ROCCAT – Sova MK – Gaming Board

Mit dem Sova MK haben wir heute nicht nur einfach eine neue Tastatur von ROCCAT im Test, sondern ein Gaming Board, welches dafür sorgen soll, dass PC-Gaming nun endlich Einzug ins Wohnzimmer erhalten kann, ohne dass man nach kurzer Zeit durch eine unbequeme Haltung über Rückenschmerzen klagt.

Welche Details in dem brandneuen ROCCAT Sova MK stecken und wie sich das Gaming Board in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Farbe: Schwarz
  • Tasten: Mechanische TTC-Switches (Sova MK)
  • Layout: deutsch
  • LED-Beleuchtung: Blau
  • Kabellänge: 4 m
  • Anschluss: USB 2.0
  • Übertragungsrate: 1.000 Hz
  • Interner Speicher: 512 kB
  • Prozessor: 32-Bit Arm IC
  • Kompatibilität: Windows 10, 8, 7, Vista, XP (32/64 Bit)
  • Abmessungen: 64,6 x 28 x 3,7cm (B x H x L)
  • Gewicht: 2350g
  • Anschlüsse: 2-Port USB-Hub
  • Mauspad: Austauschbar (275 x 240mm)
  • Austauschbare Handgelenkauflage und Schoßpolster

Lieferumfang:

  • Sova MK
  • Kurzanleitung
  • Maus-Bungee
  • 4m Breakaway-Kabel

Design und Verarbeitung:

Das Sova wird von ROCCAT in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurden nicht nur die Modellbezeichnung und ein Hinweis auf die enthaltene Version abgedruckt, sondern auch ein großes Produktbild, welches das Sova bei einer bequemen Nutzung zeigt.

Die technischen Details sind auf der Verpackungsrückseite zu finden. Hier werden einem zudem die wichtigsten Details erklärt.

Innerhalb der Verpackung wird das Gaming Board durch einen Karton geschützt, welcher so gefaltet wurde, dass er ungewollte Stöße abfedern kann. Das Gaming Board ist zudem noch in einer Schutzhülle untergebracht.

Entnimmt man das ROCCAT Sova aus seiner Verpackung, so hat man knapp 65cm breites Gaming Board vor sich liegen, in welchem ROCCAT nicht nur eine Tastatur untergebracht hat, sondern noch weitere Features.

Das Sova verfügt über ein strapazierfähiges Gehäuse aus schwarzem Fiberkunststoff, welches jedoch nicht die gesamte Höhe des Gaming Boards ausmacht. Betrachtet man dieses einmal von der Vorderseite aus, so ist zu erkennen, dass sich an der Unterseite schwarze Stoffpolster befinden, auf welche wir im weiteren Verlauf noch genauer eingehen werden.

Mit einem Blick auf die Oberseite des Sova fällt einem neben der verbauten Tastatur als erstes das verbaute Mauspad auf. Dieses misst 275 x 240mm und ist mit einer leicht strukturierten Oberfläche versehen, welche für besonders schnelle Bewegungen ausgelegt ist. Das Mauspad ist jedoch nicht komplett in schwarz gehalten, sondern wurde mit dem Skizzierten ROCCAT Logo bedruckt.

Unterhalb der verbauten Tastatur hat ROCCAT eine Handballenauflage eingearbeitet, welche mittig neben dem ROCCAT Logo auch mit einem eingeprägten ROCCAT Schriftzug versehen wurde.

Bei der integrierten Tastatur setzt ROCCAT auf eine Tenkeyless Tastatur mit mechanischen Schalten. Aufgrund des bei dieser Tastaturart fehlenden NUM-Blocks fällt die Tastatur ein ganzes Eck schmäler aus, als eine herkömmliche Tastatur, weswegen es auch möglich ist, die Außenabmessung des Sova auf knapp 65cm zu begrenzen.

