YAMAHA – MusicCast Chorus – Lautsprecher

Mit dem MusicCaset Chorus haben wir heute ein Lautsprecher Set im Test, welches einen einfachen und zugleich guten Einstieg in YAMAHAs MusisCast ermöglichen soll, mit dem man seine Lieblingsmusik ganz einfach auf verschiedene Räume aufteilen kann.

Welche Features in dem Chorus Lautsprecher Set stecken und wie sich das MusicCast Bundle von YAMAHA in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

WX-010

  • Ausgangsleistung: 25 W (Tieftöner 15 W + Hochtöner 10 W)
  • Lautsprecher:
    1x 9 cm Tieftöner
    1x 2,5 cm Hochtöner
    2x Passivmembran
  • Wiedergabeformate: MP3, WMA, MPEG4-AAC, WAV, FLAC, AIFF, ALAC
  • Ausstattung:
    Bluetooth
    WiFi
    Airplay
    App-steuerbar
    DLNA zertifiziert
  • Streamingdienste: Spotify, Qobuz, Napster, JUKE
  • Anschlüsse: 1x LAN
  • Stromverbrauch (Betrieb): 8 Watt
  • Stromverbrauch (Stand-By): 2 Watt
  • Abmessung und Gewicht:
    Abmessungen (B x H x T): 120 x 160 x 130 mm
    Gewicht: 1,7 kg

 

ISX-18D

  • Ausgangsleistung: 10 W
  • Lautsprecher:
    1x 5 cm Tieftöner
    1x 2.5 cm Hochtöner
  • Wiedergabeformate: MP3, WMA, MPEG4-AAC, WAV, FLAC, AIFF, ALAC
  • Tunertyp: FM Tuner, Digital Radio
  • Empfangsarten: DAB+, Internet Radio
  • Senderspeicher: 60
  • Ausstattung:
    Bluetooth
    WiFi
    Airplay
    App-steuerbar
    DLNA zertifiziert
    Zeitschaltuhr (Timer)
  • Streamingdienste: Spotify, Qobuz, Napster, JUKE
  • Anschlüsse: 1x LAN, 1x Antenne IN
  • Stromverbrauch (Betrieb): 2 Watt
  • Stromverbrauch (Stand-By): 0,2 Watt
  • Abmessung und Gewicht:
    Abmessungen (B x H x T): 195 x 195 x 60 mm
    Gewicht: 1,2 kg

 

YAS-306

  • Ausgangsleistung: 120 W
  • Lautsprecher:
    2x 5,5 cm Tieftöner
    2x 1,9 cm Hochtöner
    2x 7,5 cm Subwoofer
  • Wiedergabeformate: MP3, WMA, MPEG4, AAC, ALAC, WAV, FLAC, AIFF
  • Raumklangprogramme (DSP): Dolby Digital, Dolby Pro Logic II, DTS, AIR SURROUND XTREME
  • Ausstattung:
    Bluetooth
    WiFi
    Airplay
    App-steuerbar
    DLNA zertifiziert
    Internetradio
    Fernbedienung
  • Streamingdienste: Spotify, Qobuz, Napster, JUKE
  • Anschlüsse: 1x optischer Audioeingang, 1x koaxialer Audioeingang, 1x analoger Audioeingang, 1x Sub-OUT, 1x LAN
  • Stromverbrauch (Betrieb): 22 Watt
  • Abmessung und Gewicht:
    Abmessungen (B x H x T): 950 x 72 x 131 mm
    Gewicht: 4,9 kg

Lieferumfang:

WX-010

  • WX-010 Lautsprecher (in gewählter Farbe)
  • Kurzanleitung
  • Stromkabel
  • Gummientkoppler

ISX-18D

  • WX-18D Lautsprecher (in gewählter Farbe)
  • Kurzanleitung
  • Netzteil
  • Antennenkabel
  • Standfuß und Montageschraube
  • Gummientkoppler

