PNY – CS2211 – 240GB SATA SSD

Mit der CS2211 haben wir eine SATA SSD aus dem Hause PNY im Test, welche der XLR8 Serie entstammt und somit speziell für Gamer designt und entwickelt wurde, wodurch sie nicht nur mit einem schicken Design, sondern auch mit einer hohen Geschwindigkeit punkten möchte.

Welche Leistung in der CS2211 der XLR8 Serie von PNY steckt und wie sie sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Maße: 70 x 7 x 100 mm (B x H x T)
  • Gewicht: 45 g
  • Kapazität: 240 GB
  • NAND: MLC (Multi-Level Cell)
  • Anschluss: SATA 6G (abwärtskompatibel)
  • Leistung:
  • Lesen: max. 560 MB/s
  • Schreiben: max. 470 MB/s
  • IOPS (4KB Random Read): 87.000
  • IOPS (4KB Random Write): 95.000
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 2 Millionen Stunden
  • Leistungsaufnahme: 3,3 / 0,2 W (Betrieb / Leerlauf)
  • Herstellergarantie: 3 Jahre

Lieferumfang:

  • CS2211 XLR8 SSD (in gekaufter Größe)
  • Kunststoffrahmen

Design und Verarbeitung:

Die CS2211 XLR8 SSD wird von PNY in einer schwarz/grauen Verpackung geliefert, welche auf der Verpackungsvorderseite neben einem Produktbild und der Modellbezeichnung auch mit drei Featurebildern bedruckt ist.

Die technischen Daten wurden auf der Verpackungsrückseite abgedruckt.

Innerhalb der Verpackung ist die SSD in einer Blisterverpackung untergebracht, durch welches sie gut vor Fremdeinwirkungen geschützt wird.

Entnimmt man die SSD aus ihrer Verpackung, so hat man eine SSD vor sich liegen, welche nicht nur in einem auffälligen Design gehalten ist, sondern auch mit einer Bauhöhe von 7 mm dünner ausfällt, als viele anderen SSDs im 2,5″-Format.

Durch diese geringere Bauhöhe kann die SSD auch in so manchem Notebook oder Ultrabook eingesetzt werden, in dem ein normales 2,5″-Laufwerk keinen Platz findet.
Das verwendete Gehäuse ist vollständig aus Metall gefertigt und wurde mit einer schwarzen Grundierung versehen. Auf der Oberseite der SSD wurde ein Aufkleber aufgebracht, welcher der SSD ihr auffälliges Design verpasst und durch welches sie sich sehr gut in die aktuelle XLR8 Serie von PNY eingliedert.

Auf der Rückseite der SSD wurde ein Aufkleber angebracht, auf dem neben der Modellbezeichnung und der Speichergröße auch Informationen wie die Seriennummer zu finden sind.

Im Lieferumfang befindet sich ein Kunststoffrahmen, welcher mit zwei doppelseitigen Klebestreifen versehen ist. Leider wurde dieser jedoch nicht passend zur SSD aus schwarzem, sondern aus grauem Kunststoff gefertigt.

Dieser Kunststoffrahmen kann auf die SSD aufgeklebt werden, wodurch die SSD dann die für ein 2,5″-Laufwerk übliche Bauhöhe von 9,5 mm erhält.

Als Controller kommt in der CS2211 XLR8 SSD ein Phison PS3110-S10-X zum Einsatz. Neben diesen verbaut PNY MLC NAND Flashspeicher, welche im 15-nm-Verfahren gefertigt wurden. Die SSD erreicht mit den verbauten MLC NAND Flashspeicher eine Speicherkapazität von 240GB. Im formatierten Zustand stehen einem 223,44GB zur verfügung.

Die Verarbeitung ist sehr sauber und auch optisch ansprechend ausgeführt.

Testablauf:

Das wichtigste Kaufargument ist bei einer SSD zweifelsohne nicht das Design, sondern die Leistung, welche erbracht werden kann.
Aus diesem Grund schicken wir die SSD nicht nur in verschiedene Benchmarks, sondern werden uns auch ein genaues Bild über die Geschwindigkeit in alltäglichen Bereichen machen.

Um die volle Leistung aus den von uns getesteten SSDs heraus zu holen, werden diese auf unserem Intel Core i7 System getestet.

Dieses besteht aus:

  • Prozessor: i7-6950X
  • Mainboard: Asrock X99 Extreme11
  • Grafikkarte: Zotac GTX 980Ti
  • Arbeitsspeicher: 16GB HyperX Savage (4 x 4GB DDR4 3000MHz)
  • Systemlaufwerk: OCZ – RevoDrive 3 (240GB)
  • Netzteil: Power & Cooling Silencer MK III 1200W
  • Betriebssystem: Windows 10 Pro 64Bit

Das Testlaufwerk ist dabei als sekundäres Laufwerk eingerichtet. Das Betriebssystem befindet sich somit auf dem verbauten RevoDrive 3. Dies gilt jedoch nur für die durchgeführten Benchmarks und nicht für die Softwaretests.

