Ryos MK Pro Mechanical Gaming Keyboard

Mit der Ryos MK Pro haben wir heute eine mechanische Tastatur von ROCCAT im Test, welche mit einigen Besonderheiten aufwarten kann, durch welche sie sich von den vielen anderen Modellen am Markt absetzten will.

Welche Features in der Ryos MK Pro stecken und wie sie sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 508 x 234 mm (B x T)
  • Farbe: Schwarz
  • Tasten: Cherry MX-Blue (mechanisch)
  • Auslösedruck: ca. 50 g
  • Auslösehöhe: 2 mm (4 mm bis zum Boden)
  • Programmierbare Tasten:
    3 x programmierbare Daumen-Tasten
    5 x programmierbare Makro-Tasten
    94 x weitere programmierbare Tasten
  • Layout: deutsch
  • LED-Beleuchtung: blaue LEDs; individuelle Tastenbeleuchtung (113 Tasten)
  • Kabellänge: 1,8 m
  • Anschluss: USB 2.0
  • Übertragungsrate: 1.000 Hz
  • Interner Speicher: 2MB
  • Prozessor: 2 x 32-Bit-ARM-Cortex-Prozessor
  • Kompatibilität: Windows 8, 7, Vista, XP (32/64 Bit)

Lieferumfang:

  • Ryous MK Pro
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Die Ryos MK Pro wird von ROCCAT in einer Verpackung geliefert, welche in den Farben Schwarz und Blau gehalten ist. Auf der Vorderseite der Verpackung ist ein großes Produktbild zu finden, welches einem schon einmal einige Features näher bringt. Im unteren Bereich befindet sich ein Aufkleber, welche die Infos zu den verbauten Cherry MX Schaltern beinhaltet.

Die technischen Details sind auf der Verpackungsrückseite zu finden.

Innerhalb der Verpackung wird die Tastatur durch einen Karton geschützt, welcher so gefaltet wurde, dass er ungewollte Stöße abfedern kann. Einige Elemente der Tastatur sind zudem mit einer Schutzfolie versehen worden.

Entnimmt man die Ryos MK Pro aus ihrer Verpackung, so hat man eine recht monströs wirkende Tastatur vor sich liegen. Diese Eigenschaften erlangt die Tastatur durch die fest integrierte Hanballenauflage.

Da diese nicht von der Tastatur abgenommen werden kann, eignet sich die Ryos MK Pro weniger für Nutzer, welche keine Handballenauflage mögen. Alle die diese zu schätzen wissen, werden sich sehr darüber freuen, dass diese nicht nur recht groß ausfällt, sondern auch fest mit der Tastatur verbunden ist, wodurch das Abbrechen von Haltenasen beim Transport zur nächsten Lanparty der Vergangenheit angehört.
Ein Großteil der Handballenauflage ist aus einem mattschwarzen Kunststoff gehalten. In diesen vorderen Bereich der Handballenauflage wurde mittig das ROCCAT Logo eingeprägt, welches in einer Klavierlackoptik gehalten ist.

Der vordere Bereich der Handballenauflage ist v-förmig gestaltet. In diesen v-förmigen Bereich wurde an der hinteren Kante ein Kunststoffbereich eingearbeitet, welcher mit einer leicht glänzender Oberflächer versehen wurde. Diese von ROCCAT Killer-Look genannte Oberfläche besteht aus vielen kleinen Quadraten, welche lästige Fingerabdrücke vermeiden sollen.

In diesen Bereich wurden mittig unter die Leertaste drei frei programmierbare Daumentasten eingearbeitet. Somit ist auch schon klar, dass es sich bei der Ryos MK Pro um eine Tastatur handelt, welche mehr als die meist bei mechanischen Tastaturen üblichen 105 Tasten aufweist. In der Summe sind es bei der Ryos MK Pro 113 Tasten.
Die schon in der Handballenauflage verwendete Killer-Look-Oberfläche wurde auch rund um die restlichen Tasten herum eingearbeitet.

Links neben den üblichen 105 Tasten wurden fünf weitere Tasten verbaut. Hierbei handelt es sich um Makrotasten, welche wie auch die restlichen Tasten mit mechanischen Schaltern ausgestattet sind. Bei unserem Testmuster kommen blaue Cherry MX Schalter zum Einsatz.