YAS-306

  • YAS-306 Lautsprecher (in gewählter Farbe)
  • Handbuch
  • Kurzanleitung
  • Optische Kabel
  • CD mit Handbuch
  • Stromkabel
  • Fernbedienung
  • Batterien
  • Bohrschablone
  • Abdeckleiste für IR-Modul

Design und Verarbeitung:

Das Chorus Lautsprecher Set wird von YAMAHA in einer mächtigen Verpackung geliefert, bei der man auf den ersten Blick erst einmal denken könnte „Oh mein Gott wo soll ich das denn alles unter bekommen“. Öffnet man die OVP, so wird man jedoch schnell feststellen, dass sich die im Set befindlichen Lautsprecher innerhalb dieser OVP in eigenen OVPs befinden. Dies hat den Hintergrund, dass es die enthaltenen Lautsprecher auch einzeln erhältlich sind, das Set einem jedoch einen kleinen Preisvorteil bietet.

Die erste Komponente, welche wir uns aus dem Chorus MusicCast Lautsprecher Set anschauen, ist der WX-010 Lautsprecher. Der WX-010 wird von YAMAHA in einer Verpackung geliefert, welche in einem hellen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde ein Produktbild eines weißen WX-010 abgedruckt.

Auf der linken Verpackungsseite ist ein Hinweis auf die Kompatibilität zu YAMAHAs MusicCast zu finden. Mit einem Blick auf die Verpackungsrückseite findet man ein weiteres Produktbild vor, welches im Gegensatz zu dem Produktbild auf der Verpackungsvorderseite jedoch einen schwarzen WX-010 Lautsprecher zeigt.

Die enthaltene Farbvariante kann man durch einen kleinen Hinweis auf der Verpackungsoberseite erkennen. Bei den von uns für diesen Test herangezogenen Lautsprechern handelt es sich um die weißen Modelle.
Entnimmt man den WX-010 Lautsprecher aus seiner Verpackung, so hat man einen kompakten Lautsprecher vor sich stehen.

Der WX-010 misst 12 x 16 x 13 cm und ist in einem weiß/grauen Design gehalten. Die beiden Außenseiten sowie auch die Vorderseite sind mit einer grauen Stoffbespannung bespannt, welche sich auch noch auf den äußeren Bereich der Ober- sowie auch Rückseite erstreckt.
Hinter dieser Bespannung hat YAMAHA in dem WX-010 neben einem 2,5 cm großen Hochtöner auch noch einen 9 cm großen Tieftöner sowie zwei Passivmembranen verbaut, welche für einen kraftvollen und ausgewogenen Klang sorgen sollen.
In die Oberseite des Lautsprechers wurde das Bedienpanel eingearbeitet, welche sich hinter vier Status-LEDs befindet.

Über das Bedienpanel kann man den Lautsprecher nicht nur ein- bzw. ausschalten sowie die Lautstärke anpassen, sondern es kann auch die Musikwiedergabe gestartet und pausiert werden. Zudem kann man durch das Gedrückthalten des Powerschalters auch einen Verbindungsaufbau zu weiteren MusicCast Komponenten starten. Hierzu ist der WX-010 nicht nur mit einer WLAN-Schnittstelle ausgestattet, sondern YAMAHA hat dem Lautsprecher auch ein Bluetoothmodul verpasst, wodurch es möglich ist, sein Smartphone oder ein anderes Wiedergabegerät direkt mit dem Lautsprecher zu koppeln.
Betrachtet man den Lautsprecher einmal von der Rückseite aus, so findet man hier neben einer kleinen Öffnung, welche eine Wandmontage ermöglicht, auch ein eingearbeitetes Gewinde vor, durch welches man den Lautsprecher an einem Lautsprecherständer befestigen kann.

Auf der Unterseite wurde der WX-010 mit einer großzügigen Gummierung versehen, durch welche der Lautsprecher im aufgestellten Zustand vom Untergrund entkoppelt wird.

