HyperX – Savage 16GB Kit 3000MHz

Heute haben wir mit dem HX430C15SBK4/16 ein 16GB großes DDR4 Speicherkit aus der noch recht jungen Savage Serie von HyperX im Test, welches bei einem sehr hohen Speichertakt von 3000MHz mit einer niedrigen Latenz punkten will.

Welche Details in dem HX430C15SBK4/16 Speicherkit von HyperX stecken und welche Leistung das Speicherkit auf unserer Teststation liefert, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Modellbezeichnung: HX430C15SBK4/16
  • Serie: HyperX – Savage
  • Gesamtkapazität: 16 GB
  • Module: 4 Stück
  • Typ: DDR4-3000 MHz
  • Timings:
    CAS Latency (CL) 15
    RAS-to-CAS-Delay (tRCD) 16
    RAS-Precharge-Time (tRP) 16
    Row-Active-Time (tRAS) 33
  • Hinterlegte Profile:
    •JEDEC: DDR4-2133 CL15-15-15 @1.2V
    •XMP Profile #1: DDR4-3000 CL15-16-16 @1.35V
    •XMP Profile #2: DDR4-2666 CL14-14-14 @1.35V
  • Spannung: 1,2 V oder 1,35 V
  • Betriebsbedingungen:
    Temperaturbereich in Betrieb 0 – 85 °C
    Temperaturbereich bei Lagerung -55 – 100 °C
  • Höhe: 34,57mm

Lieferumfang:

  • 4 x HyperX Savage 4GB Modul
  • Montage und Garantiehinweis
  • HyperX Aufkleber

Design und Verarbeitung:

Das HyperX Savage 16GB Speicherkit wird von Kingston in einer kleinen Speicherbox geliefert, welche schon einen kurzen Blick auf die vier enthaltenen Speicherriegel zulässt. Die Verpackung ist durch das Garantiesiegel verschlossen, auf welchen zudem die wichtigsten Infos sowie die genaue Modellbezeichnung des Speicherkits steht.

Neben dem Speicherkit befindet sich noch eine Montageanleitung, welche zugleich auch die Garantiebedingungen beinhaltet sowie ein kleiner HyperX Aufkleber in der Verpackung.

Entnimmt man die vier Speichermodule aus ihrer Verpackung, so hält man vier Speicherriegel in der Hand, welche in einem vollkommen schwarzen Look daher kommen.
Kingston setzt bei dem HyperX Savage Speicherkit auf ein schwarzes PCB, durch welches einem gleich vermittelt wird, dass dieses Speicherkit nicht für den Einsatz in einem Office-PC gedacht ist. In solchen Systemen muss nicht auf die Optik geachtet werden, wodurch hier die günstigeren, grünen PCBs zum Einsatz kommen.
Geziert werden die Speichermodule in unserem Fall von schwarzen Heatspreadern, welche aus gegossenem Aluminium gefertigt sind. Neben dem von uns getesteten Kit gibt es auch noch Speicherkits mit einer Größe von bis zu 128Gb (8x16GB) in der Savage Serie von HyperX.

Die beiden Seiten der Heatspreader verfügen über ein unterschiedliches Design. Wo auf der rechten Seite nur ein Aufkleber mit der Produktbezeichnung zu finden ist, fällt die linke Seite schon viel auffälliger aus.

Hier hat Kingston im rechten Bereich das Savage Logo sowie den Schriftzug DDR4 aufgedruckt.

Auf der linken Seite wurde das HyperX Logo eingearbeitet. Dieses wurde aus gebürstetem Aluminium gefertigt und steht leicht aus dem Aluminiumblech heraus. Die Speicherkühler haben eine recht kantige Bauform, welche vor allem durch den oberen Bereich hervorgehoben wird. Die Speicherkühler sind auf ihrer Oberseite in einem geöffneten Design gefertigt, welches Kühlrippen andeutet.

Die Oberseite des Speicherkühlers wurde zudem noch mit dem HyperX Logo bedruckt.

Durch die nach oben über das PCB hinausgezogenen Kühlbleche sind die beiden Speicher zwar etwas höher als Speicher ohne Kühlkörper, dafür sind die beiden Kühlbleche jedoch oberhalb des PCBs miteinander verbunden, wodurch sich eine sehr gute Optik ergibt. Die Höhe inkl. des Kühlers beträgt 34,57mm, wodurch die Speicher kaum höher sind wie Speicher ohne Speicherkühler.