Um dem Anwender dennoch einen großen Funktionsumfang zu bieten, hat ROCCAT der Tastatur anstelle der zweiten Windowstaste eine FN-Taste spendiert, wodurch verschiedene Tasten mit einer Doppelbelegung versehen wurden. Durch die Easy-Shift[+] Funktion mit einer 28-Tasten-EasyZone können zudem noch weitere Tasten über die bereitgestellte Software mit einer zweiten Funktion belegt werden, wobei diese dann noch nicht einmal vorgegeben ist, sondern frei gewählt werden kann.
Bei den Schaltern der eingesetzten Tastatur kommen bei dem von uns getesteten Sova MK mechanische Switches zum Einsatz. Neben der von uns in diesem Test getesteten Version des Sova gibt es das Gaming Board auch noch mit einer Tastatur, welche auf die etwas günstigere Rubberdometechnik setzt.
Bei den verbauten Switches handelt es sich nicht um die weitverbreiteten CHERRY MX Switches, sondern um Switches des noch etwas unbekannten Hersteller TTC. ROCCAT setzt bei dem Sova auf braune Switches, welche den braunen CHERRY MX Switches jedoch in nichts nachstehen sollen.

Wie man es schon von anderen mechanischen Schaltern kennt, wurden auch die hier verbauten TTC Switches mit einer Beleuchtung ausgestattet. ROCCAT setzt bei dem Sova im Vergleich zu der ebenfalls vor wenigen Tagen erst vorgestellten Skeltr Tastatur nicht auf eine RGB-Beleuchtung, sondern auf eine durchgehend blaue Tastenbeleuchtung.

Diese kann nicht nur in der Helligkeit geregelt werden, sondern es werden einem über die bereitgestellte Swarm-Software auch noch Effekte wie Pulsieren, Faden etc. geboten.

Mit einem Blick auf die Außenseiten des Gehäuses ist zu erkennen, dass ROCCAT hier ein kantiges Design angewendet hat, welches für einen etwas aggressiveren Look sorgt, wodurch das Design für Gamer ansprechender ausgelegt ist. Auf der linken und rechten Seite wurde eine Vertiefung in das Gehäuse eingelassen, welche als Griffmulde dient, wodurch man das Gaming Board noch bequemer aufnehmen und wieder absetzen kann. Zudem wurde hier der ROCCAT Schriftzug in das Gehäuse eingeprägt.

Betrachtet man einmal die hinter Gehäusekante, so findet man hier eine eingelassene Kerbe vor.

Diese dient als Kabelkanal, in welchem man das Anschlusskabel der auf dem Gaming Board verwendeten Maus unterbringen kann. Um den Komfort im Bereich der eingesetzten Maus noch weiter zu steigern liefert ROCCAT ein Maus-Bungee mit, welches an die Rückseite des Sova gesteckt werden kann.

Die verwendete Maus kann zudem direkt mit dem Sova verbunden werden, denn ROCCAT hat in dessen Unterseite zwei USB 2.0 Ports eingearbeitet.

Audioanschlüsse wurden an dieser Stelle leider nicht in das Sova integriert, wodurch man ein normales Headset immer getrennt anschließen muss. Durch diesen Umstand muss das Headset über ein Anschlusskabel verfügen, welches lang genug ist, oder man muss auf eine optionale USB-Soundkarte zurückgreifen, welche man dann direkt mit dem Sova verbinden könnte.

An der Unterseite des Sova befinden sich wie schon kurz erwähnt Schaumstoffpolster. Die vier verbauten Polster sind mit einem schwarzen Stoffbezug ausgestattet, wodurch man weniger ins schwitzen kommt, als wenn hier Polster mit einem Kunstlederbezug verwendet worden wären.

Die vier Polster fallen recht dick und weich aus, wodurch sie für einen hohen Komfort sorgen sollen. Um die Polster leichter reinigen zu können bzw. weitere Features des Gaming Boards nutzen zu können, kann man die vier Polster ganz einfach von der Sova abnehmen.

Die vier Montagestellen, sowie auch die einzelnen Polster sind mit Buchstaben von A – D versehen, wodurch eine Verwechslung bei der Montage vermieden werden soll.
Hat man die beiden vorderen Polster abgenommen, so kann man an deren Einbauplatz jeweils einen kleinen Serviceschacht erkennen, durch welchen man Zugriff auf das darüber verbaute Element erhält.

Im Detail handelt es sich einmal um die Handballenauflage und um das verbaute Mauspad. Diese beiden Elemente können durch einfaches gegendrücken gelöst und dann vom Gaming Board abgenommen werden.

