Fractal Design – Vector RS

Mit dem Vector RS haben wir heute ein stylishes E-ATX-Gehäuse von Fractal Design im Test, welches nicht nur durch sein Design, sondern auch durch eine sehr gute Verarbeitung in Kombination mit einem modularen Aufbau überzeugen möchte.

Welche Details in dem mächtigen Vector RS stecken und wie sich das E-ATX-Gehäuse von Fractal Design in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in unserem Review.

Technische Details:

  • Maße: 233 x 498 x 552 mm (B x H x T)
  • Material: Stahl, Temperglas, Kunststoff
  • Gewicht: ca. 12,64 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Formfaktor: E-ATX (bis 285 mm Breite), ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
  • Lüfter insgesamt möglich:
    3x 120/140 mm (Vorderseite)
    1x 120/140 mm (Rückseite)
    2x 120/140 mm (Boden)
    3x 120/140 mm (Deckel, mit entsprechendem Top-Cover)
  • Davon vorinstalliert:
    Front: 2x 140 mm (Dynamic X2 GP-14)
    Rückseite: 1x 140 mm (Dynamic X2 GP-14)
  • Nexus+ PWM-Lüfter-Hub:
  • Anschlüsse:
    9x 4-Pin-PWM-Lüfteranschluss
    Stromzufuhr: 1x SATA-Strom
    Signaleingang: 1x 4-Pin-PWM
    Adjust R1 RGB-Controller:
    Anschluss: 3-Pin-RGB (5VDG)
  • Filter (entnehmbar): Boden, Front, Deckel (optional)
  • Radiator-Mountings:
    1x max. 360/280 mm (Front)
    1x max. 360/420 mm (Deckel, max. 36 mm inkl. Lüfter, mit modularem Top-Cover)
    1x max. 240/280 mm (Boden)
    1x 120 mm (Rückseite)
  • Laufwerksschächte:
    4x 2,5 Zoll (intern) (2x inklusive)
    11x 3,5/2,5 Zoll (intern) (6x inklusive)
  • Netzteil: 1x Standard ATX (optional)
  • Erweiterungsslots: 7 + 2 Vertikal
  • I/O-Panel:
    1x USB 3.1 Typ C
    2x USB 3.0
    1x Reset-Button
    1x Power-Button
    1x 3,5 mm Klinke (Audio-In)
    1x 3,5 mm Klinke (Audio-Out)
  • Maximale Grafikkartenlänge: max. 465 (440 mm mit installierten Frontlüftern)
  • Maximale CPU-Kühler-Höhe: max. 185 mm
  • Maximale Netzteillänge: max. 300 mm (ohne Lüfter im Boden)

[b]Lieferumfang:[/b]

  • Vector RS
  • Schraubenset
  • RGB-Steuereinheit
  • Montageanleitung
  • Radiatorblende
  • Zusätzlicher Staubfilter
  • Wechselcover

Design und Verarbeitung:

Wie wir es in der Zwischenzeit von Fractal Design kennen, wird auch bei dem Vector RS in einer neutralen Verpackung geliefert. Auf jeder Verpackungsseite ist das Fractal Design Logo sowie die Modellbezeichnung abgedruckt. Auf der Vorderseite ist neben einer kurzen Beschreibung auch eine Skizze des Vector RS zu finden.
Die technischen Details wurden auf der linken Verpackungsseite abgedruckt. Die Verpackungsrückseite wurde mit einer Explosionszeichnung des Gehäuses bedruckt, neben welcher eine entsprechende Beschreibung der einzelnen Bauteile zu finden ist.
Innerhalb der OVP ist das Vector RS mittels Styropor geschützt und übersteht den Transport zum Käufer somit auch ohne weitere Umverpackung unbeschadet.

Äußeres Erscheinungsbild

Entnimmt man das Vector RS aus seiner Verpackung, so hat man einen mächtigen Midi-Tower vor sich stehen, bei dem einem auf den ersten Blick klar wird, dass Fractal Design dem Gehäuse ein spezielles Design verpasst hat, bei dem man ungewöhnlich viele Glaselemente verbaut hat.

Durch den gewählten Aufbau wird das Design durch maßgeblich durch die Gehäusefront, den Gehäusedeckel sowie die linke Gehäuseseite geprägt.