Aus diesem Blickwinkel lassen sich auch die Anschlüsse erkennen, welche vertieft in die Rückseite des WX-010 integriert wurden. Neben einem Stromanschluss findet man hier einen LAN-Anschluss und einen USB-Anschluss vor.

Wo der USB-Anschluss nur für Serviceanwendungen gedacht ist, kann man den Lautsprecher über den LAN-Anschluss auch kabelgebunden in sein Heimnetzwerk einbinden. Durch die Verwendung des LAN-Anschlusses ist es möglich eine Distanz zu überbrücken, welche man mittels einer WLAN-Verbindung nicht überbrückt bekommt.

Bei dem zweiten Lautsprecher, welcher sich in dem Chorus MusicCast Lautsprecher Set befindet, handelt es sich um dem Resito – ISX-18D, einem besonders flachen Lautsprecher, welcher neben den von dem WX-010 gebotenen Funktionen noch weitere Features bietet.

Der ISX-18D wird von YAMAHA ebenfalls in einer hell gestalteten Verpackung geliefert, welche auf der Vorderseite neben der Modellbezeichnung und den wichtigsten Features auch mit einem Produktbild bedruckt wurde.

Auf der Verpackungsrückseite wird einem der Lautsprecher in einer Umgebung präsentiert, welche auch in den eigenen vier Wänden als Einsatzgebiet vorkommen könnte.

Entnimmt man den Lautsprecher aus seiner Verpackung, so hat man einen quadratischen Lautsprecher mit einer Kantenlänge von 19,5 cm vor sich stehen. Der Lautsprecher ist mit einem umlaufenden Aluminiumrahmen ausgestattet, durch welchen das verbaute Stahlnetz eingefasst ist.

Ein solches Gitter findet man bei nur sehr wenigen Lautsprechern vor und es ist sicherlich zudem auch eine Geschmackssache.

Mittig in das eingesetzte Stahlnetz wurde eine LCD-Anzeige integriert, über welche man nicht nur die aktuelle Uhrzeit angezeigt bekommt, sondern auch wichtige Statusinformationen, wie z.B. ein gerade stattfindendes Firmwareupdate.

Betrachtet man den Resito – ISX-18D Lautsprecher einmal von der Seite aus, so ist zu erkennen, dass das verbaute Kunststoffgehäuse auf allen vier Außenseiten zur Rückseite hin verjüngt wird, wodurch der Lautsprecher im aufgestellten Zustand leicht schief steht.

Um ein Umkippen des Lautsprechers zu vermeiden, liefert YAMAHA eine Stütze mit, welche an der Rückseite befestigt werden kann.

Durch eine in die Gehäuserückseite eingelassene Montagebohrung kann der Restio – ISX-18D auch an der Wand montiert werden.
Zum Anschluss des Lautsprechers befindet sich im unteren Bereich der Gehäuserückseite ein vertieft eingelassenes Anschlusspanel, welches neben dem Stromanschluss auch ein LAN-Anschluss sowie einen USB-Anschluss bereithält. Der hier eingearbeitete USB-Anschluss dient wie auch bei dem WX-010 lediglich für Serviceanwendungen.

Neben diesen Anschlüssen hat YAMAHA den ISX-18D auch noch mit einem Antennenanschluss ausgestattet.

Mit einem Blick auf die Oberseite findet man das Bedienelement vor. Neben einem Powerschalter sowie einer Taste zur Wahl der Eingangsquelle befinden sich an dieser Stelle auch noch zwei Tasten zur Lautstärkeregelung sowie eine Preset- und Alarm-Taste.

Links neben diesen Bedienelementen sind zwei Status-LEDs eingearbeitet worden, welche einen über den Status der drahtlosen Verbindungen informieren.

