KM-Gaming – K-GM1 Grinder – modulare Gaming Maus

Mit der K-GM1 Grinder haben wir heute eine modulare Gaming Maus von KM-Gaming im Test, welche nicht nur mit einem speziellen Design auf sich aufmerksam machen will, sondern durch den modularen Aufbau auch für verschiedene Einsatzgebiete ausgelegt sein soll.

Welche Details in der K-GM1 Grinder stecken und wie sich die modulare Gaming Maus von KM-Gaming in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Ergonomie: Rechtshänder
  • Geeignet für: mittlere- und große Handgröße
  • Sensor: Avago ADNS-3310
    keine Mausbeschleunigung und ohne Mauskorrektur
    6.500 FPS / 30G max. Beschleunigung
    Auflösung (nicht Softwareinterpoliert): Minimal: 50dpi / Maximal: 5.000dpi in 50dpi Schritten einstellbar
    8 verschiedene DPI Einstellungen pro Profil einstellbar und per DPI Tasten auf der Maus on-the-fly wechselbar
  • Switches: Omron Switches für präzise und langlebige Tasten
  • Reaktionszeit: 1 ms – USB Polling Rate einstellbar (125 / 250 / 500 / 1000Hz)
  • Gewichtseinstellung: – 6 mögliche Einstellungen
  • 4 Seitentastenvarianten möglich (je nach Vorliebe oder Spielgenre):
    ohne Anbauteil = 4 linke Seitentasten + mittlerer fester Button als Daumenablage und Orientierungshilfe
    Anbauteil Variante 1 = 2 linke Seitentaste
    Anbauteil Variante 2 = 1 linke Seitentaste und ergonomische Daumeneinbuchtung
    Anbauteil Variante 3 = keine Seitentaste – dafür überragendes Handling durch festen Grip und Haptik
  • Tasten 9 frei belegbare Tasten
  • Profile: 5 verschiedene Einstellungs-Profile speicherbar (z.B. Profil für CS / RB6 / WoW / Office usw.)
  • Beleuchtung: anpassbare RGB Beleuchtung
  • Kabel: ca. 1,8 m USB Kabel (Gewebesleeving)

Lieferumfang:

  • KM-Gaming – K-GM1 Grinder USB Maus
  • 3 zusätzliche linke Seitenteile für optimale Anpassbarkeit
  • Handbuch

Design und Verarbeitung:

Die modulare K-GM1 Grinder Gaming Maus wird von KM-Gaming in einer Verpackung geliefert, welche in einem schwarz/grünen Design gehalten ist. Auf der Verpackungsvorderseite wurden neben einem Produktbild und der Modellbezeichnung auch die wichtigsten Features abgedruckt.

Auf der Verpackungsrückseite wurden neben einem weiteren Produktbild die technischen Details sowie der Lieferumfang abgedruckt.

Entnimmt man die K-GM1 Grinder Gaming Maus aus ihrer Verpackung, so hat man eine Gaming Maus vor sich liegen, welche in einem recht speziellen Design gehalten ist.

Betrachtet man die Maus einmal von ihrer Oberseite aus, so ist nicht nur zu erkennen, dass die Handauflagefläche zusammen mit der linken und rechten Maustaste aus einem Kunststoffelement gefertigt wurde, sondern das KM-Gaming in das hier verwendete Kunststoffelement einige Vertiefungen eingelassen hat.

Im Vergleich zu anderen Herstellern hat KM-Gaming an diesen Stellen nicht nur die aufgebrachte Soft-Touch-Oberfläche ausgespart, sondern hat hier ca. 1 mm tiefe Vertiefungen in den verwendeten Kunststoff eingearbeitet, wodurch die darunter befindliche, leicht transparente Kunststoffschicht sichtbar wird. Durch diesen Aufbau kann nicht nur das KM-Gaming Logo beleuchtet werden, sondern die komplette Mausoberseite wird in das Beleuchtungskonzept integriert.

