devolo – Home Control Starter Paket

Mit dem Home Control Starter Paket haben wir heute ein Smart Home Starterset von devolo im Test, welches durch die drei enthaltenen Komponenten einen einfachen Start in das intelligente Zuhause gewährleisten soll, welches im Handumdrehen um weitere Komponenten erweitert werden kann.

Welche Funktionen und Features das Home Control Starter Paket von devolo bietet und wie es sich in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

Home Control Zentrale:

  • Standards: IEEE 802.3, IEEE 802.3u, IEEE 802.3x, IEEE 1901, Auto MDI/X, ITU-T G.9959 (Z-Wave)
  • Protokolle: CSMA/CA (Powerline), Z-Wave (Funk)
  • Geschwindigkeiten: Ethernet 10/100 (mbps), Powerline 200/500 (mbps)
  • Modulation :: Carrier: Powerline OFDM – (4096)/1024/256/64-QAM, QPSK, BPSK :: 2880, Z-Wave: 2-FSK
  • Reichweite (in m): Powerline: 300, Z-Wave: 30 (im Haus), 200 außer Haus
  • Sicherheit: 128 Bit AES (Powerline und Z-Wave)
  • Taster: 1 x PLC Pairing incl. LED (weiß/rot), 1 x Home Control incl. LED (weiß/rot)
  • Buchse :: Länder: Type C (CEEE 7/16) :: EU
  • Geräte-Anschluss: 1 x Ethernet RJ45, 1 x USB 2.0 Type A (für zukünftige Erweiterungen)
  • Strom- und Leistungsaufnahme (in W): Maximum: 4,6, Standard: 4
  • Temperatur (Lager :: Betrieb): -25°C bis 70°C :: 0°C bis 40°C
  • Maße (in mm, ohne Stecker): 132 x 72 x 42
  • Umgebungsbedingungen: 10-90% Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
  • Betriebssysteme: Windows 7 (32 Bit), Windows 7 (64 Bit), Windows 8 (32 Bit), Windows 8 (64 Bit), Windows 8 Pro (32 Bit), Windows 8 Pro (64 Bit), Ubuntu-Linux 14.04 (32 Bit), Ubuntu-Linux 14.04 (64 Bit), MAC OS X: ab Mac OS 10.7, Android: ab 4.0, iOS: ab iOS 5
  • Zulassungen: CE Class B (EU, CH, NO)
  • Sonstiges: internes Mikrofon (für zukünftige Erweiterungen)

Home Control Schalt- und Messsteckdose:

  • Funkstandard: Z-Wave
  • Frequenz: 868,42 MHz
  • Reichweite: bis zu 20m im Haus, bis zu 100m außer Haus
  • Übertragungsleistung: < 1mW
  • Verwendung: im Haus
  • Maße ohne Stecke: 57,7 x 94,5 x 76,6 mm (Breite x Höhe x Tiefe)
  • Temperatur (Betrieb): 0 – 40°C
  • Umgebungsbedingungen: 10–85% Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
  • Taster: 1 incl. LED
  • Spannungsversorgung: 230V / 50Hz
  • Buchse :: Stecker :: Länder: Type F (CEE 7/4) :: F (CEE 7/4) :: (DE, NL, ES, PT, AT, SE, FI, NO, GR, HU)
  • Ausgangsleistung an integrierter Steckdose: 13 A, 3000W, ± 3W (Fehlerrate bei Leistungsmessung 5W bis 40W), ± 5% (Fehlerrate bei Leistungsmessung 40W bis 3150W)
  • Strom- und Leistungsaufnahme: Typisch: 0,48W
  • Betriebssysteme: Windows 7 (32 Bit), Windows 7 (64 Bit), Windows 8.x (32 Bit), Windows 8.x (64 Bit), Windows 8.x Pro (32 Bit), Windows 8.x Pro (64 Bit), Ubuntu-Linux 12.04 (32 Bit), MAC OS X 10.6, MAC OS X 10.7, MAC OS X 10.8, MAC OS X 10.9
  • Zulassungen: CE Class B (EU, CH, NO)

Home Control Tür-/ Fensterkontakt:

  • Funkstandard: Z-Wave
  • Frequenz: 868,42 MHz
  • Reichweite: bis zu 20m im Haus, bis zu 100m außer Haus
  • Übertragungsleistung: < 1mW
  • Verwendung: im Haus
  • Maße: Sensor: 28 x 96 x 23 mm (Breite x Höhe x Tiefe), Magnet: 10 x 50 x 12 mm (Breite x Höhe x Tiefe)
  • Temperatur (Betrieb): -10 – 40°C
  • Umgebungsbedingungen: 10–85% Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
  • LEDs: 1
  • Taster: 1
  • Batterie: CR 123A 3V
  • Temperaturmessung: -10 – 70°C
  • Magnet Distanz: Maximal 30 mm
  • Betriebssysteme: Windows 7 (32 Bit), Windows 7 (64 Bit), Windows 8.x (32 Bit), Windows 8.x (64 Bit), Windows 8.x Pro (32 Bit), Windows 8.x Pro (64 Bit), Ubuntu-Linux 12.04 (32 Bit), MAC OS X 10.6, MAC OS X 10.7, MAC OS X 10.8, MAC OS X 10.9
  • Zulassungen: CE Class B (EU, CH, NO)

Lieferumfang:

  • devolo Home Control – Zentrale
  • devolo Home Control – Tür/Fensterkontakt
  • devolo Home Control – Schalt- und Messsteckdose
  • 1 x Patchkabel (2m)
  • Montagematerial
  • Kurzanleitung

Design und Verarbeitung:

Das Home Control Starter Paket wird von devolo in einer Verpackung geliefert, welche in einem hellen Design gehalten wurde. Auf der Verpackungsvorderseite ist neben einem Produktbild, welches die enthaltenen Komponenten zeigt auch ein Hinweis abgedruckt, welcher mit der Aussage „Smart Home zum selber machen!“ darauf hindeuten soll, wie einfach doch der Einstieg in das eigene intelligente Zuhause sein kann.

Mit einem Blick auf die Verpackungsrückseite bekommt man nicht nur durch eine Auflistung der verschiedenen Möglichkeiten, sondern auch eine bildliche Produktpräsentation verdeutlicht, welche Möglichkeiten einem das Starter Paket bietet. Ebenso ist auf der Verpackungsrückseite ein Hinweis auf die von devolo entwickelte App zur Steuerung des devolo Home Control und das Z-Wave Logo abgedruckt.

Durch das Z-Wave Logo wird einem verdeutlicht, dass devolo bei seinen Home Control Komponenten auf den Z-Wave Funkstandard setzt, welcher es erlaubt, weitere Komponenten, die auf diesen Funkstandard setzten, mit dem Home Control Komponenten von devolo zu nutzen.

Entnimmt man die einzelnen Komponenten aus der Verpackung, so hat man drei einzelne Geräte vor sich liegen. Die Basis jedes devolo Home Control bildet die Home Control Zentrale, welche es nicht nur in diesem Starterset, sondern auch einzeln zu kaufen gibt. Die devolo Home Contro Zentrale erinnert einen vom äußeren Aufbau her stark an einen dLAN® Powerline Adapter der aktuellen Generation, bei dem jedoch die durchgeschliffene Steckdose vergessen wurde.