Im Inneren des ISX-18D arbeitet neben einem 2,5 cm großen Hochtöner auch noch ein 5 cm großer Tieftöner, welchem ein Bassreflex-Port zur Seite steht. Hierdurch soll der Lautsprecher trotz der geringen Bautiefe einen kräftigen Bass erzielen können.
Neben den Anschluss- und Ansteuerungsmöglichkeiten, welche wir zuvor schon bei dem WX-010 gesehen haben, verfügt der ISX-18D über einen integrierten DAB+ Empfänger, durch welchen der Lautsprecher zugleich auch als Radio fungiert. Das empfangene Signal kann durch die MusicCast Technologie natürlich auch auf allen anderen MusicCast kompatiblen Geräten wiedergegeben werden.

Die dritte Komponente, welche sich in dem Chorus MusicCast Lautsprecherset befindet, dient zugleich auch als Herzstück des Sets. Hierbei handelt es sich um die YAS-306 Soundbar, welche im Vergleich zu den beiden anderen Lautsprechern nicht in einer hochglänzend bedruckten Verpackung geliefert wird.

Entnimmt man die Soundbar aus ihrer Verpackung, so hat man eine Soundbar vor sich liegen, welche einem vom Design her gleich an den WX-010 Lautsprecher erinnert.

Das wichtigste Designmerkmal ist auch bei der YAS-306 Soundbar die Stoffbespannung, welche sich von der Vorderseite bis an die hintere Kante der Oberseite erstreckt.

Diese wurde nicht nur sehr sauber angebracht, sondern auf der Oberseite auch mit einem eingelassenen Kunststoffstreifen abgesetzt, durch welchen die Optik aufgepeppt wird.

In die beiden Außenseiten wurde jeweils eine Kunststoffblende eingearbeitet, welche zur Hälfte von einer Bassreflexöffnung und zur anderen Hälfte von einem Gitter eingenommen wird.

In den schon kurz angesprochenen Kunststoffstreifen auf der Oberseite wurden die Status-LEDs eingelassen, welche einen bei der manuellen Steuerung unterstützen.

Für diese Art der Steuerung hat YAMAHA in die Rückseite der Soundbar ein entsprechendes Bedienelement eingearbeitet, welches über recht große Tasten verfügt, die sich auch beim Übergreifen der Soundbar gut erreichen lassen.

Für den Fall, dass die Soundbar liegend vor dem TV positioniert wird, befindet sich oberhalb des auf der Rückseite eingearbeiteten Bedienelementes ein IR-Sensor, welcher das Signal der genutzten Fernbedienung an das hinter der Soundbar stehende TV-Gerät weiterleiten kann. Für den Fall, dass man diese Funktion nicht nutzen möchte, liefert YAMAHA einen schmalen Kunststoffstreifen mit, mittels welchem man den Sensorbereich abkleben kann.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Lautsprechern, welche sich in dem Chorus Set befinden, ist das Stromkabel der Soundbar fest mit dem Gehäuse verbunden.

Wie wir es auch schon von den beiden anderen Lautsprechern kennen, wurde auch bei der YAS-306 Soundbar das integrierte Anschlusspanel leicht vertieft in die Rückseite eingelassen. Hier findet man neben dem ebenfalls schon bekannten LAN- und USB-Anschluss auch einen Stereoeingang, einen optischen Eingang sowie auch einen digitalen Eingang vor.

Zudem wurde hier auch noch ein Subwoofer-Out integriert, wodurch man der Soundbar ganz einfach einen aktiven Subwoofer zur Seite stellen kann.

Mit einem Blick auf die Gehäuseunterseite sind nicht nur mehrere Gummifüße zu erkennen, durch welche die Soundbar vom Untergrund entkoppelt wird, sondern auch zwei Montagebohrungen, durch welche eine Wandmontage ermöglicht wird. Um diese sauber und mit einem geringen Arbeitsaufwand bewerkstelligen zu können, wurde dem Lieferumfang eine entsprechende Bohrschablone beigelegt.