Neben den blauen Schaltern gibt es die Ryos MK Pro auch noch mit brauen, schwarzen und roten Schaltern, womit für jeden Geschmack die richtigen Schalter dabei sein müssten.
Die Anordnung der einzelnen Tasten entspricht der einer normalen Tastatur mit 105 Tasten. An der Stelle, wo eigentlich die Status-LEDs zu finden sind, wurde ein Ryos MK Pro Schriftzug eingearbeitet.

Die Satus-LEDs wurden aus diesem Grund oberhalb der Pfeiltasten untergebracht.

Unser Testmuster ist somit in einem QWERTZ-Layout gehalten. Anstelle der zweiten Windows-Taste wurde jedoch eine Funktionstaste in die Tastatur integriert, wie wir sie von verschiedenen anderen mechanischen Tastaturen kennen.
Wie schon kurz erwähnt kommen bei unserem Testmuster MX-Blue-Switches vom Cherry zum Einsatz.



Die MX Blue Switches benötigen einen Kraftaufwand von ca. 50 Gramm, um ausgelöst zu werden. Die MX-Blue-Switches sind dabei besonders für Vielschreiber konzipiert. Nach einem Weg von ca. 2mm geben die Switches ein deutliches Klicken von sich. Dieses Fealing als auch die Akustik der Cherry-MX-Blue-Switches ist sicherlich eine Geschmackssache und zudem in einem Büro den Kollegen gegenüber auch etwas störend.

Jede einzelne Taste ist zudem mit einer blauen LED ausgestattet. Hierzu gehören auch die Zusatztasten, welche an der Tastatur befinden.
Eine Besonderheit der Ryos MK Pro liegt darin, dass jede LED einzeln angesteuert werden kann, wodurch sich schöne Effekte erzielen lassen, welche über die zugehörige Software eingestellt werden können.

Zudem kann auch die Helligkeit der Beleuchtung gesteuert werden. Dies kann ganz einfach über die Tastenkombination FN + F11 geschehen.
Die Beschriftung der Tasten ist jedoch leider so ausgeführt, dass nicht immer alle Zeichen gleich gut ausgeleuchtet werden.

Die im Killer-Look gehaltene Oberfläche wird von einem schmalen Rahmen umlaufen, welcher in einer Klavierlackoptik gehalten ist. Dieser Rahmen wird wiederum von einem Matten Kunststoff umrandet.
De Grundform der Ryos MK Pro ist sehr eckig und somit für Gamer ansprechend gestaltet.

Die hintere linke und rechte Ecke der Tastatur ist somit auch nicht wie bei vielen anderen Tastaturen in einem rechten Winkel ausgeführt, sondern wurde mit einer zusätzlichen Schräge versehen. Hierdurch wurde in diesen Bereichen Platz geschaffen, um auf der rechten Seite zwei USB 2.0 Anschlüsse

und auf linken Seite zwei Audioanschlüsse unterzubringen.

Das Anschlusskabel wird mittig aus der Rückseite der Tastatur herausgeführt. Dieses ist mit einem Gewebesleeving versehen und fällt im Vergleich zu dem Anschlusskabel einer herkömmlichen Tastatur recht dick aus.

Diese dicke kommt daher, dass hier mehrere Kabel in einem untergebracht wurden. Aus diesem Grund befindet sich ein Kunststoffelement in dem Anschlusskabel, in welchem das dicke Kabel in mehrere dünne Kabel aufgesplittet wird. Hierbei handelt es sich um ein Audio-In, Audio-Out und einem USB-Y-Kabel.

Das Anschlusskabel ist mit einer Länge von 1,8m ausreichend lang.

Mit einem Blick auf die Unterseite der Tastatur findet man neben dem Typenschild auch noch mehrere Rillen vor, welche in die Tastatur eingelassen sind. Diese dienen als Kabelführung und ermöglichen es z.B. ein zu langes Mauskabel unter der Tastatur zu fixieren, damit es nicht ungewollt hinter den Schreibtisch rutscht. Für die an ROCCAT Mäusen angewandten Kabel, welche mit einem Gewebesleeve überzogen sind, sind die Aussparungen jedoch zu breit, wodurch die Kabel nicht in den Kalbelführungen halten.
In den vier Ecken der Tastatur wurden großflächige Antirutschgummis eingearbeitet, welche einen sicheren Halt der Tastatur auf dem Schreibtisch garantieren sollen.