Befestigt sind diese beiden Elemente durch kleine Magnete, wodurch auch bei einer oftmaligen Entnahme keine Verschleißerscheinungen auftreten.

Durch den sehr modularen Aufbau hat sich ROCCAT schon jetzt die Möglichkeit offen gehalten, zukünftig entsprechende Upgrades anbieten zu können. Es wird durch diesen modularen Aufbau jedoch auch eine Reinigung der einzelnen Komponenten entsprechend vereinfacht.

Bei dem verwendeten Anschlusskabel setzt ROCCAT auf ein 4m langes Breakaway-Kabel. Hierbei handelt es sich um ein zweigeteiltes Kabel. An dem Sova direkt wurde lediglich ein sehr kurzes Anschlusskabel mit einer Länge von knapp 10cm angebracht, welches über einen runden 4-PIN-Anschluss verfügt.

Im Lieferumfang befindet sich ein knapp 4m langes, gummiertes Kabel, welches auf der einen Seite einen runden Anschluss und auf der anderen Seite zwei USB-Anschlüsse hat. Durch die Kabellänge von 4m wird nicht nur eine recht große Reichweite des Sova geschaffen, sondern diese Kabellänge befindet sich auch noch in einem Rahmen, in welchem man noch keinen aktiven Verstärker einsetzten muss. Durch den speziellen Anschluss, welcher zwischen dem Gaming Board und dem Anschlusskabel zum Einsatz kommt, wurde von ROCCAT eine Möglichkeit geschaffen, welche eine schnelle Trennung der Kabelverbindung erlaubt. Diese ist vor allem dann notwendig, wenn jemand versehentlich über das durchs Wohnzimmer gelegte Kabel stolpert. In diesem Fall wir die Verbindung einfach getrennt, wodurch man in dem gerade gespielten Spiel zwar handlungsunfähig ist, jedoch das Gaming Board nicht von Schoß gezogen bekommt.

Die Verarbeitung des Sova wurde sehr sauber und hochwertig ausgeführt und gibt uns keinerlei Anlass zur Kritik.

Inbetriebnahme:

Das Sova wurde von unserem Windows 7 64bit sowie auch Ubuntu Testsystem per plug and play erkannt. Eine Treiber- bzw. Softwareinstallation ist zur normalen Nutzung nicht von Nöten. Will man jedoch den vollen Funktionsumfang der verbauten Tastatur nutzen, so muss man die entsprechende Swarm-Software installieren, welche man auf der ROCCAT Homepage findet. Diese ist jedoch ausschließlich für Windows-Systeme ausgelegt. Die Funktion der Tastatur wird über den ersten USB-Stecker sichergestellt. Der zweite USB-Stecker dient zur zusätzlichen Stromzufuhr und zur Verwendung des integrierten USB-Hubs.

Handhabung:

Mechanische Tastaturen bringen gegenüber herkömmlichen Tastaturen einen entscheidenden Vorteil mit sich. Bei normalen Tastaturen wird erst ein Signal über die gedrückte Taste an den PC verschickt, wenn die Taste ganz durchgedrückt ist. Durch den bauartbedingten Aufbau lassen sich diese Tasten zudem noch etwas schwerer drücken, als Tasten einer mechanischen Tastatur. In dieser werden Schalter für jede Taste verbaut, welche die Signale schon viel früher übermitteln. Somit erspart man sich zeit und auch kraft beim Tippen bzw. Spielen.

Wie schon kurz angesprochen verbaut ROCCAT in der im Sova Gaming Board verbauten Tastatur auf braune TTC Switches, welche mit einer blauen Beleuchtung ausgestattet sind.
Die verbauten TTC Switches sollen den Cherry-MX-Brown-Switches in nichts nachstehen und somit auch zu den Allrounder unter den mechanischen Switches gehören.

Der Nutzer bekommt beim Betätigen ein deutliches Feedback, sobald die Taste ausgelöst wird. Der Weg bis zum Auslöser beträgt ca. 2 Millimeter. Der Kraftaufwand, welcher benötigt wird, um über den Betätigungspunkt hinweg zu kommen, ist im Vergleich zu den CHERRY MX Brown Switches mit 45g knapp 10g geringer.

