Razer – ManO’War Wireless Gaming-Headset

Mit dem ManO’War haben wir heute ein noch recht neues Wireless Gaming-Headset von Razer im Test, welches nicht nur mit einem voluminösen Auftreten, sondern auch mit einem sehr guten Sound sowie mit ein paar besonderen Features punkten möchte.

Welche Details in dem ManO’War stecken und wie sich das Wireless Gamung-Headset von Razer in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Bauart: geschlossen
  • Gewicht: ca. 375 g
  • Farbe: Schwarz
  • Kopfhörer:
    Treiber: 50 mm Neodym-Magneten
    Frequenzbereich: 20 – 20.000 Hz
    Impedanz (bei 1 kHz): 32 Ohm
    Empfindlichkeit (bei 1 kHz): 112 dB +/- 3 dB
    Eingangsleistung: 30 mW
  • Mikrofon:
    Aufnahmemuster: Unidirektional
    Frequenzbereich: 100 – 10.000 Hz
    Empfindlichkeit (bei 1 kHz): -38 dB +/- 3 dB
    Rauschabstand: > 60 dB
    Beleuchtung: 16,8 Millionen Farben (Chroma)
  • Anschluss: USB (zum aufladen des Akkus) / kabellos (zur Audioübertragung)
  • Frequenz: 2,4 GHz
  • Reichweite: 12 m
  • Akkulaufzeit: 14 Stunden mit Chroma-Beleuchtung / 20 Stunde ohne Chroma-Beleuchtung

Lieferumfang:

  • ManO’War Wireless Gaming-Headset
  • USB-Kabel
  • USB-Verlängerungskabel
  • USB-Dongle
  • Kurzanleitung
  • Razer Aufkleber

Design und Verarbeitung:

Das ManO’War wird von Razer in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarz/grünen Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben der Modellbezeichnung und einem Produktbild auch ein Hinweis auf die Chroma Serie von Razer aufgedruckt, in welche sich das ManO’War eingliedert.

Auf der Verpackungsrückseite wurden drei Featurebildern inkl. einer kurze Beschreibung abgedruckt, welche in mehreren Sprachen gehalten ist.

Entnimmt man das ManO’War aus seiner Verpackung, so hat man ein sehr voluminöses Gaming-Heatset vor sich liegen.

Dieses voluminöse Design erhält das Headset vor allem durch die verbauten Ohrmuscheln. Razer hat die beiden Ohrmuscheln aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt. Auf den Außenseiten der beiden Ohrmuscheln wurde jeweils ein Kunststoffelement auf einem feinen Mesh-Gitter angebracht, aus dem in der Mitte das Razer Logo ausgespart wurde.

Bei dem hier verbauten Kunststoffelement handelt es sich eigentlich um ein leicht transparentes Kunststoffelement, welches mit einer mattschwarzen Lackierung versehen wurde. Da das Razer Logo einfach nur nicht mit lackiert wurde, ist hier noch der leicht transparente Kunststoff zu erkennen, welcher von der Rückseite beleuchtet werden kann. Wie wir es in der Zwischenzeit von anderen Produkten aus der Chroma Serie von Razer kennen, können so auch die in beide Ohrmuscheln eingearbeiteten Razer Logos mit 16,8 Millionen Farben beleuchtet werden.

Das Mesh-Gitter, welches unterhalb dieses Kunststoffelementes befindet, ist von einem mattschwarzen Kunststoffgehäuse eingefasst. An diesem Kunststoffgehäuse wurde an zwei sich gegenüberliegenden Punkten ein umlaufender Kunststoffrahmen befestigt, welcher den Übergang zum Kopfbügel herstellt.

Der umlaufende Kunststoffrahmen wurde so an den beiden Ohrmuscheln fixiert, dass sich die Ohrmuscheln innerhalb des Rahmens hin und her kippen lassen, wodurch sie sich besser an die Kopfform des Trägers angleichen können.
Um eine noch höhere Flexibilität zu erreichen, wurde der Übergang zum Kopfbügel so realisiert, dass die beiden Ohrnuscheln um 90° umgeklappt werden können.