Wie man es in der Zwischenzeit von den devolo dLAN® Powerline Adapter kennt, ist auch Home Contro Zentrale komplett in Weiß gehalten. Die Home Control Zentrale verfügt über ein Kunststoffgehäuse, welches mit abgerundeten Ecken versehen wurde. Auf der Vorderseite wurde im unteren rechten Bereich der devolo Schriftzug in die Kunststofffront integriert. Dieser ist dreidimensional aus der Gehäusefront hervorgehoben und wurde mit einer glänzenden Oberfläche versehen. Die Gehäusefront hingegen ist matt ausgeführt.
Auf der linken Seite findet man im unteren Bereich zudem eine strukturierte Öffnung vor, hinter welcher sich ein Lautsprecher verbirgt, welcher für zukünftige Erweiterungen in die Home Control Zentrale integriert wurde.

Durch die fehlende Steckdose, welche man in der Zwischenzeit von vielen dLAN® Powerline Adaptern kennt, muss man auf eine Steckdose in seinem Haushalt verzichten, welche dauerhaft von der Home Control Zentrale belegt wird.
Im unteren Bereich der Gehäusefront wurden die Status-LEDs verbaut. devolo hat diese in zwei Knöpfen untergebracht. Bei dem linken der beiden Knöpfe handelt es sich um den Pairing-Knopf, welcher zum Verschlüsseln der aufgebauten dLAN® Verbindung oder zum Einbinden weiterer dLAN® Powerline Adapter in das aufgebaute Powerline Netzwerk dient. Über den rechten Knopf können verschiedene Inklusion (Kopplung) bestätigt werden.

Die Gehäuseseiten sowie die Rückseite der Home Control Zentrale sind wie auch der devolo Schriftzug auf der Gehäusefront in einem glänzenden Design gehalten.

Auf der Rückseite der Home Control Zentrale wurde ein Aufkleber aufgebracht, welcher die wichtigsten Details über die Home Control Zentrale bereithält. Neben der Modellbezeichnung wurde hier auch die MAC-Adresse der Home Control Zentrale sowie deren Security ID aufgedruckt. Mittels dieser kann sie auch über die devolo Cockpit Software in ein vorhandenes Powerline Netzwerk eingebunden werden, was z.B. dann von Nützen ist, wenn die devolo Home Control Zentrale hinter einem Schrank verbaut wurde, wo man nur schwer an sie herankommt und es einfacher ist, die Security ID in die Software einzugeben, als den Pairing-Knopf zu erreichen und zu drücken.

Mit einem Blick auf die Unterseite der devolo Home Control Zentrale findet man hier nicht nur eine RJ-45 Netzwerkbuchse vor, wie man sie von den verschiedenen dLAN® Powerline Adaptern schon kennt, sondern auch noch einen USB 2.0 Anschluss, welcher wie auch der verbaute Speaker für zukünftige Erweiterungen gedacht ist.

Als weiteres Bauteil befindet sich auch eine schaltbare Steckdose im Lieferumfang des devolo Home Control Starter Pakets. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Zwischenstecker, welcher nur minimal größer ist, als man es von einem kompakten Überspannungsschutz kennt. Auch die schaltbare Steckdose ist wie die Home Control Zentrale in einem schlichten Weiß gehalten und ist somit sehr unauffällig ausgeführt. Auf der Vorderseite wurde nicht nur das devolo Logo abgedruckt, sondern auch ein kleiner Schalter integriert, welcher sich unterhalb der verbauten Steckdose befindet.

Mittels dieses Schalters kann die Schalt- und Messsteckdose direkt vor Ort geschaltet werden. Der Schalter ist transparent ausgeführt und wird im eingeschalteten Zustand von der Rückseite aus mit einer LED beleuchtet.
Die verbaute Schukosteckdose wurde zudem mit einer integrierten Kindersicherung versehen.
Das Gehäuse der Schaltsteckdose ist mit rundlichen Kanten ausgestattet worden, welche das schlichte Design unterstreichen.
Wirft man einmal einen Blick auf die Rückseite der Schalt- und Messsteckdose, so findet man hier ein Typenschild vor, welches die technischen Details beinhaltet. Hier findet man auch die Angabe über die maximale Last, welche die an die Schalt- und Messsteckdose angeschlossene Geräte ziehen dürfen. Diese ist mit maximal 3000 Watt angegeben, was etwas weniger ist, als die Leistung, welche man aus einer normalen Steckdose ziehen kann.

Neben der Home Control Zentrale und der Schalt- und Messsteckdose befindet sich auch noch ein Tür/Fensterkontakt im Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um einen länglichen Sensor, welcher mit einer gewölbten Oberseite versehen wurde.

Auch der Tür/Fensterkontakt ist in weiß gehalten. Auf der Oberseite befindet sich im oberen Bereich eine schmale Milchglasscheibe. Unterhalb dieser wurde das devolo Logo auf den Tür/Fensterkontakt aufgedruckt.

Wirft man einmal einen Blick auf die Rückseite des Tür/Fensterkontaktes, so wird man feststellen, dass diese aus einem leicht transparenten Kunststoff gefertigt wurde. Im unteren Bereich wurde auch auf der Rückseite des Tür/Fensterkontaktes ein Aufkleber aufgeklebt, auf welchem man neben der Modellbezeichnung auch die Bezeichnung der verwendeten Batterie finden kann.

Unterhalb der oberen Kante ist ein sehr kleiner Schalter zu finden. Dieser dient dazu, eine bestehende Inklusion des Tür/Fensterkontaktes von der Home Control Zentrale zu trennen, oder eine neue Inklusion zu starten, wenn der Tür/Fensterkontakt schon einmal inkludiert war. Vor der erstmaligen Verwendung befindet sich ein kleiner Kunststoffstreifen im Inneren des Tür/Fensterkontaktes, welcher aus der Rückseite heraussteht. Wie die Inklusion genau vonstatten geht, werden wir euch im weiteren Verlauf unseres Testes noch genauer erläutern.
Die Montage des Tür/Fensterkontaktes kann entweder über die mitgelieferten Schrauben oder mittels der doppelseitigen Klebestreifen aus dem Lieferumfang bewerkstelligt werden.

Über einen kleinen Riegel an der oberen Kante kann die Oberseite von der Unterseite entriegelt werden, wodurch sich die Oberseite abnehmen lässt. Diese ist auf beiden Seiten mittels kleiner Haltenasen noch an der Unterseite verhakt, wodurch sich die Oberseite auch im entriegelten Zustand nur erschwert entfernen lässt. Dies kann gerade bei einem notwendigen Batteriewechsel zu einem kleinen Problem werden, wenn der Tür/Fensterkontakt durch den Montageort eventuell schwer zugänglich ist.

Nimmt man den Deckel des Tür/Fensterkontaktes ab, so findet man mittig ein Batteriefach vor, welches werksseitig schon mit einer CR123 Batterie bestückt ist. Hierbei handelt es sich um einen Batterietypen, welchen man eher aus alten Fotokameras kennt. Diese sind leider um einiges teurer als handelsübliche AA- oder AAA-Batterien und sind zudem nicht in jedem Einzelhandel erhältlich. Dank einer EU-Richtlinie muss devolo jedoch garantieren, dass die verbaute Batterie 2 Jahre durchhält.

Unterhalb des Batteriefachs ist eine Kupferspirale angebracht. Hierbei handelt es sich um einen Temperaturfühler. Oberhalb des Batteriefachs ist zudem noch ein Helligkeitssensor zu finden. Neben dem kleinen Schalter auf der Gehäuserückseite ist auch noch ein kleiner Schalter auf der Vorderseite des verbauten PCBs zu erkennen. Dieser hat die gleiche Funktion wie der Schalter auf der Rückseite. Durch diesen Schalter kann die Inklusion jedoch auch im verbauten Zustand aufgehoben bzw. hergestellt werden. Nicht direkt sichtbar hat devolo auf der Rückseite des PCBs im oberen Bereich zwei kleine LEDs verbaut, welche einem Schaltvorgänge optisch anzeigen, indem sie rot aufleuchten. Auf der linken und rechten Seite des Batteriefachs findet man jeweils einen Reedschalter, welcher durch den zusätzlichen Magneten bei jedem öffnen und schließen angesprochen wird.
Dieser Magnet ist wie auch der Tür/Fensterkontakt selbst in einem Kunststoffgehäuse untergebracht, welches auf der Oberseite in Weiß gehalten ist und auf der Unterseite ebenfalls leicht transparent ausgeführt ist. Auch dieser Magnet kann mittels Schrauben oder doppelseitigen Klebestreifen befestigt werden.

Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten ist weitestgehend sehr gut ausgeführt. Was uns nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Arretierung des Gehäusedeckels des Tür/Fensterkontaktes. Diese lässt sich schon im demontierten Zustand recht schwer öffnen. Im montierten Zustand wird dies nochmals etwas schwerer. Ein paar Haltenasen weniger hätten es aus unserer Sicht auch getan.

Inbetriebnahme, Inklusion und die ersten Schritte:

Zur Einrichtung und Steuerung des devolo Home Control Starter Kits kann man zwei unterschiedliche Wege wählen. Verfügt man in seinen eigenen vier Wänden noch nicht über devolo dLAN® Powerline Adapter, so muss man die Home Control Zentrale mittels des mitgelieferten Netzwerkkabels mit seinem Router bzw. dem lokalen Netzwerk verbinden und in eine freie Steckdose einstecken.

Hat man schon devolo dLAN® Powerline Adapter im Einsatz, so kann man die Home Control Zentrale einfach in eine freie Steckdose einstecken und eine Verbindung mit den vorhandenen devolo dLAN® Powerline Adaptern aufbauen. Um eine verschlüsselte Verbindung zwischen den eigenen dLAN® Powerline Adaptern herstellen zu können, muss man an einem der verbauten dLAN® Powerline Adapter den integrierten Pairing-Knopf drücken. Nach dem Drücken des Pairing-Knopfes wird einem dies durch ein rotes Blinken der entsprechenden LED angezeigt. Anschließend muss man diesen Vorgang innerhalb von zwei Minuten an der Home Control Zentrale wiederholen.
Alternativ kann die Home Control Zentrale auch mittels der devolo Cockpit Software hinzugefügt werden.

Verwendet man mehrere devolo dLAN® Powerline Adapter, so empfehlen wir jedem die devolo Cockpit Software zu nutzen, welche einem auch noch weitere Einstellungen sowie Firmwareupdates ermöglicht und zudem einen sehr guten Überblick über das aufgebaute Powerlan gewährleistet.

Kurzer Einblick in die devolo Cockpit Software: (Wird zum Betrieb von devolo Home Control nicht zwingend benötigt)
Die Cockpit Software ist sehr einfach aufgebaut. Kurz nach dem Starten der Software werden alle im Powerlan verbundenen dLAN® Powerline Adapter in einer interaktiven Anzeige angezeigt. Von dem gerade ausgewählten Adapter wird einem die Verbindung zu den jeweilig anderen dLAN® Powerline Adaptern mittels eines Pfeiles angezeigt.

Dieser sollte in der Regel grün dargestellt werden, was auf eine gute Verbindungsqualität hindeutet. Wird dieser nur gelbfarben dargestellt, so ist die Verbindung zwischen den jeweiligen Adaptern schlecht. In den weiteren dLAN® Powerline Adaptern, welche in der Software abgebildet werden, wird einem zudem die Geschwindigkeit angezeigt, welche in der vom Pfeil signalisierten Richtung über das Powerlan erreicht wird.

Über die Software kann man auch ganz einfach die Home Control Zentrale zu seinem Powerline-Netz hinzufügen. Hierzu drückt man nur auf die entsprechende Schaltfläche in der unteren Menüleiste. In das dann aufgehende Fenster muss man anschließend lediglich die Security ID eingeben, welche auf der Rückseite der Home Control Zentrale steht und diese mit „OK“ bestätigen. Dies ist der alternative Weg, die Home Control Zentrale in sein eigenes Powerlan-Netz einzubinden.

An den abgebildeten Adaptern ist im unteren rechten Bereich ein kleiner Pfeil zu erkennen. Fährt man mit der Maus über diesen, so wird hier ein interaktives Menü aufgeklappt, in welchem man verschiedene Funktionen aufrufen kann.

So gibt es in den hier zu findenden Einstellungen z.B. die Möglichkeit, die in den Adaptern verbauten LEDs ausschalten zu können, was z.B. dann von Vorteil ist, wenn einer der Adapter im Schlafzimmer untergebracht ist. Ebenso können hier Handbücher zu dem jeweiligen Adapter aufgerufen werden, ein Name hinterlegt werden, was eine einfachere Zuordnung der einzelnen dLAN® Powerline Adapter ermöglicht, oder je nach verwendetem Adapter auch eine feste IP-Adresse vergeben werden.

Durch eine separate Schaltfläche des interaktiven Menüs ist es ebenso möglich, einen Adapter wieder aus seinem Powerlan zu entfernen.

Die devolo Cockpit Software sucht zudem automatisch nach Firmwareupdates der verwendeten dLAN® Powerline Adapter und fragt einem bei einem gefundenen Update, ob dieses durchgeführt werden soll. Dieses legen wir jedem Nutzer wärmstens ans Herz, da durch solche Updates nicht nur eventuell auftretende Schwachstellen ausgemerzt werden, sondern auch weiter Features hinzugefügt werden.

Hat man über eine der beiden Wege eine Internetverbindung mit der Home Control Zentrale hergestellt, so kann man mit der eigentlichen Einrichtung beginnen.

Um die Home Contro Zentrale von devolo nutzen zu können, muss man zu erst einen Account auf erstellen. Hier muss man im ersten Schritt neben einer E-Mail-Adresse auch andere persönliche Daten angeben. Die einzige Angabe, welche hier jedoch gemacht werden muss, ist das Geburtsdatum, welches devolo zur Verifizierung nutzt, falls man einmal sein eingerichtetes Kennwort vergisst. Ist ein Account erstellt, kann man sich in diesen einloggen und die eigene devolo Home Control Zentrale hinzufügen.

Hierzu wird man als erstes aufgefordert, eine Bezeichnung anzugeben, unter welcher die Home Control Zentrale geführt wird. Ebenso ist die Angabe des Standortes (PLZ, Stadt und Land) notwendig. Diese Angaben werden genutzt, um später das lokale Wetter in der Oberfläche anzeigen zu können.

Hat man diese Angaben gemacht, so kommt man zum letzten Abschnitt der Ersteinrichtung, in welchem nun die Zentrale direkt hinzugefügt wird. In unserem Fall wurde bei der ersten Einrichtung automatisch unsere devolo Home Control Zentrale gefunden, wodurch die Einrichtung einfach nur durch das drücken der rechten Taste auf der Vorderseite der Home Control Zentrale bestätigt werden musste.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Home Control Zentrale nicht automatisch gefunden wird. Ist dies der Fall, so muss man zuerst die Seriennummer der eigenen Home Control Zentrale angeben. Diese findet man entweder in der Bedienungsanleitung oder auf der Rückseite der Home Control Zentrale. In diesem Schritt wird einem auch noch einmal erklärt, wie man die Home Contro Zentrale in sein Netzwerk einbinden kann.

Ist die Ersteinrichtung abgeschlossen, kann man das Webinterface aufrufen, über welches alle Einstellungen vorgenommen werden können. Die Home Control Zentrale verfügt jedoch nicht über einen eigenen Webserver, weswegen man hierzu entweder immer über die mydevolo Homepage gehen muss, oder die mydevolo App nutzten muss, welche es für Androiid und IOs gibt.