KM-Gaming hat die K-GM1 Grinder Gaming Maus mit einer RGB-Beleuchtung ausgestattet, welche in verschiedenen Effekten leuchten kann.

Die linke und rechte Maustaste sind durch einen schwarzen Kunststoffsteg voneinander getrennt, in welchem KM-Gaming zwei Sondertasten sowie das Scrollrad eingearbeitet hat. Das Scrollrad ist passend zum Design der Mausoberseite aus leicht transparentem Kunststoff gefertigt und wurde mit einer Gummierung versehen, wodurch auch das verbaute Scrollrad ebenfalls beleuchtet wird.
Mit einem Blick auf die Mausvorderseite ist zu erkennen, das die linke und rechte Maustaste zur Innenseite hin spitz zu laufen, wodurch die Fläche der beiden Maustasten vergrößert und die Ergonomie verbessert wird.

Das Anschlusskabel ist mit einem grünen Gewebesleeving versehen und hat eine Länge von ca. 1,8 m.

Betrachtet man die K-GM1 Grinder Gaming Maus einmal von der linken Seite aus, so wird man schnell feststellen, dass KM-Gaming der Maus auch hier einen sehr besonderen Aufbau verpasst hat.

Wo die meisten Gaming Mäuse auf ihren Außenseiten mit einer besonders griffigen Oberfläche ausgestattet sind, setzt KM-Gaming auf ein Kunststoffelement, welches eine geriffelte Struktur aufweist, und mit einer schwarzen Klavierlackoberfläche versehen wurde.

An der Stelle, an der während der Nutzung der Daumen des Nutzers aufliegt, hat KM-Gaming zudem fünf Kunststoffelemente eingearbeitet, welche auf den ersten Blick den Anschein erwecken, als wenn es sich bei fünf Erhebungen um kleine Zusatztasten handelt. Betrachtet man diese jedoch einmal etwas genauer, so wird man feststellen, dass das mittig positionierte Kunststoffelement nicht beweglich ist und es sich somit nicht, wie bei den anderen vier Elementen um eine Zusatztaste handelt.
Wie eingehend schon kurz erwähnt, handelt es sich bei der K-GM1 Grinder um eine modulare Gaming Maus. Der modulare Aufbau kann durch das feststehende Element realisiert werden, denn KM-Gaming legt dem Lieferumfang drei Kunststoffplatten bei, welche man auf dieses Element aufstecken kann.
Wird keines der mitgelieferten Kunststoffelemente verbaut, so stehen einem vier Daumentasten zur Verfügung. Für den Fall, dass man keine seitlichen Daumentasten nutzen möchte, kann man das Kunststoffelement auf die Maus aufsetzen, welches über eine eingelassene Bohrung verfügt.

Im Lieferumfang befinden sich auch noch zwei Blenden, durch welche man die Anzahl der Daumentasten auf eine bzw. zwei Tasten reduzieren kann.

Betrachtet man die Maus einmal von der rechten Seite aus, so ist auch hier das geriffelte Design zu erkennen, welches wir schon von der linken Mausseite kennen.

Mit einem Blick auf die Unterseite findet man im hinteren Bereich einen kleinen Deckel vor, hinter welchem im Auslieferungszustand fünf kleine 5 g Gewichte untergebracht sind.

Diese können bei Bedarf ganz einfach aus der Maus entnommen werden, wodurch man das Gewicht der Maus an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Um eine gute Gleiteigenschaft zu erreichen, hat KM-Gaming die K-GM1 Grinder Gaming Maus mit vier großzügigen Gleitfüßen ausgestattet.

Neben dem optischen Avago ADNS-3310 Sensor wurde ein kleiner Schalter verbaut, über welchen man die integrierte Beleuchtung aktivieren bzw. deaktivieren kann. Dieser ist zwar nicht direkt zugänglich, ist dafür jedoch so positioniert, dass man ihn nicht versehentlich betätigt.

Die K-GM1 Grinder wurde seitens KM-Gaming sauber und optisch ansprechend verarbeitetet. Lediglich die aufgebrachte Soft-Touch-Oberfläche ist etwas anfällig für Fingerabdrücke.