Wirft man einen etwas genaueren Blick auf die einzelnen Kontakte, so ist sehr schön zu erkennen, dass das PCB der einzelnen Speichermodule an der unteren Kante über eine geschwungene Form verfügt. Diese Form wurde mit den DDR4 Speichermodulen eingeführt. Sie soll dazu beitragen, dass die Montage der Speicher vereinfacht wird.

Die Verarbeitung des Speicherkits ist durchweg sehr gut. Nicht zuletzt aus diesem Grund gewährt Kingston auf dieses Speicherkit eine Lifetime Garantie.

Testsystem und Test:

Als Testsystem kommt in diesem Test ein Sockel 2011-3 System zum Einsatz, welches aus diesen Komponenten besteht:

  • Mainboard: Asrock X99 WS-E/10G
  • CPU: Intel Core i7-5960X
  • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Grafikkarte: Zotac GTX980 AMP! Extreme Edition
  • Systemlaufwerk: OCZ RevoDrive 3 240GB
  • Windows 7 Prof. 64-Bit

Das System wird in einem nicht übertakteten Zustand betrieben, um einen besseren Vergleich bieten zu können. Bei dem installierten Windows 7 64bit handelt es sich um eine frische Installation mit den aktuellsten Updates, jedoch ohne störende Hintergrundprogramme wie Virenscanner, Asrock Utilities etc.

Das Speicherkit wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und ließen sich durch das Laden des entsprechenden XMP-Profils problemlos mit 3000MHz betreiben.

Um die Leistung des Speichers zu testen, setzten wir auf die Software SiSoft Sandra Lite und 7-Zip.

Natürlich haben wir das Speicherkit nicht nur mit den Taktraten in den Test geschickt, mit denen es von Kingston ausgeliefert wird. Das HyperX Savage 16GB Kit wurde somit von uns nach einem erfolgreichen Durchlauf aller Tests einer Übertaktung unterzogen. Bei dem HX430C15SBK4/16 handelt es sich jedoch um das erste Speicherkit, welches wir auf diesem System getestet haben, welches sich nicht weiter übertakten ließ. Sobald wir den Takt angehoben, oder die schon sehr scharfen Timings abgesenkt haben, war es uns nicht mehr möglich, unser System zu booten. Das uns vorliegende Speicherkit ist jedoch auch das schnellste Kit, welches bis jetzt mit diesem Testsystem getestet wurde.

Den Speicherdurchsatz haben wir mittels SiSoft Sandra Lite ermittelt.

Vergleicht man das Speicherkit einmal mit dem Fury Kit von HyperX, so ist schön zu erkennen, dass nicht nur der Speichertakt an sich, sondern auch die scharfen Timings für eine hohe Performance des Speicherkits sorgt.

Für den 7-Zip Test nutzen wir die in 7-Zip integrierte Benchmarkfunktion.
Es wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB getestet und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen.

Auch in diesem Test kann das Speicherkit mit einer sehr guten Performance punkten.

Fazit:

Das Hyperx Savage 16GB HX430C15SBK4/16 Speicherkit konnte in unserem Test mit einer überaus guten Leistung punkten. Hier kann das Speicherkit nicht nur durch den sehr hohen Speichertakt, sondern auch durch die sehr scharfen Timings punkten. Wie wir es in der Zwischenzeit von den Speicherkits aus dem Hause HyperX kennen, sind diese jedoch nicht nur schnell unterwegs, sondern bieten auch eine hohe Kompatibilität. Das 16GB Savage Speicherkit wurde nicht nur auf unserem X99 Testsystem problemlos erkannt, sondern auch auf einem aktuellen Z170 System. Auf beiden Testsystemen lief das Speicherkit nicht nur mit dem niedrigen JEDEC Standard und somit einem Takt von 2133MHz, sondern auch problemlos mit dem schnellen XMP-Profil und somit mit 3000MHz. Was die weitere Übertaktung angeht, konnten wir auf beiden Testsystemen keine weitere Steigerung erreichen. Die Verarbeitung des Speicherkits ist nicht nur optisch ansprechend, sonder auch hochwertig ausgeführt. Durch die scharfen Timings gepaart mit der hohen Geschwindigkeit, ist das Speicherkit bestens für speicherintensive Anwendungen sowie auch den Gaming-Bereich geeignet. Preislich liegt das HyperX Savage 16GB Speicherkit bei aktuell 178€*.

Pro:

  • Sehr hohe Leistung
  • Automatische Übertaktung per XMP-Profil
  • Stabilität unter Last

Contra:

  • Keine weitere Übertaktung
  • Nur mit schwarzen Kühlkörpern erhältlich

Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

OC-Potential

Design

Lieferumfang

Preis

Ein besonderer Dank geht an Kingston für die Bereitstellung des Testmusters.