Der Konfigurationsbereich selbst ist in der App als auch in der browserbasierten Variante in sieben verschiedene Bereiche aufgeteilt, auf welche wir im weiteren Verlauf noch genauer eingehen werden.
Auf der Übersichtsseite findet man im oberen Linken Bereich neben der Anzeige des aktuellen Wetters am eigenen Standort auch eine kleine Wettervorhersage für die nächsten zwei Tage. An dieser Stelle wird man auch auf Wetterwarnungen hingewiesen, leider werden diese jedoch nicht genauer bezeichnet, wodurch man einen weiteren Wetterdienst heranziehen muss.

Neben dieser ist das Haustagebuch zu finden, in welchem alle Aktionen und Ereignisse aufgelistet werden. Um bei vielen Logeinträgen nicht Ewigkeiten Scrollen zu müssen, um an den letzten Eintrag zu gelangen, wurden die einzelnen Logs auf die letzten drei Tage aufgeteilt. devolo begrenzt den Log jedoch leider auf die letzten drei Tage und stellt einem kein Archiv zur Verfügung. Gerade wenn man einmal eine längere Zeit nicht zu Hause war, könnte es doch recht interessant sein, einmal im Nachhinein nachschauen zu können, was während seiner Abwesenheit so los gewesen ist.
Unterhalb dieser zwei Kacheln kann man weitere Kacheln hinzufügen, welche je nach vorhandenen Geräten oder hinterlegten Regeln, Zeitsteuerungen, Alarmen oder Szenen variieren können und bei vielen Komponenten so aussehen, wie bei unserem großen Testpaket, welches wir euch nach und nach in den nächsten Wochen vorstellen werden.

Um an dieser Stelle weitere Kacheln anbringen zu können, oder die Home Control Zentrale nicht nur als dLAN® Powerline Adapter nutzen zu können, muss man weitere Komponenten mit der Home Control Zentrale verbinden. Hierzu liefert devolo wie schon beschrieben bei dem Starterset eine Schalt- und Messsteckdose und einen Tür/Fensterkontakt mit.
Über den Menüpunkt „Geräte“ kann man Z-Wave kompatible Geräte mit der Home Control Zentrale verbinden. Hierzu muss man als erstes auf das „+ Zeichen“ klicken, woraufhin sich ein Pop-up-Fenster öffnet.

In diesem werden einem durch eine Bezeichnung inkl. eines kleinen Symbols alle von devolo erhältlichen Home Control Komponenten angezeigt. Ebenso ist es möglich, Geräte anderer Hersteller, welche den Z-Wave bzw. Z-WavePuls Standard unterstützen, mit der devolo Home Control Zentrale zu inkludieren. Somit stehen einem über 1400 verschiedene Smart Home Komponenten von über 300 verschiedenen Hersteller zur Verfügung.

Klickt man eines der von devolo erhältlichen Geräte, wie z.B. den im Home Control Starter Paket enthaltene Tür/Fensterkontakt einmal an, so wird einem auch ein Produktbild angezeigt.

Will man dieses Gerät einrichten, so muss man es anschließend einfach noch einmal anklicken und schon öffnet sich das Menü zur Einrichtung. Im Fall des Tür/Fensterkontaktes ist die Einrichtung in vier einzelne Schritte unterteilt. Die Einrichtung wird von der mydevolo Software nicht nur sehr detailreich beschrieben, sondern in jedem Schritt auch durch ein integriertes Video veranschaulicht, wodurch die Einrichtung auch für Quereinsteiger und nicht technisch versierte Menschen zum Kinderspiel wird.

Im ersten Schritt sollte man sich alle zur Montage benötigten Komponenten zurechtlegen. Die Montage kann wie schon erwähnt entweder mittels Schrauben oder dem mitgelieferten doppelseitigen Klebebandstreifen erfolgen. Wohnt man in einer Mietwohnung, so sollte man, wenn man die Schrauben als Montagemittel nutzen will, dies erst mit dem Vermieter abklären, nicht dass es später beim Auszug zu einer bösen Überraschung kommt, wenn der Vermieter kleine Löcher in den Fensterrahmen feststellt. In diesem Fall ist die geklebte Variante die bessere Wahl.
Im nächsten Schritt muss man den im Auslieferungszustand von der Rückseite aus in den Tür/Fensterkontakt eingeschobenen Kunststoffstreifen herausziehen, wodurch die automatische Inklusion gestartet wird. Nach Möglichkeit sollte man sich während der Inklusion immer in der Nähe der Home Control zentrale aufhalten, da diese dann etwas schneller vonstatten geht, als wenn man am Ende der maximalen Reichweite befindet, welche mit bis zu 30m innerhalb eines Hauses und mit bis zu 200m im freien angegeben ist. Wurde der Tür/Fensterkontakt schon einmal mit einer entsprechenden Zentrale inkludiert und soll, nachdem er von dieser wieder getrennt wurde ein zweites mal in Betrieb genommen werden, so befindet sich der Kunststoffstreifen, welcher den Kontakt zwischen Batteriefach und Batterie trennt, natürlich nicht mehr in dem dafür vorgesehenen Schlitz.
In diesem Fall muss man den auf der Rückseite angebrachten Schalter innerhalb von zwei Sekunden dreimal hintereinander betätigen.

Wurde die Inklusion auf der Seite des Tür/Fensterkontaktes gestartet, so wird einem dies durch die verbauten LEDs signalisiert, welche ein rotes licht von sich geben.
Nachdem der Tür/Fensterkontakt von der Home Control Zentrale gefunden wurde, muss man diesen noch einmal schalten, was sich ganz einfach durchführen lässt, indem man den Magneten einmal direkt an den Tür/Fensterkontakt hält und wieder wegnimmt. Jeder Schaltvorgang wird einem ebenfalls durch ein Aufleuchten der integrierten Beleuchtung signalisiert.
Anschließend kann man dem Tür/Fensterkontakt noch eine Bezeichnung zuweisen und ihn einem Raum zuteilen, womit die Einrichtung dann vollständig abgeschlossen ist.

Der Tür/Fensterkontakt wird einem nun im Bereich „Geräte“ angezeigt.

Bevor wir euch nun zeigen, welche Funktionen der Tür/Fensterkontakt einem bietet, schauen wir uns noch die Einrichtung der im Set enthaltenen Schalt- und Messsteckdose an.
Zur Einrichtung kommt man auch hier wieder über das Auswahlmenü auf der Geräteseite.
Nachdem man die Einrichtung gestartet hat, wird man wieder mittels einer Beschreibung und eines Videos durch die sehr einfache Einrichtung geleitet.

Die Schalt- und Messsteckdose muss lediglich in eine freie Steckdose gesteckt werden, welche sich in der Reichweite der Zentrale befindet.

Hat man die Schalt- und Messsteckdose eingesteckt, fängt die in dem verbauten Schalter LED an zu blinken. Hört diese auf zu blinken, ist die Inklusion abgeschlossen.

Im letzten Schritt kann man auch die Schalt- und Messsteckdose mit einem Namen versehen, durch welchen man sie in der mydevolo Software immer schnell findet. Auch hier kann zusätzlich ein Raum ausgewählt werden, in welchem sie sich verbaut wird.

Alle hinzugefügten Geräte werden einem anschließend im Softwareabschnitt „Geräte“ übersichtlich in einer Tabelle angezeigt.