Softwareinstallation und Einstellungen:

Die K-GM1 Grinder Gaming Maus von KM-Gaming wurde von unserem Windows 10 Testsystem problemlos per plug & play erkannt. Die Grundfunktionen der Maus lassen sich ohne die Installation der bereitgestellten Software nutzen. Um den vollen Funktionsumfang der Maus nutzen zu können, muss man jedoch die seitens KM-Gaming zum Download bereitgestellte Software herunterladen und installieren.

Hat man die seitens KM-Gaming bereitgestellte Software installiert, so hat man eine klar strukturierte Software vor sich, welche in vier unterschiedliche Bereiche unterteilt ist.

Im Softwareabschnitt „Einstellungen“ kann man nicht nur alle Tasten mit einer beliebigen Funktion bzw. einem hinterlegten Makro belegen, sondern auch die Empfindlichkeit der Maus sowie die Poling-Rate einstellen.

Die Tastenbelegungen können dabei ganz einfach über ein Drop-Down-Menü ausgewählt werden. Alle Einstellungen lassen sich zudem in fünf verschiedenen Profilen speichern.

Im zweiten Softwareabschnitt „DPI & LED“ kann man nicht nur verschiedene DPI-Abstufungen anpassen, sondern man kann auch jeder Sensorauflösung eine gesonderte Beleuchtungsfarbe zuweisen. Die eingestellten Sensorauflösungen lassen sich anschließend direkt über die Maus abrufen.

Zusätzlich kann man hier auch noch einen pulsierenden oder blinkenden Effekt der Beleuchtung aktivieren.

Auch wenn KM-Gaming RGB-LEDs in der Maus verbaut hat, kann man leider nicht auf das volle RGB-Spektrum zurückgreifen.

Im Softwareabschnitt „Makro“ kann man ganz einfach eigene Makros aufnehmen. Diese können zudem auch so aufgenommen werden, dass sie nicht nur mit einer automatischen Zeitverzögerung aufgenommen werden, sondern es ist auch möglich, die Makros so abzuspeichern, dass sie z.B. so lange wiederholt werden, bis man eine bestimmte Taste drückt.

Für den Fall, dass man einmal ein Problem mit der K-GM1 Grinder Gaming Maus hat, findet man im Softwareabschnitt „Support“ alle wichtigen Kontaktdaten von KM-Gaming, sodass einem schnellen Kontakt nichts im Wege steht.

Ergonomie und Bedienkomfort:

Hat man die K-GM1 Grinder das erste mal vor sich liegen, so wird man schnell den Eindruck haben, dass die Maus im Vergleich zu vielen anderen Mäusen recht groß ausfällt. Nimmt man die Maus dann das erste mal in die Hand, so wird man schnell feststellen, dass man mit diesem ersten Eindruck richtig gelegen hat, denn mit einer Länge von über 12 cm ist die K-GM1 Grinder Gaming Maus eher für Nutzer mit großen Händen entwickelt worden. Hierdurch werden Nutzer mit kleinen Händen bei einer normalen Mausführung Schwierigkeiten haben, alle Maustasten erreichen zu können. Betroffen sind in einem solchen Fall vor allem die vier seitlichen Daumentasten.
Durch den seitens KM-Gaming gewählten Aufbau ist die Maus nur für die Nutzung durch Rechtshänder ausgelegt.
Wo die recht glatten und leicht geriffelten Außenseiten anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sind, fällt Mausoberseite sehr griffig aus und unterstützt einen so bei einer sicheren Führung der Maus. Die verbauten Tasten bieten alle einen recht präzisen und sauber abgestimmten Druckpunkt, wobei die linke und rechte Maustaste hier durch die verbauten Omron-Switches positiv herausstechen.
Durch den modularen Aufbau kann man die Anzahl der seitlichen Tasten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Setzt man keine der mitgelieferten Kunststoffblenden auf, so kann man alle vier Tasten nutzen. Durch die mitgelieferten Blenden kann man die Anzahl der nutzbaren Tasten auch noch auf zwei, eine bzw. keine nutzbare Taste verringern. Leider liefert KM-Gaming jedoch keine Blende mit, durch welche eine Nutzung von drei Tasten möglich wäre. Mit einer Blende für die Nutzung aller vier Tasten hätte man aus unserer Sicht das Handling positiv beeinflussen können.
Durch die integrierten Gewichte kann das Gesamtgewicht der Maus sehr gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Die verbauten Gleitfüße lassen schnelle und vor allem angenehm leichte Bewegungen auf den von uns getesteten Untergründen (gebürstetem Aluminium, Kunststoff, Holz und Stoff) zu. Soll die Maus jedoch auf einer glänzenden Oberfläche wie poliertem Aluminium oder einer Glasplatte genutzt werden, so verweigert der verbaute Sensor seinen Dienst.
Der verbaute Avago ADNS-3310 Sensor arbeitet zwischen 50 und 5.000 DPI und bietet einem somit ein sehr breites Spektrum. Nicht nur der verbaute Sensor kann mit einem großen Einstellbereich punkten, sondern auch die Poling-Rate, welche in vier Stufen von 125 bis 1.000 Hz eingestellt werden kann.
Der Sensor konnte in unserem Test durch eine sehr präzise und schnelle Abtastung auf den verschiedensten Oberflächen überzeugen und zeigte sich als wahres Gaming-Talent.

