ASUS – New Transformer Pad (TF701T)

Mit dem New Transformer Pad (TF701T) haben wir heute das neuste Android-Tablet aus dem Hause ASUS im Test, welches durch den mitgelieferten Tastaturdock zugleich auch als Notebook genutzt werden kann.

Welche Features in dem neuen New Transformer Pad stecken und welche Leistung die verbaute Tegra CPU liefert, erfahrt ihr in diesem Review.

Technische Details:

  • Prozessor: NVIDIA Tegra 4 Prozessor, 1,7 GHz (Quad Core)
  • Grafikprozessor: NVIDIA Tegra 4 (T40X) (integriert)
  • Display: 25,7 cm (10,1 Zoll) WQXGA IPS-Touchscreen mit 2560 x 1600 Pixel
  • Speicher: 32 GB (via microSD auf 64GB erweiterbar)
  • Betriebssystem: Android 4.2 Jelly Bean
  • Kameras: 1,2 Megapixel (vorne); 5,0 Megapixel (hinten)
  • Videoaufzeichnung: 1080p
  • Abmessungen: Pad: 263 x 180,8 x 8,9mm – Mobile Docking: 263 x 180,8mm x 7mm
  • Gewicht: Pad: 585g, Mobile Docking: 570g (Gesamt: 1155g)
  • Akkulaufzeit: bis zu 13 Stunden (nutzungsabhängig), mit Docking 17 Stunden
  • WiFi: IEEE 802.11 a/b/g/n (Miracast wird unterstützt)
  • QWERTZ-Tastatur
  • Speicherkarten-Slot für SD-, SDHC-und MMC-Karten
  • USB mit Client-/Host-Modus
  • Micro-HDMI

Lieferumfang:

  • Transformer Pad
  • Mobile Dock
  • Netzadapter
  • USB Kabel
  • Handbuch
  • Garantiekarte

Design und Verarbeitung:

Das New Transformer Pad wird von ASUS in einer aufklappbaren Verpackung geliefert, welche in den Farben Grau und Schwarz gehalten ist. Auf der Vorderseite der Verpackung ist ein Produktbild des New Transformer Pad inkl. des Tastaturdocks zu finden.

Auf der Rückseite wurde neben der Produktbezeichnung noch die Seriennummer untergebracht.
Technische Details sucht man auf der OVP vergebens.
Innerhalb der OVP ist das Tablet als auch der doch mit einer dünnen Schutzfolie überzogen, welche sich recht einfach und rückstandslos ablösen lässt.

Entnimmt man das New Transformer Pad aus seiner Verpackung, so hat man ein 10″ Tablet in der Hand, welches auf Aluminiumgehäuse mit gebürsteter Oberfläche setzt. Das Tablet ist 8,9mm dünn und bringt 585g auf die Waage.

Von der gebürsteten Aluminiumoberfläche ist, wie es bei jedem anderen Tablet ebenfalls der Fall ist, auf der Vorderseite nichts zu erkennen, denn das Glas des Displays erstreckt sich bis in die abgerundeten Ecken des Gehäuses. Auf den schwarzen Rahmen, welcher das 10,1″ Display umgibt, wurde im oberen linken Bereich das ASUS-Logo aufgedruckt.
Das Displayglas unseres Testmusters weist keinerlei Kratzer auf.
Dreht man das Tablet einmal um, so erkennt man auf der Gehäuserückseite sehr gut die kreisförmig gebürstete Aluminiumoberfläche.

Mittig ist auf diese das ASUS-Logo aufgebracht. Bei diesem Logo handelt es sich um ein 3D-Logo, welche ebenfalls im gebürsteten Aluminuimlook gehalten ist und sich somit bestens in das Design des New Transformer Pad einfügt.

Im oberen Bereich der Gehäuserückseite wurde ein abgesetzter Bereich eingearbeitet, dessen Oberfläche ist mit einer, zum eloxierten Aluminium passende Farbe lackiert ist.

Mittig in diesen Bereich wurde eine 5 Megapixel starke Kamera eingearbeitet. Zudem befindet sich in der oberen Ecke die Powertaste des New Transformer Pad, welche vertikal angeordnet ist.