In dieser Übersichtstabelle kann man Komponenten, welche über Schaltfunktionen verfügen, wie es z.B. bei der Schalt- und Messsteckdose oder einem Heizkörperthermostat der Fall ist, auch direkt die entsprechenden Funktionen ansteuern. Ebenso können über einen einfachen Klick auf den Zahnradbutton die Einstellungen der verschiedenen Komponenten angepasst werden. Soll z.B. die Schalt- und Messsteckdose in einen anderen Raum umgezogen werden, so kann man dies an dieser Stelle ändern.
Auch die Statistik der einzelnen Geräte lässt sich hier ganz einfach aufrufen. Diese ist wie auch die Statistik auf der Übersichtsseite jedoch auf drei Tage begrenzt.

In dem Softwareabschnitt „Gruppierungen“ lassen sich verschiedene Komponenten in einzelnen Gruppen zusammenfassen, was einem bei der weiteren Einrichtung je nach Vorhaben eine einfachere Konfiguration ermöglicht, da man hier nur noch Gruppen und nicht mehr mehrere Komponenten auswählen muss. Auch Geräte, welche sich in festen Gruppen befinden, können einzeln angesteuert werden.

Jedes Gerät kann jedoch nur einer Gruppe zugehören. Hier könnte devolo noch etwas nachbessern, denn es gibt Szenarien, in denen auch gruppenübergreifende Schaltungen nützlich wären, wie z.B. zur Steuerung von Schalt- und Messsteckdosen, an welchen Lampen angeschlossen sind, die z.B. mehr als nur einen Raum beleuchten, da sie am Übergang von einem offenen Flur in einen offenen Wohnbereich stehen. Ebenso lassen sich hier leider aktuell noch keine Tür/Fensterkontakte zusammenfassen.

Im Softwareabschnitt „Zeitsteuerung“ lassen sich unterschiedliche Zeitsteuerungen für verschiedene Geräte einrichten. Der erste Verwendungszweck, an den man hier denkt, ist in diesem Bereich sicherlich die Heizungssteuerung. In dem hier gezeigten Fall mussten zwei Zeitsteuerungen angelegt werden, da wir für gleiche Geräte unterschiedliche Schaltungen an Wochentagen und an Wochenenden erreichen wollten. Die einzelnen Zeitsteuerungen können auf verschiedene Wochentage eingerichtet werden. Eine spezielle Zeitsteuerung, welche so ausgelegt ist, dass sie für die gesamte Woche gültig ist, jedoch an Werktagen andere Schaltzeiten und Schaltpunkte zulässt, als an Wochenenden ist leider nicht möglich. Dies ist auch der Grund, weswegen man die Zeitsteuerungsfunktion nicht so nutzen kann, wie man es von einer normalen Heizungssteuerung kennt.

Um eine solche Heizungssteuerung zu realisieren haben wir zwei Zeitsteuerungen angelegt, welche wie beschrieben auf Wochenenden und Werktage aufgeteilt sind. In jeder Zeitsteuerung ist die Konfiguration unterschiedlicher Geräte möglich. Die verschiedenen Geräten können in jeder Zeitsteuerung auch mit unterschiedlichen Schaltzeiten und Schaltaktionen konfiguriert werden.
Es können jedoch nicht nur die ebenfalls von devolo angebotenen und bald von uns in einem separaten Test vorgestellten Heizkörperthermostate geschaltet werden, sondern es sind auch viele andere Schaltaktionen möglich. So kann z.B. die im Starterset enthaltene Schalt- und Messsteckdose zu bestimmten Zeiten eingeschaltet werden, oder der ebenfalls von devolo erhältliche Bewegungsmelder, welchen wir in Kürze separat für euch testen, kann in Kombination mit einer entsprechenden Regel zu bestimmten Zeiten aktiviert werden, wodurch man sich eine automatische Alarmanlage zusammenstellen kann.

Im Abschnitt „Szenen“ können Abläufe erstellt werden, welche Aktoren, Regeln, Szenen, Smart Groups, Zeitsteuerungen und Nachrichten enthalten können

Im Abschnitt „Nachrichten“ kann der Nachrichtenversand aktiviert werden und die gewünschte Versandart eingestellt werden. Zur Auswahl hat man hier den Versand von SMS, E-Mail oder per Pushdienst. Der Versand per SMS ist jedoch nur anfangs kostenlos. Mit dem Erwerb des devolo Home Control Starter Pakets hat man auch ein SMS-Paket von 15 SMS-Nachrichten erworben. Sind diese aufgebraucht, müssen neue SMS hinzugekauft werden. Dies ist in einem Paket von 100 SMS zu 14,99€* möglich. Lässt man sich wie es z.B. in unserem großen Testaufbau der Fall ist bei jedem Fensteröffnen benachrichtigen, so kann dies schnell einmal teuer werden. Befindet man sich im Inland und verfügt über eine Datenflatrate in seinem Mobilfunkvertrag, sollte man daher lieber die Benachrichtigungsmethode E-Mail oder Pushnachricht wählen, welche unter den genannten Voraussetzungen ohne Folgekosten ist.

Als E-Mail-Empfänger kann in den Grundeinstellungen nur die E-Mail-Adresse gewählt werden, mit welcher man auch die Zentrale angemeldet hat. Über einen kleinen Umweg können hier jedoch noch weitere E-Mail-Adressen hinzugefügt werden. Hierzu muss man unter den Grundeinstellungen der Zentrale Mitbenutzer einladen. Registriert man die hier hinterlegte E-Mail-Adresse dann auf mydevolo, so kann man sich nicht nur auch mit diesen Zugangsdaten auf die Zentrale einloggen, sondern man kann auch diese E-Mail-Adressen als Empfängeradressen für den Nachrichtenversand einrichten.

Hat man auf einem Smartphone oder Tablet die mydevolo App installiert und sich einmal auf die Zentrale eingeloggt, so kann das entsprechende Gerät auch für Pushnachrichten herangezogen werden.

Die versendeten Nachrichten sind leider alle nach dem gleichen Schema aufgebaut. Schön wäre es, wenn man sich für jeden eintretenden Fall eine eigene Nachricht erstellen könnte, durch welche dann schneller ersichtlich ist, was gerade bei einem zu Hause los ist.

Der letzte Abschnitt der Konfigurationssoftware wird der Abschnitt sein, in welchem man die meisten Einstellungen vornimmt, bis man alle Geräte so eingerichtet hat, wie man es möchte. Hierbei handelt es sich um den Bereich „Regeln“, in dem wie der Name schon vermuten lässt, verschiedene Regeln angelegt werden. Diese sind immer nach dem Schema WennDann … aufgebaut.
Je mehr Komponenten man in seiner Haussteuerung einsetzt, desto mehr Funktionen lassen sich an dieser Stelle durch verschiedene Regeln realisieren. Da sich in dem Starter Paket von Devolo nur zwei Geräte befinden, werden wir euch hier auch nur eine kleine Anzahl an Möglichkeiten vorstellen. In Kürze werden wir jedoch noch Tests weiterer devolo Home Control Komponenten nachreichen, womit wir euch noch weitere Regeln vorstellen werden. Einen kleinen Vorgeschmack darauf, was alles möglich ist, wollen wir euch jedoch nicht vorenthalten.

Eine ganz einfache Regel kann für den Tür/Fensterkontakt erstellt werden. Hat man diesen z.B. an einem Fenster montiert, so kann man sich durch eine einfache Regel über die drei schon genannten Nachrichtenwege über das Öffnen des Fensters informieren lassen. Hierzu erstellt man eine Regel, welche man mit einem gewünschten Namen versieht. Anschließend zieht man ganz einfach mittels Drag and Drop den Tür/Fensterkontakt in den „Wenn-Bereich“. Hier wählt man dann in dem Drop-down-Menü des Tür/Fensterkontaktes geöffnet aus. Anschließend zieht man ebenso einfach in den „Dann-Bereich“ die gewünschte Benachrichtigungsadresse und speicher die Regel ab.