Im Inneren der YAS-306 Soundbar arbeiten neben zwei 5,5 cm großen Tieftönern auch zwei 1,9 cm große Hochtöner sowie zwei 7,5 cm große Subwoofer. Die Soundbar ist zudem mit einer Technik ausgestattet, welche automatisch erkennt, ob die Soundbar aufgestellt oder an der Wand montiert wurde. Hierdurch ist es möglich, die verbauten Treiber anders anzusteuern, sodass das Klangbild an die Positionierung angepasst wird.

Um einen virtuellen Surround Sound zu ermöglichen, ist die YAS-306 mit der Air Surround X Treme Technologie ausgestattet.
Mittels dieser Technologie wird also kein echtes dreidimensionales Klangbild erzeugt, sondern aus Stereosound wird ein virtueller Surround Sound mit sieben Boxen und Subwoofer generiert, welcher aber dennoch einen sehr reales Surround Erlebnis bieten soll.
Mit Musik, Kino, TV-Programm, Sport und Videospielen werden einem zudem gleich fünf verschiedene Surround-Modis geboten.

Auch wenn YAMAHA bei allen drei im Chorus MusicCast Set enthaltenen Lautsprecher auf Kunststoffgehäuse und nicht auf hochwertigere Gehäuse aus MDF-Platten setzt, wurden die Lautsprecher seitens YAMAHA sehr sauber und hochwertig verarbeitet.

Einrichtung:

Zur Einrichtung des Chorus MusicCast Lautsprecher Sets benötigt man entweder ein Android- oder iOS-Gerät, auf welchem man sich die kostenlose YAMAHA – MusicCast App installieren muss. Hat man die App installiert und gestartet, so kann man sich entweder eine Demo anzeigen lassen, oder aber auch gleich mit der Einrichtung starten.

Sobald man die Einrichtung gestartet hat, wird man im ersten Schritt dazu aufgefordert, die erste MusicCast Komponente einzuschalten.

Nach dem Einschalten der entsprechenden Komponente muss man dies auch noch in der App bestätigen. Im Anschluss wird man dazu aufgefordert, die Connect-Taste des Lautsprechers für ca. 5 Sekunden gedrückt zu halten. Anschließend muss der erfolgte Arbeitsschritt wieder mit dem berühren des „Weiter-Buttons“ bestätigt werden. Anschließend beginnt die App damit, die jeweilige Komponente zu suchen.

Für den Fall, dass dies die erste MusicCast Komponente ist, welche man in seinen eigenen vier Wänden aufstellt und den Anschluss dabei nicht über ein lokales Netzwerk, sondern über WLAN vornimmt, muss man im nachfolgenden Schritt zu erst in die WLAN-Einstellungen des zur Einrichtung herangezogenen Smartphones oder Tablets gehen, und hier das WLAN MusicCastSetup auswählen.

Hierbei handelt es sich um ein WLAN-Signal, welches von der gerade im Connect-Modus befindlichen MusicCast Komponente aufgebaut wird.

Im Anschluss kann man mit der Einrichtung fortfahren und man wird auch schon nach dem WLAN-Netzwerk gefragt, in welches man den Lautsprecher einbinden möchte.

Sollte das gewünschte WLAN mit einem WLAN-Schlüsse versehen sein, so muss man diesen nun eingeben.
Hat man den Lautsprecher mit dem eigenen Netzwerk verbunden, so kann man ihn einem gewünschten Raum zuweisen. Hierzu kann man entweder eine eigene Bezeichnung eintragen, oder aber eine der schon vorgegebenen Möglichkeiten auswählen.


Für eine einfachere Zuordnung und einen schnelleren Zugriff auf den gewünschten Raum kann man jedem Raum auch ein passendes Bild zuweisen.

An dieser besteht die Möglichkeit, ein eigenes Bild aufzunehmen, oder aber auch eines der schon seitens YAMAHA in der App hinterlegten Bilder auszuwählen.

Ist dieser Arbeitsschritt vollbracht, so ist auch schon die Einrichtung der ersten MusicCast Komponente vollbracht.

