EUROiSTYLE – tapHOME Starterset A1

Mit dem tapHOME Starterset A1 haben wir heute ein Alarmanlagenset von EUROiSTYLE im Test, welches im Vergleich zu den vielen anderen smarten Alarmanlagen, welche es in der Zwischenzeit am Markt gibt, nicht auf eine Internetanbindung angewiesen ist und somit ein weitaus größeres Einsatzgebiet mit sich bringt.

Welche Features in dem tapHOME Starterset A1 stecken und wie sich die smarte Alarmanlage ohne Internetanbindung von EUROiSTYLE in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Stromversorgung: DC 12 V 12V Netzteil
  • GSM Frequenz: 850/900/1800/1900 MHz
  • Schalldruck interne Sirene: 90 dB
  • Funkfrequenz: 433 MHz
  • Schalldruck Sirene: > 85 dB / 3 m
  • Funkreichweite: ca. 80 m (im Freien)
  • Gehäusematerial: ABS
  • Abmessungen: 180 x 126 x 26 mm
  • Netzteil-Kabellänge: 1 m

Lieferumfang:

  • Alarmzentrale (selbstaufladend) mit eingebauter Sirene und Netzteil
  • Zwei Fernbedienungen ( 1 schwarz, 1 weiß ) zur Befestigung am Schlüsselbund
  • Bewegungsmelder mit Wandbefestigung zur Überwachung von Innenraum, Fluren etc.
  • Fenster/Türsensor mit Klebepad zur Überwachung von Türen, Fenstern und Toren
  • 3 x AA Batterien
  • Deutschsprachige Bedienungsanleitung

Design und Verarbeitung:

Das tapHOME Starterset A1 wird von EUROiSTYLE in einer Verpackung geliefert, welche in einem hellen und ansprechenden Design gehalten ist. Im Vergleich zu den Verpackungen anderer Hersteller wurde auf der Verpackungsvorderseite kein Produktbild der enthaltenen Alarmanlage aufgedruckt. Anstelle dessen findet man ein „gesichertes“ Haus sowie einen ersten Ausblick auf die verfügbare App, über welche man die Alarmanlage steuern kann.

Zudem findet man auf der Verpackungsvorderseite auch noch Hinweise auf die wichtigsten Funktionen und Features sowie die im Starterset enthaltene SIM-Karte.

Auch auf der Verpackungsrückseite wurde kein Produktbild der enthaltenen Alarmanlage abgedruckt. Neben einem Hinweis auf die „30 Minuten Installationsgarantie“ findet man hier auch schon einen Hinweis auf die eigentliche Installation.

Entnimmt man das tapHOME Starterset A1 aus seiner Verpackung, so hat man gleich mehrere Komponenten vor sich liegen.

Das Herzstück des Startersets ist die enthaltene Basis, welche mit einem hochglänzend weißen Kunststoffgehäuse ausgestattet wurde. In die Mitte der Oberseite hat EUROiSTYLE ein leicht transparentes Kunststoffelement eingearbeitet, hinter welcher sich eine Status-LED befindet.

Mit einem Blick auf die Rückseite der Basis erkennt man als erstes vier kleine Gummifüße sowie eine kleine Öffnung, hinter welcher sich die integrierte Sirene befindet.

Neben dieser kleinen Öffnung ist ein vertiefter Bereich zu erkennen, welcher dazu dient, die Basis an der mitgelieferten Montageschiene befestigen zu können. Bei genauem Hinsehen ist an dieser Stelle auch ein kleiner Schalter zu finden. Hierbei handelt es sich um den Sabotageschalter, welcher dazu dient einen Alarm auszulösen, wenn man die Basis von der Montageschiene abnimmt.
Auf der Unterseite der Basis ist zudem noch eine Abdeckung zu erkennen, hinter welcher sich der Powerschalter sowie alle Anschlüsse befinden.

Öffnet man diese Abdeckung, so wird einem als erstes ein SIM-Kartenslot auffallen, welchen man im Normalfall nicht bei einer smarten Alarmanlage vorfindet. Unter dem SIM-Kartenslot befindet sich der Powerschalter, über welchen man die Basis ein- und ausschalten kann. Im unteren Bereich ist der Stromanschluss für das externe Netzteil zu finden. Im linken Bereich wurde hinter der Abdeckung nicht nur eine Klemmleiste angebracht, über welche z.b. ebenfalls die Betriebsspannung von 12 Volt angelegt werden kann. Zudem ist hier auch noch ein kleiner Taster zu finden, über welchen man zusätzliche Komponenten anlernen kann.