Neben dieser wurde auch die eine Taste untergebracht, welche zur Regulierung der Lautstärke dient. Diese wurde jedoch senkrecht und außerhalb des abgesetzten Bereiches untergebracht.
In die linke Seite der Gehäuserückseite wurde hinter einem fein gelochten Gitter der Lautsprecher integriert.

Mittig in der Unterseite des New Transformer Pad wurde die Ladebuchse integriert. Links und rechts von dieser befinden sich zwei Aufnahmepunkte, welche einen sicheren Halt in dem Tastaturdock gewährleisten.

Das Tablet kann entweder mittels an die Ladebuchse angeschlossenem USB-Kabel, oder über den mit der Ladebuchse verbundenen Tastaturdock aufgeladen werden.
Mittig zwischen der Ladebuchse und einem Aufnahmepunkt weißt unser Testgerät eine Macke im Aluminiumkörper auf, welche bei einem neuen 500€* Gerät nicht nur unschön, sondern in unserem Fall zugleich auch noch scharfkantig ist.

Mit einem Blick auf die linke Seite des New Transformer Pad findet man im unteren Bereich eine 3,5-mm-Klinkebuchse vor, über welche neben einem Kopfhörer oder auch Lautsprechern mittels eines separat erhältlichen Adapter auch ein Headset angeschlossen werden kann.

Direkt neben dieser Buchse befindet sich ein Micro-HDMI Anschluss, durch welchen das New Transformer Pad mit einem TV oder Monitor verbunden werden kann. Jedoch muss man auch um diese Funktion nutzen zu können einen entsprechenden Adapter erwerben.
Mittig in die linke Seite des Tablets wurde zudem noch ein Micro-SD-Kartenslot eingelassen, wodurch man den internen Speicher von 32GB um 64GB mittels einer entsprechenden Micro-SD-Karte auf maximale 96GB erweitern kann.

Der im New Transformer Pad verbaute Akku soll eine Laufzeit von bis zu 13 Stunden gewährleisten.

Der im Lieferumfang enthaltene Tastaturdock ist passend zum Tablet in grau gehalten.

In dessen Oberseite wurde neben einer Tastatur auch noch ein Touchpad eingearbeitet. Die verbauten Tasten fallen durch den begrenzten Platz recht klein aus und haben zudem einen sehr geringen Tastenhub.
Hinter der Tastatur findet man ein Gelenk, in welches das Tablet eingesetzt werden kann. Somit lässt sich das Tablet in Kombination mit dem Dock wie eine Art Netbook nutzen.

Leider weißt auch dieser Aufnahmepunkt wie auch schon die Unterseite des Tablets eine schlechte Verarbeitungsqualität auf. Auf der Oberseite der Tabletaufnahme wurde an vier Stellen kein Lack aufgebracht.

Neben der Möglichkeit den Dock als Eingabegerät zu nutzen wurde auch in dem Tastaturdock ein Akku verbaut, welcher die Laufzeit des New Transformer Pad um vier Stunden auf ganze 17 Stunden erweitern soll.
Auf der linken Seite des Docks wurde ein Stromanschluss verbaut, welcher über die gleiche Buchse verfügt wie wir sie schon direkt vom Tablet kennengelernt haben.

Somit kann das Tablet auch aufgeladen werden, wenn es mit dem Dock verbunden ist. Befindet sich das Tablet innerhalb des Tastaturdocks, wird das Tablet als auch der im Dock verbaute Akku gleichzeitig aufgeladen.
Auf der rechten Seite des Docks ist im hinteren Bereich ein USB 3.0 Anschluss zu finden, über welchen verschiedene USB-Geräte wie eine Maus, USB-Stick, Festplatte etc. angeschlossen werden kann.

Im vorderen Bereich des Tastaturdocks befindet sich auf dieser Seite zudem noch ein SD-Kartenslot, über welchen der Speicher des Tablets, wenn dieses mit dem Dock verbunden ist, zudem um weitere 64GB erweitert werden kann.

Die Rückseite des Tastaturdocks ist ebenfalls wie die Rückseite des Tablets in einem gebürsteten Aluminiumdesign gefertigt.