Sollte man wie in unserem Fall noch weitere Komponenten einrichten wollen, so kann man an dieser Stelle auf „Neues Gerät hinzufügen“ klicken und schon wird der Einrichtungsvorgang für das nächste Gerät von Neuem gestartet.

Hat man alle MusicCast Lautsprecher in die App aufgenommen, so kann man den Einrichtungsassistenten beenden.

Test:

Startet man die MusicCast App nach der erfolgreichen Einrichtung das erster mal, so erwartet einen die App mit einem kleinen Tutorial, durch welches man die App einmal kennenlernt.

Sobald man dieses durchlaufen oder auch einfach nur durchgeklickt hat, werden die verschiedenen Symbole etwas Heller und man kann in der Theorie gleich alle gebotenen Funktionen nutzen.

Wir wurden an dieser Stelle jedoch bei der Auswahl jedes einzelnen Raumes durch offene Firmwareupdates ausgebremst, welche man vor der Nutzung durchführen sollte.

Hat man die vorhandenen Lautsprecher mit der aktuellen Firmware versorgt, so kann man sich gleich in den Musikgenuss stürzen, denn jeder Lautsprecher ist nun voll einsatzbereit.

Je nach verwendetem Lautsprecher kann man die gewünschte Eingangsquelle direkt am Lautsprecher oder über die App auswählen. Will man z.B. das Audiosignals, des TVs oder einem an dem TV angeschlossenen Gerätes, auf der Soundbar ausgeben, so muss man an der Soundbar lediglich den optischen Eingang auswählen und schon kommt man zu dem gewünschten Ergebnis.

Über die bereitgestellte App kann man jedoch nicht nur die physikalischen Eingänge oder integrierte Funktionen wie z.B. den DAP+ Tuner des ISX-18D aktivieren, sondern auch noch auf eine Reihe weiterer Features zurückgreifen.

So gibt es hier bei jedem gekoppelten Lautsprecher nicht nur die Möglichkeiten Inhalte aus dem eigenen Netzwerk oder aus einem der verschiedenen Internetradiosender, welche schon in der App hinterlegt sind, abzuspielen, sondern auch von einem dieser Streamingdienste:

  • napster
  • Spotify
  • Juke
  • qobuz
  • Tidal
  • DEEZER

Wie man anhand dieser Liste schnell erkennen kann, sind leider noch nicht alle großen Streamingdienste integriert worden. Für den Fall, dass der von einem genutzte Streamingdienst noch nicht mit dabei ist, kann man diesen auch auf seinem Smartphone oder Tablet starten und die Musik per Bluetooth an einen der verbundenen Lautsprecher schicken. Von hieraus kann die übertragene Musik dann an alle verbundenen Lautsprecher verteilt werden kann.

Apple-Nutzer können ihre Musik zudem per AirPlay an einen der gekoppelten Lautsprecher übertragen.

Innerhalb eines virtuellen Raumes ist die Benutzeroberfläche wie auch auf der Startseite, auf welcher einem die verschiedenen Räume angezeigt werden, mit einer übersichtlichen Kacheloberfläche ausgestattet, durch welche sich die einzelnen Funktionen auch auf einem kleinen Touchdisplay leicht auswählen lassen.

Findet bei dem gerade ausgewählten Lautsprecher bzw. Raum eine aktive Wiedergabe statt, so werde einem in der unteren linken Ecke Informationen über den gerade wiedergegeben Titel bzw. Interpreten angezeigt. In der rechten unteren Ecke ist zudem ein Pause-Button zu finden, über welchen sich die Musikwiedergabe mit einem Fingerdruck pausieren und anschließend wieder starten lässt.
In der oberen linken Ecke findet man ein Haus-Symbol vor, über welches man wieder auf die Übersichtsseite gelangt, auf welcher einem die verschiedenen Räume angezeigt werden. In der oberen rechten Ecke befindet sich ein virtueller Powerschalter, über welchen man das gerade ausgewählte Gerät in den Standby-Modus versetzen oder wieder aufwecken kann. Diese Funktion ist auch auf der Übersichtsseite der verschiedenen Räume möglich, wodurch man zum Ein- bzw. Ausschalten von Lautsprechern nicht immer erst in den gewünschten Raum wechseln muss.