Um auch bei einem Stromausfall oder einem absichtlichen Abschalten der Stromversorgung noch eine volle Funktion gewährleisten zu können, wurde im Inneren der Basis ein Akku verbaut, welcher für eine zusätzliche Betriebszeit von bis zu 16 Stunden sorgt.

Zur Steuerung der Alarmanlage befinden sich zwei Fernbedienungen im Lieferumfang.

EUROiSTYLE liefert hier eine schwarze und eine weiße Fernbedienung mit. Beide Fernbedienungen verfügen über den gleichen Aufbau. Die Fernbedienungen wurden mit vier Tasten ausgestattet. Neben einer Taste zum scharf- und unscharfschalten wurde hier auch noch eine Taste zum „scharf bei Anwesenheit“ schalten sowie eine SOS-Taste verbaut. Die beiden Fernbedienungen funken wie alle anderen tapHOME Komponenten mit 433 MHz, wodurch eine Reichweite von bis zu 80 m erreicht wird.
Um die Fernbedienungen einfach am Schlüsselbund befestigen zu können, wurden diese im unteren Bereich mit einer entsprechenden Öse ausgestattet.

Des weiteren befindet sich im Lieferumfang auch ein Tür/Fensterkontakt, welchen man wahlweise an einem Fenster oder einer Tür montieren kann. Wie wir es schon von der Zentrale kennen, wurde auch das Gehäuse des Tür/Fensterkontaktes aus glänzend weißem Kunststoff gefertigt. Wie wir es auch schon von der Basis kennen, wurde auch der Tür/Fensterkontakt mit einem leicht transparenten Element versehen, hinter welcher sich eine Status-LED befindet.

Der Tür/Fensterkontakt besteht aus zwei einzelnen Komponenten. In dem kleineren Gehäuse wurde ein Magnet untergebracht. In dem größeren Gehäuse ist die komplette Technik zu finden.

Öffnet man einmal die Batteriefachabdeckung, so findet man nicht nur eine AA-Batterie vor, sondern auch einen kleinen Reedschalter, welcher in Kombination mit dem separaten Magneten jedes Öffnen realisiert.

Die letzte Komponente ist ein Bewegungsmelder. Auch dieser verfügt über ein glänzend weißes Kunststoffgehäuse mit einer eingelassenen Status-LED. Im Oberen Bereich ist ein leicht transparentes Kunststoffelement zu erkennen, hinter welchem sich der eigentliche Bewegungssensor befindet.

Auch der Bewegungsmelder kann ganz einfach geöffnet werden, wodurch ein einfaches Austauschen der Batterien möglich ist. Wie wir es vom Tür/Fensterkontakt kennen, setzt man auch bei dem Bewegungsmelder auf normale AA-Batterien.

Die Verarbeitung der im Set enthaltenen Komponenten wurden sauber und durch die hochglänzende Optik auch optisch ansprechend ausgeführt. Gerade diese Optik kann jedoch auch dazu führen, dass die Komponenten in der ein oder anderen Umgebung etwas mehr auffallen, als matte Komponenten.

Montage und Inbetriebnahme:

Für den Fall, dass man nicht nur über die integrierte Sirene über ein auftretendes Ereignis informiert werden möchte, sondern auch auf seinem Smartphone, so muss man im ersten Schritt die SIM-Karte für den Einsatz vorbereiten. Im Lieferumfang des tapHOME Starterset A1 befindet sich eine O2-Prepaidkarte mit einem Startguthaben von einem Euro. Damit man die SIM-Karte schnell und einfach einrichten kann, liegt dieser eine kurze aber detaillierte Anleitung bei. Anstelle der im Set enthaltenen SIM-Karte kann man natürlich auch jede andere SIM-Karte verwenden. Hierbei muss man jedoch auf jeden Fall beachten, dass man die PIN-Eingabe im Vorfeld deaktiviert hat, da die Basis nicht über ein Tastenfeld verfügt, über welches man einen den PIN eingeben könnte.