Fractal Design hat das Vector RS mit einer aufgesteckten Gehäusefront ausgestattet, welche optisch in zwei Bereiche unterteilt wurde. Die rechten zwei Drittel wurden aus schwarzem Stahlblech gefertigt. Das linke Drittel wurde mit einer getönten und gehärteten Echtglasscheibe versehen. Schaut man sich diese beiden Elemente etwas genauer an, so ist zu erkennen, dass diese durch einen feinen, leicht transparenten Kunststoffstreifen voneinander getrennt sind.

Um trotz der geschlossenen Gehäusefront eine ausreichende Belüftung zu ermöglichen, wurde die aufgesteckte Gehäusefront auf der linken und rechten Seite mit einem durchgehenden Lufteinlass ausgestattet. Zieht man die Frontblende vom Gehäusekorpus ab, so kann man nicht nur die beiden vorinstallierten 140-mm-Lüfter erkennen,

sondern mit einem Blick auf die Innenseite der Frontblende findet man auch zwei herausnehmbare Staubfilter sowie vier robust ausgelegte Kontakte vor.

Diese Kontakte dienen der Stromversorgung der hinter dem leicht transparenten Kunststoffstreifen verbauten RGB-Beleuchtung.

Mit einem Blick auf den Gehäusedeckel ist zu erkennen, dass sich dieser Kunststoffstreifen auch noch über den gesamten Gehäusedeckel erstreckt. Wie wir es schon von der Gehäusefront her kennen, trennt der Kunststoffstreifen auch auf dem Gehäusedeckel die hier verbaute Echtglasscheibe vom restlichen Gehäusedeckel ab.
Im Gegensatz zur Glasscheibe, welche an der Gehäusefront verbaut wurde, wurde die am Gehäusedeckel verbaute Glasscheibe etwa doppelt so breit ausgeführt, verfügt dafür jedoch nicht über eine durchgehende Tönung.

In dem aus Metall gefertigten Teil des Gehäusedeckels hat Fractal Design im vorderen Bereich das I/O-Panel eingearbeitet. Neben den obligatorischen Audioanschlüssen und zwei USB 3.0 Type A Anschlüssen hat Fractal Design an dieser Stelle auch einen USB Type C Gen2 Anschluss untergebracht.

Um eine bessere Kühlung zu ermöglichen, hat Fractal Design dem Lieferumfang neben einer Radiatorblende auch noch einen Staubfilter und ein Deckelelement beigelegt, welches sich anstelle des Glaselementes auf der Gehäuseoberseite befestigen lässt.

Damit der Austausch besonders schnell und einfach vollzogen werden kann, wurde die werksseitig verbaute Glasscheibe lediglich mittels zwei Schrauben am Gehäusedeckel befestigt.

Ist die Glasscheibe demontiert, wird der mitgelieferte Staubfilter einfach in den Gehäusekorpus eingehakt.

Die mit einem Luftauslass versehene Blende kann im Anschluss einfach aufgesteckt und mittels zwei Schrauben fixiert werden.

Mit einem Blick auf die Gehäuserückseite findet man im oberen Bereich direkt neben dem Ausschnitt für das I/O-Panel ein Wabengitter vor, hinter welchem ein weiterer 140-mm-Lüfter vorinstalliert wurde. Auf Wunsch kann der hier verbaute Lüfter natürlich auch gegen einen kleineren 120-mm-Lüfter ausgetauscht werden. Im weiteren Verlauf sind nicht nur sieben waagerecht angeordnete Slotblenden zu finden, sondern auch noch zwei senkrecht angeordnete Slotblenden.

Der Einbauplatz für das ATX-Netzteil befindet sich am Gehäuseboden und wurde mit vier Montagebohrungen versehen. Die Montagebohrungen wurden jedoch nicht direkt in das Gehäuse eingelassen, sondern in eine abnehmbare Blende. Diese kann auch um 180° gedreht montiert werden, wodurch sich auch das Netzteil in zwei Richtungen montieren lässt.

Mit einem Blick auf die Gehäuseunterseite findet man einen mächtigen Staubfilter vor. Dieser erstreckt sich fast über die gesamte Gehäusetiefe und kann zur Reinigung ganz einfach herausgeschoben werden.

Durch diesen großen Staubfilter wird nicht nur das Netzteil vor eindringendem Staub geschützt, sondern auch das Gehäuseinnere selbst, denn vor dem Netzteil befindet sich noch ein großflächiges Wabengitter, hinter welchem man zwei weitere Lüfter verbauen kann.
Für einen sicheren Stand sorgen silberfarbene und großzügig gummierte Standfüße.

