Xigmatek – Shield NPC-D212 Notebookkühler

Mit dem Shield D212 bietet Xigmatek einen Notebookkühler für 17″ Notebooks an, welcher durch hohe Qualität sowie Kühlleistung selbst im Hochsommer High-End-Hardware auf stickig-warmen Lanpartys kühl halten soll.

Ob Xigmatek dieses Vorhaben mit dem Shield NPC-D212 gelingt und welche Lautstärke dafür nötig ist, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 350 x 58 x 340 mm (B x H x T)
  • Geeignet für Notebooks bis 17 Zoll Display-Diagonale
  • Material: Aluminium
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 1.800 g
  • Lüfter: 1x 200 mm (20,1 dB(A), 500 U/Min, 102,2 m³/h)
  • Lebensdauer: 30.000 h
  • Anschlüsse:
    1x USB 2.0 Eingang
    1x USB 2.0 Ausgang
  • Spannung: 5 V

Lieferumfang:

  • Xigmatek Shield NPC-D212
  • USB-A auf USB-A Kabel

Design und Verarbeitung:

Der Shield NPC-D212 wird von Xigmatek in einer Weiß / Schwarz gehaltenen Verpackung geliefert. Auf der Oberseite der Verpackung ist ein großes Produktbild des Notebookkühlers sowie eine kurze Beschreibung auf Englisch abgedruckt.

Auf den beiden Außenseiten der Verpackung wurden die Spezifikationen des Kühlers abgedruckt.
Innerhalb der OVP ist der Kühler durch eine Schutzfolie vor Kratzern geschützt. Um größere Schäden zu vermeiden, ist der Kühler an zwei Seiten zudem von Schaumstoff umgeben.

Nach dem Auspacken hält man den komplett in schwarz gehaltenen Notebookkühler in der Hand. Bei dem ersten Blick auf den Kühler stellt man schon die hohe Materialqualität fest. Der Kühler ist fast komplett aus Aluminium gefertigt. Alle Aluminiumteile weisen eine schwarze, gebürstete Oberfläche auf. Die verbauten Aluminiumteile sind zudem sehr dick und damit auch robust gefertigt.

Der Kühler besteht aus sechs einzelnen Elementen, welche miteinander verbunden sind.

Im vorderen Bereich wurde das größte Aluminiumteil verbaut. Dieses ist z-förmig gestaltet und gibt den Neigungswinkel des Notebookkühlers an.

Dieses Element dient zudem als Handballenauflage. An der Rückseite ist ein U-Profil eingearbeitet. In dieses sind links und rechts Aluminiumstreben geschraubt, welche zum hinteren Bereich des Kühlers führen. An dessen Ende ist eine c-förmige Aluminiumplatte angebracht, welche als Fuß an der Rückseite dient.
Zwischen diesen vier Aluminiumteilen ist ein schwarzes Mesh-Gitter eingearbeitet, welches den darunter liegenden Lüfter vor Beschädigungen schützt und als Auflagefläche für das Notebook dient.

Betrachtet man den Kühler einmal von der Unterseite, so ist der schwarze Kunststoffrahmen zu finden, in welchem der Rotor montiert ist.

An der linken Seite dieses Kunststoffrahmens befinden sich in hinteren Bereich zwei USB-A Anschlüsse sowie ein ON/OFF Schalter. Der eine USB-A Anschluss ist mit „IN“ beschriftet und dient zum Anschluss an das Notebook. Der zweite Anschluss ist durchgeschliffen und dient somit zum Anschluss von USB Geräten. Durch diesen zweiten Anschluss gehen einem keine Anschlüsse verloren.