Auf der zu den Ohren des Trägers hin gewandten Seite wurden die Ohrmuscheln mit einem großzügigen Polster versehen, welches mit einem Kunstlederbezug versehen ist. Die Polsterung wurde nicht nur im Bereich der Auflagefläche breit ausgeführt, sondern verfügt auch über eine überdurchschnittliche Stärke, wodurch ein sehr hoher Tragekomfort erzeugt werden soll.
Betrachtet man die Unterseite der linken Ohrmuschel einmal genauer, so findet man im hinteren Bereich eine Power-LED vor. Vor dieser LED wurde der Power-Schalter untergebracht. In der Mitte ist ein Micro-USB-Anschluss zu finden, über welchen man den integrierten Akku aufladen kann. Eine Audioübertragung ist über das USB-Kabel leider nicht möglich.

Im vorderen Bereich ist dann noch ein Drehregler zu finden, über welchen sich die Intensität des Mikrofons steuern lässt.
Im Vergleich zu vielen Gaming-Headsets verfügt das ManO’War nicht über ein abnehmbares Mikrofon, sondern wurde mit einem fest verbauten Mikrofon ausgestattet, welches in die linke Ohrmuschel integriert wurde. In dieser wurde es so untergebracht, dass im vorderen Bereich nur minimal heraussteht und bei Bedarf einfach herausgezogen werden kann. Das herausziehbare Mikrofon ist 12cm lang und wurde flexibel ausgeführt, sodass man es perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Betrachtet man einmal die rechte Ohrmuschel von ihrer Unterseite aus, so ist im vorderen Bereich ein Einstellrad zu finden, mittels welchem die Lautstärke geregelt werden kann. Im hinteren Bereich wurde der zum Betrieb notwendige USB-Dongle untergebracht.

Dieser wurde so in dem Headset integriert, dass er bündig mit dem Ohrmuschelgehäuse abschließt und so bestens verstaut ist, wenn man sich auf den Weg zur nächsten Lanparty macht. Drückt man einmal auf den Dongle, so springt dieser ein Stück heraus

und kann dann ganz einfach entnommen werden.

Damit man zum Anschluss des Dongles nicht jedes mal unter den Schreibtisch krabbeln muss, liefert Razer ein USB-Verlängerungskabel mit, welches über einen Kunststofffuß verfügt und somit sehr gut auf dem Schreibtisch platziert werden kann.

Die Funkübertragung zwischen dem USB-Dongle und dem ManO’War findet im schnellen 2,4 GHz Netz statt.

Wo der Großteil der Ohrmuscheln aus mattschwarzem Kunststoff gefertigt wurde, hat Razer in dem Übergang zum Kopfbügel und im Kopfbügel selbst einen schmalen Streifen eingearbeitet, welcher in einer glänzenden Klavierlackoptik gehalten ist. In diesem Bereich wurde auch die Größenverstellung integriert, durch welche das Headset sehr gut an die Kopfgröße des Trägers angepasst werden kann.

Wo bei den meisten Gaming-Headsets die Unterseite einfach mit einem Polster versehen wurde, hat Razer auch bei dem Kopfbügel noch nicht aufgehört, das durchdachte Design fortzuführen. So wurde in die Oberseite des Kopfbügels eine Aussparung eingelassen, in welcher ein weiteres Kunststoffelement befestigt wurde. Dieses ist auf der Unterseite mit einer Kunstlederpolster bezogen und wurde auf der Oberseite mit einem eingeprägten Razer Schriftzug versehen.

Durch die in den Kopfbügel eingelassene Aussparung wirkt der Kopfbügel im Vergleich zu dem restlichen Headset recht filigran. Wir können jedoch schon jetzt vorwegnehmen, dass der Kopfbügel dennoch stabil ausgeführt wurde und durch die angewendete Bauform nicht nur etwas flexibler wird, sondern auch eine bessere Belüftung erfolgt.

Die Verarbeitung des ManO’War wurde hochwertig und optisch ansprechend ausgeführt und gibt uns keinerlei Anlass zur Kritik.

