HyperX – Fury 16GB Kit DRR4 2666 MHz

Mit dem 2666 MHz schnellen HyperX Fury 16GB Speicherkit haben wir heute einen schnelles DDR4 Kit aus dem Hause Kingston im Test, welches durch seine automatische Übertaktungsfunktion nicht nur für Einsteiger, sondern durch das gebotene Preis/Leistungsverhältnis auch bestens für Gamer geeignet sein soll.

Welche Details in dem HyperX Fury 16GB Kit stecken und wie sich das Speicherkit in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Modellbezeichnung: HX426C15FBK4/16
  • Serie: HyperX Fury
  • Gesamtkapazität: 16 GB
  • Module: 4 Stück
  • Typ: DDR4-2666 MHz
  • Timings:
    CAS Latency (CL) 15
    RAS-to-CAS-Delay (tRCD) 17
    RAS-Precharge-Time (tRP) 17
  • JEDEC/PnP: Ja (PC4-21300U )
  • XMP 2.0: Ja
  • Spannung: 1.2V
  • Betriebsbedingungen:
    Temperaturbereich in Betrieb 0 – 85 °C
    Temperaturbereich bei Lagerung -55 – 100 °C
  • Höhe: 34,04mm

Lieferumfang:

  • 2 x HyperX Fury 8GB Modul
  • Montage und Garantiehinweis
  • HyperX Aufkleber

Design und Verarbeitung:

Das HyperX Fury 16GB Speicherkit wird von Kingston in einer kleinen Speicherbox geliefert, welche schon einen kurzen Blick auf die vier Speicherriegel zulässt. Die Verpackung ist durch das Garantiesiegel verschlossen, auf welchen zudem die wichtigsten Infos sowie die genaue Modellbezeichnung des Speicherkits steht.

Neben dem Speicherkit befindet sich noch eine Montageanleitung, welche zugleich auch die Garantiebedingungen beinhaltet sowie ein kleiner HyperX Aufkleber in der Verpackung.

Entnimmt man die vier Speichermodule aus ihrer Verpackung, so hält man vier Speicherriegel in der Hand, welche in einem vollkommen schwarzen Look daher kommen.
Kingston setzt bei dem HyperX Fury Speicherkit auf ein schwarzes PCB, durch welches einem gleich vermittelt wird, dass dieses Speicherkit nicht für den Einsatz in einem Office-PC gedacht ist. In solchen Systemen muss nicht auf die Optik geachtet werden, wodurch hier die günstigeren, grünen PCBs zum Einsatz kommen.
Geziert werden die Speichermodule in unserem Fall von schwarzen Heatspreadern. Kingston bietet die DDR4 Speicher aus der HyperX Fury Serie im Vergleich zu den Modellen aus der DDR3 HyperX Fury Serie nicht mit verschiedenfarbigen Speicherkühlern an. Neben dem von uns getesteten Kit gibt es auch noch Speicherkits mit einer Größe von 64Gb (8x8GB) in der Fury Serie von HyperX.

Die beiden Seiten der Heatspreader verfügen über ein leicht unterschiedliches Design. Wo auf der rechten Seite nur ein Aufkleber mit der Produktbezeichnung zu finden ist, fällt die linke Seite schon viel auffälliger aus.

Hier hat Kingston im linken Bereich das Fury Logo aufgedruckt.

Auf der rechten Seite wurde das HyperX Logo eingearbeitet. Diese wurde aus gebürstetem Aluminium gefertigt und steht leicht aus dem Aluminiumblech heraus.
Die Speicherkühler haben eine recht kantige Bauform, welche vor allem durch den oberen Bereich des Speicherkühlers hervorgehoben wird. Der obere Bereich ist nicht nur recht kantig gestaltet, sondern fällt auch etwas breiter aus, als der Rest der Speicherkühler. In diesen Bereich wurde auf der linken Seite eine Vertiefung in den Speicherkühler eingearbeitet.

Die Oberseite des Speicherkühlers wurde zudem noch mit dem HyperX Logo bedruckt. Im seitlichen Bereich unterhalb dieses Aufdrucks wurden sieben Luftschlitze eingelassen.

Durch die nach oben über das PCB hinausgezogenen Kühlbleche sind die beiden Speicher zwar etwas höher als Speicher ohne Kühlkörper, dafür konnten die beiden Kühlbleche jedoch oberhalb des PCBs miteinander verbunden und so ein geschlossenes Design hergestellt werden. Die Höhe inkl. des Kühlers beträgt 34,04mm, wodurch die Speicher kaum höher sind wie Speicher ohne Speicherkühler.