Mittig in diesem Kunststoffrahmen ist der Rotor befestigt. Bei dem Rotor handelt es sich um ein orangefarbenes 200mm Modell mit 15 Rotorblättern. Damit der Lüfter genügend Luft befördern kann, sind direkt unterhalb des Rotors sowie links und rechts entsprechende Lüftungsschlitze in den Kunststoffrahmen eingearbeitet. Das über dem Lüfter befindliche Mesh-Gitter schützt das verwendete Notebook zudem vor Staub.
Betrachtet man den Kühler einmal von der Seite, so fällt einem auf, das das vordere Aluminiumteil am Ende der Handballenauflage ca. 1cm abfällt. Diese Kante wurde eingearbeitet, um einen sicheren Stand des Notebooks auf dem Kühler zu gewährleisten. Somit ist auch ein Verrutschen in einer heißen Gaming-Session ausgeschlossen. Bei bestimmten Notebookmodellen werden jedoch eventuelle Anschlüsse in der Front durch diese Kante Verdeckt.
Um einen sicheren Stand des Notebookkühlers auf dem Schreibtisch oder ähnlichen Unterlagen sicherzustellen, sind im hinteren sowie im vorderen Bereich des Kühlers jeweils zwei Gummifüße angebracht. Diese sind nicht geklebt, sondern durch den Kühler gesteckt, so wie man es von Lüfterentkopplern aus dem Gehäuse Bereich kennt.

Der gesamte Kühler ist auf höchstem Niveau verarbeitet und weißt keinerlei Mängel auf.

Montage und Inbetriebnahme:

Zur Montage muss man bei diesem Kühler nicht mehr viel sagen. Man muss den Kühler lediglich auf den Schreibtisch oder die gewünschte Unterlage stellen, das Notebook darauf platzieren und das USB-Kabel anschließen.

Das von uns verwendete 17″ Gaming Notebook steht links und rechts jedoch leicht über den Kühler über. Durch diesen Umstand ist das erreichen der USB Anschlüsse sowie des ON/OFF Schalters etwas erschwert.

Wir haben zudem in dem Test genau das Problem mit den verdeckten Frontanschlüssen. Bei unserem Testnotebook werden die drei Audioanschlüsse verdeckt. Diese sind nur frei zugänglich, wenn wir das Notebook ganz nach rechts verschieben. Aber auch dann steht dieses noch fest auf dem Kühler.

Kühlleistung:

In unserem Test haben wir den Kühler in einer Kombination mit einem 17″ HP Gaming Notebook betrieben. Als Referenzwerte dient der Betrieb ohne Kühler und mit allen bisher getesteten Notebookkühlern.

Um die maximale Kühlleistung von allen Kühlern zu erreichen, werden Notebookkühler, welche über eine Regelung der Lüfter verfügen, so eingestellt, dass die Lüfter mit voller Geschwindigkeit laufen.

Die Testergebnisse sind bei einer Raumtemperatur von ca. 21,5°C (zu beginn der Testphase gemessen) entstanden. Protokolliert wurde die maximale CPU-Temperatur während eines 30-minütigen Prime95 Stresstest.

Wie man dem Testergebnis entnehmen kann, hat der Shield NPC-D212 es geschafft den über lange Zeit besten Kühler in unserem Test aus dem Hause ARCTIC vom 1. Platz zu verdrängen. Der Kühler erreicht durch seinen großen Lüfter eine hohe Kühlleistung bei einer angenehmen Geräuschkulisse.
Diese war jedoch erst nach einer Einlaufphase von ca. einer Stunde zu erreicht. Während dieser Phase hörte man ein leichtes Wummern.

Fazit:

Xigmatek hat mit dem Shield NPC-D212 einen Kühler auf höchstem Niveau gefertigt. Der Notebookkühler erreicht durch seinen verbauten 200-mm-Lüfter eine überragende Kühlleistung und wird auch mit High-End-Hardware spielend fertig. Der Geräuschpegel liegt auf einem sehr angenehmen Level. Somit stört der Kühler auch bei normalen Officearbeiten nicht. Durch die Handballenauflage ist ein bequemes Arbeiten am Notebook möglich und das Abrutschen des Notebooks vom Notebookkühler ist somit unterbunden. Jedoch können eventuell Frontanschlüsse blockiert werden. Das Xigmatek Shield NPC-D212 können wir somit nicht nur Gamern, sondern allen Notebookusern empfehlen.

Pro

  • Kühlleistung
  • Lautstärke
  • Verarbeitung

Contra

  • Nur ein zusätzlicher USB Anschluss
  • Eventuell blockierte Frontanschlüsse

Verarbeitung

Kühlleistung

Bedienung

Lautstärke

Ausstattung

Lieferumfang

Preis

Modding

 

Wir danken xigmatek.com sehr für die Bereitstellung des Testmusters.