Fractal Design Newton R3 600W

Mit dem Newton R3 haben wir heute ein 600-Watt-Netzteil aus der neuen High-End Serie von Fractal Design im Test, welches nicht nur durch einen hohen Wirkungsgrad, sondern auch mit einem besonders leisen Betrieb und einer sehr langen Lebensdauer überzeugen soll.

Wie sich das Newton R3 in unserm Test geschlagen hat und welche Leistung wirklich in ihm schlummert, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Farbe: Schwarz
  • AC Input: 5A, 90-264V, 47-63Hz
  • +5V: 20A
  • +3,3V: 20A
  • +5V & +3,3V combined: 100W
  • +12V 50A
  • -12V: 0,5A
  • +5VSB: 2,5A
  • Total Output: 600W
  • Größe: 165 mm x 150 mm x 86 mm (LxBxH)
  • Lüfter: 135mm
  • 80PLUS Platinum
  • Garantie: 5 Jahre
  • MTBF: 100,000 Hours

Anschlüsse:


1 x 20+4 Pin


1 x 8 Pin EPS


4 x 6+2 PCI-E


9 x SATA


4 x Molex


1 x Floppy

Lieferumfang:

  • OVP
  • Newton R3 600W
  • Schrauben
  • Kabelbinder
  • Klettkabelbinder
  • Zubehörtasche
  • Handbuch
  • Stromkabel

Design und Verarbeitung:

Das Newton R3 600W wird von Fractal Design in einer für Netzteile überdurchschnittlich großen Verpackung geliefert. Über die eigentliche weiße OVP, welche sogar über einen Tragegriff verfügt, ist eine schwarze Umverpackung gestülpt, auf der alle wichtigen Informationen zu dem Netzteil bedruckt sind.

Auf der Vorderseite der Umverpackung sind neben einem großen Fractal Design Logo und der Produktbezeichnung zwei Produktbilder des Netzteiles abgedruckt. Schon auf der Vorderseite wird man mit großen Logos auf das Können des Netzteiles hingewiesen. Hier befindet sich z.B. ein großes 80 PLUS Platinum Logo sowie ein Hinweis auf die verbaute Lüftertechnik.
Mit einem Blick auf die Rückseite der OVP wird von fast schon mit Informationen und technische Details überflutet, weswegen wir hier auch nur die wichtigen nennen wollen.

Unter anderem befinden sich auf der Rückseite Infos zum Wirkungsgrad, der Lüftersteuerung, der Anschlüsse und den Spezifikationen.
Nimmt man diese Umverpackung von der eigentlichen OVP ab, so kann man die komplett in weiß gehaltene OVP öffnen.
Nachdem man den Deckel dieser aufgeklappt hat, findet man als erstes eine transparente Kunststoffeinlage vor, auf dem sich Fractal Design für den Kauf des Netzteiles bedankt.

Auf dieser Kunststoffeinlage ist auch das Handbuch aufgeklebt, welches sich durch den verwendeten Kleber recht leicht ablösen lässt.
Unterhalb der Kunststoffeinlage ist das Netzteil innerhalb eines Schaumstoffpolsters aufgehoben. Um an das Netzteil heran zu gelangen, muss die oberste Schaumstoffabdeckung abgenommen werden.

Jedoch hat man auch nun noch keinen freien Blick auf die neu erworbene Hardware, man kann jedoch schon einmal erahnen, an welcher Stelle sich was befindet.
Das Schaumstoffpolster, welches einen sicheren Transport des Netzteiles garantiert, ist in drei Bereiche aufgeteilt. Im rechten Bereich ist die Zubehörtasche untergebracht. Am linken Rand ist das Stromkabel zu finden. Das Newton R3 wurde zum weiteren Schutz noch einmal ein einem Beutel eingehüllt und befindet sich in der Mitte des Schaumstoffpolsters.

