PNY – USB-Stick Leo

Mit dem USB-Stick Leo haben wir heute einen USB-Srick von PNY im Test, welcher durch seine optische Aufmachung vor allem die noch sehr junge Generation ansprechen soll.

Welche Details in dem USB-Stick Leo stecken und wie sich der in einem neuste USB-Stick von PNY in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Schnittstelle: USB 2.0
  • Abmessungen: 53,8 x 19,5 x 9,5mm
  • Max. Lesegeschwindigkeit: Bis zu 25 MB/s
  • Max. Schreibgeschwindigkeit: Bis zu 8 MB/s
  • Kapazität: 18 / 32 GB

Lieferumfang:

  • USB-Stick Leo (in gewählter Größe)

Design und Verarbeitung:

Der noch recht neue USB-Stick Leo gehört zu einer speziellen Serie, welche die besonders jungen Nutzer ansprechen soll. Aus diesem Grund wurde schon beim Design der Verpackung auf eine kindliche Aufmachung geachtet. Die Verpackung wurde weitestgehend in einem hellen Blauton gehalten. Auf der Verpackungsvorderseite wurde neben den wichtigsten Features auch eine kindliche Zeichnung eines Leoparden abgedruckt, welche das Design des USB-Sticks aufgreift, welchen man durch die transparente USB-Hülle schon erkennen kann.

Auf der Verpackungsrückseite ist eine Auflistung abgedruckt, welche einem einen Überblick darüber gibt, wie viele Daten sich in etwa auf dem Stick speichern lasen.

Entnimmt man den USB-Stick Leo aus seiner Verpackung, so hat man einen USB-Stick vor sich liegen, welcher der Attaché Serie von PNY entstammt und über ein Kunststoffgehäuse verfügt, das grundlegend aus einem gelben und einem weißen Kunststoffelement gefertigt wurde.

Im hinteren Bereich wurde das Gehäuse mit einer kleinen Durchführung versehen, mittels welcher man den USB-Stick unter Zuhilfenahme einer optionalen Schlaufe an seinem Schlüsselbund befestigen kann.

Bei dem weißen Kunststoffelement handelt es sich um das eigentliche Gehäuse des USB-Sticks, welches neben dem PNY Logo auch noch mit der Speicherkapazität bedruckt wurde. Die Besonderheit des USB-Sticks Leo liegt jedoch in der gelbfarbenen Verschlusskappe, denn diese wurde mit dem Gesicht des Leoparden bedruckt, welchen wir schon auf der Verpackungsvorderseite finden konnten.

Um an den USB-Anschluss zu gelangen und den USB-Stick somit zum Anschluss vorzubereiten muss man lediglich die verbaute Schutzkappe nach hinten schieben.

Hat man die Schutzkappe nach hinten geschoben, so findet man einen USB 2.0 Anschluss vor, wodurch einem schnell klar wird, dass der Stick zwar schick aussieht, jedoch von der Geschwindigkeit nicht mit der Geschwindigkeit vieler aktueller USB-Sticks mithalten kann.

Neben dem Leo gibt es auch noch drei weitere Varianten des tierischen USB-Sticks von PNY.

Alle vier Designvarianten gibt es mit einer Speicherkapazität von 16 oder 32 GB.

Der USB-Stick Leo wurden seitens PNY nicht nur sauber, sondern auch optisch ansprechend ausgeführt.

Test:

Auch wenn es aufgrund der seitens PNY angedachten Nutzerschicht eventuell nicht ganz zutrifft, ist das wichtigste Kaufargument neben der Speicherkapazität in der Regel die Leistung, welche von dem jeweiligen USB-Stick erbracht werden kann.
Aus diesem Grund schauen wir uns nicht nur die Verarbeitungsqualität an, sondern schicken unseren Testkandidaten auch in entsprechende Tests, mittels welchen die maximale Leistung ermittelt werden kann.

Wir haben den USB-Stick an unserem bekannten i7 Testsystem getestet.