Zudem sind in den Tastaturboden noch zwei ausklappbare Füße eingearbeitet, welche einen soliden Eindruck hinterlassen und ebenfalls mit einer Gummierung versehen wurden.

Die Verarbeitung der Ryos MK Pro ist auf einem sehr hohen Niveau. Durch die verwendeten Cherry Schalter sollten auch hier keine unerwarteten Qualitätsmängel zu erwarten sein.

Inbetriebnahme:

Die Ryos MK Pro wird von unserem Windows 7 64bit sowie auch Ubuntu Testsystem per plug and play erkannt. Eine Treiber- bzw. Softwareinstallation ist zur normalen Nutzung nicht von Nöten. Will man jedoch den vollen Funktionsumfang der Tastatur nutzen, so muss man die entsprechende Software installieren, welche man auf der ROCCAT Homepage findet.
Die beiden Audioanschlüsse werden einfach durchgeschliffen. Die Funktion der Tastatur wird über den ersten USB-Stecker sichergestellt. Der zweite USB-Stecker dient lediglich der stabilen Spannungsversorgung. Einen PS2-Adapter, wie man ihn von vielen anderen mechanischen Tastaturen kennt, sucht man bei der Ryos MK Pro durch den gegebenen Funktionsumfang jedoch vergebens.

Die über die beiden USB-Anschlüsse zugeführte Spannung reicht jedoch leider nicht aus, um an beiden USB-Ports des USB 2.0 Hubs volle 500mA zur Verfügung zu stellen. Dies kommt durch die Beleuchtung der Tastatur. Drückt man einmal die FN-Taste, so ist sehr schön zu erkennen, dass die dann noch leuchtenden F-Tasten ein ganzes Stück heller leuchten. Aus diesem Grund hätten wir uns sehr gefreut, wenn ROCCAT hier ein separates Netzteil mitgeliefert hätte.

Handhabung:

Durch die hohen Tastenkappen ist aus dieser Sicht für viele Gamer keine große Umstellung zu erwarten. Blickt man jedoch einmal auf die verbauten Schalter unseres Testmusters, so werden sich ungeübte anfangs schwer tun, denn die taktilen Schalter lösen recht leicht aus und sind zudem viel lauter.
Hat man sich an die blauen Schalter einmal gewöhnt, eignen sich die Schalter nicht nur zu schnellen und angenehmen schreiben. Was die Eingewöhnungszeit angeht, so hat man sich an das schnelle schreiben mit den blauen Cherry MX Schaltern schon recht schnell gewöhnt. Mit etwas Übung kann man auf den Schaltern auch sehr gut spielen. Man muss jedoch darauf achten, dass man immer die richtige Taste trifft, denn dadurch, dass die blauen Schalter eine recht geringe Betätigungskraft benötigen und schon auf halbem Wege auslösen, betätigt man schnell mal eine andere Taste.
Personen, welche zu den blauen Cherry MX Schaltern greifen, um damit im Büro zu arbeiten und dann doch einmal ohne lang üben zu wollen eine schnelle runde zocken wollen, können auch spezielle Gummiringe einsetzen, welche nicht nur die Geräuschkulisse etwas mindert, sondern auch den Weg bis zum komplett durchgedrückten Schalter etwas reduziert, wodurch gerade beim Zocken schneller Anschläge der selben Taste hintereinander möglich sind. Diese befinden sich jedoch nicht im Lieferumfang der Ryos MK Pro.

Mechanische Tastaturen bringen gegenüber herkömmlichen Tastaturen einen entscheidenden Vorteil mit sich. Bei normalen Tastaturen wird erst ein Signal über die gedrückte Taste an den PC verschickt, wenn die Taste ganz durchgedrückt ist. Durch den bauartbedingten Aufbau lassen sich diese Tasten zudem noch etwas schwerer drücken, als Tasten einer mechanischen Tastatur. In dieser werden Schalter für jede Taste verbaut, welche die Signale schon viel früher übermitteln. Somit erspart man sich zeit und auch kraft beim Tippen bzw. Spielen.
Durch die verbaute FN-Taste konnten auf der Ryos MK Pro verschiedene Zusatzfunktionen auf den F-Tasten ermöglicht werden. Neben der Möglichkeit die schon von vielen anderen mechanischen Tastaturen bekannten Audioeinstellungen über diese Tasten zu steuern, ist es zudem auch möglich, einen Taschenrechner, Browser und den Arbeitsplatz zu öffnen.
Zudem kann auch direkt die Aufnahme von Makros gestartet werden.
Neben der Möglichkeit die fünf Makro-Tasten mit zwei unterschiedlichen Funktionen zu belegen, besteht durch die EASY-SHIFT[+] Funktion die Möglichkeit fast jede Taste mit einer zusätzlichen Funktionen zu belegen. Die zweite Funktion kann durch das gedrückt halten der Capslock-Taste und dem drücken der gewünschten Taste abgerufen werden. Durch die ROCCAT-TALK Funktion kann die Tastatur auch mit einer kompatiblen Maus aus dem Hause ROCCAT kombiniert werden, wodurch die EASY-SHIFT[+] Funktion zudem erweitert oder die Bedienung erleichtert werden kann.