Durch diese Regel kann man nicht nur sehen, ob man eventuell noch ein Fenster geöffnet hat, wenn man gerade das Haus verlässt, sondern wird auch dann über ein plötzlich geöffnetes Fenster alarmiert, wenn man gerade unterwegs ist.

Die Tür/Fensterkontakte bieten jedoch noch mehr Funktionen. Wie schon kurz erwähnt, verfügen die Tür/Fensterkontakte von devolo über einen Helligkeitssensor sowie einen Temperaturfühler. Diese können in den Regeln ebenfalls abgefragt werden.

Wählt man hier Temperatur oder Helligkeit aus, so kann man den gewünschten Wert eintragen. Durch ein kurzes klicken auf das Gleichzeichen vor dem jeweiligen Feld, kann dieses auch in Kleiner- bzw. Größerzeichen abgeändert werden. Hierdurch kann man z.B. die Regel erstellen: „Wenn Temperatur > 45°C dann schicke eine Benachrichtigung“.
Manch einer wird sich nun denken, was bringt einem denn eine solche Regel. Die Begründung liegt ganz einfach in der Absicherung der eigenen vier Wände, denn einen Brand kann man nicht nur mit einem Rauchmelder erkennen, sondern auch durch einen drastischen Temperaturanstieg.

Eine weitere Regel, welche mit den im Starter Paket enthaltenen Geräten möglich ist, wäre z.B. in dem Fall einsetzbar, wenn man den Tür/Fensterkontakt an seiner Haustür verbaut. Hier könnte er wie auch schon ein Fensterkontakt als kleine stille Alarmanlage fungieren. Zusätzlich könnte man durch den Helligkeitssensor jedoch auch eine Regel erstellen, welche die Schalt- und Messsteckdose, an welche eine Lampe im Hausflur angeschlossen ist, einschaltet sobald die Tür geöffnet wird und die Helligkeit unterhalb eines bestimmten Prozentsatzes liegt.

Wie man sieht, sind schon mit dieser kleinen Grundausstattung, welche sich in dem Starter Paket befindet die verschiedensten Konfigurationen möglich, welche einem viele Funktionen bieten und einen zudem zum experimentieren anregen.

Die Inklusion einzelner Komponenten und auch die anschließende Konfiguration kann jedoch nicht nur am PC geschehen. Auch mittels der mydevolo IOS-App ist dies möglich. devolo bietet auch eine entsprechende Android-App an, welche jedoch noch nicht zur Inklusion von Komponenten genutzt werden kann. In beiden Versionen bewegt man sich hier zu erst auf einer Ansicht, welche speziell für mobile Geräte konzipiert wurde.

Die App ist wie auch die browserbasierende Software in verschiedene Bereiche unterteilt.

Über den Bereich Geräte kann man sich hier alle inkludierten Z-Wave Geräte ansehen.

Zum schalten der Schalt- und Messsteckdose muss man jedoch nicht zwingend eine Regel erstellen, denn auch mittels der App oder vom PC kann diese geschaltet werden.

Will man z.B. die Schalt- und Messsteckdose über die App einschalten, so sind leider fünf Schritte notwendig, bis man an dieser Funktion angekommen ist.
Zur Verdeutlichung zeigen wir euch hier einmal die Screenshots der einzelnen Schritte, welche man zum einschalten der Schalt- und Messsteckdose vornehmen muss.

Die App bietet einem auch noch die Möglichkeit, in eine Vollversion zu wechseln. Viele werden sich jetzt sicherlich denken, dass sie hier mit zusätzlichen Kosten belastet werden, und so weitere Funktionen in der App freischalten. Jeder der dies denkt liegt komplett falsch. Klickt man auf den Button Vollversion, so wird einem die eigentliche mydevolo Software auf dem Smartphone angezeigt, welche unter Verwendung der Kacheln auf der Startseite aus unserer Sicht etwas einfacher zu bedienen ist und z.B. Schaltvorgänge schneller zulässt.

Test:

Nachdem wir alle im Starter Paket enthaltenen Komponenten verbaut und mit der devolo Home Control Zentrale inkludierthatten, haben wir uns, wie man es im vorangegangenen Abschnitt schon erkennen konnte, einige Gedanken gemacht, wie man den im Home Control Starter Paket enthaltenen Tür/Fensterkontakt sowie auch die Schalt- und Messsteckdose einsetzten könnte und haben hierzu die unterschiedlichsten Regeln eingerichtet, von welchen wir euch ebenfalls schon ein paar erklärt haben. Da uns devolo jedoch nicht nur dieses Home Control Starter Paket, sondern gleich eine ganze Anzahl verschiedener Komponenten zur Verfügung gestellt hat, welche wir nach einzelnen Tests auch noch in einen Langzeittest schicken, werden wir euch in den Einzeltests zu den jeweiligen Produkten stellenweise auch schon Möglichkeiten erklären, welche sich aus der Kombination mehrere Produkte ergeben.

Den Tür/Fensterkontakt haben wir in unserer Testumgebung als Fensterkontakt verbaut. Wir haben es hier jedoch nicht nur bei einem Tür/Fensterkontakt belassen, sondern haben gleich sieben Tür/Fensterkontakte an unterschiedlichen Fenstern verbaut. Den einzelnen Komponenten wurden bei der Einrichtung eindeutige Bezeichnungen zugeteilt, durch welche sie sich in der mydevolo Software sehr einfach lokalisieren lassen. Im Bereich „Geräte“ gibt es eine Suche, in der man wie in diesem Fall z.B. einfach nur Fenster eintippen muss und schon bekommt man alle verbauten Tür/Fensterkontakte angezeigt.

In dieser Übersicht bekommt man nicht nur aktuelle Infos, welche von den Tür/Fensterkontakten an die Zentrale übermittelt wurden angezeigt, sondern es kann von hier aus auch die Statistik aufgerufen oder die Konfiguration angepasst werden.

Nachdem wir mit den schon erläuterten Regeln etwas herumgespielt haben, haben wir uns für die sieben verbauten Tür/Fensterkontakte verschiedene Regeln angelegt, welche uns nicht nur einige Überwachungsfunktionen bieten, sondern auch zum Energiesparen beitragen.

Eine dieser Regeln dient z.B. zur Steuerung der Heizung. Hat man kompatible Z-Wave Heizkörperthermostate wie die von devolo erhältlichen Heizkörperthermostate in seiner Wohnung verbaut, so kann man mittels der Tür/Fensterkontakte eine automatische Steuerung erstellen, welche die im gleichen Raum befindlichen Heizkörper herunterregelt, sobald ein Fenster geöffnet wird. Hierzu haben wir einfach eine Regel erstellt, welche wir z.B. Fensteroffen_Raumname genannt haben. In dieser Regel wird dann der Schaltbefehl hinterlegt, dass die Heizung auf eine bestimmte Temperatur heruntergeregelt werden soll, sobald das Fenster geöffnet wird. Wir haben in diese Regel gleich noch die Alarmierung für ein geöffnetes Fenster mit hineingepackt.

Befinden sich in einem Raum mehrere Heizkörper, welche gleichzeitig gesteuert werden sollen, so könnte man diese vor dem Erstellen einer Regel als Gruppe zusammenfassen, wodurch man in der Regel eigentlich nur die entsprechende Gruppe auswählen muss. Leider ist es jedoch nicht möglich, erstellte Gruppen in die Regeln mit aufzunehmen.

