GX Gaming Headset Mordax HS-G600 im Test

Mit dem Mordax HS-G600 aus der GX Gaming Serie hat Genius unter dem Motto eines für alles
egal ob PlayStation3, XBox 360, MAC oder PC
ein Headset im Sortiment, welches nicht nur mit einem Computer, sondern auch mit einer PS3 sowie auch mit einer XBOX360 kompatibel ist.

Wie sich das Mordax HS-G600 in Verbindung mit verschiedenen Plattformen schlägt und welche Features es mit sich bringt, schauen wir uns in diesem Review einmal etwas genauer an.

Technische Details:

  • Kompatibel mit: XBox 360, PS3, MAC, PC
  • Maße: 220x75x190 mm
  • Gewicht: 350g

    Kopfhörer

  • Soundeinheit: 40mm
  • Frequenzbereich: 20Hz ~ 20KHz
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Sensibilität: 117dB

    Mikrofon

  • Sensibilität: -54±3 dB
  • Richtung: Omni-Direktional
  • Frequenzbereich: 100Hz~10KHz

    Kabellänge:

  • USB: 3m
  • RCA Kabel: 2m
  • 2x 2,5mm Kabel: 1m

Lieferumfang:

    • Mordax Gaming HeadSet

 

  • Mikrofon
  • 2,5mm XBOX LIVE Kabel
  • 3,5mm zu RCA Stereo Splitter-Kabel
  • Handbuch

Verarbeitung und Tragekomfort:

Das Mordax HS-G600 wird von Genius in einer Verpackung geliefert, wie wir sie in der Zwischenzeit von vielen Produkten der GX Gaming Serie kennen. Jedoch kommt sie in einer recht ungewohnten Farbgebung daher. Die Verpackungen der bis jetzt getesteten Produkte aus der GX Gaming Serie waren in einem Blau bzw. Rot abgesetzt. Bei der Verpackung de Mordax wird anstelle dieser Farben ein helles Grün verwendet.

In Kombination mit der gebürsteten Aluminiumoptik ist die Verpackung so noch auffälliger gestaltet.
Der Karton verfügt über einen großen Ausschnitt in der Front, durch welchen man einen Blick auf die innere Blisterverpackung werfen kann.
Unterhalb dieses Ausschnittes sind die kompatiblen Plattformen aufgeführt.
Auf der Rückseite der OVP sind neben dem Lieferumfang und den technischen Details ein Produktbild und fünf kleinere Detailbilder in hochglanz abgedruckt. Diese sind mit einer kurzen Beschreibung versehen.

Die innere Blisterverpackung besteht aus Vorder- sowie Rückseite und kann daher ganz einfach geöffnet werden. Die Steuereinheit sowie das Mikrofon sind mittig zwischen dem Headset in dem hinteren Teil der Blisterverpackung untergebracht. Diese ist in diesem Bereich mit einem bedrucken Pappstreifen beklebt, welcher das Mikrofon komplett verdeckt.

Durch diesen Pappstreifen kann man das Mikrofon schnell übersehen. Eine entsprechende Aussparung hätte uns an dieser Stelle besser gefallen.

Neben dem Mikrofon liegt dem Mordax noch weiteres Zubehör bei, durch welches die Kompatibilität zu den verschiedenen Plattformen sichergestellt wird.

Entnimmt man das Headset aus der Verpackung, so fallen einem sofort die verbauten Kunstlederelemente auf, welchee für einen angenehmen Tragekomfort sorgen sollen.
Neben den beiden Ohrmuscheln, welche mittlerweile bei sehr vielen Herstellern aus Kunstleder bestehen, wurde bei dem Mordax Headset der gesamte Bereich des Kopfbügels mit schwarzem Kunstleder gepolstert, welcher auf dem Kopf aufliegt.

Der mit Kunstleder bezogene Kopfbügel ist sehr flexibel und lässt sich somit auch an einen breiteren Kopf anpassen. Ebenfalls wird hierdurch der Druck im aufgesetzten Zustand verringert.
Auf der Oberseite ist der GX Gaming Schriftzug in das Kunstleder eingeprägt.
Die linke und rechte Ohrmuschel lassen sich getrennt voneinander, bis zu 2,5cm ausziehen.

Um den Tragekomfort noch weiter zu erhöhen, können beide Ohrmuscheln in einem Winkel von ca. 30° nach außen geklappt werden.