Um alle Funktion bequem einstellen zu können, hat ROCCAT eine entsprechende Software zur Konfiguration der Ryos MK Pro auf seiner Internetseite zum Download bereitgestellt, welche immer wieder aktualisiert wird.
Die Software kennen wir vom Aufbau her schon von anderen Produkten aus dem Hause ROCCAT. Durch die Vielfalt der Einstellungsmöglichkeiten braucht man eine Weile, bis man sich in die Software eingearbeitet hat und jede einzelne Funktion einmal ausprobiert hat. Die Software ist zwar komplett in englischer Sprache gehalten, wurde jedoch sehr geordnet aufgebaut und verfügt in der linken unteren Ecke über eine Übersetzungsfunktion. An dieser Stelle wird automatisch die Übersetzung angezeigt, sobald man mit dem Mauszeiger über eine Funktion fährt.
Wie wir es von den Softwareversionen aus dem Hause ROCCAT kennen, ist auch die Software der Ryos MK Pro in fünf Bereiche unterteilt.
Unter dem Menüpunkt MAIN CONTROL lassen sich die Grundfunktionen wie die Easy-Shift Taste, die Funktion der zweiten FN-Taste, Beleuchtungsintensität, ein Sound-Feedback sowie auch die Deaktivierung verschiedener Tasten einstellen.

Unter dem Menüpunkt KEY ASSIGNMENT können den einzelnen Tasten ihre Doppelfunktionen zugewiesen werden. Ebenso lassen sich hier die einzelnen Makros verwalten.

Unter dem Menüeintrag KEY ILLUMINATION können alle für die Beleuchtung relevanten Einstellungen vorgenommen werden.

In der Rubrik R.A.D. ist eine Statistik zu finden, in welcher z.B. gespeichert wird, wie oft Tasten betätigt oder Sonderfunktionen genutzt wurden.

In der letzten Rubrik UPDATE / SUPPORT dreht sich alles um den installierten Treiber bzw. die installierte Firmware und die Kontaktmöglichkeiten im Supportfall. Es ist zudem möglich direkt von hier aus möglich auf die Downloadseite zu gelangen, um den aktuellsten Treiber herunterzuladen bzw. den Support über verschiedene Wege zu kontaktieren.

Alle Einstellungen können in bis zu fünf verschiedenen Profilen gespeichert werden, wodurch der Funktionsumfang zusätzlich erhöht wird.

Während unseres Tests haben verschiedene Schalter leider angefangen metallische Geräusche von sich zu geben. Diese äußerten sich durch eine Art „Ping“ und entstanden beim loslassen des Schalters. Bei unserem Testmuster machten vor allem die D, L, Ü und ß Tasten auf sich aufmerksam. Der Schalter der D-Taste selbst hat gerade einmal 1695 Anschläge auf dem Buckel, die gesamte Tastatur verzeichnete beim ersten Auftreten erst 47974 Anschläge.

Um euch einen Besseren Eindruck von dem Geräusch geben zu können, haben wir einmal eine Tonaufnahme getätigt, bei der ihr euch einen Eindruck über dieses Geräusch machen könnt. Um das Geräusch richtig Wahrnehmen zu können solltet ihr jedoch einen Kopfhörer tragen.