Auch auf der Übersichtsseite ist auf einen Blick zu erkennen, in welchem Raum gerade eine aktive Wiedergabe stattfindet. Wenn es das Wiedergabegerät zulässt, kann man auch an dieser Stelle schon erkennen, welcher Song gerade wiedergegeben wird.
Über das im rechten oberen Rand befindliche Zahnrad kann man die Einstellungen aufrufen, in denen man nicht nur weitere Lautsprecher hinzufügen oder vorhandene Lautsprecher entfernen kann, sondern auch die Grundfunktionen anpassen kann. Am interessantesten ist jedoch der Link-Butten in der oberen linken Ecke, denn über diesen Button lassen sich mehrere Räume zu einem virtuellen Raum zusammenfügen.

An dieser Stelle kann man die Räume auswählen, welche man zusammenfassen möchte. Es können jedoch nicht einfach nur alle Räume zusammengefasst werden,

sondern es ist auch möglich, nur bestimmte Räume zu gruppieren und manche Räume außen vor zu lassen.

Durch diese Möglichkeit kann man z.B. im Wohn- und Esszimmer gemütliche Musik wiedergeben und im Kinderzimmer die aktuellen Hits für die Kids abspielen lassen.

Für den Fall, dass dann einmal ein Kindergeburtstag feiert, oder einfach nur während der Hausarbeit in allen Räumen die selbe Musik hören möchte, so ist dies ebenfalls mit wenigen Klicks möglich.

Hat man mehrere Räume zusammengefasst, so kann man in diesen nicht nur eine gemeinsame Audioquelle nutzen, sondern man kann auch die Lautstärke je nach Wunsch gemeinsam oder getrennt voneinander regeln.

Mittels YAMAHAs MusicCast ist es jedoch nicht nur möglich, MusicCast kompatible Lautsprecher von YAMAHA in das System einzubinden, sondern es kann auch jeder beliebige Bluetoothlautsprecher in den Aufbau integriert werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der verwendete Bluetooth-Lautsprecher von YAMAHA oder einem anderen Hersteller ist. Somit bietet das MusicCast System von YAMAHA eine sehr gute Kompatibilität. Für den Fall, dass man z.B. seine Musik lieber so genießen möchte, dass der gerade von der Arbeit nach Hause gekommen Partner nicht genervt wird, kann man sich die Musik auch an einen Bluetoothkopfhörer schicken lassen. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen anderer Hersteller liegt der große Vorteil von YAMAHAs MusicCast somit auf jeden Fall im Bereich der sehr guten Kompatibilität.

Auch wenn einem das Chorus MusicCast Lautsprecherset einen riesigen Funktionsumfang bietet, darf natürlich auch die Audioqualität der mitgelieferten Lautsprecher nicht zu kurz kommen, weswegen wir auch auf diese einen genaueren Blick geworfen haben.

Was die gebotene Klangqualität angeht, waren wir gerade von dem Klangbild der beiden kleineren Lautsprecher, dem WX-010 und dem ISX-18D sehr überrascht. Diese lieferten in unserem Test trotz der kompakten Abmessungen nicht nur klare Höhen, sondern auch einen recht kräftigen Tieftonbereich. Je abgespieltem Titel zeichnete sich auch ein präziser Mitteltonbereich ab, Durch diese Klangeigenschaften wird es mit den beiden Lautsprechern möglich, seine Lieblingsmusik an Orten zu genießen, an denen man zuvor nicht an einen angenehmen Musikgenuss gedacht hat.

