Team Group – Elite Plus Series 16GB Kit

Mit dem TPKD416GM2400HC16DC01 haben wir heute ein 2400 MHz schnelles und 16GB großes DDR4 Speicherkit der Elite Plus Serie aus dem Hause Team Group im Test, welches sich durch das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis am hart umkämpften Speichermarkt behaupten will.

Welche Leistung in dem 2400 MHz schnellen Speicherkit steckt, und wie es sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Modellbezeichnung: TPKD416GM2400HC16DC01
  • Serie: Elite Plus Series
  • Gesamtkapazität: 16 GB
  • Module: 2 Stück
  • Typ: DDR4 – 2400MHz
  • Timings:
    CAS Latency (CL) 16
    RAS-to-CAS-Delay (tRCD) 16
    RAS-Precharge-Time (tRP) 16
    Row-Active-Time (tRAS) 39
  • Hinterlegte Profile:
    • JEDEC: DDR4-2133 CL15-15-15-36 @1.2V
    • XMP Profile #1: DDR4-2666 16-16-16-39 @1.2V
  • Spannung: 1,2 V
  • Höhe: 31,25mm

Lieferumfang:

  • 2 x Elite Plus Series 8GB Modul
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Das Team Group – Elite Plus Series 2400 MHz 16GB Kit wird in einer Verpackung geliefert, welche in einem grauen Farbton gehalten ist. Die Verpackungsvorderseite ist neben der Geschwindigkeit der beiden Speichermodule auch mit den wichtigsten Features bedruckt.

Durch ein in die Verpackung eingelassenes Sichtfenster, welches aus der Oberseite des enthaltenen Speichertrays besteht, kann man schon einen ersten Blick auf die Speicher werfen.
Auf der Verpackungsrückseite ist eine kurze Beschreibung zu finden, welche in sechs verschiedenen Sprachen abgedruckt ist.

Entnimmt man das Speicherkit aus seiner Verpackung, so hat man ein recht schlicht gehaltenes DDR4 Speicherkit vor sich liegen, welches sich in einem fast durchweg schwarzen Gewand zeigt.

Team Group hat den beiden Speichermodulen ein schwarzes PCB mit acht Layer verpasst. Auf den Speicherchips wurden zur besseren Kühlung Speicherkühler verbaut, welche passend zu dem Design des PCBs ebenfalls in schwarz gehalten sind.

Im Vergleich zu vielen anderen Herstellern geht Team Group bei den Speichern aus der Elite Plus Serie jedoch beim Design dieser Speicherkühler einen etwas anderen Weg und lässt diese etwas kleiner ausfallen, sodass sie nicht über das PCB herausragen. Durch den gewählten Aufbau werden die Speichermodule somit nicht künstlich in die Höhe gezogen, weswegen sie unter jedem Kühler Platz finden.
Auf der linken Seite des Speicherkühlers wurde das Elite Plus Logo eingestanzt. Auf der rechten Seite ist das Team Group Logo zu finden. Diese beiden Logos sind von der Eloxierung ausgespart, wodurch sie in einem schicken Aluminiumdesign glänzen.
Betrachtet man einmal die Rückseite der Speichermodule, so findet man hier einen fast identischen Aufbau wieder. Team Group hat hier lediglich noch ein Typenschild, welches alle wichtigen Informationen zu den jeweiligen Modulen enthält, auf den Speicherkühler aufgeklebt.

Wirft man einen etwas genaueren Blick auf die einzelnen Kontakte, so ist sehr schön zu erkennen, dass das PCB der einzelnen Speichermodule an der unteren Kante über eine geschwungene Form verfügt. Diese Form wurde mit den DDR4 Speichermodulen eingeführt. Sie soll dazu beitragen, dass die Montage der Speicher vereinfacht wird.

Das Speicherkit gibt es neben der von uns in diesem Test herangezogenen Farbkombination auch noch in drei anderen Varianten, welche sich lediglich durch die Farbe der Speicherkühler unterscheiden. Diese gibt es noch in Blau, Rot und Orange.