Dies würde das Erstellen von Regeln, in denen mehrere Geräte, welche in einer Guppen zusammengefasst sind, erleichtern.
Neben dieser Regel haben wir zwei weitere Regeln erstellt, welche sich nur in dem Status geöffnet bzw. geschlossen voneinander unterscheiden. In diesen beiden Regeln haben wir alle Tür/Fensterkontakte einbezogen. Sobald je nach Regel bei geöffneten oder geschlossenen Fester die Temperatur über 45°C steigt, wird durch diese Regel eine Alarmierung rausgeschickt, welche einen auf diese Temperatur hinweist.

Auch hier wäre es einfacher gewesen, wenn man dies über eine Gruppe realisieren könnte. Jedoch lassen sich Tür/Fensterkontakte aktuell noch nicht gruppieren.

Für die verschiedenen Stadien „geöffnet“ und „geschlossen“ müssen zwei getrennte Regeln erstellt werden, da sich jedes Gerät nur einmal in eine Regel hinzufügen lässt. Diese Regel lässt sich noch etwas verschärfen, indem man einen Zeitraum angibt, in dem die Temperatur höher als 45°C liegt. Dies kann gerade in Badezimmern von Vorteil sein, wo es einmal zu dem dummen Zufall kommen kann, dass der Tür/Fensterkontakt genau in der Windrichtung eines gerade genutzten Föhns verbaut ist.

Neben den verschiedenen Alarmierungsmöglichkeiten, zeigt einem der Tür/Fensterkontakt das öffnen auch kurzzeitig mittels eines roten Lichtes an, dass ein Schaltvorgang stattgefunden hat, indem der Kontakt geöffnet bzw. geschlossen wurde.

Wie man sieht, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, welche einem nicht nur das Leben in den eigenen vier Wänden bequemer machen, sondern auch Heizkosten einsparen wie z.B. durch das automatische schließen der Heizkörperthermostate, sobald ein Fenster geöffnet wird. Aber auch den Sicherheitsaspekt sollte man nicht aus den Augen lassen. Leider gibt es den Tür/Fensterkontakt jedoch aktuell nur in einer weißen Variante. Gerade im südlichen Deutschland gibt es sehr viele Haushalte, in denen braune Fenster und Türen verbaut sind. Hier würde der Tür/Fensterkontakt weniger auffallen, wenn er mit einer brauen Oberseite versehen wäre.

Dieses Thema wurde auch schon bei devolo behandelt. devolo behält sich auf jeden Fall die Option offen, hier einmal entsprechende Blenden auf den Markt zu bringen.

Neben dem Tür/Fensterkontakt befindet sich auch noch die Schalt- und Messsteckdose im Lieferumfang, welche einem ebenfalls viele Möglichkeiten zur Einbindung in die eigenen vier Wände gibt. Ein Beispiel, in dem die Schalt- und Messsteckdose zusammen mit dem Tür/Fensterkontakt in einer Regel verwendet wird, haben wir euch schon genannt. Durch die von devolo angebotenen Komponenten ergeben sich jedoch auch noch andere Szenarien, in welchen die Schalt- und Messsteckdose eingesetzt werden kann.
So kann sie z.B. zusammen mit einem von devolo ebenfalls erhältlichen Bewegungsmelder in einer Regel inkludiert werden, in der die Schalt- und Messsteckdose eingeschaltet wird, sobald der Bewegungsmelder bei einer geringen Helligkeit Alarm schlägt und eine Bewegung erkennt. Hierdurch kann dann z.B. eine Stehlampe eingeschaltet werden. Diese Schaltung kann man dann z.B. mit der von devolo angebotenen Fernbedienung noch erweitern, sodass man die erstellte Regel über die Fernbedienung ein und ausschalten kann.

Eine weitere denkbare Kombination, in welche die Schalt- und Messsteckdose eingesetzt werden kann, ist zusammen mit einem Schalter. So hat die Schalt- und Messsteckdose auch in unserem aktuell laufenden Langzeittest letztendlich ihren festen Platz gefunden und ist zum ein- bzw. ausschalten des TV´s bzw. des Heimkinobereiches platziert worden.

Auch hierfür bietet devolo eine entsprechende Lösung an, welche wir euch in Kürze vorstellen werden. Jedoch muss man nicht zwingend einen richtigen Schalter nehmen, um die Schalt- und Messsteckdose zu nutzen. Wir haben unsere Testumgebung im Wohnbereich mit einem Raumthermostat von devolo ausgestattet, welches auf der Oberseite einen kleinen Knopf hat, über welchen die Beleuchtung des Raumthermostats aktiviert wird. Dieser kann jedoch auch mit einer zusätzlichen Funktion belegt werden, wodurch sich mit diesem auch die Schalt- und Messsteckdose schalten lässt. Da jeder Taster nur mit einer Funktion belegt werden kann, könnte man die Schalt- und Messsteckdose so eigentlich nur ein- oder ausschalten. Durch einen kleinen Trick kann man diesen Taster auch mit zwei Funktionen belegen.

Die dafür notwendigen Regeln sehen wie folgt aus:


Regel zum einschalten der Schalt- und Messsteckdose


Regel zum ausschalten der Schalt- und Messsteckdose

Dadurch, dass man hier mit Abhängigkeiten arbeitet, ist es möglich, Tasten doppelt zu belegen.

Die Schalt- und Messsteckdose kann aber auch ganz automatisch ein und wieder ausgeschaltet werden. So ist es z.B. möglich, dass die Kaffeemaschine morgens von alleine angeht und einen Kaffee kocht. Hierzu wird die Kaffeemaschine in die Schalt- und Messsteckdose eingesteckt, welche anschließend entsprechend konfiguriert wird. Nun kann man eine Zeitsteuerung erstellen, welche die Schalt- und Messsteckdose automatisch zu einer bestimmten Uhrzeit einschaltet. Über die Zeitsteuerung kann man diese auch wieder ausschalten lassen.

Die Schalt- und Messsteckdose kann jedoch wie die Bezeichnung schon vermuten lässt nicht nur Geräte ein und ausschalten, sondern kann auch den Energiebedarf messen, welcher von den angeschlossenen Geräten verbraucht wird. Die Schalt- und Messsteckdose verbrauchte im Stand-by-Betrieb 0,49 Watt. Gleich, nachdem die in der Testumgebung verbauten Heimkino Komponenten an der Schalt- und Messsteckdose angeschlossen waren, stellen wir hierdurch einen recht hohen Stromverbrauch im Stand-by-Zustand dieser Komponenten fest. Wie sich herausstellte, schaltet sich der verwendete Verstärker nicht vollständig ab, wenn das daran angeschlossene TV-Gerät im Stand-by-Betrieb ist, da dieses ein durchgehendes Signal auf dem HDMI-Kabel anliegen hat, über welches beide Komponenten untereinander Kommunizieren und auch mit einer Fernbedienung gesteuert werden können. Die Schalt- und Messsteckdose hat somit direkt einmal dafür gesorgt, dass in der Redaktion ab sofort 21,3 Watt eingespart werden und das an einer Stelle, wo wir es nicht vermutet hätten, da einem der Verstärker signalisiert, dass er sich im Stand-by-Betrieb befindet, in welchem er laut Herstellerangaben weniger als 1 Watt benötigt.