Zu dem mitgelieferten Kaltgerätekabel müssen wir nicht viel sagen. Diese gleicht jedem anderen, gewöhnlichen Kaltgerätekabel. Jedoch lohnt sich ein genauerer Blick auf die Aufbewahrung des Zubehörs. Dieses befindet sich wie schon angesprochen in einer separaten Zubehörtasche. Diese ist zusammengerollt und wird mittels zwei Klettverschlüssen zusammengehalten. Mittig auf diese Zubehörtasche ist ein großes Fractal Design Logo aufgedruckt. Spätestens, wenn man diese Tasche ausrollt, wird einem klar, dass es sich nicht um eine 0815-Tasche handelt. Im Inneren verfügt die Tasche über mehrere Fächer, welche alle individuell beschriftet sind.

In unserem Fall sind zwei dieser Fächer leer, da es sich bei dem Netzteil in diesem Test nicht um das größte Modell handelt. Bei dem 800W bzw.1000W Modell werden weitere Kabel mitgeliefert.
Diese Beschriftung erleichtert einem die Suche nach dem richtigen Kabel. Neben den modularen Kabeln befinden sich auch noch Kunststoff- und Klettkabelbinder innerhalb dieser Zubehörtasche. Auch die Schrauben zur Netzteilmontage sind hier untergebracht. Diese sind zu unserer Verwunderung jedoch nicht passend zu dem schwarzen Netzteil in Schwarz gehalten, sonder werden in einer unlackierten und somit silbernen Ausführung mitgeliefert.

Auch der Beutel, in dem sich das Netzteil selbst befindet, ist mit einem Fractal Design Logo bedruckt.

Hat man das Newton R3 auch von dieser Hülle befreit, so kann man einen ersten Blick auf ein Netzteil in einem etwas anderen Design werfen.
Das Newton R3 ist bis auf die Aufdrucke komplett in Schwarz gehalten.

Dies ist jedoch nicht das außergewöhnliche an dem Design des Netzteiles. Diese liegt in der Formgebung des Netzteiles. Betrachtet man das Netzteil einmal von der Rückseite aus, so fällt einem gleich auf, das das Netzteil nicht viereckig, sondern achteckig ist. Fractal Design hat in die eigentlichen Ecken des Netzteils kleine Schrägen eingearbeitet. Durch diese erhält das Netwon R3 von Fractal Design ein ganz eigenes Design verpasst, welches für Netzteile so nicht üblich ist. In Kombination mit der schwarzen Lackierung ist das Netzteil gerade für Modder ein besonderer Augenschmaus.
An der Rückseite befindet sich neben der Kaltgerätebuchse noch der on/off Schalter. Die Rückseite ist weitestgehend mit einem Lüftungsgitter im Wabendesign ausgestattet. Zudem findet man noch einen kleinen Aufkleber auf der Rückseite, welcher auf die Leistung, sowie den Namen des Netzteiles hinweist. Dieser ist so angebracht, das er auch noch zu erkennen ist, wenn das Netzteil in einem PC verbaut ist.
An der Unterseite ist ebenso ein Gitter in Wabendesign zu finden. Hinter diesem befindet sich ein 135-mm-Lüfter.

Der Lüfter fällt durch seine weißen Rotorblätter in dem Netzteil sehr auf. In den vier Ecken des Lüftergitters sind vier Gummientkoppler zu erkennen, an welchen der Lüfter befestigt und somit sehr gut vom Netzteilgehäuse entkoppelt ist.

Diese Gummientkoppler kennt man eher von Gehäuselüftern und nicht von Netzteilen, wodurch sich Fractal Design von vielen Herstellern abgrenzt, welche die Lüfter fest am Netzteil verschrauben.
Dies ist jedoch nicht die einzige Besonderheit des Netzteiles, was die Kühlung angeht. Bei diesem Netzteil handelt es sich um ein semipassives Netzteil, wodurch der Lüfter nicht nur von einer geringen Drehzahl aus auf eine höhere Drehzahl gesteuert wird, sonder mit einer Steuerung ausgestattet ist, welche den Lüfter teilweise komplett ausschaltet.
Wird nur eine geringe Spannung benötigt, so bleibt der Netzteillüfter aus. Der Lüfter läuft erst ab einer Last von ca. 50% an.

Auf der rechten Seite ist ein großes Fractal Design Logo in den Farben Weiß und Blau aufgedruckt.

