Razer – Firefly Chroma Mauspad

Mit dem Firefly Chroma haben wir heute ein Mauspad von Razer im Test, welches nicht nur die perfekte Unterlage für die eigene Gaming-Maus sein soll, sondern auch das optische i-Tüpfelchen in der Chroma Serie von Razer ist und hierdurch dazu geeignet sein soll, das eigene Casemodding-Konzept für wirklich alle sichtbar auf dem Schreibtisch abzurunden.

Welche Details in dem Firefly Mauspad von Razer stecken und wie es sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 355 x 255 x 4 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 380 g
  • Anschluss: USB (vergoldet)
  • Kabellänge: 2,13 m langes, geflochtenes Faserkabel
  • Mikrotexturierte Oberfläche
  • Rutschfeste Gummiunterseite
  • Anpassbare Chroma-Beleuchtung
  • Geräteübergreifende Farbsynchronisierung
  • Kompatibel zu allen Mäusen

Lieferumfang:

  • Firefly Mauspad
  • Aufkleber
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Das Firefly wird von Razer in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarzen Grunddesign gehalten ist und auf der Vorderseite neben einen riesigen Produktbild auch mit der Modellbezeichnung und einer Auflistung der wichtigsten Features bedruckt wurde.

Auf der Verpackungsrückseite findet man nicht nur ein weiteres Produktbild vor, anhand welchem einem die einzelnen Elemente des Mauspads aufgezeigt werden, sondern auch noch drei Featurebilder, welche einem die wichtigsten Details des Firefly Mauspads näher bringen.

Innerhalb der Verpackung ist das Mauspad in einem speziell angepassten Inlay untergebracht, durch welches es auch vor äußeren Einflüssen geschützt wird.

Entnimmt man das Firefly aus seiner Verpackung, so hat man ein etwa 4mm dünnes Mauspad vor sich liegen, welches auf den ersten Blick einen recht unscheinbaren Auftritt hinlegt und überwiegend aus schwarzem Kunststoff gefertigt ist.

Das Firefly verfügt im äußeren Bereich über einen umlaufenden Rahmen, welcher mit einer glänzenden Klavierlackoberfläche versehen ist und an den vier Ecken des Mauspads abgerundet wurde.

Auf der Oberseite hat Razer eine mikrotexturierte Oberfläche aus Kunststoff verarbeitet, welche nicht nur für sehr gute Gleiteigenschaften der Maus sorgen soll, sondern auch eine sehr präzise Abtastung zulassen soll. Hierzu ist die Oberfläche fein strukturiert und mit tausenden Erhebungen versehen, welche das Licht des optischen Sensors bzw. den Laserstrahl des Lasersensors reflektieren und dem in der Maus verbauten Sensor somit helfen, seine volle Leistung entfalten zu können.

In der oberen rechten Ecke wurde das Razer Logo in die Oberfläche eingearbeitet. Eine der Besonderheiten des Firefly liegt u.a. in dem hier eingelassenen Logo, denn die oberste Schicht des Mauspads ist nicht, wie man es auf den ersten Blick annimmt, aus schwarzem, sondern aus transparentem Kunststoff gefertigt.

Direkt unter der transparenten Schicht, befindet sich eine schwarze Kunststoffschicht. Razer hat das hier eingearbeitete Logo aus dieser ausgespart. Da das Firefly Mauspad der Chroma Serie von Razer angehört, werden die meisten Leser nun schon wissen, dass das Mauspad beleuchtet werden kann.
Jedoch kann nicht nur das hier eingearbeitete Logo mit bis zu 16,8 Millionen Farben beleuchtet werden, sondern auch die Unterseite des Mauspads.

Um diese Beleuchtung zu realisieren wurde, im hinteren Bereich des Mauspads ein erhöhter Kunststoffbereich eingearbeitet, aus welchem ein gesleevtes USB-Kabel herausgeführt wird.

Innerhalb dieses Kunststoffelementes wurde die komplette Technik verbaut, welche zur Beleuchtung des Mauspads notwendig ist. Durch die geringe Dicke von gerade einmal 4mm ist es jedoch nicht möglich, das Logo und die Unterseite des Mauspads in zwei Beleuchtungszonen zu unterteilen. Dennoch ist es Razer gelungen, einen Farbverlauf durch das RGB-Spektrum zu ermöglichen.

Wirft man einmal einen Blick auf die Rückseite des Mauspads, so findet man eine gummierte Fläche vor, welche fast die komplette Unterseite des Mauspads einnimmt.

Durch die hier aufgebrachte Gummierung, welche mit einer genoppten Oberfläche versehen ist, wird ein sicherer Halt des Firefly Mauspads garantiert.

Durch die nicht bis ganz zum Rand des Mauspads geführte Gummierung ist ein leicht transparenter Kunststoffbereich zu erkennen, welcher das Licht zu den Außenseiten des Mauspads leitet, wodurch es den Anschein erweckt, als wenn die komplette Unterseite des Mauspads beleuchtet ist.

Mit einer Fläche von ca. 35 x 25 cm platziert sich das Firefly im mittleren Bereich, bietet einem aber dennoch genügend Fläche, um auch in schnellen und hektischen Situationen nicht in Bedrängnis zu kommen.