Im Vergleich zu den beiden kleineren Lautsprechern zeigte sich die YAS-306 Soundbar im Auslieferungszustand mit einem nicht so kräftigen Sound. In den Grundeinstellungen ist der Tieftonbereich recht flach abgestimmt, wodurch es der Soundbar an Volumen fehlt durch die verschiedenen Klangprofile, welche seitens YAMAHA zur Auswahl stehen, kann man der Soundbar dennoch einen kräftigen Bass entlocken. In Kombination mit der Air Surround X Treme Technologie, welche für einen raumfüllenden, virtuellen Surround Sound sorgt, werden somit auch Actionfilme zu einem wahren Genuss.
Für den Fall, dass einem der gebotene Bass nicht kräftig genug sein sollte, so kann man jeden beliebigen Subwoofer, welcher über einen integrierten Verstärker verfügt, mittels eines einfachen Cinch-Kabels an der Soundbar anschließen und so die eigenen vier Wände zu beben bringen.
Die YAS-306 Soundbar eignet sich durch die gebotenen Klangeigenschaften auch gut zur Musikwiedergabe, wo sie ein klares und voluminöses Klangergebnis bietet.
Durch die gebotenen Abmessungen kann die im Set enthaltene YAS-306 Soundbar im direkten Vergleich zu den anderen beiden im Set enthaltenen Lautsprechern den besten Stereoklang liefern. Kauft man sich zu dem Chorus Lautsprecherset noch einen separaten WX-010 Lautsprecher hinzu, so kann man die zwei dann vorhandenen WX-010 Lautsprecher zu einem Stereo-Setup zusammenschließen, welches durch die räumliche Trennung einen noch besseren Stereoklang erzielen kann.

Fazit:

Mit dem Chorus hat YAMAHA ein MusicCast Set in seinem Sortiment, welches durch die drei im Set enthaltenen Lautsprecher eine sehr gute Grundlage für den Einstieg in die Welt des raumübergreifenden Musikgenusses bildet. Die im Set enthaltenen Lautsprecher sind durch die die gebotenen Funktionen und Größen für verschiedene Einsatzgebiete ausgelegt und können trotz der kompakten Abmessungen mit einem sehr guten Klangbild überzeugen. Die drei Lautsprecher bieten jedoch nicht nur einen raumfüllenden Klang, sondern auch einen großen Funktionsumfang. So kann z.B. mit jedem Lautsprecher ein dedizierter Bluetoothlautsprecher gekoppelt werden, wodurch sich das System kostengünstig auf weitere Räume ausweiten lässt. Durch die integriert Bluetoothfunktion kann man in Kombination mit einem Smartphone oder Tablet auch Streamingdienste mit dem MusicCast System nutzen, welche seitens YAMAHA aktuell noch nicht unterstützt werden. Die Einrichtung sowie auch die Bedienung geht sehr leicht von der Hand. Leider ist man hier jedoch an die Nutzung eines iOS- oder Androidgerät gebunden. An dieser Stelle hätte es uns gut gefallen, wenn es auch eine Möglichkeit zur Steuerung über einen PC geben würde. Auch wenn YAMAHA bei den mitgelieferten Lautsprechern nicht auf Gehäuse aus MDF-Platten setzt, wurden die drei Lautsprecher sauber und hochwertig verarbeitet. Preislich liegt das Chorus MusicCast Lautsprecher Set aktuell bei knapp 675€*. Der veranschlagte Verkaufspreis wird einem eventuell auf den ersten Blick recht hoch vorkommen. Jedoch relativiert sich der Verkaufspreis bei einem Blick auf vergleichbare Produkte, welche einem das gebotene Klangerlebnis in Kombination mit dem hohen Funktionsumfang bieten, sehr schnell wieder.

Pro

  • Design
  • Funktionsumfang
  • Sehr gute Klangeigenschaften
  • Kompatibel zu Bluetoothlautsprecher jedes Herstellers
  • Benutzerfreundliche Bedienung
  • Verschiedene Farben

Contra

  • Nicht jeder Streamingdienst wird unterstützt

Design

Klangqualität

Verarbeitung

Kompatibilität

Reichweite

Preis

Wir danken YAMAHA sehr für die Bereitstellung des Testmusters.