Wo die rechte Seitenwand noch sehr schlicht daher kommt,

wurde auf der linken Gehäuseseite eine Seitenwand aus gehärtetem Echtglas zu verbaut, durch welche man einen guten Blick ins Gehäuseinnere erhält.

Blick ins Innere

Auch wenn man durch die verbaute Echtglasseitenwand schon einige Details des Innenraums erkennen kann, werden alle Details erst dann sichtbar, wenn man die beiden Seitenwände vom Gehäuse abnimmt.

Sobald man die beiden Seitenwände vom Gehäuse abnimmt, wird neben einem gleich de Dämmmatte auffallen, welche an der rechten Seitenwand angebracht wurde.

Bei der Befestigung der beiden Seitenwände setzt Fractal Design nicht nur auf Rändelschrauben, sondern auch auf Klipse, welche in den Gehäusekorpus eingelassene wurden. In diese Klipse rasten dann die Metallnasen ein, welche sich auf der Innenseite der beiden Seitenwände befinden.

Hat man die beiden Seitenwände vom Gehäuse abgenommen, so ist ein Aufbau zu erkenne, bei dem nicht nur die Aufteilung in zwei getrennte Zonen vorgenommen wurde, sondern bei dem man auch eine senkrechte Blende direkt hinter der Gehäusefront verbaut hat.

Auf Wunsch kann die verbaute Blende ganz einfach aus dem Gehäuse entnommen werden, wodurch der dahinterliegende Aufnahmepunkt der Festplattenkäfige sichtbar wird.

Für den Fall, dass man maximal zwei modularen 3,5″-Festplattenrahmen hinter der Gehäusefront verbauen möchte, können beide Metallblenden nach hinten versetzt werden, sodass sie bündig mit dem Mainboardschlitten abschließen. Verbaut man dieser Stelle keine Festplattenrahmen, so kann man die Blende natürlich auch vollständig aus dem Gehäuse entnehmen, wodurch man zwar mehr Platz fürs Kabelmanagement bekommt, aber die schlichte Optik des Innenraums etwas zerstört.

Für das eigentliche Kabelmanagement wurden im Mainboardschlitten vier Kabeldurchführungen eingelassen, welche mit schützenden Gummierungen versehenen wurden. Neben diesen Aussparungen wurde der Mainboardschlitten auch mit einer großen Aussparung versehen, welche eine Kühlermontage bei einem montierten Mainboard ermöglicht.

Eine weitere Kabeldurchführung findet man im Netzteiltunnel vor. Wie wir es von den vier Kabeldurchführungen kennen, welche in den Mainboardschlitten eingelassen wurden, wurde auch die Kabeldurchführung im Netzteiltunnel mit einer schützenden Gummidurchführung ausgestattet.
Im Vergleich zu vielen anderen aktuellen Gehäusen wurde der im Vector RS verbaute Netzteiltunnel jedoch nicht vollständig geschlossen ausgeführt, sondern er wurde neben einer größeren Aussparung im vorderen Bereich, durch welche eine Radiatormontage ermöglicht wird, auch mit einem durchgehenden Lufteinlass auf der Oberseite versehen.

Neben den Öffnungen für die Luftführung wurden in die Oberseite des Netzteiltunnels auch noch Montagepunkte für 2,5“-Festplattenrahmen eingelassen. Hierdurch ist es möglich, die Festplattenrahmen, welche sich auf der Rückseite des Mainboardschlittens befinden, auch an dieser Stelle montieren zu können.

Aufgrund des gewählten Aufbaus findet bei dem Vector RS keine Unterteilung in getrennte Klimazonen statt, sondern nur eine Unterteilung in zwei physikalisch voneinander getrennte Bereiche.

Betrachtet man den Mainboardschlitten einmal von der Rückseite aus, so werden einem hier weitere Features auffallen, welche einem das Gehäuse bietet.

Den Anfang machen hierbei die sechs hinter der Gehäusefront verbauten Festplattenkäfige. Diese sind modular ausgelegt und können somit nicht nur beliebig in der Höhe versetzt, sondern auch komplett aus dem Gehäuse entnommen werden.