In der Praxis zeichnet sich die Tastatur somit mit einem angenehmen und leichtgängigen Tippverhalten aus, bei dem der Betätigungspunkt des Schalters zudem gut zu spüren ist. Im Vergleich zu den sonst oft von Gamern verwendeten roten oder schwarzen CHERRY MX Switches sind die braunen verbauten TTC Switches jedoch ein gutes Eck lauter. Im Vergleich zu den blauen CHERRY MX Switches, welches bekanntlich die lautesten Switches sind, sind sie jedoch ein gutes Stück leiser. Somit platzieren sich die verbaute TTC Switches auch in diesem Bereich gleich auf mit den CHERRY MX Brown Switches.

Die verbauten Switches bieten in Kombination mit den hohen Tastenkappen, welche ROCCAT bei der im Sova verbauten Tastatur einsetzt ein Handling, an welches sich viele Gamer sehr schnell gewöhnen werden. Jedoch sind nicht nur die Tasten selbst für das gute Handling des Sova verantwortlich, sondern auch die große Handballenauflage, sowie das verbaute Mauspad, welches bei allen in unserem Test verwendeten Mäusen schnelle Bewegungen zugelassen hat.
Weiterhin sind jedoch auch die auf der Unterseite verbauten Schaumstoffpolster für das gute Handling verantwortlich. Diese lassen das Sova bequem auf den Oberschenkeln aufliegen, ohne das ein zu großer Druck ausgeübt wird. Hierdurch sind auch lange Gaming Sessions kein Problem.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob man ganz normal auf dem Sofa sitzt, oder es sich so richtig gemütlich gemacht hat.

Sollte man schon einmal versucht haben, vom Sofa aus mittels Tastatur und Maus am Wohnzimmertisch zu zocken, so wird man sich sicherlich an die sehr schnell auftretenden Rückenschmerzen erinnern, welche durch die sehr unbequeme Haltung entstanden sind, da man sich zum Wohnzimmertisch in der Regel immer nach vorne beugen muss. Diese Rückenschmerzen gehören mit dem Sova der Vergangenheit an. Da man sich gemütlich auf sein bequemes Sofa lümmeln kann und das Sova einfach auf den Schoß legt und los daddeln kann, sitzt man in einer gemütlichen und bequemen Position zugleich, in welcher man die Zeit noch schneller vergisst, als es in einem bequemen Gaming Stuhl schon der Fall ist.

Durch die verbaute FN-Taste konnten dem Sova verschiedene Zusatzfunktionen auf den F-Tasten ermöglicht werden. Neben der Möglichkeit die schon von vielen anderen mechanischen Tastaturen bekannten Audioeinstellungen über diese Tasten zu steuern, ist es zudem auch möglich, den Browser oder den Arbeitsplatz zu öffnen.
Zudem kann auch direkt die Aufnahme von Makros gestartet werden.
Mittels der schon von anderen ROCCAT Tastaturen bekannte EASY-SHIFT[+] Funktion ist es zudem möglich, verschiedene Tasten mit einer zweiten Funktion zu belegen. Die zweite Funktion kann durch das gedrückthalten der Capslock-Taste und dem drücken der gewünschten Taste abgerufen werden. Durch die ROCCAT-TALK Funktion kann die Tastatur auch mit einer kompatiblen Maus aus dem Hause ROCCAT kombiniert werden, wodurch die EASY-SHIFT[+] Funktion zudem erweitert oder die Bedienung erleichtert werden kann.

Um alle Funktion bequem einstellen zu können, hat ROCCAT eine entsprechende Software zur Konfiguration des Sova auf seiner Internetseite zum Download bereitgestellt, welche immer wieder aktualisiert wird und im Treiberpaket enthalten ist.
Die hierzu bereitgestellte Swarm-Software kennen wir schon von anderen Produkten aus dem Hause ROCCAT und können daher schon im Vorfeld sagen, dass diese sehr funktional aber dennoch sehr übersichtlich aufgebaut ist.