Ist die gewünschte SIM-Karte so weit vorbereitet, muss diese einfach in den SIM-Kartenslot eingelegt und die Basis anschließend mit Strom versorgt werden.

Sobald eine kleine Status-LED, welche sich unterhalb der großen Status-LED versteckt im Gehäuse befindet, durchgehend grün leuchtet, ist die Basis auch schon einsatzbereit.

Im nächsten Schritt sollte man die Funktion der Basis kontrollieren. Dies geschieht über einen Tastendruck auf die SOS-Taste einer der beiden Fernbedienungen. Sobald man diese gedrückt hat, sollte nun ein lauter Alarmton aus der Basis ertönen. Diesen kann man durch einen Tastendruck auf die Taste mit dem geöffneten Schloss wieder deaktivieren.

Im Anschluss müssen die anderen Komponenten mit der Basis verbunden werden. Da die eigentliche Kopplung der im Set enthaltenen Komponenten schon durch den Hersteller geschehen ist, muss man zum aktivieren des Tür/Fensterkontaktes nur den Kunststoffstreifen aus dem Batteriefach herausziehen und im Anschluss die Anlage scharf schalten. Bewegt man nun den Magneten mehr als 2 cm von dem Tür/Fensterkontakt weg, so wird automatisch ein Alarm ausgelöst, welchen man wie zuvor schon beschrieben deaktivieren kann. Die Montage des Tür/Fensterkontaktes kann wahlweise mittels Schrauben oder mittels des mitgelieferten Klebepads erfolgen. Um einen eventuellen Höhenunterschied bei der Montage auszugleichen, befindet sich im Lieferumfang noch ein Schaumstoffpad, welches die Grundform des Magnetgehäuses hat.
Auch der mitgelieferte Bewegungsmelder kann ganz einfach montiert und auf Funktion geprüft werden.
Zur Montage befindet sich eine entsprechende Wandhalterung im Lieferumfang, welche mittels zwei Schrauben befestigt wird. Der Bewegungsmelder wird anschließend auf die Wandhalterung aufgesteckt und ausgerichtet. Um den Bewegungsmelder zu aktivieren muss man nun nur noch den Schutzstreifen aus dem Batteriefach herausziehen.
Der Test des Bewegungsmelders erfolgt, indem man die Anlage scharf schaltet und im Anschluss den kleinen Knopf auf der Rückseite des Bewegungsmelders drückt. Auch in diesem Fall ertönt ein lauter Alarmton, welcher über die Fernbedienung deaktiviert werden kann.

Sobald man diesen Arbeitsschritt vollzogen hat, sind alle Komponenten fertig eingerichtet und die Alarmanlage kann durch die integrierte Sirene genutzt werden.

Für den Fall, dass man auch auf seinem Smartphone benachrichtigt werden will, muss man sich nun entweder die bereitgestellte App herunterladen, oder die Einrichtung der Zentrale per SMS vornehmen. Da die Einrichtung per App deutlich bequemer und schneller vonstattengeht, sollte man auf diese zurückgreifen.

Hat man die tapHOME App heruntergeladen und installiert, so wird man beim ersten Start gleich nach den wichtigsten Informationen gefragt.

Neben einem eindeutigen Namen muss man an dieser Stelle auch die Rufnummer der eingelegten SIM-Karte sowie die des Mobiltelefons angeben, welches Konfigurationen vornehmen darf.
Für den Fall, dass man nicht bei jedem Start der App ein Passwort eingeben will, kann man dieses auch direkt in der App speichern. Sind diese Daten angegeben, so kann im im Anschluss noch die Rufnummer der in der Basis eingelegten SIM-Karte in seinem Smartphone speichern.

Im Anschluss an die Eingabe der Daten ist die App auch schon einsatzbereit.

An dieser Stelle stehen einem vier Schaltflächen zur Verfügung, von denen wir schon drei Funktionen von den Fernbedienungen kennen.Weggefallen ist an dieser Stelle die SOS-Funktion. An deren Stelle ist ein Button zu finden, durch welchen man eine Raumüberwachung starten kann.

Die App bietet einem natürlich auch die Möglichkeit, verschiedene Einstellungen vornehmen zu können.