Auch hier zeigt sich wieder, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, welche mit den devolo Home Control Komponenten möglich sind. devolo wird sein Home Control Sortiment zudem in Kürze noch weiter ausbauen, womit noch mehr Funktionen geboten werden. Für den Fall, dass es einmal keine passende Komponente von devolo gibt, kann man auch auf Komponenten anderer Hersteller zurückgreifen. Durch den verwendeten Z-Wave Standard gibt es hier schon über 1400 Komponenten von über 300 verschiedenen Herstellern, welche man mit der Home Control Zentrale von devolo inkludieren könnte. Maximal können bis zu 232 Geräte gleichzeitig betrieben werden.

Unsere Testumgebung erstreckt sich über zwei Stockwerke in einer Wohnung von knapp über 100m², wobei der zweite Stock nur ein Drittel der Wohnfläche ausmacht und sich im Vorderhaus befindet. Anfangs haben wir die devolo Home Control Zentrale aus Bequemlichkeit direkt im Redaktionsbüro im zweiten Stock verbaut. Alle Komponenten, bis auf die Schalt- und Messsteckdose, welche auch als Repeater des Z-Wave Funksignals dient, konnten an allen Stellen der Testumgebung positioniert werden, ohne dass es hier zu Funkstörungen kam. Die Reichweite der Schalt- und Messsteckdose stellte sich als nicht so groß heraus. An der Position, an welcher wir sie eigentlich einsetzen wollten, konnte keine Funkverbindung zur Zentrale hergestellt werden. Aus diesem Grund haben wir die Schalt- und Messsteckdose immer weiter in die Richtung der Zentrale bewegt und konnten so herausfinden, dass die Tür/Fensterkontakte sowie auch die Heizkörperthermostate zumindest in unserer Testumgebung eine Reichweite erzielen konnten, welche 12m über der der Schalt- und Messsteckdose lag.

Wir haben darauf hin die devolo Home Control Zentrale ein Stockwerk nach unten umgezogen, sodass sie sehr zentral verbaut ist. Setzt man in seiner Wohnung normale dLAN® Powerline Adapter ein, so kann man wie eingehend schon angesprochen die Zentrale an jeder beliebigen Steckdose nutzen. So war es auch in unserem Fall möglich, sie hinter einem Sideboard zu verstecken, ohne dass wir an diese Stelle ein Netzwerkkabel legen mussten. Von dieser Stelle aus konnten alle Komponenten problemlos an jeder gewünschten Position der Testumgebung betrieben werden. Viele Z-Wave Geräte welche über einen 230V Stromanschluss mit Strom versorgt werden, agieren wie auch die Schalt- und Messsteckdose von devolo als Repeater und leiten das Z-Wave Signal weiter, wodurch es möglich ist, Home Control nicht nur auf der Fläche einer großen Wohnung nutzen zu können, sondern auch in einem großen Haus mit anliegender Garage, Keller und Garten.

Während unseres Tests wurde seitens devolo ein Softwareupdate auf den Cloudserver aufgespielt, welches anschließend an die Zentralen der einzelnen Nutzer weitergereicht wurde. Das Update musste dann von jedem Benutzer bestätigt werden. Die Installation des Updates selbst ist dann vollautomatisch gelaufen und hat keinerlei eingriffe mehr benötigt. Die von uns eingesetzte Home Control Zentrale war aus diesem Grund während des gesamten Testzeitraums einmalig für knapp 20 Minuten nicht erreichbar. devolo entwickelt sein System stetig weiter, weswegen es ab und an zu solchen Updates kommt. Jeder Besitzer einer devolo Home Control Zentrale wurde am Tag vor dem Update per E-Mail über das Update und die vorgenommenen Bugfixes informiert, wodurch man sich auf das Update einstellen konnte. Die Zentrale funktionierte bis auf die Zeit, in welcher sie neu gestartet wurde weiterhin und war auch aus dem lokalen Netzwerk erreichbar. Nur der Zugriff aus dem Internet heraus war nicht möglich.
An diesem Tag zeigte jedoch unsere Schalt- und Messsteckdose ein recht merkwürdiges Verhalten. Diese ging knapp eine Stunde vor dem Starten des Updates durch devolo immer wieder offline und anschießend wieder online.

Dieses verhalten hat sich über einen Zeitraum von knapp sechs Stunden gezogen. So plötzlich, wie diese Aussetzer kamen, waren sie auch wieder verschwunden. Woran dieses merkwürdige Verhalten lag, kann auch devolo bis jetzt noch nicht sagen. Weitere Störungen konnten wir während unseres gesamten Testzeitraums nicht feststellen.

Fazit:

Mit dem Home Control Starter Paket macht devolo den Einstieg in ein smarteres Zuhause für jedermann möglich. Das Home Control System von devolo ist so einfach aufgebaut, dass grundlegende Funktionen von Jung und Alt schnell verstanden werden. Dies fängt schon bei der ganz einfachen Einrichtung der drei enthaltenen Home Control Komponenten an, durch welche man mittels einer Videoanleitung geleitet wird, wodurch diese auch ohne Vorkenntnisse im Smart Home Bereich problemlos eingerichtet werden können. Zur Einrichtung müssen zwar ein paar persönliche Daten angeben werden, diese halten sich aber noch in Grenzen und sind aus unserer Sicht vertretbar. Auch wenn devolo noch nicht lange im Smart Home Bereich vertreten ist, hat man mit den Home Control Produkten aus der Hardwaresicht aus alles richtig gemacht. Die Komponenten sind, wie man es auch schon von den dLAN® Powerline Geräten kennt, sehr hochwertig verarbeitet und passen sich auch in das von diesen schon bekannte Design an. Beim Design könnte devolo mit braunen Blenden für den Tür/Fensterkontakt noch eine Erweiterung auf den Markt bringen, welche sicherlich für viele Käufer interessant sein könnte. Die mydevolo Software ist so aufgebaut, dass sie eine einfache Bedienung zulässt und trotzdem so funktional ist, dass sie viele verschiedene Funktionen zulässt, an welche devolo bei der Entwicklung eventuell gar nicht gedacht hat. Wie unser Test gezeigt hat, sind auch schon mit wenigen Komponenten sehr viele verschiedene Aktionen möglich. Jedoch gibt es stellenweise auch noch Nachbesserungsbedarf. Wie unser Test ebenfalls gezeigt hat, muss man bei der Einrichtung ab und an noch einen kleinen Umweg gehen, um die Schaltung, welche man sich ausgedacht hat zu realisieren. Gleiches gilt auch für die von devolo bereitgestellte App. Diese steckt aus unserer Sicht aktuell noch etwas in den Kinderschuhen und bedarf ebenfalls noch einer Überarbeitung. Preislich ist das devolo Home Control Starter Paket mit knapp 190€* nicht gerade günstig. Man kauft sich jedoch ein hochwertiges Smart Home Starterset, welches nicht nur sehr zukunftssicher ist, sondern auch kinderleicht einzurichten und zu bedienen ist. Obendrauf gibt es noch eine Garantiezeit von drei Jahren.

Pro

  • Gute Verarbeitung
  • Sehr großer Funktionsumfang
  • Sehr einfache Einrichtung
  • Reichweite (batteriebetriebene Geräte)
  • Erweiterungsmöglichkeiten (Z-Wave Standard mit aktuell über 1400 Geräten)
  • Kompatibel zu dLAN® Powerline Adapter
  • Zentrale zeitgleich als dLAN® Powerline Adapter nutzbar
  • Garantiezeit

Contra

  • Überarbeitungsbedarf bei der App
  • mydevolo Software (beinhaltet noch nicht alle Eventualitäten, was durch den gebotenen Umfang jedoch auch fast unmöglich ist)

Verarbeitung

Funktionsumfang

Inbetriebnahme

Konfiguration

Mobile Nutzung (App)

Kompatibilität

Stromverbrauch

Preis

Wir danken devolo sehr für die Bereitstellung des Testmusters.