Dieses besteht aus:

  • Prozessor:Intel i7 6700K
  • Mainboard: Fatal1ty Z170 Gaming-ITX/ac
  • Grafikkarte: EVGA GeForce GTX 1070 SC Gaming ACX 3.0
  • Arbeitsspeicher: 2 x 8GB 3000MHz HyperX DDR4 Speicher
  • Systemlaufwerk: 256GB Samsung SM951-NVMe
  • Netzteil: Seasonic – Snow Silent 750
  • Betriebssystem: Windows 7 Professional x64

Getestet wurde der USB-Stick mittels dieser Benchmarks:

  • AS SSD Kopierbenchmark
  • CrystalDiskMark
  • ATTO Disk Benchmark

AS SSD Kopierbenchmark

Neben diesem Performancetest beinhaltet, der AS SSD Benchmark auch noch einen Kopierbenchmark, mittels welchem ermittelt werden kann, wie schnell Daten innerhalb des Laufwerkes kopiert werden können.
Die verwendeten Muster entsprechen typischen Szenarien: ISO (zwei große Dateien), Programm (viele kleine Dateien), Spiel (große und kleine Dateien gemischt).

Betrachtet man einmal das erzielte Testergebnis, so wird man feststellen, dass der USB-Stick in diesem Test sehr langsam unterwegs war. Die maximale Schreibgeschwindigkeit ist seitens PNY mit 8MB/s angegeben. Kommt noch ein gleichzeitiges Lesen hinzu, so kann die Schreibgeschwindigkeit schnell einmal einbrechen, wodurch der interne Kopiervorgang nur mit einer sehr geringen Geschwindigkeit erfolgen kann.

CrystalDiskMark

Mittels des CrystalDiskMark kann man neben der sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeit auch die entsprechenden Geschwindigkeiten in 4K und 512K Blöcken ermitteln.

Die seitens PNY angegeben Lesegeschwindigkeiten konnten wir in diesem Benchmark nicht ganz erreichen. Die angegebene Schreibgeschwindigkeit konnte in unserem Test jedoch übertroffen werden. Auch wenn das Ergebnis im Vergleich zu der angegebenen Schreibgeschwindigkeit ein gutes Ergebnis ist, sind 9,38 MB/s in den Zeiten von USB 3.0 und USB 3.1 USB-Sticks sehr langsam.

Der ATTO Disk Benchmark ermöglicht es einem den verwendeten USB-Stick mit einer höheren Abfragetiefe zu beanspruchen. Wir haben den USB-Stick somit mit einer Queue Depth von 10 getestet.

Betrachtet man einmal die hier erreichten Ergebnisse, so ist zu erkennen, dass sich die erreichten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten mit den Geschwindigkeiten aus den vergangenen Tests decken. Der USB-Stick Leo kann im Vergleich zu vielen anderen Flash-Laufwerken nicht von einer höheren Abfragetiefe profitieren.

Faizt:

Mit dem USB-Stick Leo bzw. den weiteren tierischen Modellen hat PNY vier USB-Sticks in seinem Sortiment, welche nicht durch die erreichten Übertragungsgeschwindigkeiten, sondern durch ihre putzige Aufmachung punkten. Durch diese sind die USB-Sticks vor allem für Schulkinder interessant. Durch den verbauten USB 2.0 Anschluss können jedoch leider nicht die höchsten Übertragungsraten erzielt werden. Passend dazu wurde auch der verbaute Speicherchip gewählt, wodurch man beim Datentransfer etwas länger warten muss, als man es von aktuellen USB 3.0 Sticks her kennt. Die Verarbeitung wurde seitens PNY hingegen sehr sauber und vor allem optisch ansprechend ausgeführt. Durch die vier Varianten, in welchen es die tierischen USB-Sticks geben wird, ist sicherlich für jedes Kind die richtige Version mit dabei. Aktuell sind die tierischen USB-Sticks noch nicht im Preisvergleich zu finden. Da sie wie schon kurz erwähnt auf der Attaché Modellreihe basieren werden sie preislich wohl ebenfalls bei etwa 10€* liegen.

Pro

  • Verschiedene Designvarianten
  • Verarbeitung

Contra

  • Sehr geringe Geschwindigkeiten
  • Lieferumfang (keine Schlaufe im Lieferumfang)

Geschwindigkeit

Verarbeitung

Design

Lieferumfang

Preis

Ein besonderer Dank geht an PNY für die Bereitstellung des Testmusters.