Installation:

Da es sich bei dem ManO’War um ein Wireless-Headset handelt, wird die Verbindung nicht wie bei den meisten anderen Gaming-Headsets über ein 3,5-mm-Klinkekabel oder über eine integrierte USB-Soundkarte hergestellt, sondern über einen USB-Dongle, welcher in der rechten Ohrmuschel aufbewahrt wird.
Dieser muss einfach in einen freien USB-Anschluss eingesteckt werden und wird anschließend automatisch vom System erkannt. Schaltet man nun das Headset ein, so stellt dieses automatisch die Verbindung zum USB-Dongle her.
In unserem Test wurde das ManO’War Wireless Gaming-Headset von unserem Windows 7 Testsystem selbstständig erkannt und der notwendige Treiber wurde installiert, wodurch man sich zumindest theoretisch gesehen in den Musikgenuss oder ins nächste Game stürzen kann.
Sollte man dies tun, so wird man jedoch nicht den vollen Funktionsumfang des Headsets nutzen können, denn dieser steht einem erst zur Verfügung, wenn man sich die Synapse 2.0 Software von Razer heruntergeladen und installiert hat.
Hierbei handelt es sich um cloudbassierte Software, welche für alle Chroma-Produkte von Razer eingesetzt werden kann. Aus dem Grund, dass die Software auf eine Cloud zurückgreift, muss man sich zur Nutzung einen Account erstellen.
Hat man diesen erstellt und sich das erste mal eingeloggt, so hat man eine Software vor sich, welche in einem recht dunklen Design gehalten ist.

Startet man die Synapse 2.0 Software das erste mal, so landet man gleich im Abschnitt für die Kalibrierung.

In den folgenden Schritten bekommt man nach und nach einen Sound vorgespielt, welchen man sich anhören soll, ohne dabei auf den Monitor zu schauen.

Den vorgespielten Sound soll man nun mit der angezeigten Grafik synchronisieren, was über die Pfeiltasten ganz einfach zu bewerkstelligen ist.

Durch die Kalibrierung kann man den virtuellen Surround-Sound so anpassen, dass er optimal abgestimmt ist, wodurch sich das Headset im Vergleich zu anderen virtuellen Surround-Headsets einen gewissen Vorteil ergattern kann.
Hat man die Kalibrierung durchgeführt, so kann man sich den eigentlichen Einstellungen widmen.
Im Softwareabschnitt „Audio“ kann man nicht nur die Lautstärke des Headsets einstellen, sondern auch den Bass-Boost aktivieren und dessen Pegel einstellen sowie eine Audionormalisierung aktivieren, wodurch Lautstärkeunterschiede, wie man sie aus vielen Youtube-Videos kennt, ausgeglichen werden.

Ebenso kann man hier Einstellungen für die Sprachqualität vornehmen.
Im Softwareabschnitt „Mikrofon“ kann man die entsprechenden Einstellungen für das Mikrofon tätigen.

Neben der Mikrofonlautstärke kann man hier auch die Mikrofonempfindlichkeit einstelle. Wie wir es schon aus dem Bereich „Audio“ kennen, gibt es auch in diesem Softwareabschnitt verschiedene Möglichkeiten zur Soundoptimierung.

Um die Tonwiedergabe noch besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen zu können, ist in der Synapse 2.0 Software natürlich auch noch ein Equalizer enthalten.

Wie wir es in der Zwischenzeit auch von anderen Razer Produkten aus der Chroma-Reihe kennen, kann auch die Beleuchtung des ManO’War mittels der Software an die eigenen Bedürfnisse angepasst und auf Wunsch mit der Beleuchtung weiterer Razer Produkte synchronisiert werden.

Im letzten Abschnitt der Software kann man zudem noch einstellen, ob einem beim Anpassen der Lautstärke ein On-Screen-Display (OSD) angezeigt werden soll oder nicht und wenn ja, ob dieses auf der linken oder rechten Seite des Monitors angezeigt wird.

Die Software ist recht einfach zu bedienen, jedoch finden wir den Zwang zur Nutzung der Cloudlösung nicht den besten Weg, auch wenn hier lediglich eine E-Mailadresse und ein Passwort angegeben werden muss.