Eine hochwertige Optik entsteht durch die Klavierlackoptik, in welcher die beiden Ohrmuscheln daher kommen. Eine solche Oberfläche ist bekanntlich leider sehr anfällig für Fingerabdrücke.

Mittig sind diese mit dem GX Gaming Logo sowie einem Skorpion bedruckt, welche wir von allen Produkten aus der GX Gaming Serie kennen. Im unteren Bereich der Ohrmuscheln wurde ein neongrünes, U-Förmiges Kunststoffelement eingelassen, welches sich sehr gut von der schwarzen Oberfläche der Ohrmuscheln abhebt.
Auf der Innenseite des Kopfbügels ist auf den entsprechenden Seiten ein „R“ bzw. „L“ eingeprägt, wodurch sich die Tragerichtung ergibt.
Die Innenseite der Ohrmuscheln ist mit einer schwarzen Stoffschicht bezogen. Hier wurden keine weiteren Designelemente untergebracht, wie wir sie bei dem Cavimanus kennengelernt haben.

Das Anschlusskabel wird in die linke Ohrmuschel geführt. An der dieser wurde auch der Anschluss für das ansteckbare Mikrofon eingelassen.

Das Mikrofon verfügt über einen 3,5mm-Klinkestecker, mittels welchem es an den Kopfhörer gesteckt wird. Durch den verwendeten Schwanenhals kann man das Mikrofon nach seinen eigenen Bedürfnissen vor dem Mund oder an einer anderen Stelle im Umkreis von ca. 10cm positionieren.
Bei genauerem Hinsehen ist zwischen dem Kunstslederbezug und der Kunststoffschale auf der Außenseite der Ohrmuschel etwas Heißkleber zu erkennen. Hier hätte die Verarbeitung etwas besser sein können.

An dem Anschlusskabel befindet sich 45cm unterhalb des Kopfhörers der Lautstärkeregler. Mittels diesem kann jedoch nicht nur die Lautstärke erhöht oder gesenkt werden, sondern auch noch andere Funktionen gesteuert werden.

Zum einen ist mittig auf dem Lautstärkeregler ein Knopf zu finden, mit welchem das angeschlossene Mikrofon aktiviert und deaktiviert werden kann. Ist das Headset angeschlossen und das Mikrofon aktiviert leuchtet die in den Lautstärkeregler integrierte LED grün. Im stumm geschalteten Zustand des Mikrofons leuchtet diese LED rot. Zudem befindet sich seitlich an dem Lautstärkeregler noch ein kleiner Schalter, mittels welchem vom PC-Modus auf den Game-Modus umgeschaltet werden kann. Den Unterschied zwischen diesen beiden Einstellungen werden wir im weiteren Verlauf des Reviews noch genauer erläutern.
Am unteren Ende des Lautstärkereglers befindet sich eine 2,5mm-Klinkebuchse. An dieser kann das entsprechende Kabel aus dem Lieferumfang angeschlossen werden. Dieser Anschluss dient als Mikrofoneingang in Verbindung mit verschiedenen Wiedergabegeräten.
Neben diesem Mikrofoneingang wird das Anschlusskabel aus dem Lautstärkeregler herausgeführt. Das Anschlusskabel hat mit einer Gesamtlänge von 3m eine ausreichende Länge, um mit einem angenehmen Abstand zum PC oder der Konsole sitzen zu können.
Neben dem sehr funktionalen Lautstärkeregler verfügt das Anschlusskabel über eine weitere Besonderheit. Das Kabel ist zum Ende hin in einen 3,5mm-Klinke und einen USB-Anschluss aufgesplittet.

Das Mordax Headset ist sehr gut verarbeitet. Auch wenn es mit 350g kein Leichtgewicht ist, liegt es dank des gut gepolsterten Kopfbügels und der ausreichend großen Ohrmuscheln auch nach einer längeren Tragezeit noch sehr angenehm auf dem Kopf bzw. den Ohren auf.
Der funktionale Lautstärkeregler ist einfach und schnell zu bedienen. Durch das bewegliche Mikrofon erhält man einen entsprechenden Freiraum, um z.B. während einer langen Gaming-Session auch einmal einen Schluck trinken zu können, ohne das Headset gleich vom Kopf nehmen zu müssen.
Optisch hätte Genius das Headset z.B. durch ein integriertes LED-Element im Bereich des grünlichen Kunststoffelements noch etwas aufwerten können. Durch das verwendete USB-Kabel wäre dies technisch gesehen kein Problem gewesen.