Auf der gegenüberliegenden Seite wurde neben einem kleineren Fractal Design Schriftzug, den Spezifikationen noch das 80 Plus Platinum Logo abgedruckt.

Auf der Vorderseite sind wie bei jedem Netzteil die Anschlüsse zu finden.
Da es sich bei dem Netwon R3 um ein teilmodulares Netzteil handelt, befindet sich somit an der Netzteilvorderseite neben modularen Anschlüssen auch ein fester Kabelstrang.
An diesem Kabelstrang befindet sich der 20+4, 4+4 sowie zwei PCI-E 6+2 Anschlüsse.
Die einzelnen Anschlusskabel sind alle mit einem schwarzen Kabelsleeving ausgestattet, welches jedoch leider nicht blickdicht ist. Die Anschlusskabel haben eine ausreichende Länge, damit das Netzteil auch in einem großen Gehäuse in einer abgelegenen Ecke verbaut werden kann.

Links neben dem fest verbauten Kabelstrang befinden sich die modularen Anschlüsse. Insgesamt sind an dem Newton R3 acht modulare Anschlüsse zu finden. Diese sind in zwei Gruppen aufgeteilt, welche aus einer Gruppe für PCI-E und einer für SATA / PATA / FLOPPY Anschlüsse bestehen.
Um eine bessere Abgrenzung dieser beiden Anschlussstecker zu gewährleisten, sind sie mit einem aufgedruckten, weißen Rahmen versehen. Zudem sind die beiden Gruppen entsprechend beschriftet.
Um ein falsches Anschließen der modularen Kabel zu verhindern, sind die untergebrachten Anschlüsse zudem in zwei verschiedenen Farben sowie auch Ausführungen gefertigt. Die beiden 8-PIN-Anschlüsse, welche in Weiß gehalten sind, dienen zum Anschluss von PCI-E Kabeln. Die sechs 6-PIN-Anschlüsse, welche aus schwarzem Kunststoff gefertigt wurden, dienen zum Anschluss von SATA und PATA Laufwerken.
Oberhalb dieser Anschlüsse befindet sich ein schmaler Streifen mit Lüftungsschlitzen, welche ebenfalls im Wabendesign gefertigt wurden.

In die Gehäuseoberseite des Netzteiles wurde mit dem Stern aus dem Fractal Design Logo ein weiteres Designelement eingearbeitet. Dieser wurde in das Gehäuse eingeprägt.

Die modularen Kabel wurden sind im Gegensatz zu dem festen Kabelstrang nicht mit einem Sleeving überzogen. Die einzelnen Andern sind fest zu einem Flachbandkabel verbunden. Die schwarzen Flachbandkabel lassen sich gerade hinter dem Mainboardtray besser verlegen, als gelseevte Kabel und eignen sich ebenso gut um einen optimalen Luftstrom zu gewährleisten.

Blick ins Innere:

Nach dem Lösen der Schrauben und dem Brechen der Siegel (wie immer gilt: Nicht nachmachen – Lebensgefahr! Zudem entfällt durch das Brechen der Siegel die Garantie des Netzteiles) haben wir freien Blick auf die verbaute Elektronik.

Das Netzteil wirkt auf den ersten Blick sehr aufgeräumt. Fractal Design spart sich schon durch den modularen Aufbau einiges an Kabel im Innenraum des Netzteiles. Dies wird durch die rückseitig verbaute Platine bewerkstelligt, an welcher sich die Anschlüsse für die modularen Kabel befinden. Fractal Design lötet diese jedoch nicht fest auf das eigentliche PCB des Netzteiles, sondern verbindet die zwei PCBs mittels Kabel. Diese Kabel weisen einen großzügigen Leitungsquerschnitt auf. Im Ausgangskreis des Netzteiles kommen japanische Premium-Kondensatoren zum Einsatz.

Bei den restlichen Kondensatoren handelt es sich durchweg um hochwertige 105-Grad-Kondensatoren.

Die Kühlfinnen sind ausreicht groß dimensioniert und unterstützen den semipassiven Betrieb sehr gut.