Wirft man einen etwas genaueren Blick auf die einzelnen Kontakte, so ist sehr schön zu erkennen, dass das PCB der einzelnen Speichermodule an der unteren Kante über eine geschwungene Form verfügt. Diese Form wurde mit den DDR4 Speichermodulen eingeführt. Sie soll dazu beitragen, dass die Montage der Speicher vereinfacht wird.

Die Verarbeitung des Speicherkits ist durchweg sehr gut. Nicht zuletzt aus diesem Grund gewährt Kingston auf dieses Speicherkit eine Lifetime Garantie.

Testsystem und Test:

Als Testsystem kommt in diesem Test ein Sockel 2011-3 System zum Einsatz, welches aus diesen Komponenten besteht:

  • Mainboard: Asrock X99 WS-E/10G
  • CPU: Intel Core i7-5960X
  • Netzteil: Super Flower Leadex Platinum 1200 Watt
  • Grafikkarte: Zotac GTX980 AMP! Extreme Edition
  • Systemlaufwerk: OCZ RevoDrive 3 240GB
  • Windows 7 Prof. 64-Bit

Das System wird in einem nicht übertakteten Zustand betrieben, um einen besseren Vergleich bieten zu können. Bei dem installierten Windows 7 handelt es sich um eine frische Installation mit den aktuellsten Updates, jedoch ohne störende Hintergrundprogramme wie Virenscanner, Asrock Utilities etc.

Das Speicherkit wurde von unserem Testsystem problemlos erkannt und stellte sich automatisch auf 2666MHz ein.

Um die Leistung des Speichers zu testen, setzten wir auf die Software SiSoft Sandra Lite und 7-Zip.

Natürlich haben wir das Speicherkit nicht nur mit den Taktraten in den Test geschickt, mit denen es von Kingston ausgeliefert wird. Das HyperX Fury 16GB Kit wurde somit von uns nach einem erfolgreichen Durchlauf aller Tests einer Übertaktung unterzogen. Das Speicherkit konnte in diesem Testabschnitt stabil mit einer Geschwindigkeit von 2800 MHz betrieben werden, ohne dass die Spannung hierzu angehoben werden musste. Welchen Unterschied diese Übertaktung bei der erbrachten Leistung bringt, könnt ihr aus den folgenden Testergebnissen entnehmen.

Den Speicherdurchsatz haben wir mittels SiSoft Sandra Lite ermittelt.

Es ist sehr gut zu erkennen, dass das Speicherkit im übertakteten Zustand 1,06 GB/s mehr Speicherdurchsatz aufweisen kann, als es noch mit den 1866 MHz im Auslieferungszustand der Fall ist.

Für den 7-Zip Test nutzen wir die in 7-Zip integrierte Benchmarkfunktion.
Es wird für eine Wörterbuchgröße von 128 MB getestet und der Mips-Wert aus der Gesamtbewertung verglichen.

Auch in diesem Test ist der Unterschied zwischen dem übertakteten und nicht übertakteten Speicher sehr gut zu erkennen.

Fazit:

Das HyperX Fury 16GB Speicherkit (HX426C15FBK4/16) zeigte sich in unserem Test von einer sehr schnellen und auch kompatiblen Seite. Das Speicherkit wurde nicht nur problemlos auf in unserem Testsystem erkannt, sondern stellte übermittelte von sich aus die schnellsten Einstellungen an das Bios, welche dann entsprechend eingestellt wurden. Auch eine Übertaktung über die von HyperX angegebenen 2666 MHz waren in unserem Test mit 2800 MHz ohne eine Anhebung der Spannung problemlos möglich. Die Verarbeitung des Speicherkits ist nicht nur optisch ansprechend, sonder auch hochwertig ausgeführt. Durch diese Eigenschaften eignet sich das Speicherkit bestens für Gamer. Leider sind mit den neuen HyperX Fury DDR4 Speichern die verschiedenfarbigen Kühlkörper aus dem Sortiment gestrichen worden. Preislich liegt das HyperX Fury 16GB Speicherkit (HX426C15FBK4/16) mit aktuell 127€* auf einem sehr guten Niveau.

Pro:

  • Leistung
  • Automatische Übertaktung
  • OC-Potentioal
  • Stabilität unter Last

Contra:

  • Keine verschiedenfarbigen Kühlkörper mehr bei den DDR4 Modellen der Fury Serie

Verarbeitung

Kompatibilität

Geschwindigkeit

OC-Potential

Design

Lieferumfang

Preis

Ein besonderer Dank geht an Kingston für die Bereitstellung des Testmusters.