Getestet wurde die CS2211 – 240GB SATA SSD von PNY mittels dieser Benchmarks:

  • AS SSD Benchmark
  • AS SSD Kopierbenchmark
  • ATTO Disk Benchmark

AS SSD Benchmark

Der AS SSD Benchmark wurde, wie der Name vermuten lässt, speziell für SSDs entwickelt. Durch die Verwendung von inkompressiblen Daten stellt dieser Benchmark für komprimierende Controller praktisch ein Worst-Case-Szenario dar.

Die von PNY angegeben 560MB/s beim Lesen konnten wir in unserem Test mittels des AS SSD Benchmarks nicht erreichen. Gleiches gilt auch für die angegeben, maximale Schreibgeschwindigkeit von 470MB/s.

AS SSD Kopierbenchmark

Neben diesem Performancetest beinhaltet, der AS SSD Benchmark auch noch einen Kopierbenchmark, mittels welchem ermittelt werden kann, wie schnell Daten innerhalb des Laufwerkes kopiert werden können.
Die verwendeten Muster entsprechen typischen Szenarien: ISO (zwei große Dateien), Programm (viele kleine Dateien), Spiel (große und kleine Dateien gemischt).

In diesem Test konnte die CS2211 – 240GB SATA SSD gute Werte erreichen, mittels welchen sie sich im vorderen Bereich des Testfeldes behaupten kann.

ATTO Disk Benchmark

Der ATTO Disk Benchmark ermöglicht es einem die SSDs mit einer höheren Abfragetiefe zu beanspruchen. Wir haben die SSD somit mit einer Queue Depth von 10 getestet.


Mit einem Blick auf das Testergebnis ist sehr schön zu erkennen, dass auch die CS2211 XLR8 240GB SSD was die Leistung angeht, wie alle anderen SSDs auch von einer höheren Abfragetiefe profitieren kann. Die von PNY angegebenen Geschwindigkeiten wurden in diesem Test fast erreicht. Eine solch hohe Abfragetiefe gehört bei einer normalen Beanspruchung in einem Desktop-PC bzw. Notebook nur selten zur Tagesordnung.

Neben den Messungen mit diesen Benchmark Tools wollen wir jedoch auch nicht die Geschwindigkeitsvorteile im alltäglichen Betrieb aus dem Auge verlieren, denn gerade auf diese kommt es im Endeffekt an, da die durch die Benchmarks aus dem Laufwerk gekitzelten Maximalwerte im Normalfall kaum erreicht werden.

Softwareinstallation

Wie die Überschrift schon verlauten lässt, werden wir in diesem Test anhand der Software PCMark 8, Acrobat Reader und OpenOffice die Zeit stoppen, in welcher die Software auf der SSD installiert werden konnte.

Softwaretest

In diesem Test werden wir die Geschwindigkeit messen, in welcher die SSD es schafft eine WinRAR Datei von einem GB zu entpacken, einen vollständigen Systemscann mit AntiVir absolviert und wie lange ein auf der SSD installiertes Windows 7 benötigt, um zu booten.
Da sich in unserem Testsystem zu den Onboardkomponenten noch ein Hardware Raidcontroller befindet, welche eine Weile braucht, um alle Festplatten zu initialisieren, werden wir die Zeit erst nach dem Verlassen des Bios stoppen.

Fazit:

Mit der CS2211 XLR8 SSD hat PNY sein Sortiment um eine SSD erweitert, welche in unserem Test nicht nur mit einer hohen Leistung, sondern auch mit einem schicken Design punkten konnte. Was das Design angeht, gliedert sich die CS2211 SSD aus der CLR8 Serie perfekt in die weiteren Gaming Produkte wie Grafikkarten und Arbeitsspeicher von PNY ein, wodurch man ganz einfach einen optisch aufeinander abgestimmten Casemod erstellen kann. Was die erbrachte Leistung der SSD angeht, konnten wir die seitens PNY angegebenen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten in unserem Test fast erreichen. Wie wir es auch schon bei einem vergangenen Modell aus dem Hause PNY gesehen haben, setzt man auch bei dieser SSD nicht wie viele anderen Hersteller auf einen Sandforce Controller, was jedoch bei der CS2211 keinen Nachteil mit sich bringt. Die Verarbeitung wurde seitens PNY hochwertig und optisch ansprechend ausgeführt. Preislich liegt die 240GB Variante der CS2211 aktuell bei knapp 94€*. Neben der von uns getesteten 240GB Version gibt es die CS2211 XLR8 SSD auch noch mit 480GB und 960GB.

Pro

  • Kompatibilität
  • Ansprechendes Design
  • Verarbeitung
  • Geschwindigkeit

Contra

Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

Lieferumfang

Preis

Ein besonderer Dank geht an PNY für die Bereitstellung des Testmusters.