Das hierzu in die App integrierte Menü ist sauber strukturiert und selbsterklärend. Es können so z.B. ganz einfach verschiedene Alarmzonen angelegt, das Passwort oder die verknüpften Telefonnummern geändert werden. Neben diesen Einstellungen kann hier auch eine verzögerte Alarmierung eingestellt werden, welche dafür sorgt, dass die Anlage z.B. erst zwei Minuten nach dem Verlassen der Wohnung scharfgeschaltet wird, sodass man ohne Stress noch die Wohnungstür hinter sich schließen kann, ohne dass gleich ein Alarmton ertönt, da der gekoppelte Bewegungsmelder den Bereich der Haustür erfasst.

Da die tapHOME Basis jedoch nicht mit einer WLAN-Schnittstelle bzw. einem Netzwerkanschluss ausgestattet ist und die Kommunikation somit ausschließlich über das GSM-Netz läuft, wird hier nicht nur im Alarmfall eine SMS von der Basis aus an die hinterlegten Telefonnummern geschickt, sondern auch jede Konfigurationsänderung in der App wird mittels eines SMS-Versands, welcher im Hintergrund stattfindet, übermittelt und von der Basis per SMS bestätigt. Durch dieses Vorgehen entstehen also nicht nur Kosten bei einer Alarmierung, sondern auch bei jeder Konfigurationsänderung. Eine Kombination mit einer lokalen Netzwerkanbindung, welche eine noch einfachere und vor allem kostengünstigere Konfiguration am PC ermöglichen würde, hätte uns an dieser Stelle etwas besser gefallen.

Für alle, die sich die Konfiguration gerne noch einmal in einem Video anschauen wollen, hat EUROiSTYLE ein kurzes Video erstellt, in welchem jeder Schritt noch einmal erklärt wird.

Test:

Nachdem die Basis eingerichtet und alle Komponenten montiert und geprüft worden, ist die komplette Alarmanlage auch schon einsatzbereit.

Das Starterset bietet für die meisten Wohnungen aufgrund des begrenzten Lieferumfangs natürlich noch nicht alle Komponenten, um eine vollkommene Absicherung zu gewährleisten, denn es kann im Auslieferungszustand nur eine Tür bzw. ein Fenster gesichert werden. Aus diesem Grund bietet EURIiSTYLE die benötigten Komponenten auch einzeln an, sodass man hier auch wirklich eine komplette Wohnung bzw. ein komplettes Haus absichern kann.

Die Basis bietet einem zwei grundlegende Einstellungen im Bereich der Alarmanlage. Man kann diese wahlweise so einstellen, dass sie bei einem unbefugten Öffnen der gesicherten Fenster und Türen sowie bei einer registrierten Bewegung durch die verbauten Bewegungsmelder alarmiert, oder durch den Modus „scharf bei Anwesenheit“ nur auf unbefugtes Öffnen von Fenstern und Türen reagiert.

Letztere Funktion ist vor allem dann nützlich, wenn man selbst zu Hause ist, aber in den Abendstunden alarmiert werden möchte, wenn jemand versucht durch ein Fenster einzudringen. Man sollte hierbei jedoch beachten, dass man dann selbst kein Fenster öffnen darf, um z.B. nach dem Kochen oder Duschen schnell einmal zu lüften. Hierzu müsste man diese Fenster in einer gesonderten Zone einrichten, welche dann von der Überwachung ausgeschlossen ist.
Dadurch das in diesem Modus die Bewegungsmelder nicht aktiv sind, kann man sich trotz scharfgeschalteter Alarmanlage noch frei in den eigenen vier Wänden bewegen.

Wenn man das Haus verlässt kann, man die Alarmanlage auch vollständig scharfschalten, sodass auch die Bewegungsmelder aktiv sind.

In unserem Test hat der verbaute Bewegungsmelder sowie auch der Tür/Fensterkontakt innerhalb von knapp 2 Sekunden nach einem eingetretenen Ereignis einen Alarm an der Basis ausgelöst. Dadurch, dass wir eine SIM-Karte in die Basis eingesetzt und diese entsprechend konfiguriert haben, wurden wir zudem innerhalb weniger Sekunden per SMS alarmiert.