Fazit:

Mit der K-GM1 Grinder hat KM-Gaming eine modulare Gaming Maus in seinem Sortiment, bei deren Entwicklung man seitens KM-Gaming darauf geachtet hat, dass die Maus nicht nur mit hochwertigen Komponenten ausgestattet ist, sondern auch ein großes Einsatzgebiet abdecken kann und somit von den verschiedensten Anwendern genutzt werden kann. Bis auf die gewählte Größe ist dies KM-Gaming aus unserer Sicht auch gelungen. Gerade für zarte Frauenhände hätte die K-GM1 Grinder jedoch etwas kleiner ausfallen müssen, denn durch die Größe der Maus können diese die verbauten Daumentasten nur recht schwer erreichen. Hat man eine entsprechend große Hand, so liegt die Maus trotz des recht kantigen Aufbaus erstaunlich gut in der Hand und kann durch die auf der Oberseite aufgebrachte Soft-Touch-Oberfläche auch sicher geführt werden. Die verbauten Tasten haben einen guten Druckpunkt, wodurch sie sich präzise bedienen lassen. Durch die mitgelieferten Kunststoffelemente kann man die Anzahl der verfügbaren Tasten an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Zeitgleich wird mittels diesen auch die Ergonomie noch etwas verbessert. Der verbaute Sensor arbeitete in unserem Test auf fast allen Untergründen reibungslos und sehr präzise. Die Verarbeitung wurde seitens KM-Gaming sehr sauber und optisch ansprechend ausgeführt. Passend hierzu ist auch die bereitgestellte Software sauber strukturiert und bietet einem viele Einstellungsmöglichkeiten. Was das Design angeht, fällt die K-GM1 Grinder im Vergleich zu vielen anderen Mäusen am Markt deutlich auffälliger aus. Im Bereich der Beleuchtung ist es jedoch leider nicht möglich, auf das volle RGB-Spekrtum zurückgreifen zu können. Preislich liegt die K-GM1 Grinder von KM-Gaming aktuell bei nicht ganz 36€*, womit sie ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet.

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Gleitfähigkeit
  • Auffälliges Design
  • Modularer Aufbau
  • Guter Sensor
  • Druckpunkt und Anzahl der Tasten
  • Sauber strukturierte Software

Contra

  • Nicht für kleine Hände geeignet

Lieferumfang

Verarbeitung

Funktionsumfang

Bedienerfreundlichkeit

Software

Modding

Preis

Ein besonderer Dank geht an KM-Gaming für die Bereitstellung des Testmusters.