Durch die Kapazität des integrierten Akkus kann man das Headset laut Razer je nachdem, ob die Beleuchtung aktiv oder inaktiv ist, bis zu 14 bzw. 20 Stunden durchgehend nutzen, ohne den Akku aufladen zu müssen. Geht der Akku dann doch einmal leer, so kann das Headset mittels des mitgelieferten USB-Kabels mit dem PC oder Notebook verbunden und aufgeladen werden. Diese Verbindung kann leider nicht zum eigentlichen Anschluss des Headsets genutzt werden, wodurch man zur Nutzung des Headstes immer den USB-Dongle verwenden muss.
In unserem Test konnten wir mit eingeschalteter Beleuchtung eine durchschnittliche Akkulaufzeit von 13 Stunden und 20 Minuten erreichen. Bei einer ausgeschalteten Beleuchtung kamen wir in unserem Test auf knapp 19 Stunden.

Für alle PC-Gamer, welche auch eine PS4 ihr Eigen nennen, können wir sagen, dass das ManO’War Wireless Gaming-Headset über den mitgelieferten USB-Dongle auch an einer PS4 betrieben werden kann. Hier kann jedoch nicht auf die virtuelle Surround-Funktion zurückgegriffen werden.

Ton und Klangqualität:

Nachdem uns die Verarbeitungsqualität vollkommen überzeugen konnte, waren wir sehr auf die Klangqualität gespannt. Unseren Testkandidaten haben wir daher in verschiedenen Lebenslagen getestet. Neben dem normalen Musikhören am PC haben wir das Headset auch bei dem ein oder anderen Game sowie auch beim betrachten von Filmen getestet.
Aufgrund der kabellosen Anbindung des ManO’War Wireless Gaming-Headsets kommt in diesem Test nicht wie sonst üblich, eine hochwertige Soundkarte zur Audiowiedergabe zum Einsatz, sondern der seitens Razer mitgelieferte USB-Dongle.

Die verbauten 50-mm-Treiber sorgten in unserem Test für einen kräftigen Bass sowie sehr klaren Höhen. Jedoch meisterte das Headset nicht nur diese Frequenzbereiche gut, sondern es konnte sich auch im kritischen Mitteltonbereich beweisen, welcher trotz der recht kräftigen Bässe nicht unterging. Das ManO’War liefert zwar einen kräftigen Bass, jedoch fehlt diesem noch das letzte Quäntchen an Tiefgang, um ein perfektes Ergebnis abzuliefern und um so für noch mehr Freude im nächsten Shooter zu sorgen.
Das sehr gute Klangbild kann das ManO’War Wireless Gaming-Headset erfreulicherweise auch noch bei einer hohen Lautstärke liefern.
Das Headset kann durch den virtuellen 7.1-Surround-Sound ein Klangbild vermitteln, welches einem z.B. ermöglicht, Schritte einfacher zuordnen zu können, wodurch man sich im Vergleich zu einem Stero-Headset einen kleinen Vorteil verschaffen kann. Durch die bei der Einrichtung vorgenommene Kalibrierung gelingt dem ManO’War dies sogar noch etwas besser als so manch anderem virtuellen 7.1-Surround-Sound-Headset. Dennoch kann man den „Surround-Sound“, welchen die beiden verbauten Treiber erreichen, nicht mit dem eines richtigen Surround-Sound-Headset vergleichen, in dem mehr als nur zwei Treiber verbaut sind.

Sprachqualität Mikrofon:

Natürlich haben wir bei unserem Test auch das Mikrofon nicht außen vor gelassen und haben das Headset somit in einigen Skype- und Teamspeak-Sitzungen getestet. Das Mikrofon kann nicht nur optimal positioniert werden, sondern durch die bereitgestellte Software auch sehr gut konfiguriert werden, sodass eine durchweg gute Sprachübertragung gewährleistet ist.