Installation:

Wie schon angesprochen ist das Headset mit den verschiedensten Plattformen kompatibel. Aus diesem Grund erklären wir euch in diesem Abschnitt die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten.

Das USB-Kabel muss immer angeschlossen werden. Egal, an welcher Plattform das Headset genutzt wird. Über dieses Kabel wird die Stromversorgung des Headsets sichergestellt, ohne welche das Mordax nicht funktioniert.

Das Mordax verfügt über eine integrierte Soundkarte. Aus diesem Grund genügt es, das Headset nur per USB mit einem PC oder Notebook zu verwenden. Hierbei spielt es keine Rolle ob auf dem PC/Notebook Windows, Linux oder Mac OS läuft.
Bei unserem Test wurde es von Windows 7 64bit und Ubuntu per Plug&Play erkannt.
Ist das Headset per USB mit dem PC/Notebook verbunden und der Schalter am Lautstärkeregler auf PC gestellt, muss man in den Soundeinstellungen des jeweiligen Betriebssystemes das Headset nur noch als Audiogerät aktivieren.
Anschließend kann das Headset im vollen Funktionsumfang genutzt werden.
Hat man in seinem PC eine hochwertige Soundkarte verbaut, kann auch diese verwendet werden.
In diesem Fall verbindet man zu erst den USB-Stecker dem Computer, um somit die Stromversorgung sicherzustellen. Anschließend schaltet man am Lautstärkeregler jedoch nicht auf PC, sondern in den Game-Modus. Nun kann der 3,5mm-Klinkestcker, welcher ebenfalls am Anschlusskabel vorhanden ist mit der Soundkarte verbunden werden.
Schon funktioniert die Soundausgabe über die verbaute Soundkarte. Da das Mikrofon so nicht über die Soundkarte funktioniert, muss ein zusätzliches Kabel zwischen dem Mikrofoneingang der Soundkarte und dem Lautstärkeregler des Headsets verlegt werden. Genius hat dem Lautstärkeregler jedoch eine 2,5mm-Klinkebuchse spendiert und legt dem Lieferumfang nur ein 2,5mm-Klinkekabel bei.
Man muss sich also leider ein 3,5mm-Klinke auf 2,5mm-Klinkekabel kaufen. Hat man solch ein Kabel mit dem Lautstärkeregler verbunden, kann auch das Mikrofon in Verbindung mit einer Soundkarte verwendet werden.
Dieser Anschlussweg ist von Genius leider nicht vorgesehen, und steht so auch nicht in der Bedienungsanleitung. Viele Gamer investieren jedoch recht viel Geld in eine Soundkarte. Daher sind wir glücklich, das es über einen kleinen Umweg möglich ist das Mordax Headset auch mit einer solchen Soundkarte zu betreiben.

Neben einem PC/MAC kann das Headset wie schon erwähnt auch mit einer Playstation 3 verbunden werden.

Im ersten Schritt muss der Schalter an dem Lautstärkeregler auf den Game-Modus umgestellt werden.
Anschließend muss der USB-Stecker eingesteckt werden. Über diesen wird das Headset wieder mit Strom versorgt. Zudem erkennt die Playstation 3 das Headset dann als USB-Mikrofon.
Anschließend wird das RCA Kabel aus dem Lieferumfang mit dem 3,5mm-Klinkestecker am Anschlusskabel verbunden.

Das RCA Kabel hat auf der einen Seite eine entsprechende 3,5mm-Klinkebuchse. Auf der anderen Seite des 2m langen Kabels befinden sich zwei durchgeschliffene Chinchkupplungen. Mittels diesen beiden Kupplungen kann das Kabel mit dem roten und weißen Chinchstecker des Audio-Video-Kabels der Playstation verbunden werden.
Um das Bild der Playstation zu übertragen, kann man ganz nach den eigenen Bedürfnissen entweder auf den gelben Chinchstecker des Audio-Video-Kabels oder auf ein HDMI Kabel zurückgreifen.
Durch die durchgeschliffenen Kupplungen können diese dann zusätzlich mit einem TV-Gerät bzw. mit einer Stereoanlage verbunden werden.
Durch diese Art und Weise der Verkabelung muss das Headset nicht abgestöpselt werden, wenn man den Ton über entsprechende Lautsprecher eines anderen Wiedergabegerätes ausgeben will.