Gleich, nachdem man die Software aufgerufen hat, landet man auf einer Übersichtsseite, welche man sich nach seinen eigenen Wünschen mit den verschiedenen Funktionen der Software zusammenstellen kann. In den Werkseinstellungen ist im oberen Bereich eine Box zu finden, welche über mehrere Schieberegler verfügt, über die die repeate rate und der repeat delay eingestellt werden kann.

Für den Fall, dass man alle verfügbaren Elemente auf der Übersichtsseite unterbringen will, sollte man jedoch beachten, dass man hier durch die Software scrollen muss, um an das unterste Element zu gelangen.

Aus diesem Grund gibt es in der Software noch weitere Menüpunkte.

Im Bereich General Features können die Einstellungen vorgenommen werden, welche wir schon aus der Softwareübersicht kennen. Zudem kann hier ein akustisches oder optisches Feedback aktiviert oder deaktiviert werden.

Im Softwareabschnitt Key Assignment können, wie der Name schon vermuten lässt, die verschiedenen Tasten mit verschiedenen Funktionen belegt werden. Hier lassen sich nicht nur vordefinierte Funktionen den verschiedenen Tasten zuweisen, sondern auch eigene Tastenkombinationen.

Im letzten Softwareabschnitt, welcher mit Illumination bezeichnet ist, können die Beleuchtungsoptionen ausgewählt werden. Neben einer durchgehenden Beleuchtung können auch verschiedene Effekte ausgewählt und die Helligkeit eingestellt werden.

Fazit:

Mit dem Sova hat ROCCAT ein fast perfektes Gaming Board entwickelt, welches dafür sorgt, dass man ohne Angst um seinen Rücken haben zu müssen, bequeme und gemütliches vom Sofa aus Zocken kann. Das Sova Gaming Board wurde von ROCCAT sehr sauber und hochwertig verarbeitet. Dank den in die Gehäuseseiten eingearbeiteten Einbuchtungen ist es sehr handlich und kann somit einfach herangeholt oder zur Seite gelegt werden. Durch die auf der Unterseite verbauten Polster liegt es sehr angenehm auf den Oberschenkeln auf und ermöglicht es so auch über Stunden hinweg genutzt zu werden. Das verbaute Mauspad und die eingearbeitete Handballenauflage sind in einer sehr angemessen Größe ausgeführt und können wie auch die verbauten Polster sehr einfach zur Reinigung entnommen werden. Durch die Möglichkeit, diese Elemente abnehmen zu können, hält sich ROCCAT zudem noch die Möglichkeit offen, in der Zukunft entsprechende Upgrades anbieten zu können. Bei den verbauten Switches setzt ROCCAT zwar nicht mehr auf CHERRY MX Switches, hat jedoch mit den verbauten TTC Switches eine adäquate Alternative verbaut, welche sich nur minimal von diesen unterscheiden und in unserem Test ein schnelles und angenehmes Spielen zuließen. Das Anschlusskabel hat für viele Wohnzimmer eine ausreichende Länge. Die über das Anschlusskabel bereitgestellte Stromversorgung reichte in unserem Test aus, um neben dem Sova selbst auch noch ein am internen USB-Hub angeschlossenes USB-Headset sowie eine Gaming Maus zu betreiben. Ein normales Headset kann jedoch leider nicht ohne eine optionale USB-Soundkarte mit dem Sova verbunden werden. Überschüssige Kabel können hingegen problemlos in dem integrierten Kabelkanal untergebracht werden, wodurch man sich nicht mit den Beinen in diesen verheddern kann. Preislich liegt die von uns in diesem Test herangezogene Variante mit mechanischen Tasten bei knapp 199€*. Die Version mit einer Membrantastatur liegt bei knapp 149€*.

Pro

  • Design
  • Abnehmbare / auswechselbare Elemente
  • Gute Verarbeitung
  • Dicke Polsterung auf der Unterseite
  • Handling
  • Integrierter Kabelkanal
  • variables Maus-Bungee
  • Integrierter USB-Hub
  • Verarbeitung

Contra

  • Keine durchgeschliffenen Audioanschlüsse

Lieferumfang

Verarbeitung

Funktionsumfang

Bedienerfreundlichkeit

Modding

Software

Preis

Wir danken ROCCAT sehr für die Bereitstellung des Testmusters.