Über die bereitgestellte App hat man nun die Möglichkeit, in die Wohnung hinein zu hören. Diese Funktion ist durch die Raumüberwachung möglich. Hierbei wird von der App eine SMS an die Basis geschickt, welche einen dann zurückruft. Durch dieses Feature kann man nicht nur hören, was gerade in der Wohnung geschieht, sondern man kann auch mit dem vermeidlichen Eindringling Kontakt aufnehmen. Für den Fall, dass es dann z.B. doch nur das eigene Kind ist, das vergessen hat, die Alarmanlage unscharf zu schalten, kann man dies ganz einfach über die App nachholen.

Für den Fall, dass man die Vermutung hat, dass sich eine Person in der Wohnung befindet, welche dort nicht hingehört, kann man über die Fernbedienung die SOS-Funktion starten. Bei dieser wird sofort ein abschreckender Alarmton ausgelöst und zudem auch eine SMS verschickt.

Für den Fall, dass sich ein Eindringling durch den Alarmton nicht direkt in die Flucht schlagen lässt und dieser die Stromversorgung zur Basis kappt, hat man ebenfalls vorgesorgt, denn durch den integrierten Akku kann die Basis bis zu 16 Stunden lang weiter genutzt werden. Hierbei ist dann weder die Funkverbindung zu den gekoppelten Geräten noch der SMS-Versand beeinträchtigt.

Neben den im Set enthaltenen Komponenten bietet man auch noch einen Rauchmelder, eine Außensirene sowie ein Keypad, mittels welchem man die Alarmanlage vor der Wohnungstür scharf bzw. unscharf schalten kann.

Durch die Möglichkeit die Basis mit 12 Volt und ohne einen festen Internet- oder Telefonanschluss betreiben zu können, kann man das tapHOME Starterset nicht nur in den eigenen vier Wänden einsetzen, sondern es kann auch ganz leicht in einem Wohnmobil oder auf einer Boot eingesetzt werden.

Fazit:

Mit dem tapHOME Starterset A1 hat EUROiSTYLE eine smarte Alarmanlage in seinem Sortiment, welche im Vergleich zu anderen Produkten dieser Art den großen Vorteil mit sich bringt, dass sie keinen Internet- oder Telefonanschluss benötigt. Durch die verbaute SIM-Karte benötigt die im Set enthaltene Basis lediglich einen Mobilfunkempfang, um voll funktionsfähig zu sein. Durch diese Funktionsweise ist man auch nicht an eventuelle Abrufzeiten von E-Mails und Push-Nachrichten gebunden, sondern sobald die hinterlegte Mobilnummer Empfang hat, kommen die von der Basis verschickten SMS sofort an. Der einzige Nachteil des tapHOME Sets liegt jedoch auch genau in diesem SMS-Versand, denn für jeden übermittelten Alarm oder jede getätigte Einstellung fallen zusätzliche Kosten an. Ist die Anlage einmal eingestellt und man löst nicht versehentlich einen Alarm aus, so entstehen natürlich auch keine weiteren Kosten, bis die Anlage wirklich einmal einen berechtigten Alarm meldet. Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten wurde sehr hochwertig und optisch ansprechend ausgeführt. Je nach Einsatzgebiet kann die glänzende Oberfläche jedoch etwas störend wirken. Die Montage und Installation gestaltet sich sehr einfach und ist innerhalb weniger Minuten geschehen. Hierbei nimmt die Einrichtung der mitgelieferten SIM-Karte die meiste Zeit in Anspruch. Dennoch hätten wir uns ein integriertes WLAN-Modul oder eine LAN-Schnittstelle gewünscht, über welche eine Konfiguration ohne zusätzliche Kosten möglich wäre. Preislich liegt das von uns in diesem Set herangezogene Starterset A1 aktuell bei knapp 130€*.

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Einrichtung
  • Reichweite
  • Erweiterungsmöglichkeiten
  • Einfach aufgebaute App

Contra

  • Keine Steuerung/Konfiguration am PC möglich
  • Mit zusätzlichen Kosten verbunden (SMS Versand)

Verarbeitung

Funktionsumfang

Inbetriebnahme

Lokale Nutzung (PC)

Mobile Nutzung (App)

Kompatibilität

Stromverbrauch

Preis

Wir danken EUROiSTYLE sehr für die Bereitstellung des Testmusters.