Die Verarbeitung des Speicherkits ist durchweg gut ausgeführt und gibt uns keinerlei Anlass zur Kritik. Team Group gewährt auf das Speicherkit zudem eine Garantie von 10 Jahren.

Testsystem und Test:

Als Testsystem kommt in diesem Test ein Sockel 2011-3 System zum Einsatz, welches aus diesen Komponenten besteht:

  • Mainboard: Asrock X99 WS-E/10G
  • CPU: Intel Core i7-5960X
  • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Grafikkarte: Zotac GTX980 AMP! Extreme Edition
  • Systemlaufwerk: OCZ RevoDrive 3 240GB
  • Windows 7 Prof. 64-Bit

Das System wird in einem nicht übertakteten Zustand betrieben, um einen besseren Vergleich bieten zu können. Bei dem installierten Windows 7 64bit handelt es sich um eine frische Installation mit den aktuellsten Updates, jedoch ohne störende Hintergrundprogramme wie Virenscanner, Asrock Utilities etc.

Das Speicherkit wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und ließen sich durch das Laden des entsprechenden XMP-Profils problemlos mit 2400 MHz betreiben.

Um die Leistung des Speichers zu testen, setzten wir auf die Software SiSoft Sandra Lite und 7-Zip.

Natürlich haben wir das Speicherkit nicht nur mit den Taktraten in den Test geschickt, mit denen es von Team Group ausgeliefert wird. Das Elite Plus Series 2400 MHz 16GB Kit wurde somit von uns nach einem erfolgreichen Durchlauf aller Tests einer Übertaktung unterzogen. Das Speicherkit konnte in diesem Testabschnitt stabil mit einer Geschwindigkeit von 2666 MHz bei CL 17-18-18-39T betrieben werden. Die Betriebsspannung musste hierzu jedoch auf 1,35V fest eingestellt werden. Welchen Unterschied diese Übertaktung bei der erbrachten Leistung bringt, könnt ihr aus den folgenden Testergebnissen entnehmen.

Den Speicherdurchsatz haben wir mittels SiSoft Sandra Lite ermittelt.

Dieser Test zeigt nicht nur, dass der Speichertakt entscheidend für die Geschwindigkeit des Speichers ist, sondern auch die Latenzen, mit welchen der Speicher ans Werk geht.

Für den 7-Zip Test nutzen wir die in 7-Zip integrierte Benchmarkfunktion.
Es wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB getestet und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen.

Auch in diesem Test zeigt sich, dass durch die Übertaktung des Speichers ein Leistungspuls erzielt werden konnte.

Fazit:

Mit dem Elite Plus Series 2400 MHz 16GB Kit hat Team Group ein Speicherkit in seinem Sortiment, welches nicht nur mit einer guten Leistung überzeugen konnte. Das Speicherkit bietet durch die geringen Abmessungen eine sehr große Kompatibilität was, den verwendeten CPU-Kühler angeht. Die verbauten Speicherkühler konnten in unserem Test trotz der im Vergleich zu anderen Modulen geringeren Abmessungen eine gute Leistung erzielen. Dennoch sind die Speicherkühler dazu in der Lage, das Speicherkit auf Temperaturen halten, welche einen stabilen Betrieb ermöglichten. Durch die vier Farbkombinationen, in welchen es das Speicherkit gibt, ist man zudem auf dem Markt breit aufgestellt. Auch wenn wir mit diesem Speicherkit keinen neuen Rekord beim Overcklocking aufgestellt haben, hat sich das Speicherkit dennoch um 266 MHz übertakten lassen, wodurch die Leistung noch etwas gesteigert werden konnte. Preislich liegt das Speicherkit mit aktuell knapp 75€* im Mittelfeld.

Pro:

  • Leistung
  • Stabilität unter Last
  • Übertaktungspotenzial
  • Verschieden Farbmodelle verfügbar

Contra:

  • Preis

Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

OC-Potential

Design

Lieferumfang

Preis