Hat man das Netzteil geöffnet, so kann man auch einen genaueren Blick auf die Lüfterentkopplung werfen.

Durch die verbauten Materialien kann die angepriesene Effizienz erreicht werden.

Test:

Power Good Signal

Im ersten Test überprüfen wir die PG-Time. Das Power Good Signal muss gemäß der ATX-Norm nach mindestens 100 und maximal 500 ms kommen. Das Signal signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen passen und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden.

Das Power Good Signal kam bei unserem Testkandidaten nach 320ms und liegt damit zwar im oberen Drittel, aber noch voll und ganz im erlaubten Bereich.

Testsystem

Wir haben das Netzteil mit unserem i7-Testsystem getestet.

Da unser eigentliches Testsystem mit ca. 720 Watt mehr Strom braucht, als das Netzteil nach Herstellerangaben liefern kann, haben wir die GTX470 aus dem Testsystem entfernt und verwenden in diesen Test ein etwas abgespecktes Testsystem.

Das Testsystem besteht somit aus:

I7 975EX @ 4,3GHz
Rampage III Extreme
ATI HD5970
24GB (6 x 4048MB DDR3 1866MHz)
Areca 1880ix
4 x 300GB Seagate SAS im Raid 5

Das o.g. System inkl. Netzteil weist einen Strombedarf von etwa 160 Watt (IDLE) bis ca. 520 Watt (Volllast) auf. Diese Spannungen können jedoch je nach verwendetem Netzteil unterschiedlich sein. Unter Volllast wird besonders auf die Stabilität der Spannungen geachtet.
Um Netzteile auszulasten, welche mehr Leistung liefern, als unser Testsystem benötigt, stehen 12 separate Peltierelemente zur Verfügung. Diese haben eine Leistungsaufnahme von je 50W. Die Peltierelemente können einzeln zugeschaltet werden. Die Stromversorgung wird über Adapter hergestellt, welche an die PCI-E Anschlüsse angeschlossen werden.
Somit ist eine maximale Leistungsaufnahme von ca. 1200 Watt möglich.
Ausgelesen werden die Spannungen mithilfe eines Multimeters (VOLTCRAFT VC830).
Um das System zu 100% auszulasten, wird die Software Prime 95 und der Benchmark 3DMark 11 eingesetzt und wenn nötig entsprechende Peltierelemente zugeschaltet. Die Testprogramme werden parallel ausgeführt, damit CPU und Grafikkarte gleichzeitig unter Volllast laufen und so der maximale Stromverbrauch erreicht wird.

Um der Qualität des Netzteiles etwas genauer auf den Zahn fühlen zu können, werden wir das System 48h unter Volllast betreiben.

Spannungen

Die ATX-Norm gibt die Spannungstoleranzen für Netzteile detailliert vor: Auf 3,3 Volt, 5 Volt und 12 Volt sind je 5% nach oben sowie nach unten erlaubt.

Spannungstest

Die Spannungen sollten nach Möglichkeiten auch bei einem Lastwechsel möglichst gleich bleiben und nicht nach oben oder unten ausbrechen.

Aus diesem Grund haben wir den Lastwechsel in vier Stufen aufgeteilt.
Zum Darstellen der ersten Last läuft unser Testsystem mit dem verbauten Netzteil im Idle-Mode.
Die zweite Laststufe wird unter Volllast des Systems simuliert. Das System ist hierbei nicht übertaktet.
Die dritte Laststufe wird dann mittels eines übertakteten Testsystems erreicht.
Die vierte Laststufe wird dann mittels des übertakteten Testsystems und Zuschaltung der Peltierelemente erreicht. Es werden so viele Peltierelemente zugeschaltet, dass das Netzteil bei etwa 100% Auslastung arbeitet.

3,3V

5V

12V

Das Netzteil stecke die ersten drei Laststufen erstaunlich gut weg und zeigte nur in der dritten Laststufe eine Schwankung von 0,02V auf der 12V-Schiene. In dieser Laststufe zog unser Testsystem eine Spannung von 537 Watt aus der Steckdose.
In der vierten Laststufe haben wir zwei Peltierelemente hinzugeschaltet und erreichten somit eine Anzeige von 638 Watt auf unserem Messgerät. In der vierten Laststufe war dann eine etwas größere Spannungsschwankung auf der 12V-Schiene zu erkennen. Auch die 5V Spannung wies eine geringe Schwankung auf.

