Blaster Katana V2 deutlich breiter aus, als manch andere für den Schreibtisch ausgelegte Soundbar.

Etwas anders sieht es hingegen aus, wenn man die Soundbar unter einem TV-Gerät positionieren will. Hier wird das Größenverhältnis Bildschirm zu Soundbar in den meisten Fällen umgekehrt sein, wodurch die Soundbar in solch einem Einsatzgebiet nur selten über den Bildschirmrand hinausragen wird. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Montagewinkel kann die Soundbar zudem ganz einfach an der Wand befestigt werden.

Der im Set enthaltene Sobwoofer wird über ein knapp 2 m langes Cinch-Kabel mit der Soundbar verbunden. Im Gegensatz zu so manch anderem Soundbar-Set kann der Subwoofer somit nicht ohne Weiteres frei im Raum aufgestellt werden kann. Umgehen kann man die werksseitige Begrenzung im Bedarfsfall jedoch mittels eines optionalen Verlängerungskabels*.

Ist der Subwoofer mit der Soundbar verbunden und die Soundbar an das Stromnetz angeschlossen, fehlt nur noch der Anschluss an das gewünschte Wiedergabegerät.
Neben der Möglichkeit, die Soundbar über ein optionales 3,5-mm-Klinkekabel* oder das im Lieferumfang befindliche Toslinkkabel mit dem optischen Ausgang eines Zuspielers verbinden zu können, kann man die Soundbar auch noch über das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel an eine Spielekonsole, ein Notebook oder einen PC anschließen. Die Sound Blaster Katana V2 unterstützt zudem den HDMI Audio Return Channel (ARC), wodurch die Soundbar auch das Audiosignal vom Fernseher oder daran angeschlossener Quellen wiedergeben kann.

Um im Bedarfsfall ohne Umwege auf ein Headset zurückgreifen zu können, wurde die Soundbar an der Gehäusefront mit einem Kopfhörerausgang ausgestattet. Zudem besteht auch noch die Möglichkeit, den USB-Dongel eines SXFI kompatiblen Headsets an den SXFI-Out-Anschluss anschließen zu können.

Ob die Soundbar eingeschaltet ist oder nicht, verrät einem die kleine LED oberhalb des Powerschalters. Die hier verbaute RGB-LED dient jedoch nicht nur als Power-LED, sondern auch als Indikator für eine Bluetooth-Verbindung. Die gewünschte Eingangsquelle kann durch ein einfaches drücken der Source-Taste an der Soundbar oder über die entsprechende Taste auf der Fernbedienung ausgewählt werden. Hierbei kann man neben der integrierten USB-Soundkarte auch auf den verbauten Aux-Anschluss, den HDMI-Anschluss, den optischen Eingang sowie die integrierte Bluetooth-Funktion zurückgreifen.

Bei jeder Anschlussart ist keine gesonderte Softwareinstallation notwendig.
Will man in Kombination mit einem Windows 10 System jedoch in den Genuss des vollen Funktionsumfangs kommen, so muss man die Soundbar über das mitgelieferte USB-Kabel mit seinem System verbinden. Über diesen Weg werden auch die integrierten Mikrofone angesprochen und an das eingesetzte System weitergereicht.

Neben dem Anschluss per USB muss man zur Nutzung des vollen Funktionsumfangs auch die Creative-App für Windows installieren.

Die Creative-App ist in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Neben der Übersichtsseite, auf welcher man zehn Menüpunkte findet, wurde die Softwareoberfläche zudem mit einem linksseitigen Menü ausgestattet. An dieser Stelle findet man die Einstellungsmöglichkeiten für die Wiedergabequalität,

sowie für die Aufnahmequalität.

Zudem gelangt man über dieses Menü auch in den Einstellungsbereich, über welchen sich die Software sowie die Gerätetreiber aktualisieren oder alle Einstellungen zurücksetzen lassen.

Über die auf der Startseite zu findenden Kacheln kommt man zu den Einstellungen, welche einem die erweiterten Klangeinstellungen ermöglichen. An oberster Stelle ist hier der Soundmodus zu finden.

Dieser Modus ermöglicht es einem, getätigte Einstellungen in einem Profil zu speichern oder eines der vordefinierten Audioprofile aus dem Drop-Down-Menü auszuwählen.

Über die „Super X-Fi“ Schaltfläche gelangt man in die Super X-Fi App, welche man jedoch getrennt von der Creative App herunterladen muss. Diese App gibt es nicht nur im Microsoft-Store, sondern auch für Android und iOS.

Gleich bei der Installation der bereitgestellten Software wird man jedoch schon darauf hingewiesen, dass man die Super X-Fi Funktion nur dann nutzen kann, wenn man sich auch auf seinem Smartphone auch die SXFI App installiert und mittels dieser App Fotos von seinen Ohren und seinem Gesicht macht.