Der Anschluss an eine Xbox360 gleicht dem Anschluss an einer PS3. Jedoch wird hier noch das zusätzliche 2,5mm-Klinkekabel aus dem Lieferumfang benötigt. Dieses wird auf der einen Seite mit dem Gamepad und auf der anderen Seite mit dem Lautstärkeregler verbunden. Dieser Schritt ist notwendig um eine Funktion des Mikrofons zu gewährleisten.

Neben den genannten Einsatzgebieten, für welche das Headset von Genius vorgesehen ist, kann das Headset natürlich auch mit anderen Geräten verbunden werden.
Zur Tonwiedergabe kann das Headset hierbei z.B. über den 3,5mm-Klinkestecker oder dem mitgelieferten RCA Kabel mittels Chichstecker an einer Stereoanlage angeschlossen werden.
Um an anderen Geräten das Mikrofon verwenden zu können, wird wie bei der Nutzung an einer PC-Soundkarte ein entsprechendes Adapterkabel auf 2,5mm-Klinke benötigt.
Wird das Headset so mit einem anderen Gerät verbunden, muss der Schalter immer in den Game-Modus geschaltet sein. Zudem muss das Headset immer über den USB-Stecker mit Strom versorgt werden. Hier kann man z.B. auf ein aktuelles Handyladegerät zurückgreifen.

Ebenso ist auch eine Verbindung mit einer Wii problemlos möglich. Auch hier wurde das Mikrofon als USB-Mikrofon erkannt und das Spielen von z.B. We Sing wäre somit auch möglich gewesen.

In unserem Test traten weder an einem PC noch an einer PS3 oder einer Wii Komplikationen auf.

Ton und Klangqualität:

Als Erstes haben wir das Mordax mit der ein oder anderen Audiodatei getestet. Das Headset liefert sehr gute Höhen und angenehme jedoch nicht sehr kraftvolle Bässe. Bassverwöhnte Anwender, die auf flatternde Ohren unter einem Headset stehen, werden hier etwas enttäuscht.

Im letzten Test haben wir das Mordax in den Gaming-Parkour geschickt. Wie auch schon bei der Audiowiedergabe gibt das Headset sehr klare Töne aus. Die Unterscheidung von links und rechts ist sehr stimmig, wodurch man rechtzeitig erkennt, aus welcher Richtung der Gegner kommt. Das Mikrofon lässt sich leicht aktivieren bzw. deaktiviere und überträgt die Stimmen des Spielers in einer sehr guten Qualität.

Fazit:

Mit dem Mordax HS-G600 hat Genius ein Gaming Headset im Sortiment, welches gerade durch seine Vielseitigkeit überzeugen kann. Mit diesem Headset ist man nicht nur für das Zocken an einem Computer gerüstet, sondern auch wenn es um das Zocken an einer Konsole geht. In unserem Test konnte das Headset mit noch mehr als denen von Genius angegebenen Geräten gekoppelt werden. Die Soundqualität ist gut auf Spiele ausgelegt und kann bis auf extreme Bässe überzeugen. Der Lieferumfang ist recht umfangreich. Durch ein 3,5mm Klinke auf 2,5mm Klinkekabel hätte die vollständige Funktion an Computersoundkarten jedoch zu 100% gewährleistet. Ohne dieses muss auf die im Headset integrierte Soundkarte zurückgegriffen oder ein separates Kabel erworben werden. Die Verarbeitung hätte etwas sauberer sein können. Das Headset ist zu einem Preis von ca. 45€* gelistet. Für diesen Preis erhält man ein gutes Headset für einen fast unschlagbaren Einsatzbereich.

Pro

  • Hoher Tragekomfort
  • Verstellbares und abnehmbares Mikrofon
  • Schickes Design
  • Sehr hohe Kompatibilität

Contra

  • Der Lieferumfang könnte zur Verwendung mit einer Soundkarte um ein Kabel erweitert werden
  • Etwas unsauber verarbeitet
  • Zu schwache Bässe

Tragekomfort

Tonqualität Wiedergabe

Tonqualität Mikrofon

Verarbeitung

Kompatibilität

Preis

Wir danken genius-europe.com sehr für die Bereitstellung des Testmusters.