Aus diesem Grund wurde das Testmuster noch während unseres Testes ersetzt. Die neue Tastatur, welche ebenfalls mit blauen Cherry MX Schaltern ausgestattet ist, fing jedoch leider auch nach einer Weile an, diese unschönen Geräusche von sich zu geben.
Unser 2. Testmuster hatte zum Auftreten dieser „Ping Geräusche“ insgesamt 92113 Anschläge auf dem Zähler. Verwunderlich ist jedoch, dass innerhalb kürzester Zeit alle fünf Makrotasten von dem Problem betroffen waren, welche stellenweise noch nicht einmal eine Handvoll Anschläge aushalten mussten.

Die Makrotasten hatten zum Zeitpunkt des „Defektes“ diese Anzahl von Anschlägen hinter sich:

  • M1: 72
  • M2: 4
  • M3: 209
  • M4: 259
  • M5: 306

Nur sehr kurze Zeit später gesellten sich zudem die Tasten des Num-Pad zu den anderen, „defekten“ Tasten hinzu.

Aus diesem wurde auch diese Tastatur während unseres Testes erneut ersetzt. Bei dem uns aktuell vorliegenden Sampel wurden in der Zwischenzeit knapp über 500000 Anschläge getätigt, ohne dass die Tastatur eine entsprechenden Laut von sich gegeben hat, weswegen wir bei den ersten beiden Modellen von Montagsmodellen ausgehen, auch wenn diese in dieser Preisklasse nicht vorkommen sollte.

Fazit:

Was den Funktionsumfang angeht, können wir mit Gewissheit sagen, dass die ROCCAT Ryos MK Pro die best ausgestattet, mechanische Tastatur ist, welche wir bis jetzt in unserer Redaktion im Test hatten. Was die Verarbeitung angeht, wurden wir jedoch etwas enttäuscht. Gleich zwei Testmuster wiesen nach stellenweise nicht einmal einer Handvoll Betätigungen erste Ermüdungserscheinungen auf. Leider fehlt uns bis heute ein entsprechendes Feedback von ROCCAT, wodurch wir nicht genau sagen können, ob es sich hier eventuell um eine schlechte Charge von MX-Blue Schaltern handelt, oder ob bei der Montage der Tastatur etwas schief gegangen ist. Sobald uns hier ein entsprechendes Feedback vorliegt, werden wir euch natürlich informieren. Durch die fest integrierte Handballenauflage und den großflächigen Gummifüßen an der Unterseite bringt sie jedoch schon beim Handling einen entscheidenden Vorteil mit sich. Blickt man einmal auf die Ausstattung der Ryos MK Pro, so hat die Tastatur ganz klar die Nase vorn. Hier kann sie nicht nur durch die zusätzlichen Makro- und Daumentasten punkten, sondern auch durch die Möglichkeit, fast jede Taste mit einer zweiten Funktion zu belegen. Dies kann einem nicht nur das Arbeitsleben erleichtern, sondern auch einen entscheiden Geschwindigkeitsvorteil in einem Game bringen. Durch die Beleuchtungsvielfalt sind einem auch hier keine Grenzen gesetzt, was die eigene Fantasie angeht. Das Einzige, was uns etwas negativ aufgefallen ist, ist die recht knapp bemessene Stromversorgung der Tastatur. Mit knapp 170€* ist die Ryos MK Pro nicht gerade günstig. Wenn man ein Modell erwischt, welches nicht die „Defekte“ an den Schaltern aufweist, wie sie bei unseren beiden Testmustern aufgetreten sind, ist der Preis jedoch gerechtfertigt.

Pro

  • Design
  • Makrotasten
  • Ausstattung
  • Handling

Contra

  • Zu geringe Stromversorgung
  • Vorzeitige Ermüdungserscheinungen bei den Schaltern nach wenigen Anschlägen

Lieferumfang

Verarbeitung

Funktionsumfang

Bedienerfreundlichkeit

Modding

Software

Preis

Ein Kommentar

  1. Wie versprochen haben wir die Ryos MK Pro nun noch eine ganze Weile in unsere Redaktion weiter genutzt und müssen heute einen drastischen Ausfall vermelden.

    Die Tastatur hatte in der gesamten Testzeit 518647 Anschläge verarbeiten müssen, bis vor wenigen Minuten die Ü-Taste den Dienst verweigerte. Die mechanischen Geräusche waren bei unserem dritten Testmuster bis zu Schluss nicht mehr zu hören, wodurch uns der Ausfall ohne Vorwahrung getroffen hat.

    Die Bewertung wurde aus diesem Grund entsprechend angepasst.

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