Zudem wurden vier Gummifüße auf die Unterseite des Docks angebracht, welche für einen sicheren Stand sorgen sollen. Auch an der Rückseite der Tabletaufnahme sind zwei längliche Füße zu erkennen, auf welchen der Dock steht, wenn das Tablet in ausgeklappter Position auf dem Dock aufgesteckt ist. Diese sind jedoch nicht aus Gummi, sondern aus Kunststoff gefertigt.

Die Verarbeitung des Tablet als auch des Tastaturdocks lassen für ein Gerät in dieser Preisregion aus unserer Sicht zu wünschen übrig. Auch wenn es sich hierbei nur um Schönheitsfehler handelt, dürften diese ein einem Gerät mit einem Verkaufspreis von 500€* nicht zu finden sein.

Inbetriebnahme und Handling:

Gleich, nachdem man das Tablet aus seiner Verpackung entnommen hat, kann man schon mit dessen Einrichtung beginnen, denn nicht nur der Akku des Tablets, sondern auch der Akku des Docks ist etwa zur Hälfte aufgeladen.
Zur Einrichtung des Tablets wird durch das zum Einsatz kommende Android-Betriebssystem eine Googlekonto vorausgesetzt, welches auch noch schnell erstellt werden kann, wenn dies das erste Android-Gerät ist, welches man besitzt. Hierzu ist jedoch eine WLAN-Verbindung notwendig, über welche die Verbindung zum Internet hergestellt wird. Sollte man nicht über eine entsprechende Internetverbindung verfügen oder kein Googlekonto einrichten wollen, kann man das Gerät nicht im vollen Umfang nutzen.
Besitzt man schon ein oder gar mehrere Android-Geräte, kann man, wenn man das New Transformer Pad mit seinem Googlekonto verbindet, alle auf seinen anderen Geräten installierte Apps auch gleich automatisch auf dem New Transformer Pad installieren lassen. Dies erleichtert einem die Einrichtung ungemein. Werden jedoch Apps wie z.B. ein E-Mail-Client installiert, so muss man die notwendigen Einstellungen dennoch von Hand vornehmen.
Aber auch ohne eine Installation der verschiedenen Apps kann das Tablet gleich nach der Ersteinrichtung für den produktiven Einsatz genutzt werden, denn die wichtigsten Apps wie Browser und E-Mail-Programm sind auf dem New Transformer Pad schon vorinstalliert.
An die Handhabung des knapp über 580g leichten New Transformer Pad hat man sich schnell gewöhnt. Der 10,1″ IPS-Touchscreen kann bis zu fünf Berührungen gleichzeitig erfassen. Das Bild ist durch die Auflösung von 2560 x 1600 Pixel gestochen scharf und lädt den Benutzer gerade so ein einen hochauflösenden Film auf dem New Transformer Pad zu schauen.

Auch in den verschiedensten Blickwinkeln kann das Display durchweg überzeugen.

Für diejenigen, die das New Transformer Pad eher zum Arbeiten nutzen wollen, bietet sich der mitgelieferte Tastaturdock an. Wird das Tablet auf diesen aufgesteckt, so wird einem die Texteingabe um ein vielfaches erleichtert, denn es ist bedeutend bequemer auf der Tastatur des Docks zu tippen als auch dem Touchscreen.

Der Tastenhub ist zwar um einiges geringer als man es von einer PC-Tastatur kennt, aber man hat sich an diesen geringen Hub genauso schnell gewöhnt, wie an die recht klein ausfallenden Tasten.