Die Verarbeitung des Firefly wurde seitens Razer sehr sauber und hochwertig ausgeführt und gibt uns keinerlei Anlass zur Kritik. Zudem muss man auch bei dem Transport des Mauspads zur nächsten Lanparty keine Angst um die Stabilität des Mauspads haben, denn trotz des verwendeten Kunststoffs fällt das Mauspad noch leicht flexibel aus und kann somit problemlos in einem Rucksack versaut werden.

Inbetriebnahme und Einrichtung:

In der Theorie kann man das Firefly einfach auf seinen Schreibtisch legen, die Maus drauf packen und anfangen zu Zocken. Jedoch kann man dann nicht die integrierte Beleuchtung nutzen, welche das Firefly ja zu einem besonderen Mauspad macht. Um die integrierte Beleuchtung zu aktivieren, muss man im ersten Schritt das USB-Kabel mit seinem Rechner verbinden. Gleich, nachdem dieses eingesteckt wurde, fängt das Mauspad an zu leuchten und wird auch von dem installierten Windows erkannt. Um nun verschiedene Beleuchtungseffekte auswählen zu können, muss man sich die Synapse 2.0 Software von Razer heruntergeladen und installieren.
Bei der Synapse 2.0 Software handelt es sich um cloudbassierte Software, welche für alle Chroma-Produkte von Razer eingesetzt werden kann. Aus dem Grund, dass die Software auf eine Cloud zurückgreift, muss man sich zur Nutzung einen Account erstellen.
Hat man diesen erstellt und sich das erste mal eingeloggt, so hat man eine Software vor sich, welche in einem recht dunklen Design gehalten ist.
Der Softwareumfang ist durch den im Vergleich zu einer Maus geringen Funktionsumfang auf die Beleuchtungsfunktion des Mauspads beschränkt.

In diesem kann man die verschiedenen Beleuchtungsvarianten und Farben auswählen. Neben einer durchgehenden Beleuchtung hat man hier auch die Möglichkeit, einen pulsierenden Effekt oder eine Farbwelle auszuwählen. Ebenfalls ist in Kombination mit einer Razer Maus die Einstellung „Reaktiv“ verfügbar, in welcher die Beleuchtung aufleuchtet, sobald eine Maustaste gedrückt wird.

Youtube

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Zudem lässt sich die integrierte Beleuchtung mit der Beleuchtung weiterer Produkte aus der Chroma Serie von Razer erweitern.

Handling:

Die genoppte Gummierung auf der Unterseite des Mauspads gewährleistet auch in hektischen Situationen einen sehr guten Halt auf dem heimischen Schreibtisch sowie auch auf den meist etwas glatteren Tischen, welche man auf Lanparys vorfindet.
Durch die leicht strukturierte Oberfläche stellen schnelle Bewegungen der Maus kein Problem dar. Die von uns in diesem Test herangezogenen Mäuse glitten alle sehr leicht und einfach über die Oberfläche des Firefly. Trotz der schnellen Geschwindigkeiten, welche durch die sehr guten Gleiteigenschaften erreicht werden, konnten alle von uns verwendeten Mäuse auch eine sehr präzise Abtastung erzielen. Wir hatten das Mauspad mit verschiedenen Mäusen aus dem Hause Razer, Fnatic Gear, SteelSeries, Logitech, Hama, ROCCAT, Genius, QPAD und Microsoft im Einsatz und konnten mit keiner der verwendeten Mäuse eine Inkompatibilität feststellen.

Was die Größe des Mauspads angeht, ist man jedoch auf die von uns in diesem Test herangezogene Variante beschränkt, wodurch Fans von XXL-Mauspads leider leer ausgehen. Dafür bietet Razer das Firefly neben der von uns verwendeten Kunststoffversion auch noch in einer Version mit einer Stoffoberfläche an.

Fazit:

Mit dem Firefly hat Razer ein Mauspad in seinem Sortiment, mit dem man vor allem Casemodder anspricht, welche am liebsten alle Komponenten passen zu ihrem Casemod beleuchten. Jedoch ist das Firefly nicht nur für Casemodder die richtige Wahl, sondern auch für alle Anwender, welche schon weitere Produkte aus der Chroma Seire von Razer besitzen, da sich die Beleuchtung aller Chroma Produkte synchronisieren lässt. Die Verarbeitung des Firefly wurde seitens Razer sehr hochwertig ausgeführt, was sich auch in dem Handling bemerkbar macht. Hier lässt das Mauspad eine sehr schnelle und zu gleich präzise Steuerung der Maus zu, wodurch sich das Mauspad nicht nur für Gamer eignet, sondern auch für Anwender, welche z.B. mit Photoshop arbeiten, wo es auf eine genaue Steuerung der Maus ankommt. Durch die großflächige Gummierung liegt das Firefly auch in hektischen Situationen sicher auf dem Tisch und zieht dort durch die intensive Beleuchtung alle Blicke auf sich. Preislich liegt das Firefly in der von uns in diesem Test verwendeten Kunststoffversion aktuell bei knapp 60€*.

Pro

  • Rutschfeste Unterseite
  • Sehr präzise und gleitfreudige Oberfläche
  • Robuster und gleichzeitig etwas flexibler Aufbau
  • RGB-Beleuchtung

Contra

  • Registrierungszwang bei der Software

Lieferumfang

Verarbeitung

Gleitfreudigkeit Oberseite

Rutschfestigkeit Unterseite

Genauigkeit Abtastung

Preis

Modding

Wir danken Razer sehr für die Bereitstellung des Testmusters.