An jedem Festplattenkäfig kann man wahlweise eine 2,5″- bzw. 3,5″-Festplatte montieren. Wie man es von anderen Fractal Design Gehäusen kennt, setzt man bei der Befestigung der 3,5″-Festplatten nicht auf eine werkzeuglose Montagemöglichkeit, sondern auf die altbekannten Gummientkoppler inkl. spezieller Schrauben. 2,5″-Festplatten werden hingegen mittels normaler Schrauben befestigt.

Zur Montage von zwei weiteren 2,5″-Festplatten wurden auf der Rückseite des Mainboardschlittens die schon kurz angesprochenen 2,5“-Festplattenrahmen montiert. Diese befinden sich direkt unter der Aussparung, welche zur Kühlermontage in den Mainboardschlitten eingelassen wurde, und können bei Bedarf auch auf der Oberseite des Netzteiltunnels verbaut werden.

Auch wenn man an der Gehäusefront auf eine dedizierte Lüftersteuerung verzichtet hat, hat man seitens Fractal Design nicht gänzlich auf die Möglichkeit verzichtet, mehrere Lüfter ganz einfach zusammen steuern zu können. Hierzu wurde am Mainboardschlitten ein kleines PCB verbaut, welches die Bezeichnung Nexus+ FAN Hub trägt. Mittels dieses Lüfterhubs ist es möglich, bis zu sechs 3-PIN-Lüfter und drei 4-PIN-PWM-Lüfter über einen einzelnen PWM-Lüfteranschluss am Mainboard zu steuern. Die Stromversorgung der angeschlossenen Lüfter erfolgt hierbei über einen SATA-Stromanschluss.

Der Montageplatz für das ATX-Netzteil befindet sich im hinteren Bereich des Netzteiltunnels und wurde am Gehäuseboden mit vier kleinen Gummientkopplern ausgestattet.

Dank des im Gehäuseboden eingelassenen Lufteinlasses sowie dem gelochten Aufbau des Netzteiltunnels kann das verwendete Netzteil in jeder der zwei möglichen Montagepositionen frische Luft zur Kühlung ansaugen.

Die Verarbeitung des Vector RS wurde seitens Fractal Design durchweg auf einem sehr hohen Niveau ausgeführt und gibt uns keinen Anlass zur Kritik.

Montage:

Wie wir es in der Zwischenzeit von Gehäusen aus dem Hause Fractal Design kennen, setzt man in bestimmten Bereichen lieber auf eine feste Montage, als auf eine weitestgehend werkzeuglose Montage. Dies hat den Vorteil, das die verbaute Hardware vor allem bei einem häufigen Transport des Systems immer fest an Ort und Stelle sitzt.
Bei der Mainboardmontage kann man sich den ersten Montageschritt sparen, denn die zur Montage notwendigen Abstandshalter wurden schon seitens Fractal Design in den Mainboardschlitten eingedreht. Hierdurch kann man das Mainboard ganz einfach auf den Abstandhaltern positionieren und mit diesen verschrauben.
Die Erweiterungskarten können durch die verbauten Rändelschrauben theoretisch ohne entsprechendes Werkzeug befestigt werden. Leider wurden jedoch alle am Vector RS verwendeten Rändelschrauben so fest angezogen, dass man sie nur mit einem Schraubenzieher lösen kann. Je nachdem ob man hinter der Gehäusefront Festplattenkäfige verbaut hat oder nicht, stehen einem für die Erweiterungskarten 300 mm bzw. 440 mm zur Verfügung. Kommt ein Radiator hinter der Gehäusefront zum Einsatz, so muss man dessen Tiefe mit einberechnen.
Bei der Montage des CPU-Kühlers muss man bei dem Vector RS keine Kompromisse eingehen. Hier steht einem ein Platzangebot von 185 mm zur Verfügung, wodurch sich jeder Tower-Kühler und auch Twin-Tower-Kühler in dem Gehäuse verbauen lässt. Die Montage einer internen Wasserkühlung ist ebenfalls problemlos möglich. Neben einem an der Gehäuserückseite positionierbaren 120-mm-Radiator kann man an der Gehäuseoberseite einen 360 bzw. 420-mm-Raditator, am Gehäuseboden einen 240 bzw. 280-mm-Radiator und hinter der Gehäusefront einen 280 bzw. 360-mm-Radiator verbauen.
Zur Festplattenmontage befinden sich auf der Rückseite des Mainboardschlittens zwei unterschiedliche Montagesysteme. Im Detail handelt es sich um zwei modulare Montagerahmen, welche jeweils eine 2,5″-Festplatten aufnehmen und um sechs modulare Montagerahmen, in welchen wahlweise jeweils eine 2,5″- oder 3,5″-Festplatte verbaut werden kann. Die Montage der 3,5″-Festplatten erfolgt hierbei dank der mitgelieferten Gummipuffer zwar entkoppelt, aber nicht werkzeuglos. Die Montage von 2,5″-Festplatten erfolgt mittels normaler Schrauben. Eine Möglichkeit zur Entkopplung gibt es hierbei nicht.
Das ATX-Netzteil muss aufgrund des flachen Netzteiltunnels durch die Montageöffnung an der Gehäuserückseite geschoben werden. Um dies zu ermöglichen, hat Fractal Design an dieser Stelle eine Blende verbaut, welche mit zwei Schrauben am Gehäuse befestigt ist. Da sich die Netzteilblende in zwei Richtungen montieren lässt, steht einem die Wahl frei, ob das eingesetzte Netzteil die warme Abluft aus dem Gehäuse saugen soll, oder ob es sich durch den Gehäuseboden frische Luft holen darf. Wir haben das Netzteil in unserem Test so montiert, dass der Lüfter des Netzteiles frische Luft durch den Gehäuseboden ansaugen kann.