Wir hatten unser Testsample gleich zum Release am 18.10.13 erhalten. Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht klar, dass wir uns so schnell nach einem ersten Firmwareupdate sehnen werden. Denn der Tastaturdock wurde ca. alle 15 Minuten nicht mehr erkannt. Um weiterhin mit dem Touchpad und der Tastatur arbeiten zu können bzw. den im Dock integrierten Akku nutzen zu können, musste das Tablet vom Dock getrennt und wieder aufgesteckt werden.
Abhilfe hat ein Firmwareupdate geschaffen, welches einige Tage später erschienen ist.
Das in den Dock integrierte Touchpad bietet leider nicht alle Funktionen, welche einem eine optionale Maus bieten würde. Eine solche lässt sich jedoch ganz einfach über den seitlich in den Dock eingearbeiteten USB 3.0 Anschluss anschließen. Auch Gaming-Mäuse wie die Roccat Kone Optical wurden von unserem Testgerät problemlos erkannt.
Will man das USB-Gerät jedoch wieder vom Dock trennen, ist ein hoher Kraftaufwand notwendig. Gerade bei Nano USB-Sticks kann es hier schon einmal zu Problemen kommen, da man diese nur sehr schwer wieder aus dem USB-Anschluss herausgezogen bekommt.

Steht der Dock ohne aufgestecktes Tablet auf dem Schreibtisch bzw. ist er mit aufgestecktem Tablet geschlossen, so hat er einen sehr festen Stand, welcher durch die vier in die Unterseite eingearbeiteten Gummifüße gewährleistet wird.
Klappt man das New Transformer Pad jedoch auf, so rutscht dieses bei der kleinsten Berührung über den Schreibtisch. Dies liegt daran, dass der Dock in diesem Zustand im hinteren Bereich nur auf zwei kleinen Punkten aus glattem Kunststoff steht. Ebenso ist das New Transformer Pad im aufgeklappten Zustand sehr kopflastig, wodurch man aufpassen muss, dass es nicht umkippt, wenn man es z.B. einmal auf dem Schoß verwendet.

Eine weitere Besonderheit, welche unser Testmuster mit sich gebracht hat, war das es nach dem Ausschalten nicht ausgeblieben ist. Hat man das Gerät heruntergefahren, so hat es sich ca. 15 Minuten später von selbst wieder eingeschaltet und gebootet. Entsprechend meldete es sich auch lautstark beim wieder einschalten.
Diese Eigenschaft zeigte das New Transformer Pad mit und ohne angesteckten Tastaturdock.

Stabilität und Leistung:

Wo das New Transformer Pad durch sein hochauflösendes IPS-Display und dem Tastaturdock noch zum Arbeiten, Spielen oder Filmeschauen eingeladen hat, ist von dieser ersten Begeisterung nach den ersten 10 Minuten Browsernutzung nicht mehr viel zu spüren. Denn bei der Nutzung des vorinstallierten Browsers ist unser New Transformer Pad im 10 Minutentakt eingefroren, sodass nur ein kompletter Neustart geholfen hat. Dieses Verhalten konnten wir mit einem nachträglich installierten Google Chrome sowie auch Mozilla Firefox nicht feststellen.

Um die Leistung zu ermitteln, welche in dem New Transformer Pad (TF701T) steckt, haben wir auf verschiedene Benchmarks zurückgegriffen.

Hierbei kamen:

  • 3DMark
  • Anomaly2
  • AnTuTu

zum Einsatz.

3DMark

Wie zu erkennen ist, schafft es das New Transformer Pad leider nicht an die Leistung des NVIDIA Shield heran, welches ebenfalls auf die Tegra 4 CPU setzt. Ebenso ist sehr gut zu erkennen, dass das Samsung Galaxy Note III einen großen Leistungsvorsprung vor dem New Transformer Pad hat.

Anomaly2

Den Anomaly2 Benchmark konnten wir auf unserem New Transformer Pad zwar starten, jedoch war es uns nicht möglich einen kompletten Durchlauf des Benchmarks zu absolvieren, ohne dass unser Testmuster den Dienst quittierte und neu gestartet werden musste. Hier war es egal, in welcher Detailstufe man den Benchmark startete.

AnTuTu

Auch im AnTuTu Benchmark ist sehr gut zu erkennen, dass das New Transformer Pad weit hinter der Leistung des Samsung Galaxy Note III zurückliegt.