Bevor wir euch einen weiteren Überblick über die Creative App geben, zeigen wir euch daher erst noch kurz die SXFI App.

Da man mit der App Fotos von seinem Gesicht und seinen Ohren macht, welche dann über die Creative Cloud an die PC-Software übertragen werden, ist zur Nutzung der App zwingend eine Registrierung notwendig. Für den Fall, dass man an dieser Stelle keinen separaten Account erstellen möchte, kann man sich auch mittels seines Facebook- oder Google-Accounts in die App einloggen.

Sobald man sich mittels einer dieser drei möglichen Wege in die App eingeloggt hat, bekommt man eine Übersichtsseite angezeigt, welche einem kurz den Hintergrund zu Super X-Fi näherbringt.

Die bereitgestellte App dient jedoch nicht nur dazu, sein Gesicht sowie auch seine Ohren zu fotografieren und anhand der Bilder die richtigen Soundeinstellungen für den eigenen Gehörgang zu erstellen,

sondern man kann auch das an seinem Smartphone genutzte Headset auswählen. Durch diese Option kann der mittels des Smartphones wiedergegebene Klang in Kombination mit dem separat erhältlichen SXFI Kopfhörerverstärker optimal an die eigenen Gegebenheiten angepasst werden.

Hat man die notwendigen Bilder mit der App erstellt, kann man das erstellte Profil in die PC-Software übertragen. Im Anschluss kann die Super X-Fi Funktion der Soundbar genutzt werden. Da diese Funktion jedoch auf die Nutzung mit einem Headset optimiert ist und nicht für die Nutzung mit Lautsprechern ausgelegt ist, kann man die Super X-Fi Funktion nur aktivieren, wenn man die Soundbar in den Kopfhörermodus versetzt, in welchem die Tonausgabe über die angeschlossenen Kopfhörer erfolgt.

Über die auf der Startseite zu findende Schaltfläche „Acoustic Engine“ lassen sich Effekte wie Crystalizer, Bass und Smart Volume aktivieren bzw. deaktivieren und an die eigenen Vorlieben anpassen.

Über die Schaltfläche „Equalizer“ kommt man zu einem 10-Band-Equalizer, mittels welchem man auf vordefinierte Klangprofile zurückgreifen oder den Klang an die eigenen Vorlieben anpassen kann.

Über den Softwareabschnitt „CrystalVoice“ lassen sich Einstellungen vornehmen, welche für eine klarere und bessere Klangqualität bei der Nutzung der integrierten Mikrofone sorgen sollen.

Speziell für Gamer hat Creative auch der neuen Sound Blaster Katana V2 den Scout Mode spendiert, mittels welchem man während des Spielens die Töne von Schritten oder das Nachladen des Gegners etwas hervorheben kann.

Über den Softwareabschnitt „Beleuchtung“ kann man die integrierte RGB-Beleuchtung an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Neben der Möglichkeit, aus einer beliebigen Beleuchtungsfarbe zu wählen, kann man an dieser Stelle auch aus fünf verschiedenen Effekten wählen. Die einzelnen Beleuchtungseffekte und Farben kann man zudem auch reaktiv zum wiedergegebenen Tiefton aufblinken lassen.

Im Softwareabschnitt „Decoder“ kann man die automatische Lautstärkeanpassung bei der Wiedergabe von Dolby Digital Medien festlegen.

Über den integrierten Mixer lassen sich die Pegel der einzelnen Wiedergabe sowie die Aufnahme an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die letzten Einstellungsmöglichkeiten beziehen sich auf die Tastenbelegung der mitgelieferten Fernbedienung. Neben der Möglichkeit, die Reihenfolge der Sound-Modis und der direkt abrufbaren Beleuchtungseinstellungen kann man auch sechs Tasten frei belegen.

 

Stromverbrauch:

Im Zeitalter von GreenIT und den immer höher steigenden Stromkosten sollte man auch den Stromverbrauch nicht außer Acht lassen, weswegen wir auch auf diesen einen kurzen Blick werfen. Eine Möglichkeit, die Soundbar komplett ausschalten zu können, gibt es leider nicht. Die Soundbar lässt sich lediglich über den an der Vorderseite verbauten Taster oder die mitgelieferte Fernbedienung in den Stand-by-Modus versetzen. In diesem Modus verbrauchte die Soundbar in unserem Test 0,5 Watt. Bei einer normalen Lautstärke verbraucht die Sound Blaster Katana V2 23,4 Watt. Dreht man den Lautstärkeregler voll auf, so steigt der Strombedarf auf 33,8 Watt.