Für ein sauberes Kabelmanagement bietet einem das Vector RS auf der Rückseite des Mainboardschlittens nicht nur genügend Platz, sondern auch ausreichend viele Befestigungsmöglichkeiten sowie vorinstallierte Klettkabelbinder.

Dank der verbauten Echtglasscheiben, welche mit einer beleuchteten Gehäusefront sowie einem beleuchteten Gehäusedeckel kombiniert wurden, bietet einem das Vector RS eine gute Grundlage für den Aufbau eines schicken Casemods.

Durch den Umstand, dass man während der Montage öfter als bei manch anderem Case zum Schraubenzieher greifen muss, geht die Montage zwar nicht ganz so schnell vonstatten, jedoch ist auch die Verarbeitung der Lackierung so gut, dass eine einfache und saubere Montage der Komponenten gewährleistet ist. Eine werkzeuglose Montage hat meist nur dann einen Vorteil, wenn man die Hardware oft wechselt. Einen sicheren und vibrationsreduzierten Halt erhält man meist nur durch eine normale Montage der Hardware.

Fazit:

Mit dem Vector RS hat Fractal Design ein E-ATX-Gehäuse in sein Sortiment genommen, welches das bisher auffälligste Gehäuse darstellt und sich durch die vielen Glaselemente und die integrierte RGB-Beleuchtung vor allem an Gamer und Casemodder richtet. Trotz des auffälligen Designs muss man jedoch nicht auf bekannte Features oder eine Möglichkeit zur sehr guten und zudem leisen Kühlung verzichten, denn bei dem Gehäusekorpus hat man den Korpus des bekannte Define R6 herangezogen und keines der bekannten Features gestrichen. Wo das Gehäuse im Auslieferungszustand einen Einblick von gleich drei Richtungen bietet, kann der Gehäusedeckel für den Fall, dass man einmal etwas mehr Kühlleistung benötigt, ganz leicht in einen Luftauslass umgebaut werden. Im Bereich der Ausstattung kann das Vector RS jedoch nicht nur durch die verbauten Dämmmatte, sondern auch durch die Anzahl der Anschlüsse am I/O-Panel, dem modularen Aufbau sowie den integrierten Entkopplern und dem großzügigen Platzangebot punkten. Die Verarbeitung wurde bis auf die aus unserer Sicht etwas zu fest angezogenen Rändelschrauben sehr sauber ausgeführt. Preislich liegt das Vector RS aktuell bei knapp 175€*.

Wir danken fractal-design.com/ für die Bereitstellung des Testmusters.

Fractal Design - Vector RS

9.4

Verarbeitung

10.0/10

Kompatibilität

10.0/10

Kühlmöglichkeiten

10.0/10

Ausstattung

10.0/10

Lieferumfang

9.0/10

Modding

9.0/10

Preis

8.0/10

Pro

  • Sehr gute Verarbeitung
  • Design
  • Topcover umrüstbar
  • Integrierter Lüfterhub
  • Integrierte RGB-Beleuchtung
  • Silentoptionen (Dämmung und Entkopplung)
  • Kabelführung

Contra

  • Eingesetzte Rändelschrauben etwas zu fest angezogen
  • (Keine durchgehende werkzeuglose Montage)