Akkulaufzeit:

ASUS gibt eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden (nutzungsabhängig) und in Verbindung mit dem Dock von 17 Stunden an.
Um die Akkulaufzeit unseres Testmusters zu ermitteln, haben wir es mit dem Dock verbunden und vollständig aufgeladen. Nach dem es vollständig geladen war, wurde es mit einem WLAN-Router verbunden, welcher im gleichen Raum und in einer Entfernung von ca. 3m zum Tablet stand. Bei dem Router handelt es sich um eine Fritz!Box 7390. Verbunden wurde das Tablet mit dem Router im 5-GHz-Netz.
Die Energiesparfunktionen waren auf Werkseinstellung, lediglich die Displaybeleuchtung wurde so eingestellt, dass sie nicht ausgeschaltet wird, wodurch zugleich ein Stand-by-Betrieb verhindert wird. Die Helligkeit der Beleuchtung wurde auf der werksseitig eingestellten, mittleren Stufe belassen.

Bei Unterschreiten der 90%-Marke des Tabletakkus wurde dieser automatisch wieder von dem im Dock befindlichen Akku aufgeladen. Als die Akkuanzeige des Docks auf 0% stand, zeigte die des Tablets 87% an. Dies war nach 2 Stunden und 19 Minuten der Fall. Das Tablet schaltete sich nach einer Gesamtlaufzeit von 7 Stunden und 26 Minuten ab.

Die in unseren Test erreichte Akkulaufzeit beträgt somit nicht einmal die Hälfte der von ASUS angegebenen Akkulaufzeit. Sie fällt somit sehr enttäuschend aus, vor allem wenn man einmal bedenkt, dass mit dem Gerät in der Testzeit nicht gearbeitet wurde und das gleichzeitige Aufladen des Tablets und des Docks 4 Stunden und 6 Minuten in Anspruch nimmt, was somit über die Hälfte der Akkulaufzeit ist.

Fazit:

ASUS wollte mit dem New Transformer Pad an seine bisherige Transformer Pad Serie anknüpfen, was ihnen aus unserer Sich jedoch nur bedingt gelungen ist. Zwar hat ASUS mit dem New Transformer Pad zwar ein Android-Tablet auf den Markt gebracht, welches auf die neue Tegra 4 CPU setzt und nicht nur mit einem hochauflösenden Display, sondern auch mit den neusten Schnittstellen daher kommt, jedoch wurde bei der Verarbeitung, der Qualitätskontrolle als auch bei der Umsetzung geschludert. Wie ein Markengerät mit einem Verkaufspreis von 500€* die Qualitätskontrolle, solange es diese bei ASUS aktuell noch gibt, in solch einem schlecht verarbeiteten Zustand verlässt, ist uns fraglich. Auch, was die Software bzw. Firmware angeht, hätte ASUS lieber noch ein paar Wochen in die Entwicklung stecken sollen und den Release damit etwas herauszögern sollen. Denn ohne ein Firmwareupdate, auf welches man erst noch warten musste, war der Dock nicht nutzbar. Zudem stürzte unser Testgerät mehrfach ab. Dies war nicht nur in Benchmarks, sondern auch beim normalen Surfen der Fall, wobei Letzteres wirklich jedes Tablet von Haus aus und ohne zusätzliche Software beherrschen sollte. Neben der Verarbeitungsqualität enttäuschte uns auch die Akkulaufzeit. Diese wurde mit bis zu 17 Stunden angepriesen. Wir konnten auch bei einem wiederholten Test nur eine maximale Laufzeit von 7 Stunden und 26 Minuten ermitteln. Aus unserer Sicht hat sich ASUS mit dem New Transformer Pad einen Griff in die Tonne geleistet. Es bleibt jedoch abzuwarten, welche Verbesserungen zukünftige Firmwareupdates noch bringen werden, denn die Grundausstattung des New Transformer Pad kann sich durchweg sehen lassen.

Pro:

  • Display
  • Tastatur und Touchpad (Nach Firmwareupdate)

Contra:

  • Sehr schlechte Verarbeitung
  • Preis
  • Dock nur nach Firmwareupdate nutzbar
  • USB-Anschluss zu eng
  • Abstürze/Freeze bei normaler Nutzung als auch in Benchmarks
  • Leistung im Gegensatz zu anderen Tegra 4 Geräten
  • Schaltet sich selbstständig wieder ein
  • Rutscht bei aufgeklapptem Dock umher

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Performance

Ausstattung

Software

Display

Preis