Tragekomfort:

Das ManO’War Wireless Gaming-Headset wurde seitens Razer mit sehr voluminösen Ohrmuscheln ausgestattet, welche mit ebenso mächtigen Polstern bestückt wurden. Die verbauten Polster sind mit einem Kunstlederbezug versehen, welcher für ein angenehmes Tragegefühl sorgt. Durch die großen Abmessungen der Ohrmuscheln werden die Ohren des Trägers so umschlossen, dass das Headset nirgends auf den Ohren aufliegt. Nicht nur die Polsterung der beiden Ohrmuscheln wurde weich ausgeführt, sondern auch die des am Kopfbügel angebrachten Polsters. Durch die leicht geöffnete Bauform des Kopfbügels übt dieser nicht ganz so viel Druck aus und ist etwas flexibler, was auch dem Tragekomfort des ManO’War Wireless Gaming-Headsets zu Gute kommt, denn hierdurch werden die Ohrmuscheln nicht so stark an den Kopf gedrückt. Durch diese Eigenschaften sitzt das Headset nicht nur fest genug auf dem Kopf, damit es auch einmal etwas hektischer zugehen kann, sondern es lässt auch lange Gaming-Sessions über mehrere Stunden zu, ohne das ein unangenehmes Gefühl aufkommt. Einzig an heißen Sommertagen, kann man unter den geschlossenen Ohrmuscheln etwas ins schwitzen kommen, da die verwendeten Kunstlederpolster bündig abschließen. Hier hätten Velourpolster einen gewissen Vorteil, würden jedoch optisch und auch von der Verarbeitungsqualität nicht zu dem ManO’War Wireless Gaming-Headset passen.

Fazit:

Mit dem ManO’War Wireless Gaming-Headset hat Razer ein fast perfektes Gaming-Headset in seinem Sortiment. Die Verarbeitung wurde durchweg sehr hochwertig und zudem optisch ansprechend ausgeführt. Auch wenn das etwas offene Design des Kopfbügels vermuten lässt, dass dieser nicht so stabil ausgelegt ist, so liegt man mit dieser Vermutung ganz klar daneben. Wir haben den Kopfbügel in unserem Test mehrere Verwindungen zugemutet, wie sie bei einem Transport zur nächsten Lanparty entstehen können. Diese haben dem Kopfbügel nichts anhaben können. Durch die verbaute Beleuchtung, welche zudem mit anderen Razer Produkten synchronisiert werden kann, ist das ManO’War Wireless Gaming-Headset auch von der optischen Seite her perfekt aufgestellt. Was den Tragekomfort angeht, hat man seitens Razer eine sehr gute Abstimmung getroffen. Das Headset lässt sich auch über lange Zeit sehr angenehm tragen. Lediglich durch die geschlossenen Ohrmuscheln kann man an warmen Sommertagen während eines heißen Gefechts etwas ins schwitzen kommen. Dafür werden störende Nebengeräusche von den geschlossenen Ohrmuscheln jedoch sehr gut absorbiert. Die Klangqualität, welche von dem ManO’War Wireless Gaming-Headset erreicht wird, liegt auf einem hohen Niveau und kann vor allem mit einer guten Räumlichkeit punkten, durch welche man sich in dem ein oder anderen Game einen kleinen Vorteil verschaffen kann. Lediglich im extremen Tieftonbereich hätten die verbauten Treiber etwas kräftiger sein können. Der verbaute Akku konnte in unserem Test mit einer langen Laufzeit punkten. Leider ist es jedoch nicht möglich, das ManO’War Wireless Gaming-Headset mittels des USB-Kabels, über welches es auch aufgeladen wird, zu betreiben. Dennoch kann das Headset auch an einer PS4 betrieben werden, auch wenn es dort nur als normales Stereo-Headset genutzt werden kann. An einem Smartphone, Tablet oder einer Xbox kann das Headset jedoch nicht genutzt werden. Preislich liegt das ManO’War passend zu dem gebotenen Tragekomfort und der Klangqualität im höherpreisigen Segment und ist aktuell zu einem Preis von knapp 160€* zu haben.

Pro

  • Hoher Tragekomfort
  • Sehr gute Klangqualität
  • Variables Mikrofon
  • Virtueller 7.1-Surround-Sound mit sehr guter Raumabbildung
  • Schickes, edles Design

Contra

  • Registrierungszwang bei der Software
  • Nur zu PC vollständig und zur PS4 als Stereo-Headset kompatibel

Tragekomfort

Tonqualität Wiedergabe

Tonqualität Mikrofon

Verarbeitung

Kompatibilität

Preis

Wir danken Razer sehr für die Bereitstellung des Testmusters.