 

Test / Klangeindruck:

Wie wir es auch bei allen anderen Audiokomponenten bisher getan haben, haben wir auch die Sound Blaster Katana V2 Soundbar in verschiedenen Lebenslagen getestet. Neben dem normalen Musikhören am PC haben wir die Soundbar auch bei dem ein oder anderen Game sowie beim Betrachten von Filmen getestet.

In all diesen Testszenarien lieferte die Sound Blaster Katana V2 Soundbar in den werksseitigen Einstellungen ein recht ausgewogenes Klangbild. Obwohl der im Set enthaltene Subwoofer nicht als aktiver Subwoofer ausgeführt ist, sorgt dieser schon in den Grundeinstellungen für einen angenehmen Tiefgang. Über die Creative App bzw. die mitgelieferte Fernbedienung kann man den Bass noch etwas verstärken, wodurch dieser gerade in actiongeladenen Szenen für einen knackigen Tiefton sorgt. Diese Klangeigenschaften wirken sich vor allem beim Gamen und Betrachten von Filmen positiv auf das Klangerlebnis aus. Über die Creative App lassen sich auch noch die Höhen und Mitten anpassen. Wo dies gerade im Bereich der Höhen für ein sehr detailliertes Klangbild sorgt, wird man vor allem beim Musikhören feststellen, dass die Mitten hier und da etwas zurückgestellt sind.
Für den Einsatz beim Gamen und Betrachten von Filmen wurde die Sound Blaster Katana V2 Soundbar mit einem Dolby Audio zertifizierten Decoder ausgestattet, wodurch sie in der Lage ist ein virtuelles 5.1 Klangbild zu erzeugen.
Speziell für Gamer bietet einem die Katana V2 Soundbar zudem auch noch die Super X-Fi Funktion, welche jedoch nur in Kombination mit einem an der Soundbar angeschlossenen Headset genutzt werden kann. Sobald man diese Funktion aktiviert, gewinnt das Klangbild des angeschlossenen Headsets deutlich an Dynamik und auch der Tieftonbereich wird sehr deutlich verstärkt. Creative nutzt in diesem Modus die zuvor erstellten Bilder, um in einem Kartografierungsprozess mit einem Algorithmus den gewünschten räumlichen Klang an die persönlichen körperlichen Eigenschaften des Nutzers anzupassen. Durch diesen Algorithmus kann das Headset mit der Super X-Fi Funktion einen beeindruckenden Raumklang erzielen, welcher einem bei Anhören eines Konzertes oder beim Betrachten eines Films das Gefühl gibt, mitten drin zu sein.
Die Tonausgabe kann mittels eines einfachen Tastendrucks auf der Fernbedienung zwischen der Soundbar und dem angeschlossenen Headset umgeschaltet werden. Ist die Tonausgabe über das Headset aktiviert, so werden der Subwoofer und die Soundbar automatisch stummgeschaltet.

 

Fazit:

Mit der Sound Blaster Katana V2 hat Creative eine Soundbar in seinem Sortiment, welche sich vor allem an Gamer richtet, welche nicht nur auf einen kräftigen Klang, sondern auch auf eine sehr gute Ausstattung wertlegen. Auch wenn der Mitteltonbereich durch den kräftigen und gut abgestimmten Subwoofer etwas in den Schatten gestellt wird, überzeugte die Soundbar in unserem Test mit einem recht gut abgestimmten Klangbild. Abgerundet wird das Klangbild durch die Dolby Audio Funktion sowie die Super X-Fi Funktion. Wo die Soundbar selbst in der Lage ist, ein virtuelles 5.1 Signal wiederzugeben, kann man durch die Super X-Fi Funktion auch bei der Nutzung eines Headsets für einen sehr guten Raumklang sorgen. Durch die große Anschlussvielfalt eignet sich die Katana V2 Soundbar nicht nur für den Einsatz an einem PC oder einer Spielekonsole, sondern auch für den Einsatz an einem Fernseher. Passend zum seitens Creative gewählten Einsatzgebiet wurde die neue Sound Blaster Katana V2 Soundbar nicht nur mit einem schicken Design, sondern auch mit einer integrierten und anpassbaren RGB-Beleuchtung ausgestattet. Preislich liegt die Sound Blaster Katana V2 Soundbar zur Markteinführung bei 329,99€*.

Ein besonderer Dank geht an Creative für die Bereitstellung des Testmusters.

Creative - Sound Blaster Katana V2

8.7

Design

9.0/10

Tonqualität

8.5/10

Verarbeitung

9.0/10

Kompatibilität

10.0/10

Stromverbrauch

8.0/10

Preis

7.5/10

Pro

  • Anschlussvielfalt
  • Gutes Klangbild
  • Virtueller Surround Sound
  • SXFI-Unterstützung für angeschlossene Kopfhörer
  • Design
  • Verarbeitung

Contra

  • Kein Powerschalter zum vollständigen Ausschalten
  • Subwoofer nicht kabellos