Das Netzteil zog unter Verwendung unserer Hardware diese Spannung aus der Steckdose:

Unseren 48h Dauertest überlebte das Netzteil trotz einer durchschnittlichen Last von 629 Watt problemlos. Die durchschnittliche Last ist durch den Wechsel zwischen 2D und 3D Modus innerhalb des Benchmarks geringer als die Lastspitze von 638 Watt in unserem Spannungstest.

Wir wollten es aber noch etwas genauer wissen und haben das Netzteil aus diesem Grund noch weiter über seinen Spezifikationen betrieben. Um dies zu bewerkstelligen, haben wir weitere Peltierelemente zugeschaltet, um das Netzteil an seine Grenzen zu treiben.

Im ersten Schritt haben wir hierzu ein weiteres Peltierelement hinzugeschaltet und einen Dauertest von einer Stunde gestartet.
In diesem zog das Netzteil bei Spannungsspitzen 689 Watt aus der Steckdose. In diesem Test war deutlich zu erkennen, dass die 12V-Schiene auf 11,98V eingebrochen ist. Da dies jedoch noch innerhalb der ATX-Spezifikationen liegt, haben wir nach einer erfolgreichen Runde weitere 50 Watt hinzugeschaltet und den Test erneut gestartet.
Unser Testmodell hat sich knappe 50min wacker geschlagen und zog ganze 743 Watt aus der Dose. Jedoch schaltete sich das Netzteil dann ab.
Wir haben diesen Test mit derselben Anzahl an Peltierelementen, jedoch ohne getaktete GPU wiederholt. In diesem zeigte unser Messgerät 703 Watt und 11,87V auf der 12V-Schiene an. Das Netwon R3 600W absolvierte diesen Test problemlos.

Fazit:

Das Fractal Design Newton R3 600W konnte in unserem Test durchweg überzeugen. Durch den semipassiven Betrieb ist das Netzteil auch in einem High-End Gamaing-PC während Officearbeiten so quasi lautlos, da sich der Lüfter erst bei einer Leistungsaufnahme von knapp über 300 Watt anfängt zu drehen. Auch unter lasst konnte das Netzteil überzeugen. Im Zusammenspiel mit den verbauten Gummientkopplern kühlt der hauseigene Lüfter das Netzteil auf einem angenehmen Geräuschpegel. Neben der doch recht geringen Lautstärke konnte uns das Netzteil aber auch bei der erbrachten Leistung überzeugen. Es lieferte bei einem Betrieb innerhalb seiner Spezifikationen sehr gute Spannungswerte auf der 3,3V, 5V sowie auch 12V-Schiene. Auch der Betrieb oberhalb der Spezifikationen machte dem Netzteil nicht viel aus. Bis ca. 17% oberhalb der angegebenen Maximalleistung (703 Watt) war auch ein Dauerbetrieb möglich. Ein kurzzeitiger Lastbetrieb bis ca. 740 Watt ist ebenso drin gewesen. Das Netzteil wurde tadellos und aus sehr hochwertigen Komponenten gefertigt. Einzig und allein der Preis wirft einen kleinen Schatten auf das Netzteil. Dieser schlägt mit ca. 125€* zu Buche, womit sich das Netzteil in dieser Leistungsklasse eher an High-End-Anwender und Enthusiasten richtet.

Pro

  • Sehr gute Verarbeitung
  • Semipassiv
  • Geringe Leistungsaufnahme
  • Hohe maximal Last
  • Sehr stabile Spannungen
  • Lieferumfang

Contra

  • Preis
  • Nur silberne Schrauben im Lieferumfang

Verarbeitung

Leistung

Spannungsstabilität

Leistungsaufnahme

Ausstattung

Lautstärke

Modding

Lieferumfang

Preis

Wir danken fractal-design.com/ sehr für die Bereitstellung des Testmusters.